Ab sofort spielen wir auch im Internet. Auf unserem "eigenen" Schachserver, zur Verfügung gestellt, von der Chessbase GmbH, können wir mit- und gegeneinander spielen. Auch Gäste sind willkommen. Einfach auf das Banner links clicken. Vielleicht trifft man sich spontan. Als festen Spieltermin haben wir zunächst den ersten Montag im Monat, zwischen 20 und 22 Uhr festgelegt.

 

Die nächsten Termine:

02. November 2017 Monatsblitzturnier 149

12. November 2017 Kreisliga Rheda 4 - Sieker 3

20. Oktober 2017 Regionalpokal Runde zwei in Beelen

Nachdem Tom Pohlschmidt sein Spiel bereits vorgezogen und vor allem gewonnen hat, mussten heute die nächsten Rhedaer an die Bretter. Gisbert Koch konnte gegen Karl-Heinz Günter aus Beelen gewinnen. Im Endspiel konnte Gisbert den "besseren" gegnerischen Turm abtauschen, und das anschließende Bauernendspiel für sich entscheiden. Bis nach Mitternacht musste Matthias Bergmann kämpfen. Gegen Franz Leismann, ebenfalls aus Beelen, war die Stellung sehr verwickelt. Erst in der Zeitnotphase wurde es dramatisch, und der Beelener Spieler erspielte sich deutliche Vorteile. Im Turmendspiel musste Matthias gegen zwei Mehrbauern kämpfen. Das gelang ihm so gut, dass Franz Leismann nach fast 5 Stunden Spielzeit ins Remis einwilligen musste. Die Spiele von Johann Martens (gegen Hermann Hillen), Thomas Bergmann und David Pimshteyn (gegeneinander) müssen noch nachgeholt werden.

15. Oktober 2017 Unentschieden Nummer 2

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Nachdem einige organisatorische Schwierigkeiten zu lösen waren, erzielte die erste Mannschaft in der Verbandsklasse in Soest ein 4:4-Unentschieden. Hier hatte man sich wohl etwas mehr erhofft, aber wenn sechs Partien unentschieden ausgehen, ist wohl nicht mehr drin gewesen. Das erste Remis vereinbarte Rigobert Ophoff. Auch Friedhelm Pohlmann remisierte, wie auch Sebastian Peter, desses Gegner sich mit einem Dauerschach aus der Schlinge zog. Den einzigen Siegpunkt holte Titus Stevens. Es ging weiter mit der Remisserie. "Ersatz" Tom Pohlschmidt stand eigentlich auf Gewinn. Nachdem sich das Blatt gewendet hatte, und der Gegner seinerseits einen Gewinnweg ausließ, einigten sich beide auf das Unentschieden. Natalia Rosas Ibarra blieb das gleiche Ergebnis im Damenendspiel. Samer Alhaj Mohamad opferte eine Figur, konnte das aber nicht in einen vollen Punkt verwandeln. Der Gegner opferte zurück und im Endspiel fand der Spieler aus Soest für seinen Läufer das einzige Feld, das die Partie remis hielt. Nun lag es an Adrian Jakubowski, sein Spiel mindestens remis zu halten. Er hatte zwar einen Mehrbauern, wurde aber auf der offenen c-Linie, die von beiden Türmen des Gegners besetzt war, unter Druck gesetzt. Mit Rückgewinndes Mehrbauerns musste der Gegner den Druck vernachlässigen. Nun witterte Adrian seine Chance und fokussierte sich auf den Angriff. Dabei ließ er das eigentlich Ziel, das Remis, außer Acht, ließ den Gegner in seine Stellung kommen und musste zum Spielstand von 4:4 aufgeben. Am Ende der Saison wird man sehen, ob das ein Punktverlust oder -gewinn war.

15. Oktober 2017 Unentschieden Nummer 1

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Für die einen ist ein Mannschaftsunentschieden ein Punktgewinn, für die anderen ein Punktverlust. Für die dritte Mannschaft war es gegen den Bielefelder SK 2 wohl eher ein Gewinn. Den ersten Sieg holte Christian Brandt. Er hatte eine Figur gewonnen. Trotzdem kam die Aufgabe seiners Gegners für ihn etwas überraschend. Zwei weitere Siege von Dennis Kröger und Heiko Rieke, deren Gegner um jeweils 200 DWZ-Punkte mehr hatten, gehören ebenfalls zu den positiven Meldungen des Tages. Den 4. Punkte holte Jonas Schakau gegen einen gleichwertigen Gegner. Dagegen verloren Johann Martens, dessen Gegner ein aufstrebender U156-Spieler war, Karsten Döding, dessen Gegner zwar noch keine DWZ hatte, aber nicht ohne Grund am ersten Brett spielt, und die beiden "Ersatzleute" aus der 4. Mannschaft, Dirk Oenning und Markus Schweins.

12. Oktober  2017 Vorgezogene Partie im Regionalpokal

Tom Pohlschmidt kann nach wie vor viel mit dem Regionalpokal anfangen. Das Format scheint ihm zu liegen. Nach der sehr guten Vorstellung im letzten Jahr, konnte Tom im laufenden Regionalpokal bereits sein zweites Spiel gewinnen. Gegner war heute Felix Eickenbusch, Verbandsliga-Spieler aus Ennigerloh-Oelde und Titelverteidiger, gewinnen.

10. Oktober 2017 Viererpokal in Gütersloh

Das Los meinte es auch in diesem Jahr nicht wirklich gut mit uns. Wie im Vorjahr durften wir gegen Brackwede antreten. Mannschaftsführer Thomas Bergmann hatte es sehr schwer, dafür überhaupt Spieler zu motivieren. Eine Absage stand durchaus im Raum. Daher bedankte sich Thomas sehr nachdrücklich bei Matthias Bergmann, Gisbert Koch und Andreas Bünte, die zusammen mit ihm am Dienstagabend die schwere Aufgabe angingen. In Kurzform spielte die erste Mannschaft aus Brackwede (Regionalliga) gegen die zweite Mannschaft aus Rheda (Bezirksliga). Der Unterschied in den DWZ-Zahlen lag sich bei 1.000 oder Punkten mehr zugunsten der sehr symphatischen Brackweder. Toll auch, dass gerade Spieler aus der zweiten Mannschaft sich gestellt haben. Keine Selbstverständlichkeit, hatten sie doch erst am Sonntag ihr eigenes  Ligaspiel (auch über sechs Stunden) hinter sich gebracht, und auch am Dienstag ging es wieder bis wenige Minuten vor Mitternacht. Das zeigt schon, es war bei weitem nicht so klar, wie es der Stärkenunterschied Glauben macht. Aber in einem Punkt waren wir besser: wir hatten mehr Unterstützer mitgebracht. Johann Martens machte hier dankenswerterweise den Unterschied zu unseren Gunsten. Es ist immer schön, wenn die Spieler an den Brettern die moralische Unterstützung durch eigene Vereinsmitglieder haben. Danke Johann, dafür. Kommen wir zum eigentlichen Spielgeschehen. Wir hielten lange ein 0:0. Selbst wenn ein Fußballspiel abgepfiffen würde, war bei uns noch kein Tor gefallen, keine Partie entschieden. Nach mehr als zwei Stunden war es Thomas Bergmann, der patzte. Er ließ völlig unnötig einen Läuferspieß auf Dame und Turm zu, von dem er sich nicht mehr erholte, und er musste kurze Zeit später aufgeben. Das war aber der einzige Rhedaer Aussetzer. Den Ausgleich schaffte überraschend Matthias Bergmann. In hoher Zeitnot vor der Zeitkontrolle zum 40. Zug, musste Matthias seine Züge im Blitztempo aufs Brett knallen, und sein Gegner blitzte mit, obwohl dieser noch viel mehr Zeit zur Verfügung hatte. Dabei passierte ihm ein Fehler, und Matthias konnte die Glückwünsche seines Gegners im Empfang nehmen. Ein Spiel gewonnen, Brett 1 gewonnen (würde bei einem Unentschieden wichtig werden), sollte da wirklich was gehen? Lag eine Überraschung in der Luft? Im Spiel von Andreas Bünte verließen die ersten Bauern erst nach 95 Minuten erschöpft das Brett. Bis dahin war eine interesante Stellung auf dem Brett entstanden, ohne dass man sagen könnte, wer daraus die entscheidenden Vorteile ziehen könnte. Ein vielleicht verfrühter Bauernvorstoß und einige passiv gestellte Figuren gaben  seinem Brackweder Gegenüber aber die Möglichkeit, Andreas Stellung anzugreifen, und die Entscheidung herbeizuführen. Nun musste Gisbert Koch gewinnen. Aber bereits früh hatte er in der Erföffnung einen Bauern verloren, und einen gegnerischen  gedeckten Freibauern auf der sechsten Reihe zulassen müssen. Trotzdem wehrte er sich mit Bravour und zwang seinen Gegner, viel Zeit in die Stellung zu investieren. Dieser machte seinen 40. Zug dann auch erst 8 Sekunden vor Ablauf der ersten Zeitkontrolle. Dann aber konnte der Brackweder seine Bauern auf dem Damenflügel marschieren lassen, und Gisbert kurz vor Mitternaht  zur Aufgabe zwingen. Damit stand die 1:3-Niederlage fest, für die wir uns aber nicht schämen müssen. Der Dank gilt auch an Gütersloh, die als Gastgeber einen optimalen Rahmen für unser Pokalspiel geboten haben.

08. Oktober 2017 Auftakt nach Maß für die zweite Mannschaft

Zum zweiten Saisonspiel fuhr die zweite Mannschaft heute nach Gütersloh. Es ging gegen die vierte Vertretung unseres Nachbarn. Erwartet wurde eine knappe Begegnung zweier ausgeglichener Mannschaften, und genauso kam es. Tom Pohlschmidt legte am Spitzenbrett los wie die Feuerwehr, bekam ein sehr gutes Spiel, aus dem sich sein Gegner aber befreien konnte. Genau in diesem Moment des Durchatmens stellte der Gütersloher dann eine Figur ein und gab auf. Kirsten Bünte konnte den Vorstprung auf 2:0 ausbauen. Auch sie gewann eine Figur und ging damit in ein Bauernendspiel. Hier war es dann eine Frage der Technik, den zweiten Punkt nach Rheda zu holen. In einer relativ unspektakulären Begegung einigte sich Matthias Bergmann mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Das waren dann schon mal 2,5 Punkte für Rheda. Aber dabei blieb es dann lange. In einer ebenfalls ausgeglichenen Partie besorgte Kai-Uwe Deißler dann den nächsten halben Punkt zum 3:1. Und wieder passierte lange nichts. Keiner konnte sagen, wie die anderen vier Partien ausgehen würden. Alles war noch sehr eng. David Pimshteyn hatte einen eindrucksvollen Angriff, versäumte aber vielleicht mit einem weiteren Bauernvorstoß den Sieg zu sichern. Statt dessen ließ er seinen Gegner wieder ins Spiel, was dieser vortrefflich nutzte. Es kam zu Endspiel König und Dame gegen König und Turm auf dem sonst leeren Brett. Hier hatte David dann das Nachsehen und verlor. Damit schmolz der Rhedaer Vorsprung. Auch Gisbert Koch hatte eine sehr remisverdächtige Stellung auf dem Brett. Das der Gegner aber sein Remisangebot nicht annahm, war aufgrund der Spielsituation im Mannschaftskampf verständlich. Gisbert verlor jedenfalls im Endspiel entscheidend einen Bauern. Dieser kleine Vorteile reichte Gütersloh zum Ausgleich. Nun spielten noch Andreas Bünte und Thomas Bergmann an den Brettern sieben und acht. Die Stellung am Brett von Andreas Bünte war sehr ineinander verkeilt, und niemand hätte sich ernsthaft über ein Remis gewundert. Thomas Bergmann stand sehr defensiv und wurde eigentlich von seinem Gegner dominiert. Die Zeitkontrollen nach vier Stunden wurde jedenfalls geschafft, und es ging an beiden Brettern in die zweistündige Verlängerung. Und auch diese wurde von den vier Spielern fast voll ausgenützt. Erst mit gut einer Minute Restbedenkzeit entschieden sich die Spiele. Andreas konnte seinen h-Bauern entscheidend nach vorn treiben und die Entscheidung für sich suchen und finden. Nebenan befreite sich Thomas nach und nach von dem Druck, und konnte seinerseits die Initiative übernehmen. Schließlich machte sich die größere Erfahrung von Thomas gegen den Gütersloher Jugendspieler bemerkbar, und im Endspiel konnte Thomas seine Bauern, unterstützt vom Springer in Bewegung setzen, die vom gegnerischen König und Läufer nicht mehr aufgehalten werden konnten. Ein Bauerngewinn auf der a-Linie mit freiem Weg für den Bauern brachte dann nach ziemlich genau sechs Stunden die Entscheidung. Der Mannschaftskampf ging somit 5:3 nach Rheda. Zwei Spiele, zwei Siege - ein super Auftakt der Rhedaer Bezirksligamannschaft.

06. Oktober 2017 Sieg und Niederlage für die U12

Die U12-Verbandsklassenmannschaft fuhr heute bei in strömendem Regen, also bestem Schachwetter, nach Bielefeld. Dort warteten die Teams aus Heepen und vom Bielefelder SK. Zunächst ging es gegen Heepen. Gwergis Gök gab seinen hart erarbeiteten Vorteil aus der Hand, bis der Gegner einzügig die Dame einstellte. Das reichte dann für den ersten Rhedaer Punkt des Nachmittags. Ethan Schirneck erhöhte auf 2:0. Einen Fehler in der Eröffnung konnte sein Gegner nicht nutzen. Dann brachte Ethan das Spiel ungefährdet nach Hause. Moritz Recker gewann ebenfalls überzeugend und übersah dabei sogar noch ein zweizügiges Matt. Da spielte die Niederlage von Jonas Hofmann in der längsten Partie der Runde keine Rolle mehr. Gegen den Bielefelder SK gab es dann eine 0:4-Niederlage. Dabei waren die Rhedaer Spieler eigentlich in allen Begegnungen ohne echte Chance auf einen Punktgewinn. 

05. Oktober 2017 Monatsblitzturnier: zwei Turniere in einem

Trotz dem Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nahmen wieder neun Spieler am 148. Monatsblitzturnier teil. Selten teilte sich das Deld schon nach wenigen Runden so klar auf: die ersten vier in der Tabelle setzten sich früh und klar ab, und die anderen fünf spielten eigetlich nur um den Sieg in der unteren Tabellenhälfte. Am Ende siegte wieder Frank Bellers mit 7,5 Punkten. Platz zwei ging an Hermann Enneking, vor Tom Pohlschmidt und Rigobert Ophoff. Den 5. Platz teilten sich Reinhard Kuhr und Thomas Bergmann. Danach folgten Matthias Bergmann, Andreas Bünte und Josef Stöppel. 

01. Oktober 2017 Abschluss der Bezirksjugendeinzelmeisterschaften - Kirsten Bünte gewinnt U18w

Mit einer kleinen, aber feinen Delegation waren wir bei den diesjährigen Bezirksjugendeinzelmeisterschaften in Gütersloh vertreten. Kirsten Bünte durfte sich dabei bereits am Samstag über den Titel in der U18w freuen. Herzlichen Glückwunsch! In der U12 spielten Tom Kolkmann, Ethan Schirneck und Moritz Recker. Tom rechnete sich gute Chancen auf einen Podiumsplatz aus. Leider lief das Turnier nicht so wie von ihm selbst erhofft, wer kennt das nicht. Am Ende stand mit dem 7. Platz doch immerhin ein Top-Ten-Ergebnis. Moritz belegte unter mehr als 20 Teilnehmern einen sehr guten 13. Platz und kann sich wohl über seine erste DWZ freuen. Für die beste Rhedaer Platzierung in der U12 sorgte Ethan, der sich Runde für Runde nach vorn spielte, und sich nach 7 Spielen plötzlich auf dem geteilten dritten Platz wiederfand. Punktgleich waren drei weitere Spieler, so dass sich an das Turnier noch eine Stichrunde im Schnellschachmodus anschloss, um den dritten Platz und damit die Qualifikation für die OWL-Meisterschaft zu ermitteln. Mit einem Sieg einem Remis und einer Niederlage spielte sich Ethan dann auf einen sehr guten fünften Platz.

24. September 2017 Dritte Mannschaft verliert Auftaktspiel

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Im ersten Spiel der Bezirksklasse musste unsere dritte Mannschaft eine 2,5:5,5-Niederlage gegen Brackwede IV einstecken. Da ein Brett nicht besetzt werden konnte, ging der Gegner unkompliziert 0:1 in Führung. Das konnte Mannschaftsführer Josef Stöppel mit einem Sieg wieder ausgleichen. Nach der Niederlage von Johann Martens war der alte Rückstand wieder hergestellt. Dann verloren Christian Brandt und Judith Bünte durch Springergabeln jeweils einen Turm. Damit stand es schon 1:4. Nun saßen noch Heiko Rieke, Dennis Kröger und Karsten Döding an den Brettern. Alle drei spielten "nur" remis. Dadurch war dann die klare Niederlage besiegelt.

17. September 2017 Saisonauftakt gelungen: Erste Mannschaft gewinnt klar

Zum Auftakt der neuen Verbandsklassen-Spielzeit fuhr unsere erste Mannschaft nach Lemgo. Die weiteste Anreise hatte dabei Sebastian Peter, der direkt aus Dortmund kam - nur um vor Ort zu erfahren, dass er keinen Gegner hat. Damit ging der erste Punkt kampflos an Sebastian, bzw. Rheda. Rigobert Ophoff spielte unentschieden, und alle anderen Spieler holten volle Punkte: Titus Stevens, Marcus Otto, Friedhelm Pohlmann, Frank Erfeldt, Rigobert Ophoff, Daniel Ewerszumrode und "Ersatzmann" Tom Pohlschmidt aus der zweiten Mannschaft.

17. September 2017 Klare Niederlage für die vierte Mannschaft in der Kreisliga

Mit 0,5:5,5 gab es heute ein deutliche Niederlage gegen die erfahrene Mannschaft Gütersloh VII. Lediglich Mannschaftsführer Detlef Kreienberg konnte einen halben Punkt gewinnen. Reinhard Kuhr, Dirk Oenning, Dmitriy Pimshteyn und Markus Schweins verloren ihre Spiele. Das passierte zwar auch Gwergis Gök, aber dem 11-jährigen Debütannten in einer Mannschaft "der Großen" ist gar kein Vorwurf zu machen. Eher Respekt für den "Mut".

16. September 2017 Niederlage der U14 gegen Ennigerloh-Oelde

Schon nach 15 Minuten war klar, dass es keinen hohen Rhedaer Sieg geben würde, die Stellungen an den einzelnen Brettern ließen das mehr als vermuten. Damit hatte aber auch im Vorfeld niemand gerechnet. Veit Dettmar hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in der Eröffnung vergriffen, und dabei einen Turm verloren. Von da an musste er sich gegen Angriffe seines starken Gegners, Benedikt Schulz, verteidigen. Das ging eine Zeitlang gut, aber nach hartem Kampf ging die Partie dann doch verloren. Gwergis Gök ließ sich vom schnellen Spiel des Oelder Spielers anstecken, und verlor sogar seine Dame. Sein König wurde schließlich auf offenem Feld mattgesetzt. Marvin Schnitker hielt die Hoffnung hoch. Gegen seinen "Vornamensvetter" Marvin Hense konnte er eine Qualität gewinnen, und die Partie bestimmen. Im Gefühl des besseren Spiels unterschätzte der Rhedaer Marvin dann zwei Freibauern. Einer lief bis zur 7. Reihe durch und bedrohte, unterstützt durch die eigene Dame, zwei Türme auf der Grundreihe. Aber "unser" Marvin fand nicht nur eine Lösung, wie er beide Türme retten konnte, sondern er sah dabei auch noch ein zweizügiges Matt auf der anderen Brettseite. Beim Stand von 1:2 spielte noch Tom Kolkmann eine ausgeglichenen Partie, in der beide Spieler auf ihre Rochaden verzichteten, und sich sehenden Auges in einem Turmendspiel wiederfanden. Beide einigten sich dann auf Unentschieden, was leider die Rhedaer Niederlage perfekt machte.

11. und 13. September 2017 Erste Runde im Regionalpokal 2017/2018

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Der Regionalpokal ist eine gemeinsame Veranstaltung der Vereine aus Beckum, Beelen, Ennigerloh-Oelde und Rheda. In der ersten Runde traf man sich in den Räumlichkeiten unserer Beckumer Schachfreunde. Die Auslosung ergab die vereinsinterne Partie zwischen Johann Martens und Gisbert Koch. Nach einer starken Eröffnung verflachte das Spiel zusehends und ging dann schiedlich friedlich unentschieden aus. Tom Pohlschmidt spielte gegen Markus Hofene (Beelen) auf Augenhöhe. Hofene's Figurenopfer für zwei Bauern roch sehr nach Rückgewinn der Figur, doch Tom konnte es widerlegen und den König ins offene Feld locken. Nach einem Figurengewinn ging der Punkt an Tom. David Pimshteyn nahm ein Figurenopfer für drei Bauern von Felix Eickenbusch (Ennigerloh-Oelde) an, und attackierte mit allen Schwerfiguren den gegnerischen König. In Zeitnot brach David aber den Angriff an, um die vermeintlich drohenden Freibauern auf der anderen Brettseite zu stoppen. Das gelang nicht, und Felix konnte sich über einen zwischenzeitlich vielleicht nicht mehr erwarteten Punktgewinn freuen. In der Parite gegen Hermann Hillen (Beelen) war Matthias Bergmann Favorit. Über die offene c-Linie brachte Matthias einen Bauerngewinn zustande. Ein zweiter Bauerngewinn sollte eigentlich die Entscheidung im Endspiel bringen, aber Matthias ließ einen Läufer stehen, und die Partie endete remis. Aus Rhedaer Sicht machte Thomas Bergmann den Deckel auf die erste Runde. In einem Nachholspiel am Mittwoch besiegte er Helmut Jung (Ennigerloh-Oelde). Nach der Eröffnung noch ok, unteschätzte er einen Königsangriff, der nur zu stoppen war, indem Thomas eine Springergabel auf beide Türme und seine Dame zulassen musste. Das einzige Pfund war nun noch die starke Diagonale a1-h8. Hier stand der Läufer von Thomas auf a1 und die Dame auf b2. Nachdem es ihm glücklich gelang, die Verteidiger auf dieser Diagonale wegzulocken (wofür dann noch eine weitere Figur investiert wurde), konnte der "lucky punch" mit Matt auf g7 gesetzt werden.

10. September 2017 Rheda 2 gewinnt Derby gegen Wiedenbrück

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Ein Höhepunkt jeder Saison ist das Derby gegen Wiedenbrück. In dieser Bezirksliga-Saison stand die Begegnung gleich zum Auftakt auf dem Programm. Es begann friedlich. Bereits nach einer Stunde nahm David Pimshteyn das Remisangebot seines Gegners, Franjo Beck, an. Etwas später folgte Mannschaftsführer Gisbert Koch mit gleichem Ergebnis gegen Wolfgang Simon. "Ersatzmann" Karsten Döding sorgte mit einem Sieg gegen Andreas Schmäh für die Führung. Er konnte die Königsstellung öffnen, und mit Dame, Läufer und Springer angreifen. Der gegnerische Turm war als Verteidigung zu wenig. Kai-Uwe Deißler stand gegen Reinhold Höll unter Druck. Ein nicht korrektes Läuferopfer auf h7 brachte Kai-Uwe endgültig auf die Verlierstraße. Für die erneute Führung sorgte Waldemar Wellnitz gegen Heinz Huster. Lange schien die Partie remis zu werden, waren doch schon früh die Leichtifiguren abgetauscht. Doch Heinz Huster versäumte wohl, einen Turm auf die 7. Reihe zu stellen. Waldemar gewann dann zwei Bauern am Damenflügel. Es gab noch die eine oder andere Verwicklung, aber Waldemar konnte später eine Reihe von Drohungen aufstellen, die seinen Gegner zur Aufgabe zwangen. Andreas Bünte bot Ludwig Loeser ein Remis an. Loeser lehnte ab. Dann umgekehrt. Loeser bot Remis, und Andreas lehnte ab. Aber noch schien nicht klar, wie man in dem Wirrwarr auf dem Brett voran kommen sollte. Doch Andreas fand doch einen Weg. Damit stand es 4:2 für Rheda. Für den Matchpoint sorgte Kirsten Bünte. Auch sie lente zunächst ein Remisangebot ihres Gegners ab. Sie gewann anschließend einen Bauern von Hendrik Höner. Aber es schien sich ein langwieriges Turm- und Springerendspiel anzubahnen. Das unerwartet schnelle Ende kam, als Kirsten mit einer Springergabel den Turm gewann. Tom Pohlschmidt hatte sich lange erfolgreich gegen die Bauerngewinnversuche von Markus Huster gewehrt. Nun war ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit jeweils 2:1 Bauern auf jedem Flügel entstanden. Als sich dann die "Umweltbedingungen" durch den Beginn des Altstadtfestesvor den Türen des Spiellokals etwas eintrübten, einigten sich beide Kontrahenten am Spitzenbrett auf Remis. Damit kam es zum recht klaren 5,5:2,5 Sieg zum Auftakt der neuen Saison. Herzlichen Glückwunsch. 

09. September 2017 Auftakt der U12

Das erste Saisonspiel in der U12-Verbandsklasse führte uns heute nach Ennigerloh-Oelde. Und es begannn geradezu dramatisch. Am Spitzenbrett waren noch nicht einmal 10 Minuten gespielt, als es schon 1:0 für Ennigerloh-Oelde hieß. Tom Kolkmann hätte mit d2-d4 einen Springer gewinnen können, entschied sich aber für den Angriff auf den anderen Springer, und wurde daraufhin umgehend und humorlos mattgesetzt. Für den Ausgleich sorgte Moritz Recker, der seinen Gegner seinerseits mattsetzen konnte.  Eine sehr überzeugende Partie. Für die Führung sorgte Jonas Hofmann, der nach einem Spielverlauf, der lange nichts gutes ahnen ließ, durch Matt den Punkt zum 2:1 gewinnen konnte. Leider war zu diesem Zeitpunkt das Spiel von Ethan Schirnek bereits mehr oder weniger verloren. Ein Qualitätsverlust brachte ihn auf die Verliererstraße, von der er keine Abzweigung mehr finden konnte. Mit einem 2:2 hätten wir vor Freigabe der Bretter gut leben können, am Ende wäre vieleicht sogar ein Quentchen mehr drin gewesen. In einer Woche kommt es bereits zum "Rückspiel" in Rheda, dann allerdings in der U14.

08. September 2017 Regional-Blitzturnier in Beelen

Der Regionalpokal in der Saison 2017/2018 wurde heute "feierlich" eröffnet. Wie immer mit dem ersten Blitzturnier in Beelen, bevor am Montag die erste Runde in Beckum ausgetragen wird. Das heutige Blitzturnier dient -zusammen mit dem zweiten Blitzturnier Anfang 2018- als erste Feinwertung bei Punktgleichheit am Ende des eigentlichen Regionalpokals. Rheda war heute vertreten durch Matthias Bergmann, Gisbert Koch, Thomas Bergmann und Tom Pohlschmidt. Hinzu kam Karsten Döding, der "nur" am Blitzturnier mitspielt, sowie Frank Bellers, der bei solchen Turnieren immer für die Königsspringer Herford an den Start geht. Auch Frank nimmt nur an den Blitzturnieren teil.

Frank Bellers ging als Setzlistenfavorit ins Rennen, und er ließ nichts anbrennen. Sein Sieg war ungefährdet. Tom Pohlschmidt startete immerhin noch als 8. der Setzliste. Die anderen Rhedaer fanden sich auf den Plätzen 14-18 unter 20 Teilnehmern wieder. Das Endergebnis war dann doch deutlich freundlicher. Tom Pohlschmidt startete verhalten und belegte zur Halbzeit nach 6 Runden nur den 11. Platz. Nach der Pause drehte er auf, und schob sich Runde um Runde nach vorn. Am Ende stand für ihn der vierte Platz zu Buche, punktgleich mit Rang 3. Für die größte Überraschung aus Rhedaer Sicht sorgte Thomas Bergmann. Zur Halbzeit hatte er 4 Punkten aus 6 Partien, und er konnte das Niveau auch im zweiten Teil halten. 6 Punkte aus 11 Spielen (bei einem Gegner-DWZ-Schnitt von 1803) bedeuteten Rang 8. Nur die Feinwertung trennte ihn vom punktgleichen 5. Platz. Matthias Bergmann wurde 15., Karsten Döding 16. und Gisbert Koch 19. Ein super Auftakt für das Turnier, und auch für den Rhedaer SV mit drei Top-Ten-Platzierungen, wenn wir Frank einfach mal für uns rechnen.

07.09.2017 Jetzt sind es nur noch drei Monatsblitzturniere...

...bis zur 150. Ausgabe Anfang Dezember. Eine tolle Erfolgsgeschichte! Und auch gestern gab es wieder viel zu erleben: Dameneinsteller in der Eröffnung, fast einen Spielbeginn mit d7-d5, übersehene Mattkombinationen, viele kluge Bemerkungen von "Kiebitzen", die wie so häufig beim Schach immer viel mehr sehen, wie die Protagonisten an den Brettern und so weiter und so fort. Ergebnistechnisch blieb alles im gewohnten Fahrwasser. Wenn Frank Bellers mitspielt, gewinnt er auch. Dieses Mal vor Hermann Enneking, der Frank Erfeldt auf den dritten Platz verweisen konnte. Auf Rang 4 rettete sich Matthias Bergmann dank einer hervorragenden zweiten Turnierhälfte. Den fünften Platz teilen sich Thomas Bergmann (der hatte dafür die bessere erste Hälfte) und Andreas Bünte. Ihnen folgten Tom PohlschmidtDavid Pimshteyn und Reinhard Kuhr. Die Monatsblitzturniere haben eindeutig noch mehr Mitspieler verdient.

03. September 2017 Jetzt geht's los - Saisonauftakt mit der vierten Mannschaft

(Bild von Hartmut Dürkop)

Der neue Mannschaftsführer (Detlef Kreienberg) der neuen vierten Mannschaft hatte gleich Zusagen von allen Spielern an den ersten sechs Brettern. Trotzdem ging auf Rhedaer Seite ein Spieler irgendwo auf dem Weg nach Friedrichsdorf-Senne verloren. Aber das war nchts gegen die Aufstellungssorgen der Gegner. Freidrichsdorf-Senne bestritt das erste Heimspiel an nur drei Brettern. Somit kamen Reinhard Kuhr und Detlef Kreienberg zu kampflosen Punkten. Friedrichsdorf-Senne schaffte den Anschluss durch an Sieg am vierten Brett gegen Dmitriy Pimshteyn.  Auch Dirk Oenning verlor seine Partie. Trotzdem konnte Rheda 4 die ersten beiden Punkte für sich verbuchen, da Markus Schweins sein Spiel gewann. Endergebnis 3:2 für Rheda 4. Herzlichen Glückwunsch.

28. August 2017 Abschluss der Ferienspiel-Aktion

Nach 7 Wochen fand heute die Ferienspiel-Aktion ihren Abschluss. Die letzten Partien wurden auf dem Hof des Jugendzentrums unter blauem Himmel gespielt. Über die gesamten Ferien hatten wir sowohl "alte" Bekannte wie auch neue Gesichter zu Gast. Vielen Dank an alle Besucher, an Thomas Bergmann, Hartmut Dürkop, Karsten Döding und Josef Stöppel, sowie das Team des Jugendzentrums, bei dem wir jedes Jahr zu Gast sein dürfen!

26. August 2017 Fahrradausflug

Mit 16 Teilnehmern fand der Fahrradausflug mit anschließendem Grillen wieder eine sehr gute Beteiligung. Josef Stöppel hatte eine Tour über ca. 35 km, ausgehend von der Gaststätte Neuhaus, bis zum "Creativen Café Kreuzstich" in Rietberg-Mastholte und dann bis in den  Garten von Detlef Kreienberg ausgesucht und vorbereitet. Neben dem Café war sicher auch der "Weinberg" in Mastholte ein denkwürdiges Ziel. Und wenn wir in der kommenden Saison dazu so viel Glück haben, wie am Samstag mit dem Wetter, dann kann uns nicht viel passieren. Wir bedanken uns bei allen Teilnnehmerinnen und Teilnehmern, bei Josef für die Organisation, bei Detlef mit seiner Frau für die Bereitstellung des Gartens fürs Grillen, bei Detlef Mix für die Salate und das Grillzeug, bei Dirk Oenning für's Zurverfügung stellen des Grills, bei Petra Erfeldt für den Nachtisch, bei allen für die gute Laune und bei Rgobert Ophoff für die Einladung zum Kaffeetrinken. (Bilder werden noch nachgereicht.)

26. August 2017 Sebastian Peter gewinnt Dortmunder Sommerschach-Turnier

Seit dem 15. August, fand in Dortmund das 31. Sommer-Schachturnier statt. Im "Klubspieler-Turnier" konnte sich Sebastian Peter vor 127 (!) weiteren Teilnehmern duchsetzen. Fünf Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden, brachten ihn auf Platz 1. Natalia Rosas Ibarra konnte sich als 28. auch deutlich besser platzieren, als ihr Setzlistenpaltz es erwarten ließ. Beide scheinen für die bevorstehende Verbandsklassen-Saison gut in Form zu sein.

26. August 2017 Simultan auf der Wewelsburg

(Informationen von Hartmut Dürkop)

28 Spieler fanden sich auf der Wewelsburg ein, um zum Abschluss der jährlichen Schachfreizeit der Schachjugend NRW gegen Matthias Blübaum, den jüngsten deutschen Großmeister, anzutreten. Der zusätzliche Reiz war, dass Blübaum auchaus Ostwestfalen-Lippe kommt. Von uns versuchte der gleichaltrige David Pimshteyn sein Glück. Die Eröffnung verlief nicht optimal, aber David konnte sich erholen und den Gegner zu einer einmaligen Stellungswiederholung zwingen. David bot dem Großmeister remis an, und es schien so, als wollte Matthias Blübaum das auch annehmen. Aber dann probierte Blübaum doch noch was. Es war im 41. Zug, als David nicht die beste Abwicklung fand und schließlich als viertletzter Spieler nach 4,5 Stunden Spielzeit aufgeben musste. Blübaum gab am Ende zwei Remis ab und verlor gegen Peter Tuschen aus Marsberg.

24. August 2017 Entscheidung im Viertelpokal

Durch zwei Absagen traten nur noch zehn Teilnehmer am zweiten Tag an. Da auch der bisher Führende nicht weiter mitspielte, wurde der Wettbewerb um den Titel  spannender als zuvor gedacht. Schließlich standen noch vier Runden auf dem Programm.

In der vierten von sieben Runden spielte Titelverteidiger Tom Pohlschmidt gegen Kai-Uwe Deißler. Die Zuschauer dachten schon, Tom würde Probleme mit der Bedenkzeit bekommen, hatte er doch nur noch weniger als eine Minute, während seinem Gegner noch mehrere Minuten auf der Uhr angezeigt wurden. Doch Tom behielt die Ruhe und stellte Kai-Uwe vor Rechenaufgaben, die dessen Zeitkonto sehr belasteten, und schließlich dazu führten, dass Tom in inzwischen deutlich besserer Stellung durch Zeitüberschreitung seines Gegners gewann.

In Runde 5 kam es zum Aufeinandertreffen von Frank Erfeldt und Rigobert Ophoff. Hier musste sich Frank mit Turm und Springer gegen Dame wehren. Als die Dame dann auch noch ein Reihe von weißen Bauern einsammelte, lief das Spiel deutlich in Richtung Rigobert. Tom siegte erneut, dieses Mal gegen Daniel Ewerszumrode, bis dahin einen Mitkonkurrenten um den Turniersieg.

Zum Generationsduell kam es in Runde 6. Die jüngste, Kirsten Bünte, spielte gegen den ältesten, Rigobert Ophpoff. Der Druck lag klar auf Seiten von Rigobert, der sich keinen Punktverlust leisten wollte, lag er doch immmer noch mit Tom gleichauf auf Platz 1. Kirsten hielt prima mit, musste dabei aber viel Zeit investieren. Wenn aber nur 15 Minuten zur Verfügung stehen, kann das entscheidend sein, so wie incdiesem Fall.

In der siebten und entscheidenden Runde spielten Tom und Rigobert dann nicht gegen-, sondern nebeneinander (das direkte Aufeinandertreffen hatte Tom gewonnen). Beide hatten bisher 5 Siege und eine Niederlage. Für Tom sprach aber der Vorteil der leicht besseren Zweitwertung. Er spielte gegen Andreas Bünte, Rigobert gegen Daniel Ewerszumrode. Auf dem Papier das schwerere Los, aber auch Andreas war ein gefährlicher Gegner. Würden beide, Tom und Rigobert patzen, könnte Kai-Uwe noch gleichziehen. Aber diese Hoffnungen waren nach den starken Vorstellungen der Führenden gering. Rigobert bot im Laufe seines Spiels zwischenzeitlich Remis an, stand Tom doch sehr unter Druck. Dessen König stand sehr offen auf dem Brett. Daniel lehnte das Remisangebot von Rigobert aber ab. Er wollte weiter kämpfen. Tom machte gleichzeitig deutlich Boden gut und konnte die Partie und das Turnier für sich entschieden. Da spielte es dann auch keine Rolle mehr, dass das Spiel zwischen Rigobert und Daniel letztlich doch noch Unentschieden ausging, da außer den Königen keine andere Figur mehr auf dem Brett stand. Tom ist nun erst der dritte Spieler nach Dirk Stöppel und Frank Erfeldt, dem ein eine Titelverteidigung gelang. Glückwunsch!
Der Endstand: 1. TomPohlschmidt (6), 2. Rigobert Ophoff (5,5), 3. Kai-Uwe Deißler (5), 4. Daniel Ewerszumrode (3,5), 5. Frank Erfeldt (3,5), 6. Kirsten Bünte (3,5), 7. Samer Alhaj Mohamad (3), 8. Andreas Bünte (3), 9. David Pimshteyn (2,5), 10. Gisbert Koch (2,5), 11. Jonas Schakau (1), 12. Josef Stöppel (0).

20. August 2017 Güterloher Sparkassen-Cup, Schlusstag

(Informationen von Hartmut Dürkop, Bild von Peter Stevens)

Das Bild zeigt die nicht nur zahlenmäßig starke Delegation des Rhedaer Schachvereins beim diesjährigen Turnier-Highlight in Gütersloh. Es fehlt leider Samer, ansonsten sind alle Starterinnen und Starter auf dem Bild. Schon mal vorweg: vielen Dank für Euren Einsatz und Glückwunsch zum Abschneiden, das von drei individuellen Preisen noch gekrönt wurde.

Fangen wir heute mit der C-Gruppe an. Judith Bünte bekam mit Jürgen Berg (Geseke, DWZ 1688) den zweitern 1600er-Gegner. Gegen den ehemaligen Verbandsspielleiter konnte Judith leider nichts Zählbares herausholen. Dann drehte sie noch einmal auf, und gewann gegen Holger Eick (Bad Salzuflen, 1216). Damit kommt Judith auf 2,5 Punkte und Platz 44 unter 74 Teilnehmern. Andreas Bünte hatte es zunächst mit Yvonne ter Stal (Nordhorn-Blanke, 1036) zu tun. Die Partie gewann er. Anschließend musste Andreas gegen Felitias Ophelia Köllner (Bergneustadt, 1688) aufgeben, und belegte nun mit 3 Punkten Platz 22. Kirsten Bünte spielte zunächst gegen Johann Martens. Es gab keinen Sieger, aber ein ausgekämpftes Remis. Kirsten spielte auch in der letzten Runde gegen Michael Günther (Bad Salzuflen, 1414) schiedlich friedlich remis. Immerhin konnte sich Kirsten über den "Damenpreis" und Platz 19 freuen. Johann wurde bester Rhedaer im C-Turnier, nachdem er in der Schlussrunde den 14-jährigen Tim Lipske (Blauer Springer Paderborn, 1610) besiegen konnte. Ein toller 13. Platz und eine deutliche DWZ-Verbesserung sind der Lohn.

In der B-Gruppe konnte Frank Erfeldt gegen Stephan Wallat (Aschendorf, 1545) gewinnen, um in der letzten Runde gegen Georg Wolffgang (zweihochsechs Bielefeld, 1791) Remis zu spielen. Mit 2,5 Punkten landete er auf Platz 34 von 52 Spielern. Natalia Rosas Ibarra hielt beide Partien des Tages unentschieden. Zunächst gegen Moritz Neukötter (Wewelsburg, 1852) und anschließend gegen Volker Henkel (Beckum, 1823). Mit ebenfalls 2,5 Punkten belegte sie Platz 28. Auch Natalia wird sich über einen DWZ-Zugewinn freuen können. In dieser Gruppe ist David Pimshteyn der beste Rhedaer. Er gewann zunächst gegen Lars ter Stal (Nordhorn -Blanke, 1739) und remisierte anschließend gegen Maximilian Wensing (Ahaus-Wessum, 1943). Mit drei Punkten wurde er 13. und gewann gleichzeitig den Ratingpreis von unter 1700 Punkten. Bei seiner Turnierleistung von 1931 (gut gemacht, David, eine tolle Leistung genau unser Gründungsjahr zu erspielen!) wird er wohl deutlich hinzugewinnen.

In der A-Gruppe war für Samer Alhaj Mohamad mit einer Niederlage gegen Dominik Spisla (zweihochsechs Bielefeld, 1918) das Turnier leider vorzeitig beendet. Titus Stevens gewann gleichzeitig gegen Jens Grieme (Syke, 1963) und verlor später gegen Sascha Pollmann (Werder Bremen, 2052). Mit 2,5 Punkten wurde Titus 39. unter 86 Teilnehmern. Er hofft auch auf eine leichte DWZ-Verbesserung. Bester Rhedaer wurde Sebastian Peter. Gegen Carsten Hecht (Lippstadt, 2229) verlor er und mit Manuel Ebert (Gütersloh, 2162) einigte er sich auf Remis. Mit 3 Punkten wurde er guter 19.

Bleibt noch das Kinderturnier. Gwergis Gök konnte noch einen Punkt gewinnen, blieb aber mit 2 Punkten und Platz 22 etwas unter seinen Erwartungen. Ethan Schirneck gewann gegen Simon Möller (Blauer Springer Paderborn), verlor dann gegen Falk Manthey (Gronau) und besiegte am Ende Noah Wiedey (zweihochsechs Bielefeld. 3,5 Punkte brachten ihn auf Platz 14 und 22 zusätzliche DWZ-Punkte. Tom Kolkmann musste seine einzige Niederlage gegen Sven Manthey (Gronau) hinnehmen, punktete dann aber gegen Joel Wallat (Aschendorf) um anschließend gegen den erst 6-jährigen Lippstädter Hussain Besou zu spielen, der im Turnierverlauf schon heftig auf sich aufmerksam gemacht hatte. Aber Tom konnte sich durchsetzen. Nur durch die etwas schlechtere Feinwertung verpasste Tom als Zweiter den Turniersieg denkbar knapp. Aber mit einer tollen Leistung wird sich Tom in der DWZ-Liste ein Stück weit nach oben arbeiten.

19. August 2017 Gütersloher Sparkassen-Cup, Tag 2

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Beginnen wir wieder im Kinderturnier. Gwergis Gök spielte zunächst gegen Falk Manthey aus Gronau. Nachdem er sich zwei Figuren selbst einsperrt ist die Partie verloren. Gegen Noah Wiedey von zweihochsechs Bielefeld erringt Gwergis dann seinen ersten Sieg. Zum Schluss kommt noch ein Unentschieden gegen Tom Weeke vom gleichen Verein dazu. Ethan Schirneck begann den Tag mit einem Sieg gegen Nikita Merz aus Hagen am Teuroburger Wald. Im Spiel gegen Joel Wallat brachten beide einen Bauern auf die Grundreihe und wandelten sie jeweils in eine Dame um. Nach einem Dauerschach durch Ethan einigten sich beide auf Remis. In der Analyse zeigte Tom dann Ethan den Gewinnweg. Im dritten und letzten Spiel des Tages entschied wohl die Kondition. Da war sein älterer Gegner Leon Vielmeier von unseren Freunden aus Beelen im Vorteil und konnte das Spiel gewinnen. Tom Kolkmann hatte einen gelungenen Tag. Er besiegte Leif Jona Borgstädt (Bielefelder SK) und Helena Neumann (Gütersloh). Im Spiel gegen Leonard Stöckl (Schwandorf) musste Tom mit einem Minusbauern dann glücklich sein, dass sein Gegner keinen Gewinnweg fand.

In der C-Gruppe erreichte Judith Bünte gegen Frank Hanhörster (Gütersloh) ein Remis, nachdem sie wohl einen Gewinnweg ausgelassen hatte. Gegen Eberhard Austermann (Rietberg) holte Judith dann einen vollen Punkt. Johann Martens ist mit seiner Leistung immer noch nicht zufrieden. Er gewann zwar gegen Holger Eick (Bad Salzuflen), aber gegen Daniel Pfaffenrot (Gütersloh) keinen Gewinnweg gefunden zu haben, störte ihn doch. Kirsten Bünte holte zwei Remis gegen Yanis Toma (Hamburg) und Moritz Kanbach (Plesse Bovenden). Vielleicht hat sie sich daraus auch mehr erhofft. Andreas Bünte verlor zunächst gegen Andreas Lipske (Blauer Springer Paderborn) um anschließend gegen Wolfgang Gebert (Laskers Erben) zu gewinnen.

In der B-Gruppe spielte Frank Erfeldt gegen Andreea-Alexandra Roncea (Papenburg). Bemerkenswert: sie ist zwar erst neun, hat aber schon eine DWZ von 1511. "Da packt die so einen Angriff aus..." war der Kommentar von Frank nach seiner Niederlage. Ein Sieg gegen Dirk Hofschlag (Bad Lippspringe) tat anschließend gut. Gegen den gleichen Gegner hatte Natalia Rosas Ibarra bereits vom Vormittag gewonnen. Sie holte sich in der zweiten Partie des Tages dann noch ein Remis gegen Dan-Peter Poetke (Burg, 1813). David Pimshteyn konnte gegen Michael Böhmer (Geseke, 1817) das Spiel mit einer Qualität weniger noch Remis halten, musste dann aber gegen den DWZ-stärksten der Gruppe, Thorben Weist (Hellern, 1990) aufgeben. In der A-Gruppe gerieten Samer Alhaj Mohamad und auch sein Gegner, Meinolf Kemper (Delbrück, 2044) in Zeitnot. Dabei unterlief Samer dann ein unüberlegter Zug, der die Partie kostete. Anschließend wartete Ruben Gideon Köllner (Bochum). Der 13jähirge hat schon eine DWZ von 2153! Da ist eine Niederlage nach Qualitätsverlust keine Überraschung. Titus Stevens konnte dem Druck von Dennis Webner (Varel, 2088) nicht standhalten und verlor. In einer ausgeglichenen Partie gegen Marc Eickholt profitierte Titus von einem Zeitnotfehler seines Gegners und gewann. Sebastian Peter hielt die Partie gegen Uwe Rau (Heisfelde, 2083) remis, und konnte gegen Ernst Heinmann (Oldenburg, 2050) gewinnen. Er liegt mit 2,5 Punkten aus 3 Spielen momentan auf einem sehr guten 9. Platz.

18. August 2017 Gütersloher Sparkassen-Cup, Tag 1

(Informationen von Hartmut Dürkop)

13 Spieler unseres Vereins nehmen an dem großen Sommer-Turnier unseres Nachbarn teil. Drei davon im Kinderturnier. Alle mussten am Freitag zur ersten Runde antreten. Im Kinderturnier spielte Gwergis Gök gegen Helena Neumann aus Gütersloh. Nach starkem Start baute Gwergis Zug um Zug leider ab, und verlor. Die anderen beiden Tom Kolkmann und Ethan Schirneck trafen gleich aufeinander. Tom war der Favorit, aber Ethan wehrte sich, bis Tom eine Kombination anbringen konnte, die die Dame gewann. Im C-Turnier holten "wir " 2,5 Punkte aus 4 Partien. Judith Bünte verlor gegen Michael Webermann (Wadersloh, DWZ 1660). Kirsten Bünte gewann ihr Spiel und auch Andreas Bünte hatte nur wenig Mühe. Nur Johann Martens war mit seinem Ergebnis nicht zufrieden. Er hatte im Endspiel zwar einen Mehrbauern, konnte diesen aber nicht zum Gewinn verwerten. In der B-Gruppe verloren Natalia Rosas Ibarra und Frank Erfeldt. Dafür konnte David Pimshteyn gegen den Beckumer Spitzenspieler Volker Henkel (1823) zunächst einen Bauern gewinnen. Alle Fallen, die der Gegner dann aufstellte, parierte David und so musste Volker Henkel aufgeben. In der A-Gruppe konnte Titus Stevens sein Spiel gegen einen DWZ-stärkeren Gegner Remis halten. Sebastian Peter gewann gegen Theodor Neumann (Gütersloh, 1823) und Samer Alhaj Mohamad gewann gegen Jannis-Domenik Altenbernd (Bünde, 1925).

17. August 2017 Viertelpokal, 1. Halbzeit

Zur Vorbereitung auf die neue Saison trafen sich 12 Teilnehmer zum Viertelpokal. Namensgeber ist die Bedenkzeit. Jedem Spieler stehen 15 Minuten für eine Partie zur Verfügung. In diesem Jahr ist das Feld durchaus erlesen. Die Durchschnitts-DWZ liegt bei über 1600 Punkten. Und dass das Turnier ernst genommen wird, sieht man schon daran, dass es am ersten Abend des zweiwöchigen Turniers keine wirklichen Überraschungen gab. In der ersten Runde konnten sich die 6 DWZ-Stärksten ausnahmslos durchsetzen. Spannend war es aber zwischen Daniel Ewerszumrode und Kirsten Bünte. Hier fiel die Entscheidung erst in der Zeitnotphase. Als Daniel bereits weniger als 30 Sekunden Restbedenkzeit hatte, lief bei Kirsten ihre Bedenkzeit ab. Schade, hatte sie doch in den letzten Minuten viel Bedenkzeit gutgemacht. In der zweiten Runde kam es zu den ersten Spitzenspielen. Dabei konnte sich der Turnierfavorit Samer Alhaj Mohamad recht deutlich gegen Frank Erfeldt durhsetzen. Etwas überraschend, hatte sich Frank in den letzten Jahren doch als Experte in diesem Turnier ausgezeichnet. Tom Pohlschmidt konnte ebenso klar gegen Rigobert Ophoff gewinnen. Rigobert kam direkt von den Deutschen Senioreneinzelmeisterschaften in Berlin. Toll, sich dann direkt wieder ans Brett zu setzen. Kai-Uwe Deißler gewann gegen Daniel Ewerszumrode. Hatte Daniel in der ersten Runde das Glück der Bedenkzeit auf seiner Seite, glich sich das sofort aus. Jetzt verlor er durch Zeitüberschreitung. In den weiteren Partien gewann David Pimshteyn gegen Andreas Bünte, Jonas Schakau verlor gegen Gisbert Koch und Kirsten Bünte setzte sich gegen Josef Stöppel durch. Die dritte Runde sah dann ein Spiel, das vielleicht auch schon eine Turniervorentscheidung brachte. Samer Alhaj Mohamad spielte gegen den Titelverteidiger Tom Pohlschmidt. Dieses richtungsweisende Spiel sah Samer als Sieger. Im internen Duell der dritten Mannschaft konnte Jonas Schakau seinen Mannschaftsführer Josef Stöppel besiegen. Die anderen Partien Ewerszumrode-Erfeldt, Koch-Pimshteyn und das Familienduell Andreas gegen Kirsten Bünte endeten unentschieden. Zur Halbzeit führt nun Samer mit drei Punkten vor Tom, Rigobert und Kai-Uwe (je2). Dahinter liegen Daniel, Frank, David, Gisbert und Kirsten (je 1,5) vor Jonas (1), Andreas (0,5) und Josef (0). Am nähsten Donnerstag werden ab 19:30 Uhr (!) die restlichen vier Partien gespielt.

12. August 2017 Vorstellung unserer Mannschaften: heute die Jugendmannschaften

Ganz  aktuell geht es um die Mannschaften in den Altersklassen U12 und U14. Wir werden auch in den Klassen U10 und U20 vertreten sein. Diese beginnen mit ihrer Spielzeit 2017/2018 aber erst im Frühjahr 2018. Daher kommen wir auf diese Teams zu einem späteren Zeitpunkt zurück.

In der U12 kommen die Spieler aus den Jahrgängen 2006 bis 2010. Das bedeutet, eine ganze Reihe von ihnen ist noch in der U10 startberechtigt. Aber die U12 ist auch für diese bereits eine prima Herausforderung. In den Jugendmannschaften gibt es keine so klare Reihenfolge, wie in der ersten bis vierten Mannschaft. Alle können zum Einsatz kommen, und viele sind auf einem vergleichbaren Niveau. In der U12 sind an den vier Brettern erst einmal "erfahrene" Spieler gesetzt: Tom Kolkmann, Gwergis Gök, Jonas Hofmann und Ethan Schirneck. Aber auch dahinter stehen mit Maurice Alt, Nils Feldmann, Loris Kehl, Moritz Recker, Dimitriy Ovetskyy, Thilo Pieper, Alexander Schaaf, Marvin Schnitker, Arthur Stiben, Matwej Wunder jederzeit zum Einsatz bereit. 

Wie die U12 spielt auch die U14 auf der Verbandsebene von Ostwestfalen-Lippe. Die gerade aufgeführten Spieler können auch hier spielen. Dazu kommen mit Jan Surmann, Veit Dettmar zwei weitere "Stammspieler" und mit Juli Matteo Pohlschmidt, Felix Münsternmann, Tristan Lüchtenborg und Matwaj Gök weitere Verstärkungen. Beide Mannschaften werden uns bestimmt viel Freude machen.

09. August 2017 Vorstellung unserer Mannschaften: heute 4. Mannschaft

Die Vorstellung unserer Mannschaften nimmt kein Ende. Heute geht es um die vierte Mannschaft in der Kreisliga. Damit sind wir - neben Gütersloh - der einzige Verein im Schachbezirk Bielefeld, der in jeder Spielklasse des Schachbezirks vertreten ist. Darauf können wir stolz sein. Aber zum wichtigsten, der Mannschaft: Auf den letzten Drücker in unserem internen Nominierungsprozess haben wir uns gemeinsam entschieden, Reinhard Kuhr (DWZ 1404) ans Spitzenbrett dieser Mannschaft zu setzen. Hier gilt der Dank auch an Josef Stöppel, dem Mannschaftsführer der dritten Mannschaft, dem nun ein starker Spieler fehlt. Neben Reinhard sitzt Dirk Oenning (1277) an Brett zwei, auch gestählt durch viele Jahre Erfahrung an den Brettern im Schachbezirk. Detlef Kreienberg (1260) hatte nicht nur die Idee für diese Mannschaft, er spielt auch an Brett drei und hat die Aufgabe des Mannschaftsführers übernommen. Dmitriy Pimshteyn (1128) kann am vierten Brett spielen, während Markus Schweins (1087) am fünften Brett gesetzt ist. Und nun kommen wir zum zweiten Aspekt dieses Teams. Der 11jährige Tom Kolkmann (1102) repräsentiert die ganz junge "Abteilung" des Vereins. Am Brett sechs (und eventuell das eine oder andere Mal höher) kann er weitere Erfahrungen im Turnierschach sammeln. Gleiches gilt für alle anderen Jugendspieler, die in der vierten Mannschaft eingesetzt werden. Auch die Jugendspieler, die jetzt in der ersten, zweiten oder dritten Mannschaft spielen, haben so begonnen. Unterstützen wir sie bei diesen ersten schweren Schritten!

Die Vorstellung der Jugendmannschaften wird unterstreichen, dass uns momentan vor der Zukunft nicht bange werden muss.

08. August 2017 Vorstellung unserer Mannschaften: heute 3. Mannschaft

Die dritte Mannschaft spielt jetzt schon längere Zeit in der Bezirksklasse. Der selbst gestellte Anspruch war immer, diese Klasse zu halten. Da wir zur Zeit die Aufstellungen der anderen Konkurrenten in der Bezirksklasse noch nicht kennen, bleibt es auch erst einmal dabei. Natürlich sieht die Mannschaft auch 2017/2018 wieder anders aus. Wir freuen uns, dass Karsten Döding (DWZ 1538) die Aufgabe am ersten Brett gern übernommen hat, hat Karsten doch auch schon Erfahrungen aus der ersten und zweiten Mannschaft. Dennis Kröger (1506) hat schon Geschichte geschrieben, hat er doch in einer legendären Partie einmal den Klassenerhalt der zweiten Mannschaft gesichert. Unvergessen! Heiko Rieke (1477) an Brett drei hat auch schon lange Erfahrungen in den ersten beiden Mannschaften. Mit seiner Erfahrung wird er sicher eine ganz wichtige Rolle spielen. Für Johann Martens (1430) gilt am vierten Brett das gleiche, kommt er doch mit vielen Empfehlungen aus der zweiten Mannschaft ins Team. Judith Bünte (1382) an Brett fünf wird auch zeigen, dass sie der Mannschaft mit vielen Punkten hilft. Jonas Schakau (1331) hat sich in der letzten Saison gerade auch im Regionalpokal die Aufstellung in der dritten Mannschaft verdient. Christian Brandt ist nach Judith die zweite "Jugendkarte". Christian ist am siebten Brett aufgestellt. Den Abschluss bildet Mannschaftsführer Josef Stöppel (1163). Ihm gilt auch unsere Anerkennung, musste er doch kurzfristig noch auf einen wichtigen Spieler zugunsten der vierten Mannschaft verzichten - dazu morgen mehr.

07. August 2017 Vorstellung unserer Mannschaften: heute 2. Mannschaft

Unsere zweite Mannschaft spielt wieder in der Bezirksliga. In der abgelaufenen Saison belegte sie einen ausgezeichneten zweiten Platz, direkt hinter unserer ersten Mannschaft. Ein historischer Erfolg, gelang es doch noch nie einem Verein im Schachbezirk Bielefeld, die Plätze 1 und 2 in einer Liga zu belegen. Damit sind natürlich die Ansprüche gewachsen. Das Team rund um Mannschaftsführer Gisbert Koch ist ganz besonders gefordert. Allerdings ist 2017/2018 die Mannschaft wieder sehr ausgeglichen und stark aufgestellt. Am Spitzenbrett tritt Tom Pohlschmidt (DWZ 1767) an. Seine Leistungen im letzten Jahr werden damit gewürdigt. Eine Herausforderung, und gleichzeitig eine Chance für ihn. Hinter ihm spielt Kai-Uwe Deißler (1695). Der erste und nicht der letzte, der schon Erfahrungen in der ersten Mannschaft gesammelt hat.  David Pimshteyn (1660) wird sehr motiviert ins neue Spieljahr gehen. Er hat im letzten Jahr wichtige Punkte erzielt, aber es sollten aus seiner Sicht deutlich mehr sein. Wir drücken die Daumen. Matthias Bergmann (1685) hat ebenfalls bereits Erfahrungen auf der Verbandsebene. Die jüngste Spielerin, Kirsten Bünte, spielt am fünften Brett. Sie hat sich den "Aufstieg" aus der dritten Mannschaft mehr als verdient. Ihre Leistung am Spitzenbrett war super. Mannschaftsführer Gisbert Koch spielt an Brett 6. Er freut sich darauf, das junge Team zu koordinieren. Andreas Bünte (1557) tritt am siebten Brett an, und Waldemar Wellnitz (1547) vervollständigt die Mannschaft. Auch Waldemar hat bereits Verbandsklassen-Erfahrung. Als "Stammersatzspieler wurde Thomas Bergmann (1517) nominiert. 

06. August 2017 Vorstellung unserer Mannschaften: heute 1. Mannschaft

Heute und in den nächsten Tagen werden wir Euch unsere verschiedenen Mannschaften für die Saison 2017/2018 vorstellen. Wir beginnen natürlich mit unserem sportlichen Aushängeschild, der 1. Mannschaft.

In der abgelaufenen Saison gelang dem Team mit einer überzeugenden Leistung der ersehnte Wiederaufstieg in die Verbandsklasse. Auch hier wollen wir eine gute Rolle spielen. Die Herausforderung nimmt ein  geändertes Team an. Wir freuen uns, dass Sebastian Peter (DWZ 2019) weiter für uns spielt. Am zweiten Brett spielt der jüngste Spieler in der Mannschaft. Titus Stevens (1925), gerade 16 Jahre jung geworden, hat sich durch seine Performance in der letzten Jahr, und in aktuellen Turnieren für diesen Platz mehr als qualifiziert. An Brett 3 spielt Marcus Otto (1837). Marcus hat in vielen Jahren am ersten Brett die "Kartoffeln für uns aus dem Feuer geholt", und wird 2017/2018 am dritten Brett seine Spielstärke beweisen. Samer Alhaj Mohamad (1842) ist unser Mann für Brett vier. Samer wird sicher einige Brettpunkte für uns sichern. Adrian Jakubowski (1885) ist nach seinem mehrjährigen Ausflug nach Verl wieder spieltechnisch zu uns zurückgekehrt. Den Kontakt hatten wir auch in seiner Verler Zeit nie verloren, ist er doch die ganze Zeit auch "passives" Mitglied bei uns geblieben. Nun kommen drei "Urgesteine" des Teams. Mannschaftsführer Friedhelm Pohlmann (1779) spielt am sechsten Brett. Am siebten Brett tritt Frank Erfeldt (1708) an. Rigobert Ophoff (1703) vervollständigt die Mannschaft an Brett 8. Als Stammersatzspieler stehen Natalia Rosas Ibarra (1734) und Daniel Ewerszumrode (1717) zur Verfügung. Beide werden sicher zu ihren Einsätzen kommen, und zeigen, dass sie zu Recht zum Team gehören. Bemerkenswert: vergleicht man die Mannschaft aus der Abstiegssaison 2014/2015 mit dem aktuellen Team, gibt es unter den ersten acht Brettern vier neue Namen. Das zeigt auch, dass wir inzwischen "breiter" aufgestellt sind.

03. August 2017 Sieg im Monatsblitzturnier geht an Sebastian Peter

Mal was Neues beim Monatsblitzturnier im Jahr 2017. In Abwesenheit des Seriensiegers Frank Bellers konnte sich dieses Mal Sebastian Peter in die Siegerliste eintragen. Ungeschlagen mit 8 Punkten aus 8 Spielen distanzierte er Frank Erfeldt und Titus Stevens mit zwei Punkten Vorsprung auf den geteilten 2. und 3. Platz. Eine weitere Lücke tat sich zu Platz 4 auf, den Hermann Enneking behauptete. Dann wurden die Abstände knapper. Den 5. und 6. Platz teilten sich Tom Pohlschmidt und Thomas Bergmann mit je 3,5 Punkten vor Rigobert Ophoff und Natalia Rosas Ibarra, die mit 2,5 Punkten den geteilten 7./8. Platz belegten. Der letzte Top-Ten Platz ging an Reinhard Kuhr.  Es war wieder ein super interessanter und vor allem unterhaltsamer Abend.

31. Juli 2017 Zwischenbericht von den Ferienspielen

Win immer in den letzten Jahren bieten wir auch 2017 Schach im Rahmen der Ferienspiele an. Jeden Montag treffen wir uns im Jugendzentrum Alte Emstorschule. In diesem Jahr konnten wir so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie nie zuvor begrüßen. Schon an die 50 Kinder haben uns an den drei bisherigen Terminen besucht. Bemerkenswert die große Zahl derjenigen, die bisher gar keine Ahnung oder nur wenig von Schach haben. Macht aber viel Spaß. Vielen Dank an Hartmut Dürkop und Karsten Döding, die bisher jedes Mal mit dabei waren.

25. Juli 2017 Dortmunder Chess-Meeting  Open - Fazit
(Informationen von Sebastian Peter)

In den letzten drei Partien des Turniers scheint Titus Stevens ein bischen die Puste ausgegangen zu sein, obwohl man sagen muss, dass er es mit zwei 2100ern ELO aucvh mit sehr starken Gegnern zu tun hatte. Nichtsdestotrotz hat er, mit einem äußerst unglücklichen Remis in der letzten Runde, das ausgegebene Ziel von 4 Punkten erreicht. Titus und Sebastian konnten nicht wahrhaben, dass sich sein Gegner mit einer Minusfigur ins Dauerschach retten konnte. Titus hat mit 4 Punkten aus 9 Spielen gezeigt, dass er ein starker vereins- und A-Gruppen-Spieler ist. Seine DWZ konnte Titus mit diesem Turnier bestätigen.

Natalia Rosas Ibarra hat im B-Open ein versöhnliches Ende gefunden. Die schönste Turnierpartie spielte sie in der letzten Runde, wo sie gegen einen stärkeren Gegner einen Bauern für erinen gewinnbringenden Angriff opferte. Natalia verpasste nur knapp einen Preis, hat aber mit 5,5 Punkten ein respektables Ergebnis eingefahren und viel Motivation für weitere Turniere gesammelt. Darüber hinaus kann sie sich über 41 zusätzliche DWZ-Punkte (jetzt 1734) freuen.

Wie für Titus, steht auch für Natalia der Gütersloher Sparkassen-Cup als nächstes auf der Agenda. Titus selbstverständlich in der A-Gruppe, wo er vielleicht gegen Sebastian spielen wird.

22. Juli 2017 Fahrt zum "Sparkassen Chess-Meeting" in Dortmund

Wie in jedem Jahr haben wir auch 2017 wieder das Dortmunder "Sparkassen Chess.Meeting" besucht. Rigobert Ophoff, Karsten Döding und Thomas Bergmann machten sich auf den nicht weiten Weg nach Dortmund, wo auch noch Sebastian Peter dazu kam. Hartmut Dürkop war auch dabei. Ihn interessierte aber das Open, bei dem Natalia und Titus spielen. Im Orchesterzentrum konnten wir vier spannende Partien verfolgen. Die vielen Zuschauer hatten viel Spaß an den Kommentaren, die über Headset verfolgt werden konnten. Und obwohl alle vier Partien unentschieden ausgingen, gab es in jedem Spiel faszinierende und spannende Momente. So gaben viele Zuschauer die Partie von Matthias Blübaum schon verloren, als Blübaum noch eine Rettung fand, die sogar seinen Gegner Radoslaw Wojtaszek (den Führenden in der Tabelle) sichtlich überraschte. Genauso spektakulär verteidigte sich Wladimir Fedoseev gegen Maxime Vachier-Lagrave. Und auch die Spiele zwischen Wladimir Kraminik und Wang Yue sowie Liviu-Dieter Nispaenu gegen Dmitriy Andreikin hatten tolle Momente (auch zum "mitraten" durch uns Zuschauer). Wieder einmal ein sehr gelungener Ausflug.

20. Juli 2017 Dortmunder Chess-Meeting 2017 - Runden 4 bis 6

(Informationen und Bild von Sebastian Peter)

Titus Stevens hat im zweiten Drittel des Turniers erstaunliche 2,5 Punkte aus 3 Partien geholt, und dabei auch gegen Elo 2122 gewonnen. Sogar mit dem Remis in Runde 4 gegen Dr. Thomas Hartung (DWZ 1979)  war Titus sehr unzufrieden. In Runde 5 folgte ein Sieg gegen Alf Özen (DWZ 1981). In der 6. Runde kam es dann zum Spiel gegen Evgeny Ambartsumjan (Elo 2122). Hier spielte er so stark auf, dass sein Gegner bereits nach wenigen Zügen mit einer Figur weniger spielen musste, und dann auch kurz darauf (einen Zug vor dem Matt) aufgab. Sein Ziel von 4 Punkten aus 9 Runden kann Titus nun schon früh übertreffen. Im Zwischenklassement steht Titus mit einem Score von +1 auf Platz 30 von 82 Mitstreitern.

Natalia Rosas Ibarra hatte im zweiten Turnierdrittel durchweg stärkere Gegner, nachdem sie in der Runde 4 furios gegen Dr. Andreas Kleinert (DWZ 1895) gewann und dann zweimal leider unglücklich gegen 1900er verlor. Nichts desto trotz hat auch Natalia bisher viel Erfahrung gesammelt, die sie in der kommenden Saison für die erste Mannshcaft nutzen will. Noch hat Natalia auch gute Chancen auf den Damenpreis, heute spielt sie gegen die direkte Konkurrentin Elizabeth Kublanov.  

15.-23. Juli 2017 Dortmunder Chess-Meeting 2017

(Informationen und Bilder Sebastian Peter)

Beim diesjährigen Dortmunder Chess Meeting nehmen zwei unserer Vereinsmitglieder teil. Titus Stevens nutzt im A-Open die starken Gegner um sein Spiel zu verbessern und viel Erfahrung zu sammeln. In dem auf neun Runden ausgelegten Turnier steht er in der Setzliste auf Platz 79 unter 82 Teilnehmern. Das zeigt, welches Programm sich Titus vorgenommen hat. In der ersten Runde reichte seinem Gegner David Ramien (DWZ 2063) schon eine Ungenauigkeit, um den Partieverlauf zu seinen Gunsten zu entscheiden. In Runde 2 hatte Titus  gegen Jörg Gronebeck (DWZ 1973) viele Möglichkeiten zum Erfolg ausgelassen. Am Ende hatte wieder eine kleine Ungenauigkeit im Endspiel zum Verlust eines Bauern und der Partie geführt. Mehr Freude machte ihm der Sieg in der dritten Runde, wo er seinem turniererfahrenen Gegner Serkan Seref (DWZ 1841) keine Luft zum Atmen lies. Von Anfang an hatte Titus druckvoll den Takt angegeben, und seinen ersten Punkt gewonnen.

Im B-Open tritt Natalia Rosas Ibarra an und spielt momentan im oberen Drittel mit. Nach einem Auftaktsieg in einer taktisch geprägten Smith-Morra-Gambit-Partie hatte sie erst den Bauern angenommen und später die Partie für sich entschieden. Ihr Gegner, der 9-jährige Andreas Gregor Poschadel hat schon eine DWZ von 1361. In Runde 2 musste Natalia gegen den Finnen Jaako Alamäki (ohne DWZ) Federn lassen, als sie im Endspiel einen guten Läufer gegen einen schlechten Springer abtauschen ließ und später das Bauernendspiel verloren geben musste. In Runde 3 konnte Natalia wieder alles wettmachen und siegreich gegen Julia Grimm (1450) gewinnen, die sich nach einem Einsteller ergeben musse.

Heute spielt Titus gegen Dr. Thomas Hartung (1909) und hofft mit weiß auf einen weiteren Erfolg. Natalia spielt ebenfalls mit weiß gegen Dr. Andreas Kleinert (1895).
Nach den intensiven Partien nutzen Natalia und Titus das Angebot, kostenfrei im Konzerthaus den Großmeistern beim Dortmunder-Sparkassen-Chessmeeting zuzusehen. Dort hat der aus Ostwestfalen-Lippe kommende Matthias Blübaum den Kramnikbezwinger Fedossev besiegt.

Bücher vom Bücherstand von Schach Niggemeier, Großmeister und Turnierpraxis machen das Turnier zu einem gelungenen Erlebnis.

17. Juli 2017 Auftakt der Ferienspielsaison 2017

Mit 16 teilnehmenden Kindern war der Auftakt der diesjährigen Ferienspiele ein voller Erfolg. Viele Anfängerinnen und Anfänger kamen in die Emstorschule, aber auch Kids, die in den letzten Jahren immer wieder an unseren sommerlichen Spielnachmittagen teilgenommen haben. Unser Jugendteam wurde vom 7-jährigen Arthur Stiben vertreten.

14. Juli 2017 Ferien-Schachturnier in Enger

(Informationen von Hartmut Dürkop, Bild Klaus Feldmann)

Jedes Jahr wird in Enger ein Ferien-Schachturnier durchgeführt. Dieses Mal waren von uns (v.l.n.r.) Jonas Hofmann, Nils Feldmann, Gwergis Gök und Ethan Schirneck dabei. Einen nicht so guten Tag hatte Nils erwischt. Besser lief es bei den anderen. Ethan kam auf 3,5 Punkte, Jonas und Gwergis konnten 4 Punkte sammeln. Sie landeten unter 43 Teilnehmern zwischen Platz 10 und 20.

08. Juli 2017 Delbrücker Sommerschachturnier

Informationen von Hartmut Dürkop

Zeitgleich zum Verler Turnier fand nicht weit entfernt in Delbrück auch ein Schnellschachturnier statt, wenn auch eines mit einem etwas anderen Charakter. Dazu gab es ein eigenes U14-Turnier. Das wurde von vier Rhedaer Spielern besucht. Die erste Runde lief nicht gut für uns. Null Punkte aus vier Begegnungen führten dazu, dass sich im Verlauf des Turniers die Vereinspaarungen häuften. So durfte Maurice Alt allein drei Mal gegen Vereinsfreunde antreten. Mit 2 Punkten belegte er am Ende den 20. Platz. Tom Kolkmann hatte Probleme mit dem Timing. Erst zu schnell gespielt, anschließend d e Bremse zu stark angezogen. Mit 3,5 Punkten reichte es für Platz 14. Gwergis Gök konnte sich darüber freuen, Tom besiegen zu können. Er sammelte 4 Punkte und wurde 11. Bester Rhedaer Jugendspieler wurde Nils Feldmann, der seine 4 Punkte bereits nach 6 Runden zusammen hatte. Zum Schluss musste er gegen den Turniersieger antreten, und verlor. Trotzdem Platz 9, ein tolles Ergebnis.

Im offenen Turnier spielte Samer Alhaj Mohamad mit. Es sollte abwechslungsreich werden: zwei Siege, anschließend "nur" ein halber Punkt aus zwei Spielen, anschließend wieder zwei Siege und zum Schluss wieder eine Niederlage, auch er gegen den Turniersieger. Damit war Samer aus den ersten drei Plätzen herausgefallen. Er durfte sich aber über den Ratingpreis unter 1900 freuen.

08. Juli 2017 Verler Sommerschach-Pokal geht nach Rheda (oder Dortmund)?

Oder bleibt er erst einmal in Verl? Schaun wir mal. Die Schachfreunde Verl haben wieder ein großartiges Turnier auf die Beine gestellt. Im Garten eines Vereinsmitglieds trafen sich Spieler aus Verl und einigen Vereinen der Umgebung, um ein 7rundiges Schnellschach-turnier mit 15 Minuten Bedenkzeit zu spielen. Um es vorweg zu nehmen: Wetter: klasse, Turnier: prima, Teilnehmer: 34, Turnierklima: ausgezeichnet, Getränke: gut gekühlt, Essen: super lecker, Streitfälle: überhaupt keine. Unterhaltungsfaktor: großartig. Wer das verpasst hat, hat wirklich was verpasst. Das Turnier bekommt von den Rhedaer Teilnehmern, Natalia Rosas Ibarra, Sebastian Peter und Thomas Bergmann ganz ausgezeichnete Noten. In der ersten Runde kam es gleich zum Aufeinandertreffen von Sebastian und Thomas. Letzterer hielt sich ausgezeichnet und verlor erst gegen Ende der Bedenkzeit den Faden. Sebastian konnte seinen ersten Sieg einfahren. Während Thomas und Natalia den Turniernamen "Sommerschach" zu Beginn wörtlich nahmen, spielte Sebastian von Beginn an in der Spitze mit. Ab der dritten Runde war Thomas dann auch im Turnier. Langsam spielte er sich an die oberen Bretter, bis er in der sechsten Rudne am vierten Brett angekommen war. Hier spielt er gegen den Rietberger Verbandsligaspieler Oliver Flöttmann. Da stach ihn dann der Hafer. In einer Stellung, in der er locker auf beiden Seiten des Brettes ein Remis durch Dauerschach hätte erzwingen können, spielte er auf Sieg - und verlor. Nach einer weiteren Niederlage in der Schlussrunde gegen Philipp Lewe belegt er dann mit 3,5 Punkten Platz 17, und war damit etwas besser als seine Setzlistenposition. Natalia belegte mit 3 Punkten den 18. Platz. Sebastian gewann derweil Partie um Partie, wenn auch hier und da mit etwas Glück. Es waren auch wirklich schöne Partien dabei. Nach 5 Punkten aus 5 spielen reichten ihm in den beiden Schlussrunden zwei Unentschieden, um die Nachfolge des zweimaligen Turniersiegers Oliver Flöttmann anzutreten. Und um an den Anfang des Beitrags zurückzukehren: Den Pokal bekommt der in Dortmund wohnende Sebastian Peter, der im Rhedaer Schachverein spielt, voraussichtlich auf einer Verler Vereinsfeier im Dezember. Fazit: nächstes Jahr unbedingt vormerken (gilt auch für Jugendspieler).

06. Juli 2017 Monatsblitzturnier im Juli

Wieder fand eine zweistellige Anzahl von Spielern den Weg in die Gaststätte Neuhaus, um am aktuellen Monatsbiltzturnier teilzunehmen. Mit der Ausgabe 145 nähern wir uns dem Jubiläum von 150 mit großen Schritten. Besonders haben wir uns über die Teilnahme von Hermann Enneking gefreut, einen Gast aus dem Osnabrücker Land. Im ersten Spiel konnte er auch gleich gegen Samer Alhaj Mohamad einen vollen Punkt gewinnen. Am Ende stand für ihn mit 7 Punkten aus 10 Spielen ein hervorragender vierter Platz zu Buche. Sieger wurde (natürlich) Frank Bellers, der ungeschlagen blieb. Platz 2 ging an Samer Alhaj Mohamaf vor Frank Erfeldt. Hinter Hermann Enneking platzierte sich Tom Pohlschmidt auf Platz 5, vor Rigobert Ophoff. Karsten Döding wurde 7. Ihm folgten Detlef Kreienberg und Thomas Bergmann auf Platz 8. Johann Martens und Reinhard Kuhr wurden 10. und 11.

01. Juli 2017 U10-Verbandsliga Sieg, Unentschieden, Niederlage

Die letzte Mannschaft hat jetzt (endlich) auch die Saison beendet. Die U10 setzte den Schlusspunkt einer ereignisreichen Saison für die Rhedaer Mannschaften. Zur Feier des Tages durfte der Nachwuchs gleich drei Partien spielen, ein Härtetest für den einen oder anderen. Den Auftakt machte die Nachholpartie gegen die SchachAkademie Paderborn, einen starken Gegner. Die 1:3-Niederlage spiegelt vielleicht nicht den genauen Spielverlauf wieder. Moritz Recker spielte ein in seiner Altersklasse wirklich sehenswertes Spiel, das mit einem Sieg auch folgerichtig belohnt wurde. Marvin Schnitker hatte die Möglichkeit, etws Zählbares mitzunehmen, sah aber an der entscheidenden Stelle die Chane nicht. Es war aber auch nicht einfach, daher verständlich. Maurice Alt hielt seine Partie lange ausgeglichen, verlor dann den Faden, vielleicht die Konzentration und verlor. Am Spitzenbrett spielte Ethan Schirneck gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Daher war es nicht verwunderlich, dass es auch die Abstand längste Partie der ersten Runde wurde. Zwischenzeitlich verlor Ethan  einen Turm, den er sich aber wieder holen konnte. Im Endspiel konnte Ethan aber nicht verhindern, dass sein Gegenüber einen Bauern umwandelte.

Gegen Hücker-Aschen 1 lief es dann viel besser. Dabei half natürlich der kampflose Sieg von Maurice, der aber keine Pause einlegte, sondern eine Trainingspartie unter Turnierbedingungen  gegen eine Spielerin der SchachAkademie spielte, die ebenfalls spielfrei war. Ethan litt wohl noch unter der Niederlage aus der ersten Partie und verlor schnell. Damit war der Vorsprung aufgebraucht. Dann aber sorgte Marvin wieder für die Führung. Beide Spieler spielten mutig nach vorn, und erst lagen die Vorteile bei Marvin, dann bei seinem Gegner, bevor Marvin seinen Gegner mattsetzen konnte - und das alles in 16 Zügen, gegen einen deutlcih DWZ-stärkeren Gegner.! Moritz schaffte dann das 3:1, wieder mit einem sehenswerten Spiel. Er versuchte sich an einem Angriff, der aber nicht zum Erfolg führte. Anschließend war seine Gegnerin am Drücker und auf dem besten Weg, Moritz zu besiegen - bis sie (man kann auch aus Rhedaer Sicht "leider" sagen) ein Grundlinienmatt durch Moritz übersah. Selbst der Rhedaer Betreuer hätte Liv den Punkt aufgrund ihrer Spielweise mehr als gegönnt.

Nun wartete noch Hücker-Aschen 2. Auch hier ging Rheda kampflos 1:0 in Führung. Dieses Mal hatte Ethan "frei", was er aber - wie zuvor Maurice - für eine Trainingspartie unter verschärften Bedingungen nutzte. Nachdem Maurice und Marvin ihre Spiele verloren hatten (Konditionsprobleme?), stand Moritz unter dem Druck, gewinnen zu müssen. Und auch dieses Mal hatte er das Glück des Tüchtigen. Er konnte seine deutlich schlechtere Stellung noch in einen Sieg (seinen dritten im dritten Spiel des Tages) verwandeln, und so das Mannschaftsremis sichern.

Am Ende der Sasion steht ein sehr guter vierter Platz unter 10 Mannschaften zu Buche.

29. Juni 2017 Vorbereitungen für die neue Saison

Am letzten Donnerstag im Juni stellen wir immer die Mannschaften für die nächste Spielzeit auf (mit Ausnahme der Jugendmannschaften). Da unsere erste Mannschaft den Aufstieg in die Verbandsklasse geschafft hat, waren wir dieses Mal etwas freier, und konnten unsere Kreativität ausleben. Dazu haben wir uns entschlossen, eine vierte Mannschaft auf die Beine zu stellen. Beides, Kreativität und vierte Mannschaft, führte dazu, dass länger diskutiert und überlegt werden musste wie in den letzten Jahren. Wir können die Aufstellungen aber noch nicht veröffentlichen, weil noch ein Paar kleinere Fragen geklärt werden müssen. Das soll aber kurzfristig geschehen. Wir waren uns aber alle sicher, dass wir tolle Mitglieder und Spielerinnen und Spieler haben, mit denen wir sehr zuversichtlich in die Saison 2017/18 starten werden.

25. Juni 2017 Mühlenhof-Turnier in Hücker-Aschen

Ein Klassiker in der Turnier-Szene fand wieder in Hücker-Aschen statt, einem kleinen Dorf irgendwo im nirgendwo hinter Herford. Jedes Jahr treffen sich hier hunderte von Schachspielern aus der Umgebung. Wobei das mit der "Umgebung" inzwischen eine Untertreibung ist. Dieses Mal waren Gäste aus den Niederlanden, aus Wetzlar usw. dabei. Im offenen Turnier für 6er-Mannschaften nahmen sage und schreibe 25 Teams teil, dazu gab es ein kleineres Turnier für Dorfmannschaften und noch ein großes Kinderturnier (U14) mit weit über 20 Mannschaften mit je vier Spielern. Neben der Spielerei war auch der gesellige Aspekt wieder wichtig. Man traf viele Bekannte, tauschte sich aus, und nutzte die Angebot an Getränke- und Essensstände. Hücker-Aschen stellt das alles ohne Startgeld auf die Beine. Dem Verein, allen voran Hermann Dieckmann, gilt der allergrößte Respekt.

Unsere Kindermannschaft bestand aus Ethan Schirneck, Moritz Recker und Dimitriy Ovetskyy. An der Spielerbörse konnten wir als vierten Spieler noch Leif Borgstädt vom Bielefelder SK verpflichten. Nach 7 Runden stand ein respektabler 12. Platz zu Buche. Die "große" Mannschaft bestand aus Titus Stevens, Tom Pohlschmidt, Matthias Bergmann, Natalia Rosas Ibarra, David Pimshteyn, Dennis Kröger und Thomas Bergmann. In der Abschlusstabelle standen wir, ähnlich wie die Kindermannschaft, auf Platz 13. In dem wirklich gut besetzten Turnier ein ordentliches Ergebnis.

15.-18. Juni 20174 Kirsten Bünte wieder für Deutsche Meisterschaft qualifiziert

Bei der NRW-Jugend-Mannschaftsnmeisterschaft der U14w in Nachrodt-Wiblingwerde trat Kirsten Bünte wieder als Gastspielerin für die Schachfreunde Brackel (Dortmund) an. In fünf Spielen steuerte Kirsten zwei Siege und drei Remis zum dritten Tabellenplatz hinter den Mannschaften der SG Solingen und dem Düsseldorfer SK bei. Damit ist die Qualifikation für die Deutsche Jugendmannschaftsmeisterschaft verbunden. Auch hier herzlichen Glückwunsch.

18. Juni 2017 Turm-Open in Lippstadt, letzter Tag

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute stand die 7. und letzte Runde des Turniers an. Kai-Uwe Deißler musste noch einmal alles geben. Sein Gegner, Pascal Kandler (Gütersloh, DWZ 630) bekam dies aber heute noch besser hin. Kai-Uwe konnte einen Bauernverlust nicht mehr ausgleichen. Johann Martens machte es besser. Er geriet gegen Roland Friedel (Drensteinfurt, 1563) auch einen Bauern in Nachteil. Er konnte aber die Bauern splitten und die Partie Remis halten. David Pimshteyn hatte es vergleichsweise leicht. Sein Gegner, Martin Bigott (Lohmar, 1700) behandelte die Eröffnung so schlecht, dass er nach 19 Zügen schon zwei Wertungsbauern in Nachteil stand, ohne überhaupt einen Materialnachteil zu haben. Der Gegner gab auf. Damit lag David mit 5,5 Punkten gleichauf mit dem Dritten auf Platz 5 , was zu einemn Geldpreis reichte. Ein versöhnlicher Abschluss der Saison.

17. Juni 2017 Turm-Open in Lippstadt, Tag 3

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Johann Martens traf zunächst auf Jan Rüggeberg (Bad Salzdetfurth, DWZ 1756). "Der war stark, da hatte ich gar keine Chance", war Johanns Kommentar. Auch in der zweiten Runde musste Johann kämpfen, aber er hatte gegen Harald Lambrecht (Celle-Westercelle, 1175) das bessere Ende und den Punkt für sich. Kai-Uwe Deißler spielte gegen Michael Spehr (Delbrück, 1615). Der Rhedaer Spieler zog das entstandene Turmendspiel mit einem, später sogar zwei Mehrbauern konsequent durch. Da blieb seinem Gegner nur die Aufgabe. Dann kam es zum Spitzenspiel der sechsten Runde. Gegner von Kai-Uwe Deißler war Vithushan Parameswaran (Ahaus-Wassum,  1796), der bis dahin jede Partie gewonnen hatte. Dessen gute Form musste auch Kai-Uwe anerkennen, und in die Niederlage einwilligen. Mit 4,5 Punkten aus 6 Partien kämpft er aber in der Schlussrunde noch um einen der vier weiteren Preise. Dabei bekommt er Konkurrenz aus den eigenen Reihen. David Pimshteyn wählte gegen Markus Hofene (Beelen, 1727) eine aggressive Eröffnung. Damit kam Markus nicht so gut zurecht. Zwischenzeitlich war sogar ein Matt in 7 Zügen für David auf dem Brett. David sah, dass etwas in der Stellung lag, sah aber nur einen möglichen Bauerngewinn. Da hatte er einen besseren Plan. Er ließ Markus aber nicht mehr von der Angel, und entschied das Spiel für sich. Mit dem Ausgang der Nachmittagspartie war David dann nicht zufrieden. Gegen Wolfgang Kies (Marsberg, 1637) reichte es "nur" zum Remis. Damit steht auch David jetzt bei 4,5 Punkten, und er kann in der Schlussrunde am Sonntag noch einiges erreichen.

16. Juni 2017 Turm-Open in Lippstadt, Tag 2

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Johann Martens spielte am Vormittag gegen Mustafa Besou vom ausrichtenden LSV/turm Lippstadt. Irgendwo musste Johann dann eine Qualität abgegeben haben, und anschließend die Partie. In der zweiten Partie am Nachmittag konnte er sich aber den nächsten vollen Punkt gegen Nico Lang aus Ahlen (DWZ 1196) holen. David Pimshteyn musste im ersten Match viel rechnen, bevor er mit einem Springer einen Zentralbauern schlug. Dabei war weniger der Bauer das Problem. Der Springer hatte damit ein Feld erobert, mit dem er dann die ganze gegnerische Stellung so unter Druck setzte, dass der Partiegewinn gegen Martin Kichner (Lemgo, 1338) die logische Folge war. In der zweiten Partie des Tages besiegte David dann auch noch den ältesten Teilnehmer im Turnier, Vakhtang Gelashvili (Bad Lippspringe, 1712). Ein sehr schöner Tag für David. Die schwerste Aufgabe der Rhedaer Teilnehmer in der dritten Runde hatte Kai-Uwe Deißler. Stephan Ewert (Hellern, 1773) spielt seit Jahren konstant gut. Kai-Uwe konnte hier ein gutes Remis halten, bevor er in Runde 4 gegen Thomas Naumann (Döbeln, 1663) einen weiteren Sieg verbuchen konnte.

15. Juni 2017 Turm-Open in Lippstadt, Tag 1

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute begann das Turm-Open in Lippstadt. Mit Johann Martens (DWZ 1440), David Pimshteyn (1593) und Kai-Uwe Deißler (1688) sind wir in der B-Gruppe vertreten. In der ersten Runde durfte David Pimshteyn gegen einen Nachwuchsspieler aus Lippstadt antreten. Der war nur ein Jahr jünger als David, hatte aber eine deutlich niedrigere DWZ. Als David einen Bauern gewinnen wollte, zog er die Dame auf ein falsches Feld, und statt Bauerngewinn hieß es Turmverlust. David gab auf. Kai-Uwe Deißler machte es genau umgekehrt. Er nutzte einen Turmeinstelller seiner Gegnerin Hanna Schreiber (Sundern, 1303). Die mit Abstand längste Partie der B-Gruppe spielte Johann Martens gegen Hartmut Anders (Venlo, ELO 1771). Johann konnte sich zwar einen Mehrbauern verschaffen, diesen aber nicht halten. Im Gegenteil. Der Gegner setzte Johann so stark unter Druck, das ser noch einen Bauern geben musste. Johann hielt das 2 gegen 3 Bauern-Endspiel aber noch remis. Am Nachmittag lief alles "standesgemäß". Johann hatte gerademal 30 Minuten Pause, und schaffte gegen den jungen Lippstädter Tommy Wu ein Remis. David gewann gegen den holländichen Wahl-Lippstädter Fredrikus Johannes Vishers und Kai-Uwe besiegte Karsten Ehrle. Damit gehört er mit 2 Punkten aus 2 spielen zur Spitzengruppe.

09.-11. Juni 2017 Titus Stevens verteidigt Titel

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Am vergangenen Wohenende konnte Titus Stevens seinen Titel bei der Bürener Stadtmeisterschaft verteidigen. Es war eine knappe Angelegenheit mit nur einem Buchholzpunkt Vorsprung. In der dritten Runde verlor Titus gegen Mario Fuest (Wewelsburg, DWZ 1854), der damit knapp in Führung ging. Aber Titus konnte den Rückstand durch weitere Siege wieder wettmachen, so dass beide Spieler am Ende mit 4 Punkten aus 5 Spielen gleichauf auf Rang 1 lagen. Jetzt entschied die Feinwertung mit 13,5:12,5 Buchholzpunkten knapp für Titus, der damit auch die 1900er DWZ-Schwelle überschritten haben dürfte.

11. Juni 2017 Letzter Spieltag der Bezirksliga mit überwältigendem Erfolg für Rheda

Seit einigen Jahren wird der letzte Spieltag in der Bezirksliga gemeinsam von allen zehn Mannschaften an einem Ort durchgeführt (Grundlage war ein Vorschlag aus den Reihen des Rhedaer Schachvereins). Auch in diese, Jahr waren die Gütersloher Schachfreunde die Gastgeber. Im Namen aller Teilnehmer bedankte sich Stephan Peters aus Brackwede stellvertetend für alle Mannschaften und begleitet von viel Applaus aller Anwwesenden bei Rüdiger Mönig von Gütersloher SV für die Organisation. Die sportlichen Entscheidung um den Aufstieg war in diesem Jahr bereits gefallen. Rheda 1 stand als Meister und Aufsteiger fest.  m Kampf gegen den Abstieg fiel die Entscheidung zwishen Brackwede III und Ennigerloh-Oelde II. Beide Mannschaften konntne ihre Partien gewinnen, so dass sich Brackwede gerade so retten konnte.

Die Rhedaer Mannschaften hielten sich am letzen Spieltag schadlos. Rheda I untermauerte seinen ersten Platz mit einem 5,5:2,5-Sieg über Rochade Beckum. Volle Punkte steuerten Friedhelm Pohlmann, Frank Erfeldt, Rigobert Ophoff und David Pimshteyn bei. Halbe Punkte kamen von Marcus Otto, Daniel Ewerszumrode und Thomas Bergmann. Die einzige Niederlage musste Karsten Döding nach hartem und langen Kampf akzeptieren.

Rheda II besiegte die Türme II aus Rietberg klar mit 6,5:1,5. Damit sollte das "Türme-Trauma" vom Vortag Geschichte und vergessen sein. Heiko Rieke gewann bereits schnell, da sein Gegner nicht antrat. Weitere Siege steuerten an den unteren Brettern Waldemar Wellnitz, Dennis Kröger und Reinhard Kuhr bei. Unentschieden spielten Matthias Bergmann, Kai-Uwe Deißler und Tom Pohlschmidt.

In der Endtabelle liegen damit Rheda I auf Platz 1 und Rheda 2 auf Platz 2. Ein historischer Erfolg für den Rhedaer SV, der anschließend im Garten vom Vorsitzenden Thomas Bergmann noch ordentlich gefeiert wurde. Der Dank gilt allen Spielerinnen und Spielern, die an dieser grandiosen Saison für die beiden Rhedaer Spitzenmannschaften beteiligt waren.

10. Juni 2017 U20-Verbandsliga - Die Türme waren heute nicht unsere Freunde

Letzter Spieltag in der U20-Verbandsliga. Rheda hat die beiden ersten Spiele gewonnen, und traf in der letzten Runde auf den punkt- und sieglosen Tabellenletzten aus Lemgo. Nun denn. Zwei Stammspieler fehlten. Titus stevens spielt die Stadtmeisterschaft von Wewelsburg, und Kirsten Bünte ein Handball-Turnier. Machte uns das nervös? Eigentlich nicht. Veit Dettmar spielte an Brett sechs viel zu schnell. Außerdem spielte der Gegner eine Eröffnung, die Veit nicht kannte. Aber Veit kämpfte sich zurück in Spiel, um dann bei einem mehrzügigen Abtausch einen entfernten Läufer auf b2 zu übersehen. Folge: Figurenverlust und da der Gegner konsequent weiter spielte, Partieverlust, da Veit durch einen Turm mattgesetzt wurde.  Damit lag Rheda 0:1 zurück. Den Ausgleich besorgte Tom Pohlschmidt. Er spielte von Beginn an forciert auf Angriff, attackierte den Gegner fast auf dem ganzen Brett, und der Sieg war nur eine Frage der Zeit. Ausgleich! Fast postwendend der neue Rückstand. Jan Surmann stand früh unter Druck, und konnte sich eigentlich nur den Angriffen seines Gegners erwehren. Wie stark sollte der Druck werden? Findet Jan immer einen Ausweg? Nein, der Gegner gewann mit seinen Türmen Bauer um Bauer und dass auch das Spiel. Christian Brandt hatte seinen König beim Übergang vom Mittel- ins Endspiel sehr zentral aufgestellt. Ein Vorteil, oder war der König hier zu leicht angreifbar? So richtig wohl fühlte sich Christian scheinbar nicht. Beide Speiler vereinbarten überraschend ein vielleicht zu frühes Remis. David Pimshteyn verlor plötzlich eine Figur, konnte sich aber nach und nach zwei Bauern dafür organisieren. Aber würde das ausreichen, um die Partie zu drehen? David lehnte jedenfalls mehrere Remisangebote ab, und kämpfte, war ihm doch klar, dass sein Sieg wichtig sein würde. Im Turmendspiel konnte sich David aber nicht durchsetzen. Zuletzt blieben nur noch die Könige auf dem Brett. Remis. Nun musste Judith Bünte gewinnen. Nach einem ruhigen Anfang entwickelten sich die Türme und Damen komplett in die Mitte des Bretts. Nachdem auch die Leichtfiguren verschwanden, und die Damen getauscht wurden, blieben nur noch die vier Türme und gleichviel Bauern auf jeder Seite auf dem Brett. Judith konnte davon aber nicht profitieren und sie verlor Bauern um Bauern. Als dann noch ein Turm verlorenging, blieb nur die Aufgabe.

Damit Endstand 2:4 aus Rhedaer Sicht und aus der Taum von Meisterschaft und Aufstieg (ein Brettpunkt zu wenig) - außer es tritt der sehr unwahrscheinliche Fall ein, dass sich Porta und Bünde unentschieden getrennt haben. Da das jedoch sehr unwahrscheinlich ist, bleibt uns nur am Ende einer kurzen Saison, sich bei den anderen Teams für die Sasion zu bedanken. Der Dank gilt auch allen eingesetzten Rhedaer Spielerinnen und Spieler - und Gratulation an den Meister - wer es auch immer ist!

10. Juni 2017 U10-Verbandsliga 

Das Spiel zwischen der Schachakademie Paderborn und Rheda wurde verlegt.

05. Juni 2017 Sekt- oder Selter-Turnier, Tag 4

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Am Montag ging es in den Endspurt des 4-Tage-Turniers. Samer Alhaj Mohamad hatte eine schöne Angriffsstellung gegen Philipp Lewe (Verl, DWZ 1871). Aber er konnte den Angriff nicht vollenden, und verlor. Die Nachmittagspartie ging dann kampflos verloren. Tom Kolkmann hatte einen besseren Tag erwischt. Mit Tassilo Phelippe Hörhold (Hagen a. TW., 1011) hatte er keine Mühe. Ein Mehrspringer brachte ihn auf die Gewinnerseite. In der letzten Partie war Katrin Stirnberg (Paderborn, 1050) seine Gegnerin. Sie probierte eine neue Eröffnung aus, was aber misslang. Tom konnte erst einen, und dann sogar noch den zweiten Springer gewinnen. Das reichte für den Sieg, und den zweiten Platz in der Tabelle. Nun "ärgerte" sich Tom noch etwas mehr über die Niederlage am Vortag. Hätte er gewonnen, hätte er seine Gruppe als geteilter Erster abgeschlossen. So gab es nur eine Flasche Selters. Aber Tom will im nächsten Jahr unbedingt wieder mitspielen, und einen neuen Versuch wagen.

04. Juni 2017 Sekt- oder Selters-Turnier, Tag 3

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Am Morgen musste Tom Kolkmann gegen Moustafa Khilli vom Ausrichter 2hoch6 Bielefeld spielen. Eigentlich hatte Tom keine Schwierigkeiten, bis er anfing, seinen Gegner zu unterschätzen. Der zauberte dann ein Schach aus dem Ärmel, woraufhin Tom aufgeben musste. Nachdem Samer Alhaj Mohamad seine Vormittagsrunde kampflos gewann, stand er später gegen Benjamin Knollmann (Kirchlengern, DWZ 1881) ziemlich unter Druck. Samer musste die Qualität opfern. Aber eine glückliche Springergabel auf König und ungedeckten Turm brachte Samer dann einen glücklichen Sieg. Tom musste gleichzeitig gegen den 14jährigen Philipp Nagel (Hagen, a. TW., 1021) kämpfen. Er hatte einen Angriff am Königsflügel inszeniert, bei dem Turm, Läufer und Springer bereit waren, auf h6 einzuschlagen. Doch das Läuferopfer traute sich Tom noch nicht zu. In dem nun entstandenen Endspiel mit mehreren Freibauern spielte Tom etwas geschickter, und konnte gewinnen.

03. Juni 2017 Sekt oder Selters-Turnier, Tag 2

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Der zweite Tag war für unsere Spieler erfolgreicher. Samer Alhaj Mohamad konnte am Vormittag gegen Niklas Brinkers (Nordhorn-Blanke, DWZ 1892) gewinnen. Er hatte sich nach einer Qualitätshergabe zwei starke Mittel-Freibauern erarbeitet, wovon einer zur zweiten Dame durchwanderte. Am Nachmittag spielte Samer gegen Helge Rettig (Verl, 1925). Samer griff am Köngsflügel an. Der Angriff wurde aber pariert. Nun brachte wieder ein Mittelbauer-Vormarsch die Entscheidung. Dieses Mal aber leider gegen Samer.

Tom Kolkmann ist jetzt auch im Turnier angekommen. Heute ging es zunächst gegen Endrit Paqarizi (Hagen a. TW). Tom kam mit beiden Türmen über die offene a-Linie auf die 2. Reihe. Der vorher vorgepreschte h-Bauer trug von h3 aus kräftig zum Aufbau des Mattnetzes bei. Im zweiten Spiel des Tages war Danja Yvonne ter Stal (Nordhorn-Blanke, 1050) seine Gegnerin. Tom konnte mit einem Turm in die gegnerische Stellung einbrechen. Eine Fesselung, die Unterstützung durch Dame und den zweiten Turm brachten dann den Sieg.

02. Juni 2017 Sekt oder Selters-Turnier in Bielefeld, Tag 1

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Mit Samer Alhaj Mohamad und Tom Kolkmann vertreten uns zwei Vertreter aus unterschiedlichen "Ligen" bei diesem Turnier von zweihochsechs Bielefeld. Samer tritt in der Gruppe III an und durfte gegen David Riedel (Brackwede, DWZ 1899) spielen. Tom spielt in der Gruppe XVI, den "DWZ-kleinsten", und hatte zum Auftakt Josua Peter Bochynek (Unna, 1026) als Gegner. Beide erwischte das gleiche Schicksal. Sie verloren zunächst einen Bauern und dann die Partie.

01. Juni 2017 Das Monatsblitzturnier sieht einen bekannten Sieger

Wenn Frank Bellers antritt, gewinnt er auch das Turnier. Das können wir schon fast in unsere Satzung aufnehmen. Auch heute gab er in 10 Spielen nur einen halben Punkt gegen Rigobert Ophoff ab. Da hatte er aber schon einen so großen Vorsprung, dass ihm der halbe verlorene Punkt nicht wehtat. Ein tolles Turnier spielte Matthias Bergmann, der auch zu seiner eigenen Überraschung auf Platz 2 abschloss. Frank Erfeldt erreichte, trotz einer kleinen Schwächephase in der Mitte des Turniers, noch den dritten Platz, vor den punktgleichen Rigobert Ophoff und Tom Pohlschmidt. Auf den nächsten Plätzen: Karsten Döding, Andreas Bünte, David Pimshteyn, Thomas Bergmann, Johann Martens, Reinhard Kuhr und Jonas Schakau.

31. Mai 2017 Vereins-U12-Turnier geht in die zweite Runde

Die Vorrunde des U12-Turniers hat sich etwas länger hingezogen, als eigentlich geplant. Jetzt wurde ein Schlussstrich unter die erste Phase gezogen, und die zweite Runde wurde ausgelost. Dabei wurde berücksichtigt, das einige Spieler ihre letzten Spiele nicht austragen konnten. Um die Plätze 1 bis 8 spielen nun ab der kommenden Woche: Matwej Wunder gegen Ethan Schirneck, Tom Kolkmann gegen Moritz Recker, Veit Dettmar gegen Nils Feldmann. Die Begegnung zwischen Jonas Hofmann und Marvin Schnitker wurde vorgezogen. Hier konnte sich Marvin als erster Spieler für das Halbfinale qualifizieren.

Um die Plätze 9-16 kommt es zunächst zu den Spielen: Thilo Pieper-Mataj Gök, Dimitriy Ovetskyy gegen Alexander Schaaf, Maurice Alt gegen Michael Hess und Gwergis Gök gegen Felix Münstermann.

28. Mai 2017 Moritz Recker beim 26. Rudowski-Gedächtnispokal

(Informationen von Hartmut Dürkop)

In der Stadthalle Hiltrup richtete der SK Münster 1932 die 26. Auflage des Rudowski-Gedächtnispokals aus, ein 7-rundiges Schnellschachturnier für Kinder und Jugendliche. Einziger Rhedaer Vertreter war Moritz Recker, für den es auch sein erstes volltägiges Schachturnier war. Zum Auftakt verlor er gegen Lavid Li aus Emsdetten (DWZ 1027). Anschließend folgten zwei Siege. Noch vor der Mittagspause verlor er dann gegen Hanning Nordhaus (Münster, 972). Gegen Maria Volodarskaya aus Münster ging es dann in die längste Partie der U10. Hier hatte Moritz gute Chancen auf einen Punktgewinn, musste dann aber ein Matt zulassen. Ohne Erholungspause stand gleich das nächste Spiel gegen Alexander Kmet (Dortmund-Brackel, 806) auf dem Programm. Moritz litt noch unter Folgen der Niederlage in der Vorrunde und hatte nicht wirklich eine Chance. Die letzte Runde bescherte ihm dann noch einen kampflosen Puikt. Damit belegte Moritz einen guten 15. Platz in seinem ersten Turnier.

28. Mai 2017 Rheda 3 gewinnt in Herzebrock-Clarholz mit 6:2

Minimalstziel war heute der fehlende Brettpunkt zum Klassenerhalt. Es wurde dann aber ein klarer Sieg gegen nicht mehr hoch motivierte Gastgeber. Rheda soll es egal sein. Ein weiteres Jahr in der Bezirksklasse  liegt vor der dritten Rhedaer Vertretung. Kirsten Bünte, Dirk Oenning und Jonas Schakau kamen zu kampflosen Punkten. Maximilian Massini konnte sich ebenfalls einen vollen Punkt gutschreiben lassen, während Andreas Bünte, Judith Bünte und Josef Stöppel die Saison mit einem Unentschieden beendeten. Berücksichtigt man die vielen knappen Niederlagen, ist das auch verdient. Bemerkenswert: fast die ganze Mannschaft reiste heute zum Auswärtsspiel mit dem Fahrrad an, und das trotz der sehr schlechten Wettervoraussagen.

26. Mai 2017 Gütersloh sagt den U10-Spieltag am Samstag ab

Mangels Spieler musste Gütersloh ihre Spiele in der U10-Verbandsliga am Samstag absagen. Damit kommt unser Team zu zwei kampflosen 4:0-Siegen. So etwas kann passieren, ist uns selbst schon so gegangen, und wird uns auch mal wieder so gehen. Vielen Dank an die Gütersloher für die rechtzeitige Absage. Die Rhedaer Spieler sollten eine Email mit der Absage bekommen haben, im Zweifel auch einen Anruf.

21. Mai 2017 Samer Alhaj Mohamad gewinnt beim "Offenen Kurzturnier" in Lippstadt

(Informationen von Hartmut Dürkop)

An diesem Wochenende fand das offene Vereinsturnier des LSV Turm Lippstadt statt. Samer Alhaj Mohamad gehörte zur stärksten Gruppe der teilnehmenden Spieler. Am Freitag spielte er gegen Waldemar Laurenz (DWZ 1948). Samer konnte früh einen weißen Freibauern auf g5 erlangen. Allerdings wurde auch der gegnerische f-Bauer frei, und der war schneller. Am Samstag ging es dann gegen Georg Hagenhoff (1839). Samers a-Bauer lief der Umwandlung zu, während der Vorsitzende des LSV einen Königsangriff aufbaute. Doch Samer parierte die Drohung, und der Gegner gab auf. Letzter Gegner war heute Jannik Kruse (2085), der zuvor beide Partien gewonnen hatte. Samer konnte bald einen Vorteil von zwei Mehrbauern erzielen, doch erst als alle anderen Partien des Turniers bereits beendet waren, konnte Samier mit einem Qualitätsopfer in der Brettmitte einen unabwendbaren Königsangriff starten. Damit teilte sich Samer den Gesamtsieg mit Jannik.

21. Mai 2017  Die dritte Mannschaft vor der Rettung?!?

Als um 15:26 die Meldung vom 5:3-Sieg von Sieker Bielefeld bei der SG Hücker-Aschen über den Ticker kam, stand fest, dass Sieker den Klassenerhalt in der Verbandsklasse geschafft hat.  Was hat das mit Rheda 3 in der Bezirksklasse zu tun? Ganz einfach: nun steigt keine Mannschaft aus der Verbandsklasse in den Schachbezirk Bielefeld ab, und das heißt wiederum, dass es in der Bezirksliga und der Bezirksklasse nur einen Absteiger gibt. Rheda 3 liegt auf Platz 9 vor Herzebrock-Clarholz. Rheda 3 hat zwei Mannschaftspunkte mehr, und 7 Brettpunkte. Am 28.05. treffen beide Mannschaften aufeinander. Ein tolles Endspiel! Holt Rheda 3 nur einen Brettpunkt steht Rheda bei 26,5 Brettpunkten und Herzebrock-Clarholz könnte dann auf maximal 25,5 Punkte kommen. Die Leistungen von Rheda 3 sind eigentlich zu gut gewesen, als dass es eine solche Kanterniederlage im direkten Aufeinandertreffen am nächsten Sonntag gibt. Aber nicht nachlassen und kämpfen, dann klappt das schon!

21. Mai 2017 Die zweite Mannschaft springt auf Platz 2

Der Blick auf die aktuelle Tabelle in der Bezirksliga ist aus unserer Sicht phänomenal. Die erste Mannschaft auf Platz 1, und die zweite auf Platz 2. Das hätten die kühnsten Optimisten vor Saisonbeginn nicht für möglich gehalten. Im Nachholspiel des achten Spieltags ging es heute nach Gütersloh. Gegen ein  ersatzgeschwächtes Gütersloher Team gab es einen deutlichen 6,5:1,5-Sieg. Siege von Sebastian Peter, Tom Pohlschmidt, Gisbert Koch, Dennis Kröger und Reinhard Kuhr wurden ergänzt durch Unentschieden von Matthias Bergmann, Waldemar Wellnitz und Heiko Rieke. Am 11. Juni geht es für die erste Mannschaft beim zentralen Abshluss-Spieltag darum, mit Beckum einen Verfolger der zweiten Mannschaft abzuschütteln. Und die zweite Mannschaft will den zweiten Platz unbedingt halten!

14. Mai 2017 Erste Mannschaft macht Aufstieg perfekt

Bereits einen Spieltag vor Saisonende macht die erste Mannschaft heute die Meisterschaft in der Bezirksliga und damit den Aufstieg in die Verbandsklasse perfekt. Der Gegner aus Wadersloh-Diestedde konnte nur sechs Spieler an die Bretter bringen, was schon gleich zu Beginn Rheda mit 2:0 in Führung brachte, ohne dass Friedhelm Pohlmann an Brett vier und Daniel Ewerszumrode an Brett acht auch nur einen Zug machen mussten. Die anderen Spiele von Marcus Otto, Titus Stevens, Samer Alhaj Mohamad, Frank Erfeldt, Rigobert Ophoff, und David Pimshteyn gingen unentschieden aus, was den 5:3-Sieg perfekt machte.

13. Mai 2017 Wichtiger Schritt für die U20-Mannschaft

Parallel zur U10 spielte auch unsere U20-Mannschaft. Der Spielplan hatte für heute die Begegnung gegen Bünde vorgesehen. Beide, Rheda und Bünde, hatten ihre erste Begegnung gewonnen. Somit war klar: wer heute gewinnt, hat gute Aussichten auf Meisterschaft und Aufstieg. Der Beginn war nicht gut. Maximilian Massini unterlag seinem Gegner. Diesen Rückstand konnte David Pimshteyn kurz darauf entschlossen wettmachen. Jetzt passierte ergebnistechnisch lange Zeit nichts, bis sich Titus Stevens im Spitzenspiel gegen Pasal Brunke auf ein Remis einigte. Ein nicht unerwartetes Ergebnis in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und jeweils gleich vielen Bauern. Kirsten Bünte holte den zweiten Sieg. Sie setzte sich im Endspiel durch, als sie den entscheidenden Weg für ihren Läufer in den Rücken der gegnerishen Stellung fand. In einem durchaus verteilten Spiel konnte sich dann Christan Brandt durchsetzen und seinen Gegner besiegen. Ein weiteres Beispiel für die alte Schachweisheit: es gewinnt der, der den vorletzten Fehler macht. Damit stand der Mannschaftssieg fest. Nun kämpfte noch Judith Bünte. In einem verteilten Spiel einigte sich Judith mit ihrem Gegner auf ein Unentschieden, was den 4:2-Sieg perfekt machte. Nun reicht dem Rhedaer Nachwuchs im letzten Spiel gegen Lemgo bereits ein Unentschieden zur Meisterschaft. Wir drücken die Daumen!

13. Mai 2017 Doppelspieltag der U10-Verbandsliga in Rheda

Heute trafen sich die U10-Mannschaften der Blauen Springer Paderborn, der SchachAkademie Paderborn, vom Bielefelder SK und vom Rhedaer Schachverein, um den dritten und vierten Spieltag auszutragen.

Wir hatten es zunächst mit Bielefeld zu tun, und es lief nicht wirklich gut. Maurice Alt übersah bereits in der Eröffnung, dass er auf f2 mattgesetzt werden konnte. Das der Gegner es aber sah, war halt gleich doppeltes Pech. Ähnlich lief es bei Moritz Recker, mit dem Unterschied, dass er es bis ins Mittelspiel schaffte, dann aber auf g2 mattgesetzt wurde. Nils Feldmann gewann in seiner ersten Mannschaftspartie für Rheda gleich ziemlich viel Material und konnte per Treppenmatt gewinnen. Damit stand es nur noch 1:2. Ethan Schirneck gab eine Figur für einen eindrucksvollen Angriff. Als er gerade seinen Gegner mattsetzen wollte, kam ihm sein Gegner mit einem Grundreihenmatt zuvor. Damit stand die 1:3-Niederlage fest. Lerneffekt: nicht nur auf das eigene Spiel achten, sondern auch darauf, was der Gegner macht. In der Pause wurde das noch einmal mannnschaftsintern diskutiert.

Dann ging es gegen die Blauen Springer aus Paderborn. Hier liegte Nils Feldmann mit einem weiteren Sieg vor. Ethan Schirneck unterlag erneut durch ein Grundlinienmatt. Er dachte, das Mattfeld mit einem Läufer abgedeckt zu haben, aber der Läufer war gefesselt. Pech! Für die erneute Führung sorgte Moritz Recker, der die Partie bestimmte und mit Läufer und Dame mattsetzen konnte. Maurice Alt kämpfte dieses Mal die längste Rhedaer Partie. Schrittweise kam er in Nachteil, und musste leider einsehen, dass sein Gegner heute stärker war. Anhand dieser Partie konnte in der Analyse in der Mannschaft gleich ein interessantes taktisches Motiv besprohen werden  Somit 2:2, und zumindest ein Mannschaftspunkt.

Spieler des Tages aus Rhedaer Sicht: Nils Feldmann. Er holte in seinen ersten beiden offiziellen Spielen für den Rhedaer Schachverien gleich zwei Punkte. Herzlichen Glückwunsch, und weiter so!

11. Mai 2017 Finalrunde der Stadtmeisterschaft

Mit einem echten Finale ging die diesjährige Stadtmeisterschaft zu Ende. Mit Matthias Bergmann und Andreas Bünte trafen die beiden Führenden direkt aufeinander. Der neue Stadtmeister konnte nur einer von beiden werden. Während Matthias bereits ein Unentschieden reichen würde, musste Andreas unbedingt gewinnen - und das auch noch mit den "Nachteil", mit den schwarzen Figuren spielen zu müssen. Andreas hatte nach einem Qualitätsopfer einen Freibauern und zwei gute Läufer, die ihm Initiative ermöglichten. Daraufhin setzte Matthias alles daran, Gegenspiel zu erreichen. Mit rund zwei Minuten Restbedenkzeit auf der Uhr konnte er die Dame von Andreas "einklemmen" und eine Zugwiederholung nach 28 Zügen erzwingen. Damit stand Matthias als neuer Stadtmeister fest, Andreas sicherte sich Platz 2. Thomas Bergmann spielte gegen Reinhard Kuhr. Beide Spieler waren sehr friedlich eingestellt. Ging es für doch für beide um nichts mehr. In etwas besserer Stellung bot Thomas ein Unentschieden an, welches von Reinhard gern angenommen wurde. Damit sicherte sich Thomas den dritten Platz. Reinhard Kuhr wurde "Senioren-Stadtmeister", das bedeutet, er war als fünfter in der Schlusstabelle Bester in der Kategorie 60+. In der dritten Begegnung konnte sich Gisbert Koch (am Ende 4.) gegen Andreas Schmäh (6.) aus Wiedenbrück durchsetzen. Ein schöner Sieg, den er mit einem fulminanten Vormarsch am Königsflügel erzwang. Riskant, weil er jegliche Deckung des eigenen Königs aufgab, aber letztlich erfolgreich.

07. Mai 2017 Endlich der verdiente Sieg unserer Dritten!

Am vorletzten Spieltag ist es endlich passiert. Die Mannschaft kann sich über den ersten Saisonsieg, ein 4,5:3,5 freuen, und das auch noch gegen eine Spitzenmannschaft der Bezirksklasse. Schließlich macht sich unser heutiger Gast, die SF Verl II, noch Hoffnungen auf den Aufstieg. Zur Mittagszeit stand es nach zwei Siegen von Maximilian Massini und Josef Stöppel - bei zwei Niederlagen von Dirk Oenning und Christian Brandt, noch 2:2 ausgeglichen. Jonas Schakau konnte nach einem Figurengewinn einen schönen Königsangriff beginnen, der mit einem Matt endete. Judith Bünte und Andreas Bünte sorgten mit ihren Unentschieden schon einmal gemeinsam für den vierten Punkt. Nun lag es an Kirsten Bünte, ein Turmendspiel zumindest nicht zu verlieren. Sie hielt es remis, und sorgte damit für den Mannschaftssieg. Nach vielen knappen Niederlagen hat sich das Team den Sieg auch mal verdient. Ob dieser allerdings noch hilft die Klasse zu halten, liegt nicht mehr in der Hand der dritten Mannschaft. Da sie - auch bei einem Sieg in der letzten Runde - nicht mehr vom neunten Platz wegkommt, entscheidet Sieker II diese Frage. Hält Sieker II die Verbandsklasse, sieht es für die dritte gut aus. Steigt sie ab, gilt das auch für unser Team. Drücken wir daher Sieker II am 21. Mai die Daumen.

05. Mai 2017 Update des vereinsinternen U12-Turniers

Die kämpferische Vorrunde (bisher gab es nur ein Unentschieden) steht kurz vor dem Abschluss. In den einzelnen Gruppen sind schon einige Entscheidungen gefallen. So haben sich in der grünen Gruppe bereits Veit Dettmar und Gwergis Gök für die K.O.-Runde um die Plätze 1-8 qualifiziert.  In der blauen Gruppe gelang dies Tom Kolkmann und Marvin Schnitker. Jonas Hofmann und Moritz Recker qualifizierten sich in der roten Gruppe. Nur in der schwarzen Gruppe stehen die beiden Erstplatzierten noch nicht fest. Die besten Aussichten haben aber Jan Surmann und Matwej Wunder. Wir hoffen, die Vorrunde am nächsten Mittwoch abschließen zu können.

Für die anderen Spieler geht es dann um die Plätze 9-18. Auch hier wird es sicher noch spannende Spiele geben. Alle Ergebnisse und Platzierungen stehen auf der Jugend-Seite dieser Homepage.

04. Mai 2017 Monatsblitzturnier mit Favoritensieg

Die Planung von Frank Bellers sah anders aus. Eigentlich wollte er an einem anderen Blitzturnier teilnehmen. Als dieses ausfiel, entschied er sich kurzfristig, doch in Rheda anzutreten. Und so kam, sah und siegte er auch im Mai. Neun Spiele, neun Siege, waren die eindrucksvolle Bilanz. Den zweiten Platz sicherte sich Samer Alhaj Mohamad, der nur die direkte Begegnung gegen Frank verlor. Platz 3 ging an Tom Pohlschmidt, der sich knapp vor Rigobert Ophoff einordnen konnte. Fünfter wurde Frank Erfeldt, vor Thomas Bergmann (6.). Den siebten Platz teilten sich Matthias Bergmann und David Pimshteyn. Der neunte Platz ging gleihauf an Andreas Bünte und Reinhard Kuhr. Mit einigen Tandempartien klang der Abend dann aus.

01. Mai 2017 Statistiken überarbeitet

Vor einigen Tagen konnten wir berichten, dass wir aufgrund der tollen Arbeit von Hartmut Dürkop alle für den Verein gespielten Mannschaftsspiele seit 1988 auswerten konnten. Inzwischen haben wir diese Statistiken ergänzt, und zwar um die Partien vor 1988, die auf unserer Homepage dokumentiert sind. Es geht hier sowohl um die Spiele für Jugendmannschaften, wie auch die im Seniorenbereich. Das sind bisher schon über 8.000 Spiele von 225 Spielerinnen und Spielern vom Ende der 1950er Jahre bis heute.

Damit hat sich natürlich einiges getan. Bei den gespielten Partien und den erzielten Punkten führt Rigobert Ophoff deutlich. Platz 2 in beiden Kategorien geht momentan an Friedhelm Pohlmann. Auf Platz 3 bei den Punkten liegt aktuell Heiko Rieke, bei den gespielten Partien Thomas Bergmann.

Alle Einzelheiten könnt Ihr den ausführlichen Seiten entnehmen.

Hier stehen jeweils die Top 30 und ihr könnt in die Listen aller Spielerinnen und Spieler springen!

Wir versuchen, die Listen wieter zu vervollständigen, aber hier gibt es gerade in den 1980er Jahren und in den Frühzeiten des Vereins noch deutliche Lücken.

29. April 2017 Auftakt der U20-Verbandsliga - 3:2-Erfolg in Porta Westfalica

(Informationen von Andreas Bünte)

Durch Terminprobleme und Krankheit geschwächt, reisten wir nur mit zwei Spielerinnen und zwei Spielern nach Porta Westfalica. Zu unserem Glück fiel auch bei unseren Gegnern ein Brett aus, weshalb wir nur mit einem Punkt Rückstand ins Rennen gingen. Nach 3 Stunden konnte Judith Bünte, die zwischendurch einen Bauen verloren hatte, gegen Anka Remmer (DWZ 950) gewinnen. Kirsten Bünte handelte sich eine Bauernschwäche ein, die der Gegner Till-Jonas Uphoff (1373) aber nicht ausnutzen konnte. Kirsten sah auch kein Fortkommen, also remis. Titus Stevens konnte gegen Jonas Roos (1813) zunächst einen Bauern gewinnen, was aber nur der Beginn zu einer von beiden Seiten umkämpften, und, zumindest aus Sicht des Berichterstatters, sehr komplexen Partie war. Am Ende setzte sich Titus durch und damit war zumindest das Mannschaftsremis gesichert. Den Sieg für das Team brachte das Unentschieden von Tom Pohlschmidt gegen Alia Schrader (1540). Dieser Kompromiss wurde in einer ausgeglichenen Partie durch beiderseitige Zeitnot begünstigt. Zieht man die ungünstige Ausgangslage in Betracht, können wir dem glücklichen Mannschaftserfolg mehr als zufrieden sein.

29. April 2017 Auftakt der U10-Verbandsliga - 2 Siege in 2 Spielen

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Unsere jüngste Mannschaft, die U10, musste heute nach Bünde, wo gleich zwei Spiele auf dem Programm standen. Zuerst ging es gegen die Gastgeber. Moritz Recker sah sich nur wenig Gegenwehr gegenüber. Er gewann klar. Maurice Alt war aber noch schneller fertig. Glaubte er zu Beginn noch, er könne seinen Gegner nur mit der Dame bezwingen, besann er sich rechtzeitig eines Besseren, brachte auch andere Figuren ins Spiel und gewann durch Grundreihenmatt. Auch Marvin Schnitker hatte sich schon Materialvorteile erarbeitet. Dann verzettelte er sich bei der Eroberung weiterer Bauern. Damit kam sein Gegner wieder ins Spiel und gewann. Ethan Schirneck spielte die lämgste Partie der ersten Runde, und auch er konnte das Spiel für sich entscheiden, als er alle seine Figuren aktivierte. Damit war es ein glatter 3:1-Sieg.

Nach einer kurzen Pause ging es gegen Rödinghausen. Und auch das Match dauerte nicht so lange wie das erste.  Wieder war Maurice der erste, und Moritz der zweite, die ihre Partien gewannen. Und auch Marvin und Ethan konnten ihre Spiele zum 4:0 für sich entscheiden.

27. April 2017 Vierter Spieltag der Stadtmeisterschaft

Nachdem Gisbert Koch und Thomas Bergmann ihre Partie schon vorgezogen hatten (unentschieden), spielten nun Andreas Bünte und Andreas Schmäh gegeneinander. Ein Sieg war für Andreas wichtig, wollte er dem Führenden,Matthias Bergmann, auf den Fersen bleiben. Andreas Bünte startete einen starken Angriff am Köngsflügel und konnte nach einem Damengewinn das Spiel entscheiden. Matthias Bergmann hatte es derweil mit Reinhard Kuhr zu tun. Es entwickelte sich ein recht zäher Kampf, der letztlich durch das Ausnutzen kleiner Vorteile zu einem Leichtfigurengewimn für Matthias führte, der dann die Entscheidung brachte. 

Vor der Schlussrunde führt Matthias mit 3,5 Punkten vor Andreas Bünte mit 3. Beide treffen am letzten Spieltag aufeinander, womit es zu einem klassischen Endspiel kommt, bei dem Matthias allerdings schon ein Unentschieden zum Turniersieg reicht. Auf Platz 3 liegt Thomas Bergmann (2,5 Punkte) vor Gisbert Koch, Reinhard Kuhr und Andreas Schmäh.

23. April 2017 Neue Informationen auf unserer Homepage

Hartmut Dürkop hat sich die Mühe gemacht, alle Mannschaftsergebnisse seit 1988 auszuwerten. Das beinhaltet die Spiele der ersten, zweiten, dritten und vierten Mannschaft, sowie die ganzen Jugendmannschaften von U20 bis U10. Und zwar nach Anzahl der Spiele und nach Anzahl der Punkte, die die einzelnen Spielerinnen und Spieler geholt haben. Seit 1988 haben wir mehr als 150 Spielerinnen und Spieler eingesetzt!

Die Top 3 der meisten Spiele im Zeitraum 1988-Sommer 2016:

Thomas Bergmann 228

Heiko Rieke 216

Reinhard Kuhr 205

Die Top 3 der meisten Punkte im Zeitraum 1988-Sommer 2016:

Rigobert Ophoff 121

Heiko Rieke 107

Thomas Bergmann und Marcus Otto je 104

Die kompletten Listen findet Ihr auf dem Reiter Geschichte.

Vielen Dank, Hartmut, für diese aufwändige Arbeit und die interessanten Informationen.

22. April 2017 Kongress des Schachverbandes Ostwestfalen-Lippe

Rigobert Ophoff (als Ehrenmitglied des Verbandes) und Thomas Bergmann nahmen am Samstag am Kongress des Schachverbandes Ostwestfalen-Lippe teil. Dabei wurde turnusgemäß ein Teil des Vorstandes gewählt. Die wesentliche Änderung ist, dass nach dem Ausscheiden von Dirk Husemann Francisco Puzo aus Lemgo die Aufgabe des 1. Spielleiters im Verband übernommen hat. Wir wünschen ihm in seiner neuen Aufgabe viel Erfolg. Darüber hinaus lagen drei Anträge des Verbandsspielausschusses vor. Der erste wurde besonders intensiv disktuiert, ging es in ihm doch darum, wie man verhindern kann, dass bei Mannschaftskämpfen auf der Verbandsebene Bretter nicht besetzt werden. Der Antrag sah eine sehr restriktive Behandlung mit Geldstrafen und zwangsweise Aufrutschen vor. Im Schachbezirk Bielefeld hatten wir uns bereits in unserer letzten Bezirksversammlung mit diesem Thema beschäftigt, und beschlossen, dass wir diesem Antrag nicht folgen. Entsprechend haben wir argumentiert. Damit schienen wir die Mehrheit der anwesenden Vereine mitzunehmen. Der Antrag wurde abgelehnt, und der Verbandsvorstand erhielt den Arbeitsauftrag, unser "Bielefelder Modell" als Antrag auf die Tagesordnung des nächsten Kongresses zu setzen, damit wir uns dann noch einmal mit diesem Thema auseinandersetzen können. Als weitere Idee wurde die Jugendregelung auf NRW-Ebene in die Diskussion gebracht, aber im Rahmen der Sitzung nicht mehr vertieft. Ein Austausch über weitere Themen rundete die Veranstaltung ab.

22. April 2017 Abschuss der Jugend-NRW-Meisterschaften in Kranenburg

Für Titus Stevens endete das Turnier mit einem Remis gegen Richard Sewald, was am Ende den 12. Platz bedeutet. Kirsten Bünte musste eine Niederlage gegen Karin Jung akzeptieren. Damit fiel Kirsten noch auf Platz 7 zurück. Wie das persönliche  Fazit der beiden aussieht, können wir vielleicht noch erfahren. Auf ein neues im Nähsten Jahr?!

21. April 2017 Sechste und vorletzte Runde der Jugend-NRW-Meisterschaften

Gab es gestern zwei Siege zu bestaunen, hören wir heute leider von zwei Niederlagen. Kirsten Bünte verlor am Spitzenbrett in der U14w gegen die vielleicht neue Titelträgerin Dana Berelowitsch. Kirsten liegt aber nach wie vor gut auf dem geteilten vierten Platz (nach Feinwertung 6.). Titus Stevens erwischte es gegen Artur Khachatyran. Titus hat noch ein Spiel Zeit, sich vom 11. Platz etwas nach vorn zu schieben.

20. April 2017 "Zwischenspieltag" in der Stadtmeisterschaft

In einem Nachholspiel des ersten Spieltags trafen Andreas Bünte und Reinhard Kuhr aufeinander. Heute reihte sich Reinhard in die Liste der Spieler ein, die in der Eröffnung patzten. Von diesem Schreck erholte sich Reinhard nicht. Andreas konnte seine Figuren in eine gute Angriffsposition bringen und als weiterer Materialverlust drohte, gab Reinhard auf. Gisbert Koch und Thomas Bergmann hatten ihre Partie aus Runde vier vorgezogen. Beide fühlten sich in der Eröffnung sichtbar wohl, was man auch an der Schnelligkeit der Züge in dieser Phase erkennen konnte. Trotzdem gelang es Thomas, einen Zentrumsbauern von Gisbert zu erobern, und er hättte über die geöffnete c-Linie weiter Druck auf den Gegner ausüben können und müssen. Das übersah Thomas, und als er Gisbert ein Remis anbot, nahm dieser ziemlich erfreut an. Die anschließende Analyse zeigt dann auch, dass Thomas die besseren Aussichten in diesem Spiel gehabt hätte.

20. April 2017 Fünfte Runde bei den Jugend-NRW-Meisterschaften in Kranenburg

Heute lief es prima für Kirsten und Titus. Kirsten Bünte konnte gegen Judith Sokolowski (DWZ 1516) gewinnen und sich damit sogar auf den geteilten zweiten Platz (nach Feinwertung Rang 4 ) vorschieben. Und auch Titus Stevens konnte sich gegen einen DWZ-stärkeren Spieler durchsetzen. Er gewann gegen Alex Browning (2048) und rutschte damit auf den geteilten 7. Platz (nach Feinwertung 9.).

19. April 2017 Vierte Runde bei den Jugend-NRW-Meisterschaften in Kranenburg

Heute stand schon die vierte Runde des auf sieben Runden angesetzten Turniers auf dem Spielplan. In der U14w, die - wenn wir uns die Teilnehmer-Wertungszahlen ansehen - wohl die am stärksten besetzte Altersklasse bei den Mädchen ist, spielte Kirsten Bünte heute in einem Ostwestfalen-Lippe-Derby gegen Alice Ali von den SF Lieme. Beide hatten vor der Runde je 1,5 Punkte. Kirsten konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden, und sich einen einen vollen Punkt gutschreiben lassen. Damit liegt Kirsten momentan auf dem geteilten 3. Platz (nach Feinwertung Rang 6).

In der U16 bekam es Titus Stevens mit Yakub Irkilmez von den Blauen Springern Paderborn zu tun. Also auch ein OWL-Duell. Hier hatte aber Irkilmez das bessere Ende für sich, und er konnte Titus die zweite Niederlage zufügen. Damit liegt Titus weiterhin im Mittelfeld, auf Platz 11.

Fun fact am Rande: Titus ging mit einer DWZ von 1931 in das Turnier.  Es gibt wohl nicht viele Spieler, die es schaffen, mit einer DWZ in eine Meisterschaft zu gehen, die dem Gründungsdatum des Vereins entspricht, für den sie antreten. Respekt!

18. April 2017 Die ersten drei Runden bei den Jugendeinzelmeisterschaften von Nordrhein-Westfalen sind gespielt

Mit Kirsten Bünte und Titus Stevens dürfen gleich zwei von uns bei der einwöchigen Jugendeinzelmeisterschaft von Nordrhein-Westfalen mitspielen. Kirsten spielt in der U14w, und fast nirgends ist so deutlich zu sehen, wie sich das Mädchenschach in den letzen Jahren entwickelt hat. So ist Kirsten als Siegerin des Vorjahres in der DWZ-Liste aller Teilnehmerinnen "nur" an 9 gesetzt. Und sie bekam es gleich mit der topgesetzten Melanie Müdder (DWZ 1882) zu tun. Diese Aufgabe war zu schwer. Kirsten verlor. In der zweiten Runde landete Kirsten ihren ersten Sieg, und zwar im Ostwestfalen-Lippe-Duell gegen Emily Rust von den Blauen Springern Paderborn. Sehr gut auch das Remis in der dritten Runde gegen Mareike Wastian (1635). Mit 1,5 Punkten liegt Kirsten damit momentan auf Platz 7. Titus spielt in der U16. Hier ist die Ausgeglichenheit an der Spitze bemerkenswert. Viele Spieler haben eine DWZ über 1900 oder knapp darunter.  Auch Tim bekam es bereits mit einem Gegner aus Ostwestfalen-Lippe zu tun. In der Auftaktrunde spielte er gegen Tim Fuhlrott von Zweihochsechs Bielefeld unentschieden. Die zweite Runde entschied er gegen Justus Wiegersmann (1733) für sich, um in der dritten Runde gegen Daniel Savchenko (1941) seine erste Niederlage einstecken zu müssen. Ähnlich wie Kirsten liegt Titus als 8. ebenfalls im Mittelfeld. Aber noch sind einige Runden zu spielen. Viel Glück!

13. April 2017 Titus Stevens ist neuer Stadt-Blitzmeister

In einem bemerkenswerten Turnier gab es einen bemerkenswerten Sieger. Mit dem 15jährigen Titus Stevens konnte sich der jüngste Spieler in die Siegerliste der Blitzstadtmeisterschaften von Rheda-Wiedenbrück eintragen. Titus startete optimal. 7 Spiele - 7 Siege. Da konnte er sich schon erste Hoffnungen auf eine großartige Platzierung machen. Dann wartete jedoch sein "Angstgegner" Andreas Bünte, gegen den er in diesem Jahr noch keine wichtige Blitzpartie gewinnen konnte. Und so auch an diesem Abend. Andreas Bünte konterte einen Angriff, und setzte Titus Stevens einfach matt. Von diesem "Schock" erholte sich Stevens aber schnell, gewann auch das achte Spiel, um dann in der letzten Partie auf den einzigen Spieler zu treffen, der bis dahin noch besser war. Frank Erfeldt hatte bis zur Schlussrunde nur einen halben Punkt gegen Rigobert Ophoff abgegeben. Alle anderen Spieler waren zu diesem Zeitpunkt bereits distanziert. Nun ging es im letzten Spiel um den Turniersieg. Besser hätte es auch ein Drehbuchschreiber nicht hinbekommen. Zu Beginn gab es noch das freundliche und respektvolle Händeschütteln. Aber dann wurde es ernst. Erfeldt hatte den Nachteil, mit den schwarzen Figuren zu spielen. Dagegen stand aber der wichtige Vorteil, dass ihm bereits ein Unentschieden zum Titel reichen würde, während Stevens unbedingt gewinnen musste. Mit diesem Wissen drehte Stevens auf, und er inszenierte einen tollen Angriff auf die schwarze Stellung, dem Erfeldt nicht viel entgegensetzen konnte. Nachdem wichtige Figuren verloren gingen, gab Erfeldt auf und gratulierte Titus Stevens zum verdienten Turniererfolg. Den dritten Platz sicherte sich der Titelverteidiger Norbert Räcke vom SC Wiedenbrück. Vierter wurde Thomas Klamert (vereinslos). Sein bestes Blitztunier in diesem Jahr spielte David Pimshteyn, der mit 5 Punkten den fünften Platz belegte. David sorgte auch für eines der vielen Highlights im Turnier (mehr sei hier erst gar nicht erwähnt, aber besonders das Ende seiner Partie gegen Ludwig Loeser war für ihn und alle Zuschauer ein Erlebnis). Ebenfalls fünf Punkte erzielte Rigobert Ophoff, der sich damit den Titel des Senioren-Stadtblitzmeisters (Spieler über 60 Jahre) sicherte. Einen Platz dahinter teilten sich Tom Pohlschmidt und Thomas Bergmann den 7. Platz, vor Andreas Bünte, Andreas Schmäh (SC Wiedenbrück) und Ludwig Loeser (SC Wiedenbrück).

09. April 2017 Schachfestival in Werther, Schlusstag

Kleines Bilderrätsel zu Beginn des Beitrags. Ist das, was Ethan Schirneck neben seiner Urkunde ins Bild hält, ein neuer Design-Pokal, seine Thermoskanne, oder ein gewonnener Sachpreis? Wir wissen es nicht, aber wir dürfen spekulieren! Jedenfalls freut sich Ethan am Ende von drei anstrengenden Tagen über einen guten 32. Platz mit einer DWZ-Verbesserung auf jetzt über 800 Punkte. Am Schlusstag kamen für ihn noch zwei Niederlagen gegen Kai Fiebig aus Werther und Yonathan Winkler vom Bielefelder SK, sowie ein Sieg gegen Ronan Deniz, ebenfalls aus Werther, mit in die Ergebnisliste.

In der B-Gruppe kam es am Morgen zum Spitzenspiel zweier bis dahin ungeschlagener Spieler. Hier konnte Samer Alhaj Mohamad gegen Thomas Schwarz (Bad Oeynhausen, 2078) nichts Zählbares herausholen. Auch in der Schlussrunde gab es eine Niederlage, dieses Mal gegen unseren Schachfreund Heinz-Burkhard Heuermann (Herford, 1970), den wir von vielen Simonsblitzturnieren und anderen Gelegenheiten gut kennen. Samer beendete das Turnier als 12. Titus Stevens verlor zunächst gegen Thomas Haase (SG Bochum, 2043), um anschließend gegen Michael Volbracht aus Welper mit einem Sieg und Platz 22 das Turnier abzuschließen.

In der C-Gruppe spielte Andreas Bünte zum Auftakt des Schlusstages gegen Viktor Heinitz  aus Bad Essen. Mit einer Niederlage fing es nicht gut an. In seiner Finalpartie reichte es dann immerhin gegen Sigrid Schaller (Welper, 17549) zu einem versöhnlichen Remis. Mit Platz 36 wird Andreas wohl nicht wirklich zufrieden sein.

Ähnliches gilt sicher auch für Kirsten Bünte in der D-Gruppe. Positiv: sie blieb ungeschlagen - negativ: es reichte aber auch nicht zu einem Partiegewinn. Fünf Unentschieden in fünf Partien, zuletzt gegen Frank Streuter aus Rödinghausen und Jakoba Wenzel aus Unna reichte für Platz 30.

08. April 2017 Schachfestival in Werther, Zweiter Tag

Informationen von Hartmut Dürkop

Ethan Schirneck ist im Kinderturnier angekommen. Zwar musste er am Morgen noch eine Niederlage gegen Tom Weeke (Zweihochsechs Bielefeld) einstecken, aber mit Maximilian Bandt aus Halle hatte er dann keine Probleme. Am Nachmittag spielte Ethan dann gegen Julian Faust (Hücker-Aschen, 1048). Zunächst sah es nach einer Niederlage aus. Doch dann baute der Gegner Zug um Zug ab, so dass Ethan schnell in Vorteil kam. Samit hat er seinen ersten 1.000er-Gegner geschlagen.

In der D-Gruppe spielte Kirsten Bünte bisher drei Partien, und alle gingen unentschieden aus. Andreas Bünte spielte in der Gruppe C in der ersten Tagespartie remis gegen Jonas Cornelißen (Xanten, 1516) um anschließend gegen Nick Meinschien (Dortmund, 1555) zu verlieren.

In der B-Gruppe holten "unsere" Spieler am Samstag 100%. Titus Stevens besiegte zunächst Moritz Brockhoff (Blauer Springer Paderborn, 1635) nach einem Angriff am offenen Königsflügel. Am Nachmittag spielte er gegen Stefan Barthelmes (Essen-Weerden, 1761). Dessen vorwitzige Dame hatte sich bis in Titus Königsstellung auf h7 vorgewagt, wurde aber von Titus Turm auf f5 am Rückweg gehindert. Außerdem wirkten die Figuren von Titus so gut zusammen, dass der Gegner aufgab.

Samer Alhaj Mohamad lieferte sich mit Wolfgang Henke (Beelen, 1784) eine Zeitnotschlacht. Die fing schon im 18. Zug an. Samer war auch der erste, dessen Bedenkzeit nur noch vom Inkrement-Zuschlag von 30 Sekunden pro Zug "lebte". Als sich sein Gegner von diesem extremen Schnellspiel anstecken ließ, konnte Samer das Spiel mit einer Springergabel auf König und Dame entscheiden. Die zweite Partie des Tages führte ihn gegen Hans-Heinz Rürup (Bad Oeynhausen, 1773). Hier konnte sich Samer einen 2:1-Bauernvorteil am Damenflügel erarbeiten. Als auch sein König auf den Flügel streben konnte, war das der Durchbruch zum Sieg. Samer führt damit zusammen mit dem an Nr. 1gesetzten Dr. Thomas Shwrz die Tabelle seiner Gruppe an.

07. April 2017 Schachfestival in Werther, Erster Tag

Informationen von Hartmut Dürkop

Mit Ethan Schirneck stellen wir einen Vertreter im Kinderturnier. Er bekam mit Venice Barthelmes, eine von drei Drillingsschwestern aus Essen-Weerden (DWZ 1111) eine vier Jahre ältere Gegnerin zugelost. Ethan fing zwar früh mit einem Angriff an, und hatte bereits  früh ein zweizügiges Matt auf dem Brett. Seine Gegnerin fiel auf den "Trick" aber nicht herein, sondern konterte erfolgreich und setzte später selbst Ethan matt.

In der D-Gruppe geht Kirsten Bünte als eine der Favoritinnen. In der ersten Runde bot der 73jährige Falk-Reiner Demmel aus Versmold seine ganze Erfahrung auf, so dass Kirsten keinen Gewinnweg fand, und die Partie unentschieden ausging.

Andreas Bünte hatte es in der C-Gruppe noch schwerer. Lukas Bringer (Bad Oeynhausen, 1733) hat in der Vergangenheit schon mehrere unserer Spieler geschlagen. Eine Figur mehr reichte Bringer zum Gewinn, da nützte Andreas auch keine Dame und Turm auf der 7. Reihe.

In der B-Gruppe starten gleich zwei von uns. Titus Stevens hatte einen schlechten Tag erwischt. Zunächst überraschte ihn Theodor Neumann (Gütersloh, 1633) mit der Eröffnung, dann sperrte sich Titus einen Läufer vom Einsatz ab. Als er ihn endlich ins Spiel bringen konnte, hatte sein Gegner die Zeit genutzt, und einen Angriff auf den König inszeniert, der Titus zur Aufgabe zwang.

Dirk Altenbernd (Osnabrück, 1733) war der Gegner von Samer Alhaj Mohamad. Samer opferte eine Qualität um einen weißen Bauern auf d7 postieren zu können. Dieser "Pfahl im Fleisch" des Gegners brachte ihn zunächst in Zeitnot. Samer blieb ruhig, verzichtete auf das von allen Beobachtern sicher geglaubte Damenopfer mit anschließendem Matt (und bewies in der Analyse, dass ein Zwischenschach dem König ein Fluchtfeld geöffnet hätte) und verzagte auch nicht, als sein Kugelschreiber wenge Züge vor dem Kontrollzug den Schreibdienst verweigerte. Der eilig herbeigeholte Ersatzstift brauchte dann nur noch zwei Züge nachtrage, da der Gegner aufgab.

06. April 2017 Monatsblitzturnier - Ausgabe 142

Wenn man das Turnier gewinnen wollte, musste man Frank Bellers schlagen. Das war allen bereits zu Beginn klar. Und zumindest einer machte Anstalten, es Frank so schwer wie möglich zu machen. Samer Alhaj Mohamad gewann Partie um Partie, und lag bis zwei Runden vor Schluss mit Frank Bellers gleichauf. Dann kam es zum direkten Aufeinandertreffen, das Frank für sich entscheiden konnte. Damit war der Weg für ihn zum Turniererfolg frei. Samer gewann dann auch noch die letzte Partie, und wurde sehr guter zweiter. Hinter den beiden tat sich dann eine Lücke auf. Den dritten Platz teilten sich Rigobert Ophoff und Titus Stevens. Auch Platz fünf wurde geteilt: Andreas und Kirsten Bünte lagen mit 4,5 Punkten gleichauf. Hinter den beiden platzierte sich Thomas Bergmann vor Tom Pohlschmidt, David Pimshteyn und Reinhard Kuhr. In der Jahreswertung setzt sich so langsam Frank Bellers ab, aber um Platz zwei ist das Rennen spannend wie lange nicht.

01. April 2017 Turnier der Generationen

19 Mannschaften - 40 zufriedene Teilnehmer.  Ein besseres Fazit kann der Rhedaer Schachverein am Abend des 01. April 2017 nicht ziehen. Eingeladen war zum "Turnier der Generationen". Das besondere an diesem Turnier: die Generationen spielen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Das beste Beispiel dafür: der 7jährige Marvin Schnitker und der 85jährige Rigobert Ophoff spielten zusammen, und das richtig gut, wie der vierte Platz in der Abshlusstabelle zeigt. Von den 40 Spielern waren 17 Mitglieder des Rhedaer Schachvereins, 1 Mitglied des SC Wiedenbrück und immerhin 22 Spieler gehörten gar keinem Verein an. Das zeigt, wie attraktiv dieses Turnier inzwischen geworden ist. Turniersieger wurden Tom Pohlschmidt und David Pimshteyn, die als einzige als Mannschaft ungeschlagen blieben, immer oben mitspielten, und verdient den Tagessieg holten. Platz 2 ging an Kirsten und Andreas Bünte, die sich knapp gegen Titus und Peter Stevens behaupten konnten. Lediglich ein halber Brettpunkt gab den Ausschlag. Das bedeutete für Kirsten und Andreas auch die knappe Verteidigung des Pokals für die beste Familienmannschaft. Zwei Mannschaftspunkte dahinter rangierten gleich sechs Teams mit 7 Mannschaftspunkten. Hier mussten die erzielten Brettpunkte zurate gezogen werden um die Plätze zu ermitteln. Dann waren aber immer noch 4 Mannschaften gleichauf. Jetzt ging es um die Buchholzwertung. Wichtig für Marvin Schnitker und Rigobert Ophoff! Sie sicherten sich Platz 4 und den Pokal der besten Mannschaft mit nur einer DWZ im Team. Schon auf Platz 5 die beste Mannschaft, in der kein Spieler über eine DWZ verfügte: Luca und Romuald Powroslo. Sicher eine kleine Überraschung. Jan Surmann und Tristan Lüchtenborg sicherten sich den Pokal für die beste reine Jugendmannschaft. Als Zusatzpreis gab es einen Eisgutschein für die Mannschaft, die sich den orginellsten Mannschaftsnamen gab. Hier musste gelost werden. Den Gutschein sicherten sich Emil Kehne und Florian Braun. Die komplette Tabelle steht auf der Highlight-Seite dieser Homepage!

Im Rahmen der Siegerehrung erwähnte der Vorsitzende des Vereins, Thomas Bergmann, die Leistungen der Jugendspieler in den letzten Monaten. Kirsten Bünte, David Pimsteyn, Tom Pohlschmidt, Titus Stevens und Jan Surmann holten sich den verdienten Applaus ab, und erhielten ein Schachbuch als weitere Anregung.

Neben den Spielen gab es viel Raum für Gespräche unter den Spielern. Kaffee, Wasser, Softdrinks und verschiedene Kuchen machten den ganzen Nachmittag zu einer runden Sache.

Der Rhedaer Schachverein bedankt sich bei allen Teilnehmern, bei der Kirchengemeinde St. Clemens/St. Johannes (dafür, dass wir das tolle Turnier im Pfarrheim ausrichten durften) und bei allen, die auch mit ihrer Spende gezeigt haben, dass ihnen die Veranstaltung gefallen hat. Zuletzt sei denen gedankt, die beim Abbau und beim Service tatkräftig geholfen haben.

30. April 2017 Dritte Runde der Stadtmeisterschaft - update

Vor allen anderen begannen Thomas Bergmann und Andreas Bünte ihre Partie. War Thomas noch in der vorherigen Runde der große Pechvogel, als ihm in der Eröffnung ein verhängnisvoller Fehler unterlief, war er diesmal der glückliche Profiteur eines vergleichbaren "Patzers". Andreas hatte zwei Züge im Kopf, zog aber den zweiten vor dem ersten. In dem Moment, als er die falsche Figur berührte, bemerkte er seinen Fehler. Das war zu spät, und Thomas konnte bequem einen ganzen Läufer einstecken. Diesen Materialvorteil brachte er dann über die Zeit. Andreas kämpfte aber noch, gab dann aber doch einen Zug vor dem Matt auf. In der zweiten Partie wehrte sich Reinhard Kuhr lange gegen einen Königsangriff von Gisbert Koch, hatte aber zwei Bauern weniger. Einen davon opferte Gisbert zurück, um weiteres Angriffsspiel zu bekommen, aber auch dieser Versuch schlug fehl. Dananch nahm er eine Schwäche auf f6 aufs Korn. Reinhard musste einen Tausch Turm gegen Springer zulassen. Nach erzwungenem Damentausch war das Endspiel für Reinhard dann nicht mehr zu halten. Matthias Bergmann war gegen Andreas Schmäh der große Favorit. Dieser Rolle wurde Matthias auch gerecht, wobei sich Andreas aber lange Zeit sehr gut aus der Affäre zog.

Nach gut der Hälfte des Turniers führt Matthias Bergmann mit 2,5 Punkten. Auf Platz 2 liegt Thomas Bergmann (2 Punkte), auf Platz 3 folgt Gisbert Koch mit 1,5 Punkten vor Andreas Bünte und Reinhard Kuhr (1), die ihre Partie gegeneinander noch nachspielen müssen und Andreas Schmäh (0).

29. März 2017 Dritte Woche im Rhedaer U12-Turnier mit ersten Entscheidungen

Die Gruppenphase im U12-Turnier nähert sich bei ausstehenden neun Partien ihrem Ende. Dabei sind die ersten Entscheidungen gefallen. Die Vierer-Gruppen wurden heute Nachmittag abgeschlossen. In der blauen Gruppe konnten sich die beiden Favoriten durchsetzen. Tom Kolkmann geht mit drei Siegen aus drei Partien als Gruppenerster in die K.O.-Phase um die Plätze 1-8. Ihn begleitet als Gruppenzweiter Marvin Schnitker, der sich heute Tom nach hartem Kampf geschlagen geben musste. In der zweiten Partie spielten Maurice Alt und Mataj Gök um den wichtigen dritten Platz. Durch seinen recht schnellen Sieg konnte sich Maurice diesen Platz sichern, was ihm in der "unteren K.O.-Phase" beim Kampf um die Plätze 9 bis 18 einen kleinen Vorteil gibt.

In der roten Guppe setzte sich erwartungsgemäß Jonas Hofmann, ebenfalls mit drei Punkten als Gruppenerster durch. Die erste Überraschung des Turniers gab es auf Platz 2. Hier konnte sich Moritz Recker im direkten Vergleich gegen Dimitriy Ovetskyy durchsetzen. Eine schöne Leistung für Moritz. Dimitriy sicherte sich aber immerhin den dritten Platz.

In der grünen Gruppe kam heute Veit Dettmar in Fahert. Zwei Spiele. Zwei Siege, und damit die Tabellenführung mit 3 Punkten aus 3 Spielen. Der Kampf um Platz 2 ist noch offen. Momentan haben Gwergis Gök, Ethan Shirneck und Michael Hess gute Aussichten, sich für den Kampf um den Turniersig zu empfehlen. Momentan mit leichten Vorteilen für Gwergis.

In der Gruppe Scharz läuft es wohl auf den Gruppensieg für Jan Surman hinaus. Nur Matwej Wunder kann aktuell mithalten, aber in dieser Gruppe sind noch die meisten Spiele auszutragen. Daher fällt hier die Spekulation schwer. Aber vielleicht lichtet sich auch hier in der nächsten Woche der Nebel.

Alle Ergebnisse und Tabellenstände stehen auf unserer Jugendseite.

26. März 2017 3:1 Punkte für Rheda in der Bezirksliga

Zeitgleich spielten heute unsere erste Mannschaft in Wiedenbrück, und die zweite Mannschaft gegen Friedrichsdorf-Senne. Die Mannschaft um Friedhelm Pohlmann konnte mit einem 5:3-Sieg gegen den Ortsrivalen einen großen und ganz wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft und Aufstieg feiern. Eigentlich war es ein ziemlich ausgeglichenes Spiel, nimmt man die Tatsache, dass sechs von den acht Partien unentschieden endeten. Die Siege der Jugendspieler Titus Stevens und David Pimshteyn machten heute aber den Unterschied. Nun haben sich die Jungs drei Punkte Vorsprung erspielt. Die zweite Vertretung des Vereins musste gegen Friedrichsdorf-Senne ran, und war gewarnt. Schließlich war es Friedrichsdorf-Senne, die es bisher als einzige geschafft hatten, unsere erste Mannschaft zu besiegen. Aber mit einem 4:4 konnten wohl beide Teams zufrieden sein. Für volle Punkte sorgten Sebastian Peter, Kai-Uwe Deißler und Dennis Kröger. Die Unentschieden von Matthias Bergmann und Waldemar Wellnitz machten den Mannschaftspunkt perfekt. Die zweite Mannschaft liegt jetzt mit vielen anderen Teams bei 5 Minuspunkten, und nur um einen halben Brettpunkt hinter Tabellenplatz zwei. Ein tolles Abschneiden beider Mannschaften bahnt sich an, aber noch sind jeweils zwei Spiele zu bestehen.

26. März 2017 Kirsten Bünte ausgezeichnet

Im Rahmen der großen Sportlerehrung der Stadt Rheda-Wiedenbrück, erhielt Kirsten Bünte die Ehrenplakette in Silber aus den Händen des Bürgermeisters, Theo Mettenborg. Kirsten erhielt diese Auszeichnung für den Gewinn der Jugend-Einzelmeisterschaft von Nordrhein-Westfalen in der Altersklasse U14w im April 2016 in Kranenburg. Eine schöne Anerkennung! Die Veranstaltung gab einen schönen Eindruck von den vielen Erfolgen, die Sportlerinnen und Sportler in Rheda-Wiedenbrück in vielen Sportarten geleistet haben. Auf diesem Weg herzlichen Glückwunsch an Kirsten und alle anderen Geehrten.

24. März 2017 Ein Regionalpokal geht nach Rheda (update)

In der dritten Auflage des Regionalpokals, des gemeinsamen Turniers der Vereine aus Beckum, Beelen, Ennigerloh-Oelde und Rheda, stand am Freitag das Finale an. Der Sieg war eine interne Ennigerloh-Oelder Sache. Felix Eickenbusch musste Peter Schoz besiegen, um das Turnier für sich zu entscheiden - und ihm gelang das Kunststück. Aus Rhedaer Sicht ging Tom Pohlschmidt mit den besten Aussichten ins Finale, lag er doch auf Platz 3. Um den zu behalten, musste er aber gegen Markus Hofene gewinnen. Wie Tom später sagte, entwickelte sich ein aus seiner Sicht "langweiliges Spiel", in dem er mit einem Mehrbauern ins Turmendspiel ging. Trotzdem war nicht mehr wie ein Unentschieden drin. Mit 3,5 Punkten aus 5 Partien - und ungeschlagen - war damit schon einmal der Jugendpokal sicher. Ob er der beste in der Kategorie "Rating unter 1700 DWZ" wurde, entschied sich vor allem in der Partie zwischen Thomas Bergmann und Adalbert Wulf (Ennigerloh-Oelde). Thomas konnte aber keine Schützenhilfe leisten, auch wenn er sich tapfer wehrte. Stand Thomas lange Zeit gut bis ausgeglichen, verlor er irgendwann die Bindung zum Spiel. Auf einem fast leeren Brett mit allen Läufern, den Damen, Springern und einigen Bauern, spielte Thomas irgendwann zu defensiv, und überließ Adalbert Wulf die Initiative, die dieser in Figuren- und Partiegewin umwandelte. Wulf konnte somit mit ebenfalls 3,5 Punkten mit Tom gleichziehen, und ihn aufgrund der besseren Feinwertung (Ergebnisse aus den beiden Blitzturnieren) in der Tabelle überholen. Matthias Bergmann bekam es ebenfalls mit einem Spieler aus Ennigerloh-Oelde zu tun. Arndt Hackenholt "veropferte" sich jedoch entscheidend, so dass Matthias zu einem - für seine Verhhältnisse - schnellen Punktgewinn kam. Die vereinsinterne Begegnung zwischen Gisbert Koch und Frank Erfeldt ging bereits im Vorfeld unentschieden aus. Jonas Schakau und Johann Martens konnten ihre Partien nicht spielen. Die Endplatzierungen der Rhedaer Spieler: 5. Tom Pohlschmidt, 6. Matthias Bergmann, 15. Gisbert Koch, 18. Frank Erfeldt, 19. Thomas Bergmann, 21. Johann Martens, 22. Jonas Schakau.

23. März 2017 Jahreshauptversammlung

In einer Jahreshauptversammlung ohne Vorstandswahlen sollten inhaltliche Diskussionen im Mittelpunkt stehen. Das war auch in der diesjährigen Versammlung der Fall. Zum Einstieg blickte Thomas Bergmann auf das abgelaufene Jahr zurück. Die mehr als 80seitige Chronik 2016 spricht dafür, dass der Verein eine Menge unternommen hat. Besonders hervorgehoben wurde noch einmal der Gewinn der NRW-Meisterschaft durch Kirsten Bünte, die vielen Erfolge Rhedaer Spielerinnen und Spieler in Turnieren, die endgültige Etabierung des Regionalpokals mit unseren Freunden aus Beckum, Beelen und Ennigerloh-Oelde, und die positive Entwicklung der Mitgliederzahl auf inzwischen 80 Mitglieder. Das Durchschnittsalter unserer Mitglieder ist damit auf unter 30 Jahre gesunken. Für 2017 wurden einige Aktivitäten geplant. So soll das Training an den Vereinsabenden wieder intensiviert werden. Für das Simonsblitzturnier wird ein neuer Termin ausprobiert. Die Jugendarbeit soll weiter gestärkt werden, z.B. durch eine stärkere Unterstützung der Mittwochs-Spielnachmittagedurch erfahrene Mitglieder des Vereins. Auch soll die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an überörtlichen Turnieren gefördert werden. Wir wollen auch darüber nachdenken, inwieweit wir die Stadtmeisterschaften im Schach attraktiver gestalten können. Hierzu wollen wir mit unseren Freunden in Wiedenbrück sprechen. Als besonderes Highlight bewerben wir uns um die Ausrichtung der Deutschen Familienmeisterschaften im Jahr 2018. Es gibt also viel zu tun.

22. März 2017 Zweiter Spieltag im Rhedaer U12-Turnier

Leider konnten heute nur 50 % der angesetzten Spiele ausgetragen werden. Der Rest wird nachgeholt. An den Brettern wurde jedoch abwechslungsreiches Schach gespielt, und der eine oder andere Favorit musste lange zittern. Stellvertretend sei die gute Leistung von Tristan Lüchtenborg genannt, der seinem erfahreneren Gegner Matwej Wunder am Rand der Niederlage hatte. War es die Aufregung, dass Tristan am Ende doch nicht die richtigen Züge fand? Matwej konnte sich befreien und die eigentlich schon verlorene Partie drehen. Ähnlich der Spielverlauf in der längsten Partie des Nachmittags zwischen Marvin Schnitker und Maurice Alt. Maurice wählte eine nicht einfach zu spielende Eröffnung, kam aber gut ins Spiel. Er hatte Marvin auch gut im Griff, und es sah nach einem Sieg aus. Beim nächsten Besuch des Bretts  war es dann ein totales Remis in einem Damenendspiel, und wieder einen Rundgang später hatte Maurice aus irgendeinem Grund die Dame eingestellt. Da war es für Marvin dann doch einfach, den vollen Punkt zu gewinnen. Die rote Gruppe spielte als einzige komplett. Hier konnte sich Jonas Hofmann gegen Moritz Recker durchsetzen. Hier vergab Moritz seine Chancen als er mit der falschen Figur auf f2 schlug. Im zweiten Spiel konnte sich Dimitriy Ovetskyy erwartungsgemäß gegen Felix Münstermann durchsetzen, auch wenn er durchaus die eine oder andere Chance liegen ließ. Ergebnisse, Ansetzungen und Tabellen sind über die Jugendseite erreichbar.

19.03.2017 Dritte Mannschaft unterliegt knapp

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Gegen Heepen begann es nicht gerade optimal. Maximilian Massini soll einen schlechten Tag gehabt haben. Er verlor schnell. Dirk Oenning hatte eine vorteilhafte Partie auf dem Brett, konnte diese aber "nur" zu einem Remis abwickeln. Judith Bünte konnte ihre gedrückte Stellung nicht halten und verlor. Dann war es Josef Stöppel, der im Turmendspiel drei Bauern mehr hatte, und am Ende dann doch noch um das Unentschieden kämpfen musste. Besser lief es für Christian Brandt. Trotz eines Qualitätsverlustes konnte er die Partie für sich entscheiden. Detlef Kreienberg hatte eine Qualität mehr, und er erhielt ein Remisangebot. Das lehnte er ab, musste doch für die Mannschaft unbedingt ein Erfolg her. Doch im nächsten Zug stellte er die Qualität wieder ein, und das Spiel ging dann doch noch Remis aus. Kirsten Bünte hielt sich am Spitzenbrett gegen einen sehr starken Gegner wacker. Leider war aber nichts Zählbares drin. Andreas Bünte hatte ein höchst unklares Springendspiel. Hier konnte sich Andreas durchsetzen. So endete der Kampf aus unserer Sicht 3,5:4,5.

Ob die Bezirksklase gehalten werden kann, entscheidet sich wohl zum einen im direkten Aufeinandertreffen mit dem Tabellennachbarn aus Herzebrock-Clarholz - und durch die Absteiger aus der Verbandsklasse. Steigt niemand aus der Verbandsklasse in den Schachbezirk Bielefeld ab, bleibt es bei einem Absteiger, steigt eine "Bielefelder" Mannschaft ab, steigen zwei Teams aus der Bezirksklasse ab, und dann ist für unsere dritte der Abstieg nicht mehr zu vermeiden. Aber auch dann geht die Welt nicht unter...

18. März 2017 Schnellschach-Open in Porta Westfalica

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Zur ersten Auflage des Turniers mit 7 Runden á 15 Minuten Bedenkzeit kamen insgesamt 74 Teilnehmer. Es gab ein A-Open und ein Kinder-Open unter 14 Jahren und unter DWZ 1200. In diesem Kinderturnier war von unserem Verein Ethan Schirneck dabei. Die erste Runde machte Lust auf mehr. Als längster gespielt, Qualität mehr abertrotzdem noch verloren. Doch in der Folge spielte Ethan etwas zu schnell. Am Ende waren es 3,5 Punkte aus 7 Partien.

Im A-Open starteten David Pimshteyn und Samer Alhaj Mohamad. David verlor drei Partien, davon zwei eher unnötig. Mit vier Punkten war David am Ende nicht ganz zufrieden. Samer hingegen sammelte Punkt um Punkt, bis er in der vierten Runde bei zwei Mehrbauern in ein Dauerschach geriet. Nach der Mittagspause musste er gegen Robin Bentel (Elo 2065) spielen, einen der Turnierfavoriten. Hier konnte Samer sich  durchsetzen. In der fünften Runde dann die erste Niederlage. Die letzte Partie konnte Samer dann wieder gewinnen, und so sprang für ihn am Ende der dritte Platz heraus.

18. März 2017 Hambusch feucht durchgewischt

Der diesjährige Stadtputztag stand wettertechnisch unter keinem guten Stern. Davon ließen sich aber Johann Martens, Dennis Kröger, Dirk und Christoph Oenning sowie Thomas Bergmann nicht abhalten. Im Stamm-Sammelgebiet des Vereins, dem Hambusch in Rheda wurde wieder "Jagd" gemacht auf allen möglichen Unsinn, den manche Menschen im Wald entsorgt haben. "Highlight" des Vormittags war dieses Mal ein altes Laptop. Sehr merkwürdig....Uns hat es jedenfalls wieder viel Spaß gemacht - obwohl, noch mehr Spaß würde es uns machen, wenn zukünftig noch mehr Leute auf den Trichter kommen, dass Müll nicht in den Wald gehört!

16. März 2017 Zweite Runde der Stadtmeisterschaft

Die Partie zwischen Matthias Bergmann und Thomas Bergmann war schon zu Ende, bevor sich die anderen Teilnehmer an der zweiten Runde der Stadtmeisterschaft überhaupt an ihre Bretter setzen konnten. Das lag zum einen am vorgezogenen Beginn des Spiels, aber vor allem daran, dass sich Thomas in der Eröfnung völlig verzockte. Er hatte sich vorgenommen, mit einem völlig neuen Beginn seinen Gegner zu überraschen, und das klappte so gut, dass Matthias ausgerechnet die Variante wählte, mit der sich Thomas bisher noch nciht auseinandergesetzt hatte. Folge war für Thomas ein entscheidender Qualitätsverlust, und die wahrscheinlich kürzeste Partie in der jüngeren Geschichte der Stadtmeisterschaften.

Andreas Bünte konnte gegen Gisbert Koch zunächst einen Bauern gewinnen und dann den  gegnerischen Läufer schlechtstellen. Dadurch fand Gisbert kein Gegenspiel und Andreas konnte seine Stellung solange verstärken, bis mehrere taktische Drohungen entstanden, von denen eine zu einem Damengewinn führte, was die Entscheidung für Andreas brachte.

Reinhard Kuhr hatte gegen Andreas Schmäh zunächst eine Qualität eingebüßt, aber dafür eine sehr aktive Stellung bekommen. So konnte er einen starken Freibauern bilden. Durch eine kleine Taktik gewann Reinhard die Qualität zurück und anschließend die Damen tauschen. Inzwischen hatte sich ein zweiter Freibauer gebildet, von denen nur einer aufzuhalten war. Der andere ging bis zur Grundline, verwandelte sich in eine Dame und entschied die Partie.

Aufgrund der Rhedaer Jahreshauptversammlung am 23. März wird die nächste Runde erst am 30. März ausgetragen 

15. März 2017 Stimmungsvoller Auftakt der Rhedaer "U12-Championsliga"

Den Auftakt des U12-Turniers des Rhedaer Schachvereins bildete eine Auslosungszeremonie, wie man sie von großen Sport-Events kennt. Beginnend mit einer Fanfare wurde die Aufmerksamkeit auf den Auslosungsprozess gelenkt. Die 18 Teilnehmer wurden in verschiedene Lostöpfe verteilt. Die individuelle Spielstärke spielte dafür natürlich eine große Rolle. So war es spamnnend, wie sich die einzelnen Gruppen zusammensetzen. Natürlich wurde die ausgeloste Zusammensetzung auch anschließend diskutiert. Gibt es schwächere Gruppen, gibt es stärkere? Habe ich Glück oder Pech gehabt? usw.  Dazu wurden auch innerhalb der Gruppen die Setzlistenpositionen ausgelost. Und zum krönenden Abschluss wurde auch gleich noch die erste Runde gespielt.

Bevor wir zu den einzelnen Gruppen und den Ergebnissen kommen, sei noch kurz der weitere Fahrplan skizziert: Zunächst spielt in den Gruppen jeder gegen jeden. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für das Achtelfinale, in dem jeder Gruppenerste gegen einen Gruppenzweiten antritt. Die Paarungen werden wieder gelost. Die Sieger spielen dann im Halbfinale (diesmal jeweils zwei Spiele) und die Sieger daraus  im Finale (auch zwei Spiele). Die dritten, vierten und fünften spielen im gleichen Modus die Plätze 9-18 aus. Gespielt wird mit einer Stunde Bedenkzeit. Das Turnier wird zur DWZ-Auswertung angemeldet.

 

Heute kam es in der Gruppe Grün zu folgenden Begegnungen:

Veit Dettmar - spielfrei

Michael Hess - Alexander Schaaf 1:0

Gwergis Gök - Ethan Schirneck 1:0

Gruppe Blau:

Marvin Schnitker - Mataj Gök 1:0

Maurice Alt - Tom Kolkmann 0:1

Gruppe Rot

Dimitriy Ovetskyy - Jonas Hofmann 0:1

Felix Münstermann - Moritz Recker 0:1

Gruppe schwarz

Nils Feldmann - spielfrei

Jan Surmann - Tristan Lüchtenborg 1:0

Matwaj Wunder - Thilo Pieper 1:0

12. März 2017 Zweite Mannschaft gewinnt

In einem Nachholspiel des sechsten Spieltags in der Bezirksliga durfte die zweite Mannschaft heute die Reise nach Brackwede antreten.  Nach der Niederlage gegen Rheda 1 am fünften Spieltag, hatten sich die Brackweder vorgenommen, dieses Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Aber leider musste die Heimmannschaft das vierte Brett kampflos abgeben. Wer weiß, wie die Begegnung ausgegangen wäre, hätte es diesen kampflosen Punkt für Tom Pohlschmidt nicht gegeben. Das Endergebnis lautete schließlich 5:3 für Rheda 2. Bei weiteren Siegen von Sebastian Peter, Kai- Uwe Deißer und Heiko Rieke genügten die Unentschieden von Matthias Bergmann und Gisbert Koch zum Sieg, der das zweite Rhedaer Team auf den dritten Platz in der Tabelle katapultiert.

09. März 2017 Beginn der Stadtmeisterschaft

Nur sechs Spieler haben sich in diesem Jahr zum Beginn der Stadtmeisterschaft eingefunden. Dieses klein,e aber feine, Teilnehmerfeld repräsentiert aber immerhin sämtliche Mannschaften auf dem Rheda-Wiedenbrücker Stadtgebiet. Alle drei Teams des Rhedaer Schachvereins, sowie das Team des SC Wiedenbrück sind vertreten. Spontan haben sich die Teilnehmer entschlossen, abweichend von den Vorjahren, ein Rundenturnier durchzuführen. In der ersten Runde trennten sich Matthias Bergmann und Gisbert Koch unentschieden, nachdem Gisbert einige Angriffe von Matthias zurückschlagen konnte. In der zweiten Partie konnte sich Thomas Bergmann gegen Andreas Schmäh (SC Wiedenbrück) durchsetzen. Nachdem Thomas in der Eröffnung Material gewinnen konnte, musste er noch den einen oder anderen ungemütlichen Moment überstehen, da der Materialgewinn sehr auf Kosten der eigenen Entwicklung ging. Nachdem durch Abtausche immer weniger Figuren auf dem Brett verblieben, konnte Thomas seinen Vorteil immer deutlicher nutzen, und die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeiführen. Die Begegnung zwischen Andreas Bünte und Reinhard Kuhr muss noch nachgespielt werden.

05. März 2017 Erste Mannschaft bleibt auf Aufstiegskurs

Heute kam es in der Bezirksliga zum Duell: Spitzenreiter gegen Schlusslicht. Ein solches Spiel ist für den Favoriten nicht immer angenehm. Es besteht doch immer das Risiko, dass man nicht so ganz konzentriert in eine solche Begegnung geht. Aber unserer erste Mannschaft nahm die Herausforderung gegen die zweite Vertretung von Ennigerloh-Oelde von Beginn an ernst, und konnte sich deutlich mit 6,5:1,5 durchsetzen. Siege von Titus Stevens, Samer Alhaj Mohamad, Friedhelm Pohlmann, Frank Erfeldt, Daniel Ewerszumrode und Karsten Döding brachten die Entscheidung. Da war das Unentschieden von Marcus Otto und die Niederlage von David Pimshteyn nur von statistischem Wert. Bereits am 26. März geht es dann zum Ortsderby nach Wiedenbrück.

05. März 2017 Interessanter Artikel in der Welt am Sonntag

In der heutigen Ausgabe der Welt am Sonntag steht ein Artikel von Fanny Jiménez "Bauer schlägt Dame".

Daraus möchte ich einige Sätze zitieren "Gut im Schach kann jeder werden, aber richtig gut wird nur, wer besessen ist von diesem Spiel (Merim Bilalic)...Schach sei fast ausschließlich eine Frage der Übung und habe wenig mit Talent oder Intelligenz zu tun. "Wer oft Schach spielt, wird gut, so einfach ist das", sagt Bilalic. Intelligenz spiele nur ganz zu Beginn eine Rolle: "Wer klüger ist, lernt schneller.  Aber wenn Sie ein bisschen schlauer sind als ich, und ich übe eine Stunde mehr in der Woche, dann habe ich Sie schnell überholt". Das Gehirn sei sehr flexibel und anpassungsfähig, und je öfter man Schach spiele, desto mehr verbinden sich einzelne mögliche Züge zu strategischen Mustern...Je erfolgreicher ein solches Muster in vergangenen Spielen war, desto präsenter ist es in jedem neuen. Ein geübter Schachspieler sieht nur noch Muster. Er sieht nicht mehr zehn Möglichkeiten, auf den Zug des Gegners zu reagieren, sondern nur zwei - und beide sind erfolgsversprechend...." Und auch die Frage, warum sich die ELO-Zahlen von Frauen und Männern unterscheiden, wird eingegangen: "Bilalic analysierte die Daten des Deutschen Schachbundes von 120.000 Spielern. Er zeigte sich, dass sich das bessere Abschneiden der Männer in den Rankings zu 96 % mathematisch erklärt. Es spielen schlichtweg viel weniger Frauen Schach als Männer. Auf die 113.386 Männer kommen nur 7.013 Frauen. "Eine größere Menge von Leuten produziert auch größere Extreme, das zeigt die Statistik immer...Weil viel mehr Männer Schach spielen, gibt es mehr von ihnen, die nicht sehr gut sind, aber auch eben mehr Männer, die extrem gut sind....In Schachverbänden, in denen mindestens die Hälfte aller Nachwuchsspieler Mädchen waren, unterscheiden sich die Ratings nicht. Je geringer der Mädchenanteil aber war, desto schlechter wurden auch ihre Ratings - und umso mehr Mädchen hörten auf zu spielen. Fühlten sich die Mädchen als Außenseiter, ließen sie das Schachspielen also schnell wieder bleiben."

Auf unserer facebook-Seite können wir das gern diskutieren :-)

04. März 2017 Niederlagen für die U12-Mannnschaften - update

Zum Saisonabschluss in der U12-Verbandsklasse hatten wir heute die beiden stärksten Mannschaften der Liga zu Gast. Die Schachakademie Paderborn I und II ließen dann auch nichts anbrennen. Alle vier Spiele wurden glatt gewonnen. Felix Münstermann konnte sich über einen kampflos gewonnen Punkt "freuen", und Marvin Schnittker "rettete" sich in einem verlorenen Endspiel in ein Patt. Alle anderen Bretter gingen verloren. Bei Veit Dettmar, Maurice Alt, Moritz Recker, Jonas Hofmann und Gwergis Gök blitzte zwar hier und da mal auf, was sie eigentlich können, aber heute lief eben gegen einen superstarken Gegner nicht viel zusammen. Das ergibt in der Endabrechnung der Saison für Rheda 2 mit 9:9 Punkten den fünften Platz, und für Rheda 1 mit 8:10 Punkten den siebten. Das ist soweit in Ordnung. Für die jüngeren Spieler geht es in Kürze in der U10 weiter.

02. März 2017 Monatsblitzturnier
Sieger im Monatsblitzturnier für den März wurde, nicht überraschend, Frank Bellers. Er spielte nur einmal Remis, in der Schlussrunde, gegen Samer Alhaj Mohamad. Da stand Frank aber bereits als Sieger fest. Platz 2 ging an Frank Erfeldt, auch das keine Überraschung. Im März konnte sich Matthias Bergmann auf den dritten Platz schieben, ganz knapp vor Rigobert Ophoff. Mit seinem Unentschieden in der Schlussrunde konnte sich Samer noch den alleinigen fünften Platz sichern, vor den punktgleichen Andreas Bünte und Tom Pohlschmidt. Den achten Platz teilten sich die beiden Ersatzspieler der ersten Mannschaft, Thomas Bergmann und Karsten Döding. Ihnen folgten David Piimshteyn und Reinhard Kuhr.

 

..........................................

16. Juni 2013 Kinder- und Spielfest im Flora-Westfalica-Park
Im Flora-Westfalica-Park fand heute ein Kinder- und Spielfest statt. Das Wetter war prima, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Familien den Park besucht haben, war super. Es gab auch wirklich viel zu sehen. Programm auf einer großen Bühne, viele Aktionen zum mitmachen, Besuch von der WDR-Maus und vieles, vieles mehr. Auch wir vom Rhedaer Schachverein waren mit einem großen Stand vertreten. Viele Schachbretter von ganz normalen Brettern, über unsere pinkfarbenen Bretter, Demo-Brett und großen Bretter und Figuren, die auf dem Boden gespielt wurden standen für Spielerinnen und Spieler bereit. Die Figuren mussten auch nicht lange warten. Die Bretter waren in der Zeit von 14 bis 18 Uhr dauernd belegt. Kleine Gewinnspiele sorgten für weitere Beteiligungsmöglichkeiten. Darüber hinaus standen Vereinsmitglieder Rede und Antwort bei Fragen von Besuchern. Höhepunkt unserer Aktionen war der Besuch von Chessy, dem Maskottchen der Deutschen Schachjungend aus Berlin. Chessy war wirklich eines der Highlights des Tages, und wurde von vielen Kindern und Jugendlichen herzlich begrüßt - und landete auf vielen Fotos. Aus unserer Sicht waren die großartigsten Momente, als Chessy die WDR-Maus traf, und als die WDR-Maus unseren Stand besuchte. Auf der Seite mit der Bildergalerie können viele Eindrücke von der Veranstaltung angesehen werden.
Bedanken möchten wir uns bei allen Vereinsmitgliedern, die bei der Aktion geholfen haben. Stellvertretend sei Christian Brandt aus unserer U12 genannt, der obwohl er heute Geburtstag hatte, zweieinhalb Stunden auf dem Stand geholfen hat, bevor es zu seiner Feier ging. Genannt werden soll auch Detlef Mix, der uns Bänke, Tische, Schirme und Zelt ausgeliehen und mit aufgebaut hat. Auch bei Fritz Krombach wollen wir uns bedanken, der sich prima um Chessy gekümmert hat. Natürlich bedanken wir uns auch bei der Deutschen Schachjungend, die den Besuch von Chessy erst möglich gemacht hat - und bei der Flora Westfalica, die für diese super Veranstaltung gesorgt hat.

In der Rubrik "Unser Verein/Geschichte /Links" sind viele Informationen zur Geschichte des Vereins abrufbar. Auch, wenn noch nicht zu jedem Jahr gleich viel hinterlegt ist, gibt es dennoch bereits einen guten Eindruck über Ergebnisse, Ereignisse, Tradition und vieles mehr. Wer sich für ein bestimmtes Jahr interessiert, oder einfach mal durch die Geschichte bummeln will, ist dazu herzlich eingeladen. Wer noch über weiteres Material verfügt, möge sich bitte mit Thomas Bergmann in Verbindung setzen, damit wir unsere "Geschichte" weiter vervollständigen können. Aber auch das Vorhandene ist das schon sehr interessant.