Hinweis: seit Freitag, den 11. Mai läuft die Moskau das Turnier um die Schach-Weltmeisterschaft zwischen Vishy Anand (Indien) und Boris Gelfand (Israel). In dem Kampf über 12 Partien gingen die ersten sechs Begegnungen unentschieden aus. Spielstand zur Zeit 3 : 3
Sehr gute Informationen gibt es bei Chessbase. Unter anderem Bilder der ersten Runde, die erste Partie
mit einer Text-Kommentierung, sowie einer Videoanalyse von Daniel King. Ich hoffe, dass das während der WM fortgesetzt wird. Eine andere gute Quelle ist die offizielle WM-Seite. Hier gibt es unter anderem auch die Live-Kommetierung per Video, u.a. mit Nigel Short. Die Aufzeichnung der ersten Runde ist
auch noch einsehbar. Die Seite ist in englischer oder russischer Sprache verfügbar. Alternativ sei auch auf die Seite der Schachjugend
NRW verwiesen. Ebenfalls mit aktuellen Analysen.
19. Mai 2012 Melanie Ohme berichtet auf ihrer Homepage über das Schach-Wochenende am 12. und 13. Mai
Melanie hat einen sehr schönen und lesenswerten Bericht über das Seminar und das Simultan geschrieben. Einfach auf die Überschrift klicken, dann kommt ihr direkt zu diesem Bericht auf einer
wirklich schönen und informativen Webseite.
19. Mai 2012 Steinhagener Jugend-Open, 3. Tag
(Bericht von Andreas Bünte)
Die erste Runde des heutigen Tages absolvierten unsere vier Spieler ohne Niederlage. Dabei durfte sich Judith Bünte über einen vollen Punkt gegen Kimberley Schmidtmann freuen, während die drei anderen einen halben Punkt verloren bzw. gewannen. David Pimshteyn musste gegen Florian Schreiber (1077, Brackwede) und Tom Pohlschmidt musste gegen Justin Schäfer (946, Werther) antreten. Kirsten Bünte erwischte Nils Fabio Baier (1033, Steinhagen), also wiederum einen nominell stärkeren Gegner. Im Endspiel konnte sie einen Mehrbauern leider nicht verwerten, aber immerhin ist sie nach dem Remis in dieser Partie in vier Spielen noch ungeschlagen. Ihre "Glücksträhne" hat natürlich einen Nachteil: die Gegner werden immer stärker. So kam es dann auch in der fünften Runde. Sie (U10) bekam Massimo Schlau (U18, 1400, Steinhagen) zugelost. Zwar konnte sie die Partie lange ausgeglichen gestalten, aber zum Schluss konnte sie einem energischen Angriff nichts entgegensetzen und Kirsten verlor ihr erstes Spiel im Turnier. Judith durfte gegen Kirstens Gegner aus der Vorrunde spielen. Sie gewann eine Qualität und zwei Bauern. Nach längerer Gegenwehr des Gegners gab sie beide Bauern wieder ab und das Spiel ging Remis aus. David spielte gegen Noel Schäfer (1288, Werther). Er musste eine Qualität geben und hatte später bei einem gegnerischen Angriff keine Gegenwehr. Toms Spiel gegen Peter Spiekermann (Bad Essen, 799) ging leider auch verloren, so dass Rheda heute Nachmittag nur einen halben Punkten erhielt.
18. Mai 2012 Steinhagener Jugend-Open, 2. Spieltag
Heute, am Freitag, stand nur eine Runde auf dem Spielplan. Die Auslosung hatte dazu geführt, dass "unsere" vier an drei Brettern antreten mussten. Und es gab an allen drei Brettern einen Rhedaer Sieg. Im vereinsinternen Duell Judith Bünte gegen David Pimshteyn hatte etwas überraschend David das erfolgreiche Ende für sich. Er konnte Judith die Dame "entwenden", und anschließend diesen Vorteil in einen Sieg umwandeln. Tom Pohlschmidt konnte endlich seine erste Begegnung gewinnen. Sein Gegner war Nils Döller aus Brackwede. Zuletzt spielte noch Kirsten Bünte. Ihre Gegnerin war Xenia Walow von Blauer Springer Paderborn. Wieder eine ältere Gegnerin, wieder eine in der DWZ-Liste vor ihr platzierte. Kirsten konnte einen gegnerischen Springer gewinnen, kam anschließend etwas unter Druck, da ihre Gegnerin mit beiden Türmen auf die zweite Reihe gelangte, und dort versuchte Kirstens König in Gefahr zu bringen. Kirsten rettete sich und konnte einen Freibauern Richtung Grundreihe ziehen. Das Endspiel mit Turm und Springer gegen vier verbundene Freibauern konnte Kirsten dann für sich eintscheiden. Sie bleibt damit weiter ungeschlagen und spielt weiterhin ein sehr gutes Turnier. An den nächsten beiden Tagen stehen noch vier Runden auf dem Programm.
17. Mai 2012 Steinhagener Jugend-Open, 1. Spieltag
Mit Kirsten Bünte (U10), Judith Bünte (U14), Tom Pohlschmidt (U14) und David Pimshteyn (U16) nehmen vier Spielerinnen und Spieler aus unserem Jugendteam am Steinhagener Jugend-Open teil. Gespielt werden alle Alterklassen in einem Turnier, gewertet wird nach Altersklassen. Kirsten spielte in der ersten Runde gegen den an sechs gesetzten Noah Levin Neudorf (U16). Kirsten überraschte mit einem Remis. Auch in der zweiten Runde spielte sie gegen einen Älteren und in der Setzliste vor ihr Patzierten. Aber auch diese Partie konnte sie unentschieden gestalten, und Kirsten bleibt somit nach dem ersten Tag ungeschlagen. Judith Bünte hat nach den ersten beiden Partien ebenfalls einen Punkt. Der Sieg in der ersten Runde war nicht wirklich eine Überraschung. Dann hatte sie aber kein richtiges Losglück. Sie durfte zwar am ersten Brett spielen, bekam es aber in Steffen Schnier (U21) aus Bad Essen mit dem an zwei gesetzten Spieler zu tun. Die Partie ging leider verloren. Auch David Pimshteyn hat zurzeit einen Punkt. Er musste in der ersten Runde gegen den an drei gesetzten Wolf Jako Baschin vom SV Hamm spielen. David verlor. In der zweiten Runde musste er gegen einen jüngeren Gegner ran und gewann die Partie. In der dritten Runde kommt es am Freitag nun zum vereinsinternen Duell gegen Judith Bünte. Tom Pohlschmidt wartet noch auf seinen ersten Punkt. Gegen Florian Schreiber und Kai Bosche kam noch nichts Zählbares heraus. Aber es stehen ja noch einige Runden auf dem Programm. Wer sich für Details interessiert, kann auf den link in der Überschrift klicken.
13. Mai 2012 Simultan mit WGM Melanie Ohme
Ein gelungener Abschluss des Schachwochenendes mit Melanie Ohme. 28 Spielerinnen und Spieler spielten heute simultan gegen Melanie Ohme. Das Spiel begann kurz nach 11 Uhr. Der letzte Zug
wurde kurz vor 18 Uhr "aufs Brett gezaubert". Fast sieben Stunden wurde hart gekämpft. Das bedeutete für die Rhedaer, die bereits beim Seminar am Vortag dabei waren - und natürlich auch für Melanie
Ohme, 13 Stunden Schach in zwei Tagen.
Beim Simultan war bemerkenswert, dass unter den letzten drei Spielern neben Waldemar Wellnitz (Rhedaer SV), Samantha Schmidtmann (8 Jahre!) vom Verein Blauer Springer Paderborn und
Oskar Merle (10 Jahre) vom Rhedaer SV waren. Eine tolle Ausdauerleistung der beiden Kinder. Am Ende stand ein klarer 24 : 4 Erfolg der 21 jährigen Großmeisterin und
Nationalmannschaftsspielerin, die für die Schachfreunde von 1891 Friedberg in der Frauen-Bundesliga spielt.
Bei den gleichzeitig gespielten 28 Partien verlor Melanie Ohme nur einmal. Der glückliche Gewinner war Adrian Jakubowski vom Rhedaer SV. Er konnte im Mittelspiel einen "Läuferspieß" auf Dame und Turm anbringen. Ein Remisangebot von Melanie Ohme lehnte er ab, und versuchte, diesen Qualitätsvorteil in einen Sieg umzusetzen. Nach heftiger Gegenwehr durch Melanie Ohme gelang ihm dies letztlich. Ein schöner Erfolg für Adrian, der in Rhedas erster Mannschaft in der Verbandsklasse spielt.
Daneben erreichten 6 Spieler ein Unentschieden. Rigobert Ophoff konnte den ersten halben Zähler erringen. Sein Remisangebot wurde von Melanie Ohme nach kurzem Überlegen angenommen. Damit war die erste Partie beendet - und das nach immerhin schon drei Stunden Spielzeit. Dirk Stöppel bleibt nach wie vor gegen Großmeister ungeschlagen. Nach seinem Sieg gegen Jan Gustafsson konnte auch er Melanie Ohme ein Remis abtrotzen. Das nächste Remis erzielte Thomas Bergmann, wie die vorgenannten vom ausrichtenden Rhedaer Schachverein. Nach der Skandinavischen Eröffnung war das Spiel sehr ausgeglichen und mündete in ein Endspiel mit Springer (Bergmann) gegen Läufer (Ohme). Beide hatten sechs Bauern. Das Endspiel war unklar und bot sicher noch Chancen für beide Seiten. Bergmann nahm im 32. Zug das Remisangebot von Melanie Ohme an. Das nächste Remis erzielte Roland Klatt aus Beckum. Klatt konnte das Remis durch ein Dauerschach erzwingen. Daniel Grusdas von den Schachfreunden Verl konnte sich über ein Remis durch Zugwiederholung gegen Melanie Ohme freuen. So waren die gängisten Motive, die zum Remis führen, auf den Brettern vertreten (Vereinbarung, Dauerschach, Zugwiederholung). Als letzter erzielte Andreas Lückner aus Gütersloh ein verdientes Remis. Die weiteren 22 Partien konnte Melanie Ohme gewinnen.
Die Veranstaltung hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht. Sie waren beeindruckt von Melanie Ohmes Einsatz. Der Weg vom 28. Brett zurück zum ersten Brett wurde häufig sogar im Laufschritt absolviert. Bei allem Siegeswillen blieb sie immer freundlich, und hatte meist ein Lächeln im Gesicht, während sie von Brett zu Brett ging, um ihren jeweils nächsten Zug auszuführen.
Melanie Ohme zeigte sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis sehr zufrieden. Sie sprach den Spielerinnen und Spielern ein großes Lob aus "so lange habe ich noch nie gebraucht".
12. Mai 2012 Seminar mit WGM Melanie Ohme
Am Samstag fand im Schloss Rheda ein Seminar des Rhedaer Schachvereins statt. Zum ersten Mal hat sich der Verein für diese Art der Trainingsarbeit entschieden. Als Referentin konnte Melanie Ohme gewonnen werden, eine der stärksten deutschen Schachspielerinnen.
Am Seminar nahmen 18 Spielerinnen und Spieler des Rhedaer Schachvereins teil. Diese bildeten einen Querschnitt des Vereins. Alle drei Seniorenmannschaften,sowie das Jugendteam waren vertreten. Das Alter der Teilnehmer reichte dabei von 10 bis 80 Jahren.
Den Schwerpunkt des Trainingsprogramms bildeten Stellungsanalyse und Planfindung. Weitere Themen wie Zeitmanagement während einer Partie, Turniervorbereitung, richtiges Training rundeten das Programm ab. Darüber hinaus stand Melanie Ohme bei allen Fragen ausführlich Rede und Antwort. Die Rhedaer Spielerinnen und Spieler hatten dabei die Möglichkeit, das gemeinsam Erarbeitete in Form von zu lösenden Aufgaben gleich zu vertiefen.
Am Ende hat sicher jeder etwas für sich mit nach Hause genommen, und zwar nicht nur das Skript mit den Schulungsunterlagen und weiterführenden Tipps. Wenn aus dieser Veranstaltung heraus der Impuls geweckt wurde, weiter und stärker an der eigenen Spielstärke zu arbeiten, ist das Ziel des Vereins erreicht. Der Verein wird in der nächsten Zeit die eigene Schulungsarbeit verstärken. Neben der gemeinsamen Analyse von gespielten Partien, für die Frank Bellers immer wieder zur Verfügung steht, soll das Taktiktraining intensiviert werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen nach sechs Stunden zufrieden nach Haus. Der Dank aller galt zuvor noch Melanie Ohme, die super durch die Veranstaltung geführt hat, und der ZAB Zentrale Akademie für Gesundheitsberufe Gütersloh, über die wir den Veranstaltungsort buchen konnten, und die für wirklich ausgezeichnete Rahmenbedingungen sorgte. Gespannt schauten alle nun auf die Simultanveranstaltung am Sonntag. Die Spielerinnen und Spieler hofften, dass sie gleich einiges von dem Gelernten gegen Melanie Ohme anwenden zu können.
06. Mai 2012 Feierstunde zum Abschied von Rigobert Ophoff aus dem Vorstand
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung zu Beginn des Jahres 2012 erklärte Rigobert Ophoff, dass er nicht erneut als Schriftführer für den
Vorstand des Rhedaer Schachvereins kandidiert.
Nachdem bereits alle Ehrungen erhalten hat, die der Schachverein vergeben kann, war es ein Anliegen der Mitglieder, sich mit einer solchen Feierstunde bei Ophoff zu bedanken. Mit der Entscheidung von Rigobert Ophoff fand eine Ära von 56 Jahren ihr Ende, in der er ununterbrochen als Geschäfts-, bzw. Schriftführer für den Rhedaer Schachverein aktiv war. Eine solch lange Karriere als Vorstandmitglied ist bemerkenswert und auch über die Grenzen des Rhedaer Schachvereins hinaus äußerst selten. Hinzu kommt, dass Rigobert Ophoff als Schriftführer eine Funktion innehatte, die über viele Jahre sehr arbeitsintensiv war.
Der Vorsitzende des Vereins, Thomas Bergmann blickte auf die Arbeit von Rigobert Ophoff zurück, und sprach dabei die Hoffnung aus, dass Ophoff noch viele Jahre dem Verein als Spieler und mit Rat und Tat zur Seite steht.
Ophoff hat in den 56 Jahren (im Verein ist er bereits mehr als 60 Jahre) den Schachverein geprägt, wie nur wenige andere in
der Geschichte des Vereins. Er steht in der Tradition der Vereinsgründer von 1931, sowie der Schachfreunde, die 1947 den Schachverein wieder belebt haben, unter ihnen beispielsweise Adolf Lichtenauer
oder Dr. Alfred Schmidt. Ophoff hat viele Spielerinnen und Spieler kommen und gehen gesehen, einige Vorsitzende, und viele Änderungen im Vorstand erlebt. Die Konstanz in den letzten 56 Jahren war
Rigobert Ophoff. Er machte den Rhedaer Schachverein mit seinen vielfältigen Kontakten auch über die Grenzen der Region bekannt. So sorgte er dafür, dass der Rhedaer Schachverein viele überregionale
Meisterschaften, bis hin zu Deutschen Meisterschaften, ausrichten durfte. Er selbst erzielte in diesen Jahren allein in Rheda-Wiedenbrück weit über 50 Einzeltitel, dazu kommen überregionale Erfolge
und dazu viele weitere Mannschaftserfolge. Noch in der gerade beendeten Saison kämpfte er mit der ersten Mannschaft um den Aufstieg in die Verbandliga. Am Ende stand ein hervorragender dritter Platz,
der leider nicht mehr zum Aufstieg berechtigt.
Als Überraschung für Rigobert Ophoff präsentierte Thomas Bergmann eine Stellung aus der Partie Sölter gegen Ophoff aus dem Jahr 1965, gespielt bei der Ostwestfalen-Meisterschaft in Ennigerloh. Diese
Stellung hat den Weg auf eine amerikanische Seite im Internet gefunden, auf der viele Schachaufgaben gestellt werden.
Anschließend würdigte Norbert Flaskamp die Leistungen von Rigobert Ophoff aus Sicht des Stadtsportverbandes. Er stellte heraus, dass eine so lange ehrenamtliche Tätigkeit beispielhaft ist, und in der Stadt Rheda-Wiedenbrück seinesgleichen sucht. Herr Flaskamp stellte die Bedeutung des Ehrenamts heraus, und warb dafür, ehrenamtlich tätig zu sein.
Thomas Bergmann ergänzte, dass auch Rigobert Ophoff und der Stadtsportverband eine gemeinsame Geschichte haben. Nicht nur, dass Ophoff an vielen Sitzungen des Stadtsportverbandes für den Rhedaer Schachverein teilgenommen hat. Bemerkenswert ist vielmehr, dass Ophoff bereits am 21. März 1952 an einer Veranstaltung teilgenommen hat, in der alle Sportvereine aus Rheda, Herzebrock und Clarholz einen „Ortsverband für Leibesübungen der Stadt Rheda und das Amt Herzebrock“ gegründet haben.
Abschließend wies Thomas Bergmann noch darauf hin, dass seit diesem Wochenende auf der homepage des Vereins eine ausführliche Geschichte des Vereins hinterlegt ist. Dort kann man auch die Laufbahn von Rigobert Ophoff nachvollziehen. Das war ein gelungener Schlusspunkt des offiziellen Teils. Anschließend nutzten die Gäste die Gelegenheit sich über Ereignisse in der Vergangenheit, Aktuelles und zukünftige Aufgaben auszutauschen. Daran beteiligten sich auch die weiteren Ehrengäste, wie die Frauen unserer verstorbenen Mitglieder Kelma, Horst und Lichtenauer, sowie Heinz Borgstädt, der dem Verein ebenfalls seit vielen Jahren verbunden ist.
06. Mai 2012 Die erste Mannschaft verliert 2:6 in Lippstadt
Mit dieser Niederlage ist leider die letzte Hoffnung auf einen Aufstieg in die Verbandsliga zerstoben. Gegen eine starke Lippstädter Mannschaft setzte es eine klare, und auch nicht unerwartete Niederlage. Lediglich Marcus Otto (früh durch Handyklingeln beim Gegner) und David Wellnitz konnten ihre Partien gewinnen, alle anderen gingen verloren. unter anderem sah sich Frank Erfeldt mit dem selten gespielten "Orang-Utan konfrontiert. Somit gelten unsere Glückwünsche zunächst den Schachfreunden aus Lippstadt. Es war aber trotzdem erneut eine herausragende Saison unserer Mannschaft. Zum zweiten Mal in Folge wurde der dritte Tabellenplatz erreicht. Außerdem zeichnete sich die Mannschaft durch eine große mannschaftliche Geschlossenheit aus. Die Anzahl der erzielten Punkte liegt bei allen acht Stammspielern eng zusammen. Bemerkenswert ist außerdem, dass über die gesamte Saison nur fünf Mal (bei 80 gespielten Einzelpartien) ein Ersatzspieler eingesetzt werden musste.
06. Mai 2012 Neue Inhalte auf unserer Homepage
Im Mitgliederbereich wurde die Mediathek ergänzt.
Außerdem sind in der Rubrik "Unser Verein/links" viele Informationen zur Geschichte des Vereins abrufbar. Auch, wenn noch nicht zu jedem Jahr gleich viel hinterlegt ist, gibt es dennoch bereits einen guten Eindruck über Ergebnisse, Ereignisse, Tradition und vieles mehr. Wer sich für ein bestimmtes Jahr interessiert, oder einfach mal durch die Geschichte bummeln will, ist dazu herzlich eingeladen. Wer noch über weiteres Material verfügt, möge sich bitte mit Thomas Bergmann in Verbindung setzen, damit wir unsere "Geschichte" weiter vervollständigen können. Aber auch das Vorhandene ist das schon sehr interessant.
05. Mai 2012 Die U10-Mannschaft verliert und gewinnt gegen Gütersloh
Heute stand der nächste Doppelspieltag der U10-Verbandsliga auf dem Programm. Unsere heutigen Gegner kamen beide aus Gütersloh. Als erstes ging es gegen die starke erste Gütersloher Mannschaft. Mia Räcke konnte sich über einen kampflosen Sieg freuen. Die nächsten beiden Partien gingen leider relativ klar verloren. Ole Fiße wurde Opfer eines klassischen Abzugsangriffs auf Dame und König. Der Gegner von Brandon Lee Dobson kam etwas später, und zog dann schnell. Brandon ließ sich davon anstecken, spielte etwas unkonzentriert und wurde mitten auf dem Brett (zugegebenermaßen sehr schön) mattgesetzt. Kirsten Bünte hatte es nun in der Hand, noch für ein Mannschaftsunentschieden zu sorgen. Allerdings hatte sie mit Adrian Meier auch einen sehr starken Gegner. Kirsten verlor zwei Bauern, kämpfte aber unverdrossen weiter. Im 26./27. Zug hatte sie vielleicht noch einen kleinen Trick auf dem Brett, den sie leider nicht sah. Aber vielleicht hätte ihr Gegner den auch gesehen. Die Partie ging verloren, und ebenso das gesamte Spiel mit 1:3.
In der nächsten Begegnung ging es gegen die zweite Gütersloher Mannschaft. Auch hier konnten wir gleich einen Punkt kampflos gewinnen. Diesmal war Brandon der glückliche. Die Partie von Ole war etwas chaotisch. Mehrere unkorrekte Züge führten zu einer Stellung auf dem Brett, die nicht mehr zu rekonstruieren war. Man einigte sich auf Unentschieden. Kirsten konnte ihre Partie vergleichsweise leicht gewinnen. Als letzte spielte Mia. Zum ersten Mal schrieb sie die Notation ihrer Partie mit, und obwohl sie ihre Konzentration auf das Spiel und auf das Mitschreiben aufteilen musste, gelang ihr eine schöne Partie und ein sehr schönes Matt (siehe unten). Somit konnten wir diese Begegnung mit 3,5:0,5 für uns entscheiden.
Ein besonderer Dank gilt dem Betreuer der Gütersloher. Da die vierte Mannschaft (SF Paderborn 2000) nicht antrat, hatten immer zahlreiche Spielerinnen und Spieler frei. Sebastian Peter legte für sie, und um die Spieler, die mit ihrer ersten Begegnung früh fertig waren, ein Sondertraining ein, das allen viel Spaß machte.
Mia Räcke-Maik Buchholz
03. Mai 2012 Frank Erfeldt und Thomas Bergmann gewinnen das Monatsblitzturnier im Mai
Nachdem beide ihre ersten sechs Partien gewinnen konnten, trafen sie in der letzten Runde im direkten Duell aufeinander. Ihr Vorsprung auf Platz 3 betrug bereits zwei Punkte. Beide wollten das Turnier ungeschlagen beenden, darum kam das (sehr) frühe Remis nicht überraschend. Platz 3 belegte Andreas Bünte, vor Rigobert Ophoff und Natalia Rosas Ibarra (punktgleich auf Platz 4.), Reinhard Kuhr (6.), Josef Stöppel (7.) und Markus Schweins (8.).
29. April 2012 Die zweite Mannschaft gewinnt im Kellerduell der Bezirksliga 5:3 gegen Ennigerloh-Oelde und springt auf Platz 8
Das Spiel des letzten gegen den vorletzen in der Bezirksliga hat alles gehalten, was diese Konstellation versprach. Enge Partien, spektakuläre Spiele, dramatische Schlussstellungen. Den Anfang machte nach gut zwei Stunden Spielzeit Thomas Bergmann. Thomas konnte den Gegner mit vielen Fesselungen an der Entfaltung hindern und dabei mehrere Bauern gewinnen. Letztendlich verlor der Gegner eine weitere Qualität und gab auf. Als nächstes spielte Holger Drude remis. Das Spiel entwickelte sich schnell in ein Endspiel mit jeweils zwei Springern und Dame. Allerdings hatte Holger einen Bauer weniger. Das Spiel wurde dann sehr abwartend gespielt, und lief auf das Unentschieden heraus. Ellen Bünte konnte dann den Vorsprung für Rheda ausbauen. Bei ungleicher Rochade sah sich Ellen einem Angriff auf den eigenen, nur wenig geschützten König gegenüber. Um diesen Angriff zu bekommen, musste ihr Gegner allerdings eine Figur hergeben. Ellen wehrte sich jedoch mit großer Übersicht, und konnte mit dem Freibauern auf der h-Linie den gewinnbringenden Angriff starten. Dennis Kröger hatte mal eine unspektakuläre Partie auf dem Brett. Zwar hatte auch er einen Bauern weniger, aber bei ungleichfarbigen Läufern konnte er die Begegnung auch vergleichsweise locker in den Remishafen steuern. Gisbert Koch konnte beweisen, dass er Bauernendspiele beherrscht. Er gewann früh einen Bauern auf c7, und konnte diesen Vorteil bis ins Endspiel retten, um dann den gegnerischen König nach Zugzwang von einen eigenen Bauern wegzutreiben. Der Gegner gab dann auf. So stand es bereits 4:1 für uns. Wir mussten aber unbedingt gewinnen.
Reinhard Kuhr verlor als nächstes seine Partie. Ennigerloh-Oelde verkürzte damit auf 4:2. In einer Partie, in der beide Könige früh sehr offen auf dem Brett standen, setzte sich die bessere Stellung der gegnerischen Figuren letztlich durch. Die letzten Partien wurden an den beiden Spitzenbrettern gespielt. Dabei sah es für Johann Martens gut aus, für Andreas Heimeier eher nicht. Aber die Dramatik brachte einen völlig anderen Verlauf. Andreas Heimeier hatte wieder mit seiner obligatorischen Zeitnot zu kämpfen. Für die letzten 15 Züge standen ihm nur noch 3 Minuten 40 Sekunden zur Verfügung. Martin Fetzer griff beherzt die Königsstellung von Andreas an, opferte dabei zwei Figuren und trieb Andreas' König weit über das Brett. Auf der 8. Reihe gestartet musste der schwarze König bis zur 2. Reihe nach vorn laufen. Die Stellung schien klar verloren, als der Gegner mit seiner Dame ein weiteres Schach bot, und Andreas diese Dame mit dem Läufer schlagen konnte. Weiteres schnelles Spiel brachte dann den Gegner zur Aufgabe. Der fünfte Punkt, und damit der Mannschaftserfolg war gesichert. Die letzte Partie spielte Johann Martens. Im Endspiel hatte er einen schönen Mehrbauern, und sonst auch wenig Sorgen, als er die Bewegungs-möglichkeiten seines eigenen Königs selbst einschränkte und sich dann auf der a-Linie vom gegnerischen Springer mattsetzen ließ. Ein wenig erinnerte der Verlauf an seine Partie in der Stadtmeisterschaft gegen Natalia Rosas Ibarra. Letztlich spielte dieser Punktverlust aber keine Rolle mehr.
Im letzten Saisonspiel geht es nun gegen die dritte Mannschaft vom Bielefelder SK. Ein Unentschieden könnte uns für Platz 8 reichen, ob das aber zum Klassenerhalt ausreicht, entscheidet sich, wenn
klar ist, wie viele Mannschaften aus der Bezirksliga absteigen. Aber wir sind noch "im Geschäft".
Ennigerloh-Oelde (links) - Rheda (rechts)
23. April 2012 Rigobert Ophoff wurde zum Ehrenmitglied des Schachverbandes Ostwestfalen-Lippe ernannt
Im Rahmen des jährlichen Kongresses hat Rigobert Ophoff nach 56 Jahren in verschiedenen Aufgaben sein letztes Amt als Kassierer im Schachverband niedergelegt. "Ich möchte nicht der Methusalem des Schachs werden", begründete er seinen Abschied während des Kongresses. Ihm wurde vom Verband eine besondere Ehre zuteil: Die Delegierten ernannten ihn zum Ehrenmitglied.
22. April 2012 Die dritte Mannschaft verliert in der Kreisliga 2,5 : 5,5 gegen Hillegossen
Kurz nach dem "Anpfiff" durfte sich die dritte Mannschaft bereits über eine 2:0 Führung freuen. Da die Gegner aus Hillegossen nur mit sechs Spielern antraten, gingen die Bretter 7 und 8 kampflos an unser Team. Natalia Rosas Ibarra und Brandon Lee Dobson durften sich über schnelle Punkte freuen. Leider kam anschließend nicht mehr viel dazu. Lediglich Golo Strickmann konnte noch einen halben Punkt beisteuern. Die Partien von Daniel Schulz, Dirk Oenning, Josef Stöppel, Markus Schweins, David Pimshteyn gingen leider verloren, obwohl es zwischenzeitlich auf den einzelnen Brettern gar nicht so schlecht aussah. Damit festigte die dritte Mannschaft zum Saisonende den achten Tabellenplatz. Gleichzeitig gratulieren wir den Schachfreunden der zweiten Wiedenbrücker Mannschaft zur Meisterschaft in der Kreisliga.
Über die Saison hinweg haben Ellen Bünte und Henrik Sendt überzeugt. Bei der inoffiziellen Brettwertung auf ergebnisdienst.net belegen sie an ihren Brettern 2 bzw. 8 mit 60 % der möglichen Punkte jeweils den zweiten Platz. Nicht zu vergessen ist Natalia Rosas Ibarra, die viermal angetreten ist, und alle ihre vier Partien gewinnen konnte. Dazu kommt noch der kampflose Sieg von heute. Diese drei haben allein 50 % aller Punkte der dritten Mannschaft erspielt. Respekt und Gratulation!
21. April 2012 Erfolgreicher Doppelspieltag für die U10-Mannschaft in Paderborn
Heute standen der zweite und dritte Spieltag in der U10-Verbandsliga auf dem Programm. Leider konnten wir uns nur zu dritt auf den Weg nach Paderborn machen. Die Spiele am zweiten Brett gingen somit kampflos verloren. Kirsten Bünte, Mia Räcke und Brandon Lee Dobson machten sich auf den Weg zu den SF Paderborn 2000, um dort gegen die Mannschaften von Hücker-Aschen und Bünde anzutreten. Als erstes stand Hücker-Aschen auf dem Programm. In der Begegnung gegen Hücker-Aschen spielte Brandon eine ziemlich lange Partie. Im 80. Zug war die Partie dann letztlich, mangels Masse, Remis. In einer wechselhaften Begegnung hatte Brandon aber mehr Siegmöglichkeiten als sein Gegner, weshalb das Remis nicht so ganz zufriedenstellend war. Auch hätte man erwartet, dass diese Partie auch zeitlich die längste war, sie war aber die zeitlich kürzeste unserer drei Partien! Kirsten machte gegen ihren Gegner kurzen Prozess, und gewann völlig ungefährdet. Mia spielte eine schöne Partie, und ließ sich erfreulich viel Zeit. Leider konnte sie gegen ihren Gegner dann doch nicht punkten. Auch in diesem Alter macht die Erfahrung schon einen Unterschied. Die Partie gegen Hücker-Aschen haben wir somit mit 1,5:2,5 verloren.
Nach einer kurzen Pause ging es in die nächste Begegnung gegen die Schachgemeinschaft Bünde. Hier konnte Brandon dann seinen ersten Sieg einfahren. Das Mattbild war sehenswert (siehe unten). In der zweiten Partie spielte Mia ihr bis dahin bestes Schach. Sie hatte eine klare Gewinnstellung auf dem Brett, vergab diese allerdings wieder, kämpfte sich zurück und vergab wieder die eine oder andere Gelegenheit. Am Ende profitierte sie davon, dass ihre Gegnerin das Mattsetzen mit König und Turm noch nicht beherrschte. Es ging unentschieden aus. Für den Zuschauer eine tolle, aber aufregende Partie. Den Unterschied machte jetzt Kirsten. Obwohl sie bereits zwei Bauern schlechter stand, konnte sie ihren Gegner im Mittelspiel mattsetzen. Damit hat sie bisher nicht nur alle ihrer Spiele in der U10 gewonnen, sondern dabei auch gleich zwei Gegner bezwungen, die eine DWZ über 1.000 Punkte ausweisen. Insgesamt ging dieser Mannschaftskampf 2,5:1,5 für uns aus. In zwei Wochen geht es dann weiter.
Dobson-Mutzenberger, sehenwertes Mattbild
13-15. April 2012 Sehr guter Erfolg bei der offenen Stadtmeisterschaft von Soest
(Informationen von Hartmut Dürkop)
Zwei Spieler unseres Vereins machten sich am Wochenende nach Soest auf, um an den dortigen Stadtmeisterschaften teilzunehmen. 30 Teilnehmer gingen insgesamt an den Start. 11 davon wiesen eine DWZ zwischen 1700 und 1900 auf. Das Turnier war also auch sehr gut besetzt,
David Pimshteyn geann eine Partie gegen Boris Masalsky aus Lippstadt. Mit einer DWZ von 1454 wies Masalsky fast eine doppelt so hohe Wertung aus, wie David. David spielte beherzt auf Angriff und gewann die Partie. Begegnungen gegen Spieler mit Wertungszahlen von ca. 1900 Punkten sind aber noch zu schwer, nicht nur für David :-) Er wird sich aber über einen stattlichen DWZ-Zugewinn freuen. Da David leider schon vor der Siegerehrung wegmusste, kam er nicht in den Genuss des Geldpreises von 15 Euro für den drittbesten Jugendlichen (ohne die Doppelpreisträger).
Natalia Rosas Ibarra (1334) erzielte insgesamt 3,5 Punkte aus 5 Partien. Mit dem 8. Platz schob sie sich als einzige unter die TOP 10, die keine DWZ über 1700 auswies. Auch sie wird sich in der DWZ deutlich verbessern. Natalia gewann damit den Ratingpreis für DWZ unter 1400 in Höhe von 30 Euro.
14. April 2012 Positive Reaktionen von Teilnehmern auf unser Simonsturnier
Ich möchte gern einige mails zitieren, die uns als Reaktion auf unser Turnier erreicht haben:
"....ein persönlicher Dank von mir, stellvertretend für das ganze Orga-Team....Es hat mir gut gefallen, und wenn es die Zeit zulässt, komme ich gern wieder!"
"Vielen Dank für die Ausrichtung eines tollen Turniers! Es war meine erste Teilnahme am Simonspokal-Turnier - und sicherlich nicht meine letzte!"
"es war super klasse bei Euch:
- Die Räumlichkeiten -TOP
- die Kantine - TOP, Preise - TOP
- Eure Truppe - TOP
Es hat uns sehr viel Spaß gemacht...hat sich auch riesig über den Trostpreis gefreut. Ja, wir kommen wieder, wenn es zeitlich passt."
"Gratulation erstmal noch zur reibungslosen Durchführung des gestrigen Turniers, und super Sache, dass die Ergebnisse bereits online stehen..."
Die Namen der Absender liegen natürlich vor :-) Wir freuen uns über das positive Feedback, und bedanken uns herzlich dafür.
14. April 2012 Simonsblitzturnier war ein großer Erfolg
In diesem Jahr haben 42 (!) Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen den Weg nach Rheda zum 27. Turnier um den Simonsblitzpokal gefunden. Durch die großartige Unterstützung durch die Simonswerk GmbH, Frau Zwoll, Schachversand Niggemann und der eigenen Mitglieder, und nicht zu vergessen, der Teilnehmer, konnten wir wieder ein sehr schönes und spannendes Turnier durchführen.
Dank dieser Unterstützung konnten wir auch in diesem Jahr unserem Anspruch, das spielstärkste Blitzturnier in Ostwestfalen-Lippe durchzuführen, gerecht werden. Über alle Teilnehmer lag der DWZ-Schnitt bei 1.960 Punkten. Im A-Finale bei 2.186 Punkten, im B-Finale bei 1.982, im C-Finale bei 1.825 und im D-Finale bei 1.734 Punkten.
Aus unserem Verein waren beteiligt: Frank Bellers als Organisation, Schiedsrichter und Mitspieler, Reinhard Kuhr (Catering), Frank Erfeldt, Dirk Stöppel, Heiko Rieke (Organisation, Mitspieler), Andreas Heimeier, Markus Schweins, Josef Stöppel und Thomas Bergmann (Organisation), Tom Pohlschmidt aus unserem Jugendteam als Mitspieler.
Pünktlich um 13 Uhr 30 konnte der Vorsitzende des Rhedaer Schachvereins, Thomas Bergmann, das Turnier eröffnen. Es wurde eine Vorrunde gespielt, sowie anschließend eine Finalrunde. Insgesamt musste jeder Spieler ca. 22 Partien spielen. Die Punktevergabe erfolgte analog der in der Fußball-Bundesliga. Siege wurden mit drei Punkten belohnt. Ein Unentschieden mit einem Punkt.
Bemerkenswert war der Mut von Lars Worm aus Marsberg und Tom Pohlschmidt, die sich als Jugendliche ohne große Erfahrung dieser Auseinandersetzung gestellt haben.
Gewonnen hat das Turnier erneut Michail Zaitsev aus Bochum. Aus unserer Sicht gab es als Highlights, dass sich Dirk Stöppel für das A-Finale qualifiziert, und auch dort eine sehr gute Rolle gespielt hat. Frank Bellers kann es sich im A-Finale zu Gute halten, als einziger den späteren Turniersieger geschlagen zu haben. Frank Erfeldt hat noch auf der Zielgeraden das C-Finale gewonnen. Er profitierte dabei in der letzten Runde von überraschenden Punktverlusten der vor ihm liegenden Konkurrenten.
Aufgrund der großen Teilnehmerzahl hat sich der Rhedaer Schachverein kurzfristig entschieden, auch den Siegern des B-, C- und D-Finales einen Geldpreis zu überreichen. Einen weiteren, zusätzlichen Geldpreis gab es für den sechsten Platz des A-Finals. Da Geldpreise nur für die Plätze 1 bis 5 ausgeschrieben waren, der 5. und 6. Platz jedoch punktgleich waren, haben wir auf einen Stichkampf verzichtet, und den sechsten Platz ebenfalls dotiert. Den Geldpreis, der unter allen Teilnehmern ab Platz 6 und mit Ausnahme der Finalgruppensieger ausgelost wurde, ging an den Schachfreund Nino Tschoepe aus Marsberg.
Die genauen Ergebnisse der Finals und Vorrunden können auf der separaten Unterseite gelesen werden.
14. April 2012 Tag der Entscheidungen in Kranenburg
Bericht von Andreas Bünte
Nachdem das Turnier für Kirsten Bünte bereits gestern mit einem ausgezeichneten vierten Platz zu Ende ging, spielten Ellen und Judith Bünte heute ihre jeweils letzten Partien im Turnier. Ellens letztes Spiel war gegen die DWZ-lose Saskia Gilde vom SC Bayer Leverkusen. Es war eine unspektkuläre Partie, die Ellen schnell für sich entscheiden konnte. Mit 4 aus 7 und Platz 8 hat Ellen ein gutes Turnier gespielt. Judith spielte gegen Jessica Bürger (LSV Turm Lippstadt, 1388). Von der Ausgangslage her war es also eine schwere Aufgabe für Judith. Sie konnte aber unbeschwert aufspielen, während Jessica noch um einen Qualifikationsplatz für die Deutsche Meisterschaft kämpfte, also unter Druck stand. Diese Anspannung führte früh in der Partie zu einem Fehler, durch den Judith eine Figur für einen Bauern gewinnen konnte. Damit war die Partie noch nicht entschieden. Jessica konnte einen weiteren Bauern gewinnen und nach einem Endspielmarathon einigte man sich auf ein gerechtes Remis. Judith erreicht somit wir die große Schwester 4 aus 7 und damit den 8. Platz und kann ebenfalls sehr zufrieden sein (nicht zu vergessen: sie spielte als U14w in der U16w-Klasse).
13. April 2012 Vorletzter, und teilweise dramatischer, Tag in Kranenburg
(Bericht von Andreas Bünte)
Die U10w war heute Morgen nichts für Väter mit schwachen Nerven. Kirsten hatte noch eine gute Chance auf den dritten Platz. Dazu musste sie beide Spiele gewinnen und Dana Berelowitsch ihr Spiel gegen Samantha Schmidtmann verlieren. Die bessere Feinwertung würde dann für Kirsten entscheiden. Von dieser "höheren" Mathematik wurde sie vor den Spielen natürlich verschont. Von Kirstens Spielen was das erste das schwerste (Marietta van Lindt, SC Steinfurt, 753). Allein diese Partie war schon aufregend. Kirsten stellte einen Springer ein, den die Gegnerin verschmähte und ging in ein Bauernendspiel mit entfernten Freibauern, achtete auf eine Durchbruchmöglichkeit der Gegnerin und gewann. Sie hatte also den ersten Teil der Aufgabe erledigt. Das eigentliche Drama spielte sich am Nachbarbrett zwischen Samantha und Dana ab. Samantha verlor einen Springer, kämpfte sich aber ins Spiel zurück, gewann sehenswert die Figur zurück, spielte souverän ein Turmendspiel, ignorierte ein Remisangebot, brachte einen Bauern durch und setzte wenig später mit der frischen Dame - patt! Dabei zuzuschauen hat mit Erholung nichts zu tun. Kirstens zweite Partie war gegen Anna Ricarda Heyer vom TTC Fritzdorf. In dieser "elternfreien" Runde konnte sie sich ebenfalls durchsetzen. Für sie ist das Turnier damit abgeschlossen, da sie ja ihre Samstagspartie bereis vorgezogen hat. Kirsten erreichte 5,5 Punkte aus 9 Partien und der 4. Platz ist ihr nicht mehr zu nehmen, Sie kann mit dem Verlauf mehr als zufrieden sein. Kirsten hat ein sehr gutes Turnier gespielt und viel Erfahrung gewonnen.
In der U16w spielte Judith gegen Aurelia Siegel (SG Porz, 1177). Zum Spielverlauf kann ich nicht viel sagen, da ich durch den Krimi bei der U10w gebunden war. Jedenfalls ging die Partie remis aus. Nach 6 Runden liegt Judith mit 3,5 Punkten auf Platz 7.
Ellen musste in det U18w gegen Lisa Bachem (TTC Fritzdorf, 1553) ran. Sie gewann einen Bauern, einigte sich dann mit Kopfschmerzen auf ein Remis. Vor der letzten Runde liegt sie mit 3 Punkten auf Platz 8, was ihrem Ranglistenplatz entspricht.
12. April 2012 Mit 3,5 Punkten aus 4 Begegnungen wieder ein guter Tag in Kranenburg
(Bericht von Andreas Bünte)
Ellen hatte heute spielfrei und kam so zu einem nie gefährdeten vollen Punkt.
Judith spielte heute Morgen gegen Katrin Sommer von den SF Eslohe (882). Hier setzte sich ihre größere Erfahrung durch; schnell konnte Judith eine Figur und später die Partie gewinnen.
Kirstens heutiges erstes Spiel war gegen Elena Zimmermann (782) vom TTC Fritzdorf. Nach Figurengewinn und späterem Figurenverlust konnte sie wieder mit einem Abzugsschach (das Motiv scheint ihr zu gefallen) die gegnerische Dame und die Partie gewinnen. Ihre zweite Partie des Tages ging gegen Dana Berelowitsch (802) von den SF Gerresheim. Dana hatte bisher ein sehr gutes Turnier gespielt und erst einen Punkt abgegeben. Kirsten war also vorgewarnt und ging die Runde konzentriert an. Trotzdem verlor sie früh einen Bauern und nahm nach 19 Zügen ein Remisangebot der Gegnerin an. Hier dachte sie zu materialistisch. Eine Stellungsanalyse, die uns Frank Bellers immer abverlangt, hätte ihr schnell klargemacht, dass sie einen entscheidenden Raumvorteil am Königsflügel hatte und ihren Turm zu einem tödlichen Angriff formieren konnte (seht Ihr das auch so? Schreibt Eure Meinungen doch mal über das Kontaktformular). Aber der Autor dieser Zeilen kann ihr keinen Vorwurf machen, da er selbst mit einem Vorsprung von 39 Jahren oft genug ähnlichen Irrtümern unterliegt. Zumindest eine kleine Chance auf den dritten Platz hat Kirsten sich erhalten.
Kirsten Bünte - Dana Berelowitsch
11. April 2012 Neues aus Kranenburg
(Bericht von Andreas Bünte)
Während Ellen und Judith Bünte nach dem verregneten Dienstag heute Morgen bei zeitweiligem Sonnenschein noch "chillen" konnten, ging für Kirsten Bünte das Turnier schon um 9 Uhr mit einer Partie gegen Olivia Kesselmeier (SK BS Paderborn, 923) weiter. Die letzte Partie bei den OWL-Meisterschaften konnte Kirsten für sich entscheiden, und nach einer langen Partie mit vielen U10-gerechten Höhen und Tiefen gelang ihr das auch heute, in dem sie mit einem sehenswerten Abzugsangriff die gegnerische Dame gewinnen konnte. Heute Nachmittag wartete dann Lisa Heinrich (SC Schalksmühle-Hülscheid, -). Mit zwei starken Freibauern konnte sie sich auch hier in einem Turmendspiel durchsetzen, so dass sie jetzt nach 4 Spielen eine ausgeglichene Bilanz aufwies. Nach zwei Partien war eigentlich Erholung angesagt. Ungeplant musste Kirsten aber noch ein drittes Mal ans Brett. Da ihre Gegnerin vom Samstag an diesem Tag nicht spielen kann, bat sie um eine Vorverlegung der Partie. Samantha Schmidtmann (SK BS Paderborn, 974) ist zwar noch ein Jahr jünger als Kirsten, hat aber bereits mehr Erfahrung. Gleichzeitig zählt sie auch zum Favoritenkreis. Relativ früh verlor Kirsten einen ersten Bauern, später eine Figur. Sie konnte die Partie nicht mehr wenden und verlor. Trotzdem zählt Kirsten für ihre faire Geste, dem Vorziehen der Partie zuzustimmen, zu den Gewinnern.
In der U16w wurde Judith Julia Grimm (Duisburg, 1008) zugelost. Eigentlich eine lösbare Aufgabe, aber Judith konnte keine entscheidende Gewinnstellung erreichen und musste schließlich in ein Remis einwilligen. Immerhin weist sie nach über der Hälfte der Spiele ebenfalls eine ausgeglichene Bilanz auf.
Bei den "Großen" in der U18w durfte Ellen gegen Rebecca ter Beek (Moers, 1225) spielen. Einen klaren Favoriten gab es nicht. Leider griff Ellen im Mittelspiel fehl und verlor eine Qualität und nach längerer Gegenwehr die Partie.
10. April 2012 Gelungener Auftakt bei den NRW-Jugend-Einzelmeisterschaften
(Bericht von Andreas Bünte)
Ellen und Judith Bünte sind inzwischen bereits mitten im Turnier angekommen. Die ersten drei Runden wurden absolviert. Nachdem es gestern die Auftaktrunde gab, stand heute der einzige Tag mit einer Doppelrunde auf dem Programm. Beide hatten es in ihrer ersten Runde mit stärkeren Gegnerinnen zu tun. Ellen spielte gegen Elisabeth Rosenfeld (SV Mülheim-Nord 1931, DWZ 1649), und Judith gegen Annika Schüll (TTC Grün-Weiß Fritzdorf, 1372) Diese Partien gingen dann auch verloren. Das hatte immerhin zur Folge, dass die Auslosung für heute morgen lösbare Aufgaben ergab, die dann auch erfolgreich gestaltet wurden. (Ellen gegen Rana Cabalar (SG Porz, 1046) und Judith gegen Carina Wolters (Emmericher SC, 755)). Ellen und Judith gingen somit mit einem ausgeglichenen Punktekonto in die dritte Runde. Ellen erwischte in dieser ihre Dauerrivalin aus der OWL-Ebene, Katharina Nolte ((SK KS Lemgo 1545). Die letzten gegeneinander gespielten Partien gingen für Ellen verloren. Daher war die Anspannung recht groß. Ellen kam aber gut ins Spiel und später zu einem sicheren Remis.
Judith spielte in der dritten Runde gegen die ihr unbekannte Natawan Gadschisade (SG Porz, 1315). In vorteilhafter Position fand sie leider nicht den Gewinnzug. Das spätere Remis war aber nie gefährdet.
Kirsten ist vom Losglück unabhängig. Die U10w spielt ein Rundenturnier. Ihre Aufregung vor diesem Turnier bekam sie jedoch nicht in den Griff und verlor in der ersten Runde schnell gegen Valerie Rapoport (SF Berghofen-Hörde, 745), weil sie einen Springer nicht schnell genug aus einer Fessel befreien konnte. Ihre zweite Gegnerin am heutigen Tag war Mareike Wastian (SF Brackel 1930, 1112), die mit einem deutlichen DWZ-Vorsprung Titelfavoritin ist. Lange konnte Kirsten die Partie ausgeglichen gestalten, musste sich aber dann doch geschlagen geben. Morgen wartet dann auf sie die an drei gesetzte Olivia Kesselmeier (SK BSPaderborn, 923), also wieder ein schweres Spiel.
09. April 2012 NRW-Jugendeinzelmeisterschaften - und drei Spielerinnen von uns sind dabei!
Kranenburg ist in der zweiten Ferienwoche einmal mehr der Treffpunkt für den Schachnachwuchs aus ganz Nordrhein-Westfalen. Bei diesen Jugendeinzelmeisterschaften ist der Rhedaer Schachverein in diesem Jahr gleich mit drei Spielerinnen verteten.
Kirsten Bünte hat sich direkt bei den Meisterschaften von Ostwestfalen-Lippe für die U10w qualifiziert. Im Gegensatz zu den anderen beiden konnte sie damit ihren Einsatz in
Kranenburg längerfristig planen. Es ist ihre erste Teilnahme. Sie beginnt das Turnier in der Teilnehmerliste als 4. von 10 Spielerinnen. Kirstens Ergebnisse könnt Ihr hier verfolgen. Das Turnier der U10w beginnt am Dienstag.
Für Ellen und Judith Bünte wird es bereits heute ernst. Die erste Runde wird bereits am Montag
ausgetragen.
Ellen Bünte bekam kurzfristig einen Nachrückerplatz und spielt in der U18w. Sie belegt in der Teilnehmerliste vor Beginn den 8. Platz unter 16 Teilnehmerinnen. Ellens Ergebnisse gibt es hier.
Judith Bünte bekam einen Platz in der U16w. Vom Alter her gehört Judith eigentlich in die U14w. Da aber in der U16w ein Platz frei wurde, und sie - wie Ellen - schon
mehrfach in Kranenburg gespielt hat - lässt sie sich vom Handicap, in einer älteren Teilnehmergruppe zu spielen, nicht abschrecken, und sucht hier die Herausforderung. Sie startet in der
Teilnehmerliste als 11. von 16 Teilnehmerinnen. Judiths Ergebnisse können hier verfolgt
werden.
Wir gratulieren allen drei herzlich zur Teilnahme an den Einzelmeisterschaften von NRW und wünschen ganz viel Erfolg und viel Spaß. Andreas Bünte wird uns in den nächsten Tagen auch auf dem
Laufenden halten.
05. April 2012 Thomas Klamert ist neuer Stadtmeister im Blitzschach
Nach einer eindrucksvollen Vorstellung wurde Thomas Klamert verdient Stadtmeister im Blitzschach. Ein Turnier (in diesem Jahr vom SC Wiedenbrück ausgerichtet) mit 14 Teilnehmern bedeutete, dass jeder 13 Partien spielen musste. Thomas Klamert gewann seine ersten 12 Partien ausnahmslos, und stand so schon vor Beginn der 13. und letzten Runde als Sieger fest. Seine Niederlage in dieser letzten Runde gegen Markus Huster war damit für den Ausgang der Meisterschaft nicht mehr relevant. Thomas Klamert gehört zurzeit keinem Schachverein an. Er war lange Jahre Mitglied im Rhedaer Schachverein, und wir kennen ihn daher als ausgezeichneten Blitzspieler. Die Plätze hinter Thomas belegen: Markus Huster (WD) mit 11 Punkten, Werner Fechner (WD) mit 10,5, Frank Erfeldt (Rheda) 8,5, Norbert Räcke (WD) und Rigobert Ophoff (Rheda) je 8, Thomas Bergmann (Rheda) und Franjo Beck (WD) je 7,5, Andreas Bünte (Rheda) 5,5, Natalia Rosas Ibarra (Rheda) 4, Andreas Schmäh und Ludwig Loeser (beide WD) mit je 3, Reinhard Kuhr (Rheda) 2, Markus Schweins (Rheda) mit 0.
Senioren-Blitzmeister wurde Rigobert Ophoff. Wir gratulieren damit beiden neuen Stadtmeistern zu ihrem Erfolg. Im Rahmen des Turniers wurden auch die Erstplatzierten der bereits beendeten
Stadtmeisterschaft im "normalen" Schach geehrt.
30. März. bis 01. April 2012 Gemischter Erfolg bei Teilnahme am Wertheraner Schloss-Open
Mit drei Spielerinnen und vier Spielern waren wir mit einer "ordentlichen" Delegation beim Schloss-Open in Werther vertreten. Die Rhedaer spielten im Jugend-Open, sowie im D- und C-Open. Kirsten Bünte erreichte im Jugend-Open 3 Punkte. Im gleichen Turnier spielte Judith Bünte. Sie erreichte 4,5 Punkte, belegte Platz 9 in der Gesamt- und Platz 3 in der Mädchenwertung und kann sich über einen DWZ-Gewinn freuen.
Im D-Open spielten Ellen und Andreas Bünte. Ellen startete furios mit zwei Siegen. Leider kam dann kein weiterer Punkt hinzu. Da sie aber gegen erheblich stärkere Gegner anzutreten hatte, kann
auch Ellen einige DWZ-Punkte, sowie den 44. Platz mit nach Hause nehmen. Andreas Bünte spielte ein gutes Turnier, und belegte am Ende mit 3,5 Punkten den 12. Platz unter 76 Teilnehmern. Im C-Open
lief es nicht wirklich gut. Waldemar Wellnitz erreichte "nur" 1,5 Punkte und wurde somit 32. unter 34 Teilnehmern. David Wellnitz (23.) erreichte immerhin 2 Punkte. Adrian Jakubowski (21.) startete
mit zwei Siegen ebenfalls ausgezeichnet. Doch dann riss auch bei ihm der Faden, so dass leider keine weiteren Punkte hinzukamen.
29. März 2012 Frank Erfeldt gewinnt das Monatsblitzturnier für April
vor Rigobert Ophoff, Natalia Rosas Ibarra, Andreas Bünte, Reinhard Kuhr und Markus Schweins.
25. März 2012 Die erste Mannschaft gewinnt in der Verbandsklasse 5,5:2,5 gegen Wiedenbrück
Im Orts-Derby in der Verbandsklasse ging es für unsere Erste darum, im Rennen um die Aufstiegsplätze zu bleiben. Das konnte nur mit einem Sieg gegen Wiedenbrück gelingen. Die Ausgangssituation
versprach ein knappes Duell. Während Wiedenbrück an den ersten drei Bretter nominell stärker aufgestellt war, an den Bretter 4 und 5 die Situation eher ausgeglichen war, war unsere Erste an den
unteren drei Brettern von den DWZ-Zahlen her stärker einzuschätzen. Ein klassisches 4:4 oder ein knapper Sieg für die eine oder andere Mannschaft schien sich anzubahnen. Das es am Ende deutlich
5,5:2,5 für uns ausging, ist dann schon überraschend. An den ersten vier Bretttern kam es ausnahmslos zu Unentschieden durch Marcus Otto, Friedhelm Pohlmann, Frank Erfeldt und Rigobert Ophoff. Die
Bretter 5 bis 7 gingen zu unseren Gunsten aus. Adrian Jakubowski, David Wellnitz und Heiko Rieke gewannen. Am letzten Brett spielte Waldemar Wellnitz ebenfalls noch Remis. Somit steht einem
spannenende Endspiel am letzten Spieltag nichts mehr im Weg, wenn Rheda im direkten Duell auf Lippstadt trifft. Aber egal, wie es ausgeht: am 06. Mai gibt es doppelten Grund zum Feiern. Zum einen die
gute Saison der ersten Mannschaft (Platz 3 ist jetzt sicher), sowie die Verabschiedung von Rigobert Ophoff aus dem Vorstand.
22. März 2012 Erneuter Analyseabend mit Frank Bellers
Das Angebot von Frank, gemeinsam Partien zu analysieren, ist wieder von vielen angenommen worden. Wieder waren wir über 15 Teilnehmer und eine Teilnehmerin, die sich an der Diskussion gespielter
Partien beteiligt haben.
17. März 2012 Teilnahme am Stadtputztag
Wie jedes Jahr nehmen wir wieder am Stadtputztag in Rheda Wiedenbrück statt. Dabei waren Ole Fiße mit Vater und Bruder, Carl Frömer mit Schwester und Mutter, Judith und Andreas Bünte, Daniel Schulz, Dirk Oenning, Rainer Büsse (ein alter "Veteran" aus unserem Verein, leider nicht mehr Mitglied), Daniel Ewerszumrode, Natalia Rosas Ibarra und Thomas Bergmann. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Auch in diesem Jahr gab es wieder interessante Funde: Bügelbrett, Vogelhaus, Autoreifen, Abflussrohr usw. Man wundert sich immer wieder.
Das Team des Tages (es fehlen noch Frömers)
16. März 2012 Johann Martens vom Rhedaer Schachverein ist neuer Stadtmeister
Der fünfte und letzte Spieltag der Stadtmeisterschaft brachte noch mal alles, was sich ein Schachspieler wünscht. Dramatische Spiele, die bis zum bitteren Ende ausgekämpft wurden - bei der letzten Partie hatten beide Spieler nur noch Sekunden, von ursprünnglich 2 Stunden auf der Uhr, wechselnde Stellungen, großartige, wenn auch manchmal erfolglose Angriffe und vieles mehr. So ein Spieltag ist Werbung für Schach im besten Sinne. Heute konnten Heinz Huster, Andreas Schmäh, Andreas Bünte und David Pimshteyn ihre Partien gewinnen. In der Spitzenbegegnung der beiden Spitzenreiter Johann Martens gegen Ludwig Loeser konnte Johann seinen Gegner mattsetzen. Nun musste er noch auf das Ende der Begegnung Thomas Bergmann gegen Natalia Rosas Ibarra warten. Natalia spielte aber "nur" Remis (das war die Partie mit der hochgradigen Zeitnot auf beiden Seiten). Damit stand der Turniersieg von Johann Martens fest. Ludwig Loeser kann sich aber mit dem Titel des Senioren-Stadtmeisters trösten. Die Siegerehrung findet im Rahmen der Stadt-Blitzmeisterschaft am 05. April ab 20 Uhr beim Schachclub Wiedenbrück in der Gaststätte Bunzel statt. Mehr zum letzten Spieltag auf der separaten Unterseite.
Der neue Stadtmeister Johann Martens - Wir gratulieren!!!!
15. März 2012 Analyseabend mit Frank Bellers
Wieder steht uns Frank Bellers für das Analysieren von gespielten Schachpartien zur Verfügung - Thomas Bergmann, David Wellitz und Friedhelm Pohlmann haben gespielte Partien mitgebracht. An der Diskussion beteiligen sich auch die anderen Anwesenden lebhaft. Aufgrund der sehr guten Resonanz werden wir diesen Analyseabend in der nächsten Woche gleich wiederholen. Auch hier sind alle eingeladen, sich zu beteiligen. Es lohnt sich.
11. März 2012 Die zweite Mannschaft verliert in der Bezirksliga unglücklich mit 3:5
Heute ging es für die zweite Mannschaft zum Verbandsklasse-Absteiger aus Beckum. Gegen die hochfavorisierten Beckumer rechneten sich die Rhedaer Spieler keine große Erfolgsaussichten aus. Hinzu kam, dass sie das dritte Brett gleich kampflos verloren geben mussten. In der Folge entwickelte sich eine hochdramatische Begegnung. Reinhard Kuhr gelang in einer schnell geführten Partie der frühe Ausgleich zum 1:1. Sein Gegner stellte die Dame ein, und gab unverzüglich auf. Am achten Brett gelang Detlef Kreienberg ein überraschendes Remis. Kreienberg hatte bereits seinen Turm gegen eine Leichtfigur tauschen müssen, hatte bereits mehrere Bauern verloren, und stand klar als Verlust. In dieser Stellung bot ihm sein Gegner ein Unentschieden an, welches Detlef Kreienberg sofort annahm. Auch die nächste Partie endete mit einer Punkteteilung. Gisbert Koch konnte zwar einen seiner Bauern auf die sechste Reihe vorziehen, und so Druck auf die gegnerische Stellung ausüben. Dem Beckumer Spieler gelang es jedoch durch geschickte Manöver den Druck aus der Stellung zu nehmen, und die Partie ausgeglichen zu gestalten. Am zweiten Brett musste Andreas Heimeier seiner regelmäßigen Zeitnot Tribut zollen. In einer gedrängten Stellung fand er keine gute Züge, verbrauchte dabei noch mehr Zeit und verlor folgerichtig durch Zeitüberschreitung. Thomas Bergmann spielte die seiner Meinung nach "schönste" Partie seit längerer Zeit. Nach einem schönen Bauernopfer konnte er auf eigenen Angriff umschalten, und mit Dame und Turm Druck auf den gegnerischen König ausüben, dabei seinen Turm gegen die Dame tauschen, und den Materialvorteil mit nur noch zwei Minuten Bedenkzeit weiter ausbauen. Im 39. Zug gab der Beckumer Gegner auf, und Rheda glich zum 3:3 aus. In der Partie von Dennis Kröger sah es nach einem problemlosen Sieg aus, sodass Rheda zumindest ein Mannschaftsunentschieden sicher glaubte. In einem Turmendspiel hatte Dennis Kröger bereits einige Mehrbauern, passte aber einen Moment nicht auf, und ließ sich auf der h-Reihe unnötigerweise mattsetzen. Beckum ging damit 4:3 in Führung, so dass nun das Spitzenbrett die Entscheidung darüber bringen musste, ob Rheda noch mit einem Teilerfolg nach Hause fährt. Der Gegner von Daniel Ewerszumrode war aufgrund seiner DWZ von 1951 Punkte gegenüber 1641 von Ewerszumrode klar favorisiert. Es entwickelte sich ab eine spannende und vorsichtige Auseinandersetzung. Bis weit ins Mittelspiel bewegte sich keine Figur in die jeweils gegnerische Bretthälfte. Auch nach 4 Stunden und der fälligen Zeitkontrolle war noch nicht klar, wer hier den Sieg davontragen würde. Ewerszumrode gewann zwischenzeitlich einen Bauern, und konnte im weiteren Verlauf einen weiteren Bauern erkämpfen. Das ging aber auf Kosten seiner Bedenkzeit, so dass sich auch hier eine Zeitnotphase andeutete. In dieser Phase konnte Erwerzumrode einen Bauern bis auf die sechste Reihe ziehen, und hoffte diesen zur Umwandlung zu bringen. Der Gegner nutzte aber die einzige Schwäche in der Stellung von Daniel Ewerszumrode. Sein König stand relativ offen auf dem Brett und wurde nun das Ziel von Springer, Turm und Dame. Diese brachten in guter Zusammenarbeit den König in Bedrängnis. Daniel konnte sich daraus nicht mehr befreien und gab auf. Somit ging dieser Mannschaftskampf unglücklich verloren. Mit dieser Leistung können die Rhedaer Spieler aber optimistisch in die beiden letzten Spiele gehen.
10. März 2012 Familienturnier mit großartiger Beteiligung
Nach 2009 hatte der Rhedaer Schachverein zum ersten Mal wieder zum Familienturnier eingeladen. Von der Resonanz waren wir vollkommen positiv überrascht. 19 Mannschaften haben teilgenommen, das heißt insgesamt 38 Spielerinnen und Spieler, davon 19 Kinder / Jugendliche und 19 Väter, Mütter, Großväter, Onkel usw. Ich bedanke mich bei Daniel Schulz und Frank Erfeldt für die Mithilfe bei der Organisation und bei Judith Bünte für die Fotos. Natürlich gilt der Dank auch dem VfL Rheda und dem dortigen Team, die immer ein guter Gastgeber für uns sind. Um die Abschlusstabelle, und weitere Fotos zu sehen, bitte hier klicken.
Rhedaer Schachverein von 1931 e.V.
