Ab sofort spielen wir auch im Internet. Auf unserem "eigenen" Schachserver, zur Verfügung gestellt, von der Chessbase GmbH, können wir mit- und gegeneinander spielen. Auch Gäste sind willkommen. Einfach auf das Banner links clicken. Vielleicht trifft man sich spontan. Als festen Spieltermin haben wir zunächst den ersten Montag im Monat, zwischen 20 und 22 Uhr festgelegt.

 

aktuell: das Jugendschach am Mittwoch macht jetzt Pause. Nach den Ferien geht es weiter! Aber in den Ferien spielen wir jeweils im Rahmen der Ferienspiele Montags ab 16:30 bis 18 Uhr im Jugendzentrum "Alte Emstorschule" an der Wilhelmstraße

Die nächsten Termine

19.08.2019 Ferienspiele 16:30 Uhr Jugendzentrum "Alte Emstorschule"

26.08.2019 Ferienspiele 16:30 Uhr Jugendzentrum "Alte Emstorschule"

31.08.2019 U16-Verbandsklasse Rheda-Heepen

18. August 2019 Abschluss Sparkassen-Open in Gütersloh

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Vormittags: Titus Stevens hatte mit Ingmar Bennemann (Osnabrück, DWZ 1998) wieder einen Gegner auf Augenhöhe. Gefühlt stand er besser, warum dann eine Null für ihn dastand, wissen wir nicht. Dafür bekommt er jetzt die Ehre gegen GM Lev Gutman spielen zu dürfen, der sich auch schon 2 Niederlagen eingefangen hat. Samer Alhaj Mohammad stand diesmal ordentlich in der Partie gegen Serkan Seref (Lünen-Horstmar, 1728) und konnte diese auch gewinnen. Kirsten Bünte nahm dem Senior Götz Meyer zu Schweicheln (Bad Oeynhausen, 1815) ein Remis ab. Andreas Bünte konnte gegen Ralf Bascheck (Sieker, 1813) nichts erreichen. Tom Kolkmann hatte am Ende Türme und Läufer doppelt, wovon die Gegnerin Marion Wilmink (Nordhorn-Blanke, 1037) jeweils nur einen hatte. Judith Bünte konnte die Partie gegen Hartmut Weist (Hellern, 1635) mit einem Minusbauern Remis halten. Ethan Schirneck wehrte sich lange, konnte aber gegen Dieter Krause (Delbrück, 1587) nichts ausrichten. Wieder war es David Pimshteyn, der sein zweites Vereinsduell bestreiten musste, diesmal gegen Adrian Jakubowski. Wieder stand David besser in der Partie und wieder stand am Ende eine Null auf seinem Konto. Als er die Qualität gewonnen hatte, stand er auf Gewinn. Doch ließ er Adrians c-Bauern bis zur 7. Reihe kommen. Mit Springer und König unterstützt drohte dieser sich umzuwandeln. Zwei weitere Bauern sicherten dann den Sieg für Adrian.
Nachmittags, Schlussrunde: Was Tom gestern passiert war, blieb Ethan heute nicht erspart. Er lieferte heute die Nullnummer ab. Gegen Michael Peters (DO-Aplerbeck, 1599) hatte er auch nichts zu bestellen. Mit dem 51. Platz von 77 Teilnehmern beendet er seinen ersten Einsatz in einem Turnier unter den Großen. Leider muss er das mit einem DWZ-Verlust von 25 Punkten bezahlen. Tom machte heute die 100%. Steffen Fleckner (Bielefeld, 1350) bereitete ihm keine Schwierigkeiten. Er beendet das Turnier auf dem 28. Platz. Die gestrige Nullnummer muss er mit 32 Punkten DWZ-Abzug quittieren. Judith hatte gegen Niklas Jäger (Ahlen, 1562) eine Figur weniger, drohte aber Matt oder Turmgewinn. Am Ende blieb Judiths Turm gegen Springer und Bauer. Mit Remis landet Judith auf Platz 22 und einem 23-pünktigem DWZ-Zuwachs. Kirsten verliert gegen den 3 Jahre jüngeren Alexander Brunner (Hagen/TW, 1738), der zu unkonventionell spielt. Sie landet auf Platz 30 von 46. Aufgrund der starken Gegnerschaft gewinnt sie 37 Punkte dazu. Andreas gewinnt gegen U14-Spielerin Rona  Klahold (Blauer Springer Paderborn, 1585). Er landet auf Platz 32 und gewinnt 15 Punkte hinzu. Zwischen die beiden schiebt sich noch David, der gegen Lukas Schubert (Gütersloh, 1598) endlich mal wieder gewinnen konnte. Auch er gewinnt 23 Punkte hinzu. Auf Platz 18 landet Adrian, der seine beste Partie fast fehlerfrei spielte. Serkan Seref erfuhr damit auch eine Nullnummer heute gegen 2 Rhedaer Spieler. Adrian wird sich freuen, nach dem katastrophalen Start nur 17 DWZ-Punkte zu verlieren. In der A-Gruppe überraschte Titus. Er gewann gegen einen Großmeister! Lev Gutman  spielt zwar nicht mehr in seiner alten Form, aber Titus profitiert von dessen hohen Elozahl. Titus gewinnt 36 Elo-Punkte auf 1959 und 31 DWZ auf 2021. Auch die Verwandtschaft (Vater?) von Rona Klahold Dr. Roger (1782) verliert die letzte Runde gegen einen Rhedaer. Samer war nach 30 Zügen auf 2 Minuten Bedenkzeit runter. Bis zur Zeitkontrolle also noch 7 Minuten durch das Inkrement. Samer gewinnt einen Turm und mit Damenopfer für einen Springer die Partie. Nun liegt er mit 4 Punkten gut im Rennen, zumal die mit einem halben Zähler fünf Führenden gegeneinander spielten. Warten bis zur Siegerehrung. Am Ende war es Platz 4 und 150 € Gewinn. Nach dem letztjährigen Sieg der Gruppe zwar etwas schlechter, aber 2 Jahre hintereinander Preisgeld!

18. August 2019 Marathon-Blitzturnier in Beelen

Im Rahmen des Sommerprogramms hatten unsere Freunde aus Beelen wieder ein Marathon-Blitzturnier auf die Beine gestellt. Von Samstag 19 Uhr bis Sonntag 10 Uhr wurde ohne Unterbrechnung geblitzt. Von uns nahmen Matthias und Thomas Bergmann an dieser spektakulären Veranstaltung teil. Weit über 70 Partien wurden ausgetragen, zum Teil in wechselnder Besetzung. Zu denen, die alle Turniere, alle Partien mitspileten gehörten auch die zwei Rhedaer. Es hat super viel Spaß gemacht. Das Turnier lief völlig reibungslos in einer sehr lockeren Atmosphäre. Das Catering war super, wie eigentlich alles. Allerdings hätte das Event ein paar Teilnhmenr mehr vierdient.- Drücken wir für das nächste Jahr die Daumen. Das Turnier ist ein absolutes Top-Event im Turnierkalender. Ach ja, Matthias wurde dritter in der Gesamtwertung, Thomas belegte Platz 4. Die Tabelle war am Ende aber völlig nebensächlich.

17. August 2019 Zweiter Tag Sparkassen-Open in Gütersloh

 

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Die 2. Runde war gekennzeichnet von einem Vereinsduell, doch dazu später. Andreas Bünte erwischte eine Eröffnungsvariante, in der er sich nicht auskannte und musste bereits im 21. Zug Ulrich Meyer (Münster, 1833) den Sieg über lassen. Länger hielt sich Judith Bünte, übersah aber in Zeitnot einen Turm und verlor gegen Uwe Wiedermann (Lübbecke, 1590). Kirsten Bünte gegen Inken Meijerink (Nordhorn-Blanke, 1757) erfolgreich. "Sorgenkind" bleibt Adrian Jakubowski. Er sah im Spiel gegen Dietrich Füllborn  (Sendenhorst, 1730) den Bauerngewinn auf h3, bemerkte auch den drohenden Damenfang auf dem Feld, fand aber nicht die Unterstützung des Fluchtfeldes h4. So musste er einen Springer opfern. Davon konsterniert verlor er die gesamte Partie. Titus Stevens bekam mit Mattis Trätmar (Porta Westfalica, 1998) einen Gegner auf Augenhöhe. Sein Mehrbauer war durch das Mittelduo e5/d5 gefühlt mehr wert als nur ein Bauer. Als dann ein aberwitziger Springer zu fallen drohte, gab der Gegner auf. Tom Kolkmann hielt sich lange gegen Hartmut Weist (Hellern, 1635), aber ein falscher Läuferzug brachte dem Gegner einen Figurengewinn. Ethan Schirneck gewann einen Bauern von Marlene Engels (Gütersloh, 1215). Ein Bauer griff dann seine Dame an, doch die Springergabel auf König und Dame führte sogar zum Matt. Bleibt noch das Vereinsduell zwischen Samer Alhaj Mohammad und David Pimshteyn. Wer glaubt, das wäre eine klare Sache, sah sich getäuscht. David entwickelt sich immer mehr zum Favoritenschreck. Je länger die Partie dauerte, desto stärker stand seine Stellung. Das kostete aber Zeit. In Zeitnot verlor er dann einen Bauern. Das Endspiel schob dann doch Samer nach Hause.
Am Nachmittag folgte die 3. Runde. Die leichteste Begegnung hatte Ethan. Die vereinslose Emily Lübken (ohne DWZ) war an ihren einen Punkt durch eine Freispielrunde gekommen. Ethan konnte in der Eröffnung gleich auf f7 rein schlagen. So kam er heute zu 100% Ausbeute. Adrian Jakubowski musste erst zum Weiterspielen animiert werden. Lukas Bringer (Bad Oeynhausen, 1756) baute Druck auf, den Königsangriff hätte Adrian verlieren müssen. Doch eine Unachtsamkeit konnte Adrian zum einzügigen Matt nutzen. So ist er zum sehr, sehr glücklichen ersten Punkt gekommen. Tom Kolkmann wurde von Leonhard Homstein (Hagen/TW, 1328) eiskalt erwischt. In einer gespiegelten italienischen Eröffnung dachte Tom, er könne die seiten vertauscht spielen. Den dabei geopferten Bauern bekam er aber nicht zurück und der d5-Bauer blieb in der Mitte stehen und hinderte seine Entwicklung. Damit hat Tom heute eine Nullnummer zu verkraften. Am interessantesten war die Begegnung Syrien alt gegen Syrien jung in Deutschland aktuell. Samer musste gegen das Schach Wunderkind aus Lippstadt, dem Sohn seines Freundes aus Damaskus, den 8-jährigen Hussain Besou (1824) spielen. Der nahm Samer auseinander und siegte recht schnell.Titus Stevens konnte seine Partie gegen die gleichen  Initialen gewinnen. Nur dass der Gegner schon einen Doktortitel trägt, Dr. Thomas Schwarz (Bad Oeynhausen, Elo 2054, DWZ nur 1923). In der B-Gruppe konnte nur Kirsten Bünte noch ein Remis erreichen gegen Pascal Kandler (Gütersloh, 1804). Andreas verlor gegen Timuujin Tumurbaatar (Versmold, 1751) und David Pimshteyn gegen Moritz Riegler (Bielefeld,1794). In der C-Gruppe konnte Judith Bünte gegen den Bielefelder Nicht -Vereinsspieler Tim Krüger doch noch gewinnen.

16. August 2019 Erster Tag des Sparkassen-Cups in Gütersloh

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute begann der Gütersloher Sparkassen-Cup, ein 5-rundiges Turnier mit kurzem Fischer-Modus (90 Minuten für 40 Züge + 15 min. Rest + 30 sec. pro Zug). Zur Vorbereitung auf die neue Saison nehmen auch 9 Spieler von uns teil.
Titus Stevens versucht sein Glück in der A-Gruppe. Doch Robin Bentel (Herford, DWZ 2135, Elo 2165) war dann doch zu stark.
In der B-Gruppe spielt Adrian Jakubowski das erste Mal mit der Inkrementzeit. Deshalb war ein Auge ständig auf der Uhrzeit. Aber mit nur einem Auge ist Aleander Travica (Hellern, 1725) nicht zu besiegen. Seinen rückentwickelten Sc1 wollte Adrian nicht auf seine offene Turmlinie nach d3 ziehen. Aber auf e2 stand er noch schlechter. Das wusste der Gegner auszunutzen. Kirsten Bünte konnte gegen den früheren Siekeraner Bojan Stojanovic (jetzt Lingen, DWZ 1811) die Stellung nicht halten, Samer Alhaj Mohammad ging als Favorit in die Partie gegen Ralf Wahrenberg (Oldenburg, DWZ 1700). Samer verlor im 14. Zug einen Bauern. Das konnte er später mit Läufergewinn mehr als ausgleichen. Der gedeckte Freibauer des Gegners war ein Doppelbauer. Als der Hintermann fiel, ging Samer auf die Gewinnerstraße. Einen Favoritensturz  machte Andreas Bünte perfekt. Er konnte seine Partie gegen Dietmar Schilling (Lippe Süd, DWZ 1805) siegreich gestalten. Und auch David Pimshteyn konnte seinen Mehrbauern im Doppelturmendspiel nach vorne preschen, sodass Ralf Bascheck (Sieker, DWZ 1813) aufgeben musste.

In der C-Gruppe gewann im reinen Damenduell Judith Bünte erwartungsgemäß gegen unsere Lippstädter Freundin Bianca Homfeldt (zweihochsechs Bielefeld, DWZ 725). Reine Jugendbegegnungen waren die beiden anderen Partien mit Rhedaer Beteiligung. Ethan Schirneck durfte gegen den 1 Jahr älteren Mike Niklas Scheidt (Hagen am Teutoburger Wald) spielen, der aber schon eine DWZ von 1660 aufweist. Ethan verkaufte sich achtbar, doch am Ende stand dann doch die erwartete Niederlage. Tom Kolkmann war Favorit gegen den 1 Jahr jüngeren Deniz Bade (Schachakademie Paderborn, DWZ 1157). In der lange ausgeglichenen Partie musste Tom ganz schön kämpfen, bis er im Turmendspiel seinen schwarzen Frebauern bis a3 vorpreschen konnte. Beide waren schon in der Nachspielzeit. Tom noch 3 Minuten, Deniz auf 20 Sekunden herunter. Doch durch schnellere Züge kann man das ja wieder ausgleichen. Am Ende hatte Tom aber einen Freibauern auf der f-Linie, als der Gegner im Turmendspiel aufgab. Es ging schon auf halb zehn zu, als seine verblüffte Mutter ihn endlich nach Hause holen konnte

16. August 2019 Vorstellung der dritten Mannschaft

Machen wir weiter mit der Vorstellung unserer Mannschaften für die kommende Saison. Unsere dritte Mannschaft spielt weiter in der Bezirksklasse, in der sie in der letzten Spielzeit durchaus überzeugt hat. Es ist eine spannende Zusammensetzung von erfahrenen und sehr jungen Spielern. Karsten Döding besetzt nicht nur das Spitzenbrett, er zeichnet auch als Mannschaftsführer verantwortlich für das Team. Neben ihm, an Brett 2, spielt Heiko Rieke, ein Spieler der sicher die größte Erfahrung in der Mannschaft hat. Mit Johann Martens folgt ein Spieler, der auch bereits sehr gute Erfahrungen in der zweiten Mannschaft gemacht hat, und sicher eine spielstarke Unterstützung des Teams bildet. An Brett vier ist Oskar Merle aufgestellt. Ein junger Spieler, dessen Leistungskurve sehr deutlich nach oben zeigt, und der erst vor kurzem seinen ersten 1900er in einem Dortmunder Open schlagen konnte. Mit Dennis Kröger folgt ein weiterer Spieler, der schon wichtige Punkte für unseren Verein erspielt hat. Ethan Schirneck ist an Brett sechs vorgesehen. Ethan kennen wir nicht nur aus tollen Spielen in der Vierten, sondern vor allem auch aus einer sehr guten Vorstellung in den Jugendmannschaften von der U12 aufwärts. Es wird spannend zu sehen, wie er sich schlägt. Christian Brandt gehört an Brett 7 auch schon zum Stamm der dritten Mannschaft. Hervorgegenagen aus der Jugend ist auch Christian ein wichtiges Mitglied des Teams. An acht wird Kevin Rommel eingesetzgt - auch er - ähnlich wie Ethan - ein sehr junger Spiel mit einer interessanten Perspektive. Für ihn wird es darum gehen, Erfahrungen zu sammeln - wenn es auch noch Punkte gibt, wird er sich als letzter darüber freuen. Drücken wir der Mannschaft die Daumen!

15. August 2019 Kleiner, aber feiner Viertelpokal

Seit langem reichte mal wieder ein einziger Abend, um den Sieger im Viertelpokal auszuspielen. Lediglich Andreas Bünte, Andreas Schneider, Josef Stöppel und Reinhard Kuhr nahmen am diesjährigen Turnier unter der Leitung von Thomas Bergman teil. Schade für das schöne Format, aber einige Spieler hatten sich auch bereits im Vorfeld entschuldigt. Vielleicht lag das Turnier dieses Mal blöd im Kalender. Die Teilnehmer ließen sich davon nicht beirren, und spielten den Sieger mit großem Spaß aus. Letztlich fiel die Entscheidung schon in der ersten Runde, in der sich Andreas Bünte gegen Andreas Schneider durchsetzte. Damit waren die ersten beiden Plätze vergeben. Josef Stöppel und Reinhard Kuhr teiltne sich den dritten Platz. Somit kamen wenigstens alle auf das berühmte "Treppchen".

04. August 2019 Regionalpokal 2019/2020 Vorbericht und Ausschreibung

Für die kommende Ausgabe des Regionalpokals haben sich die ausrichtenden Vereine auf einige Änderungen im Regelwerk verständigt. Die Kernelemente des Regionalpokals bleiben unverändert, es wird ein Turnierformat im Schweizer System gespielt, wobei die Runden an den jeweiligen Spielabenden der ausrichtenden Vereine aus Beckum, Rheda-Wiedenbrück, Ennigerloh-Oelde und Beelen gespielt werden. Gespielt wird mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für die Partie zuzüglich 30 Sek. Bonus pro Zug. Zum Regionalpokal gehören zum Auftakt und Absclhluss des Regionalpokals zwei Blitzturniere, deren Wertung bei Punktgleichstand vorrangig als Feinwertung herangezogen wird.

 

Neu ist in der kommenden Saison jedoch, dass es keine Terminverlegungen und Nachholpartien mehr geben wird. Die Runden werden zu den festgesetzten Terminen unter den dann anwesenden Teilnehmern ausgelost und sofort gespielt. So soll das gemeinschaftliche und verbindende Element des Regionalpokals betont werden. Dies bedeutet auch, dass es keine Karenzzeit gibt, da direkt um 19:30 Uhr ausgelost wird.

 

Um möglichen Nachteilen bei Verhinderung an einem einzelnen Termin entgegenzuwirken wird die Wertung geändert - es finden insgesamt 6 Runden statt, aber nur die besten 5 Ergebnisse eines Spielers gehen in die Wertung ein. Durch dieses Streichergebnis ist es möglich, ohne Nachteile im Turnier an einer Runde nicht teilzunehmen. Darüber hinaus ist es für Spieler so auch möglich, im laufenden Turnier einzusteigen, auch wenn das Turnier bereits längst läuft. Wer zum Rundentermin da ist, soll spielen können. Es ist aber auch möglich nur ein- oder zweimal mitzuspielen - je nach Lust, Laune und Zeit.

 

Zu weiteren Einzelheiten wird auf die beigefügte Ausschreibung verwiesen. Für eine vernünftige Planung wird bereits jetzt um Anmeldungen zum Turnier durch Mail an die jeweiligen Spielleiter gebeten, siehe Ausschreibung. Gastspieler von nicht ausrichtenden Vereinen und vereinslose Hobbyspieler sind ebenfalls herzlich zur Teilnahme eingeladen. (Quelle: Homepage von Ennigerloh-Oelde).

Ausschreibung Regionalpokal
Regionalpokal_2019_Ausschreibung.pdf
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03. August 2019 Vorstellung Vierte Mannschaft

Der Beginn der neuen Sison rückt näher. Wir wollen das zum Anlass nehmen, in den nächsten Tagen in unregelmäßigen Abständen unsere Mannschaften vorzustellen. Den Anfang machen wir dieses Mal mit der vierten Mannschaft. Hier gibt es einen Wechsel in der Mannschaftsführung. Josef Stöppel übernimmt den Staffelstab von Detlef Kreienberg. Detlef hatte es mit seinem Team in der letzten Saison geschafft, einen tollen dritten Platz zu belegen. Die Idee hinter dieser Mannschaft hat sich damit bewährt. Auf der einen Seite bilden erfahrene Spieler den Stamm und das Rückgrat der Mannschaft. Auf der anderen Seite werden Jugendspieler an den Mannschaftsspielbetrieb bei den "Erwachsenen" herangeführt. Die Entwicklung von Spielern wie Tom Kolkmann, Oskar Merle, Ethan Schirneck und Kevin Rommel, die alle inzwischen in "höheren" Teams spielen, zeigt, dass diese Idee sehr erfolgreich war und hoffenlich bleibt.

Die aktuellen Stammspieler sind Reinhard Kuhr, Detlef Kreienberg, Dirk Oenning, Markus Schweins, Josef Stöppel und Dmitriy Pimshteyn. Aber es werden bestimmt wieder Jugendspieler Ihre Chance bekommen. Dafür spricht auch, dass in der Kreisliga in diesem Spieljahr doppelrundig gespielt wird. D.h. es gibt insgesamt zehn Spiele in der kommenden Saison.

01. August 2019 Monatsblitz August

Irgendwie scheinen sich die Teilnehmerzahlen an diesem Turnier rund um die 10 einzuspendeln. Das schöne dabei ist, dass es immer wieder neue Zusammensetzungen des Spielerfelds gibt. Am Donnerstag waren Titus Stevens und Frank Erfeldt die Favoriten. Beide trafen auch füh aufeinander. Dabei setzte sich Titus gegen Frank durch. Damit schien die Vorentscheidung bereits gefallen zu sein. Das wurde dann in der dritten Runde unterstrichen, als Frank gegen Thomas Bergmann nicht über ein Unentschieden hinauskam. Da spielte ein Unentschieden, dass sich Titus gegen Rigobert Ophoff "leistete", auch keine Roll mehr. Rigobert belegte dann auch Platz 3, vor David Pimshteyn und Thomas Bergmann (geteilter 4. Platz), Oskar Merle, Tom Kolkmann, Josef Stöppel und Reinhard Kuhr.

22. und 29. Juli Ferienspiele Teile 2 und 3

Nahezu Halbzeit bei den Ferienspielen. Stand am 22. Juli der Nachmittag unter der Überschrift "Doppelangriff", spielten wir am 29. Juli viele verschiedene Schachvarianten.

15. Juli 2019 Die Zukunft des regionalen Schachs? - Auftakt der Ferienspiele

Mit guter Resonanz begannen heute unsere Spielnachmittage in Rahmen der Ferienspiele. Unter den acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern fanden sich auch Alexander Döding (6 Jahre) und Felix Scholz (8 Jahre). Während der Vater von Alexander, Karsten bei uns als Mannschaftsführer und am Spitzenbrett in der Bezirksklasse aktiv ist, kennen wir den Vater von Felix, Peter, als Spitzenspieler aus Ennigerloh-Oelde. Vielleicht treffen sich Alexander und Felix in Zukunft am Schachbrett, irgendwie, irgendwo, irgendwann - auch wenn Felix (noch) nicht im Verein aktiv ist. Aber auch den anderen schien es viel Spaß gemacht zu haben.

13.-21. Juli 2019 Sparkassen-Chess Meeting OPEN in Dortmund - mit Oskar Merle

Auch in diesem Jahr sind wir wieder bei diesem großen Turnier vertreten. Oskar Merle hat gemeldet. Mit seiner aktuellen DWZ könnte er sich für das C-Turnier melden. Aber Oskar stellt sich aber dem Wettbewerb in der B-Gruppe für SpielerInnen mit einer DWZ bis 2000. Gleich in der ersten Runde bekam er mit Alfred Güthler einen Spieler mit DWZ 1698 vorgesetzt - und das beste ist, Oskar gewann dieses Spiel. Er wird heute mit einem 1900er "belohnt". Da wünschen wir ihm heute, und auch an den anderen Spieltagen, viel Spaß, Glück und Erfolg.

13. Juli 2019 Kevin gewinnt U12-Wertung in Enger

(Informationen von Hartmut Dürkop)

In Enger findet der Saisonabschluss immer ein tolles Ende mit dem U14-Schnellschach Open Air in Enger. Unter den 54 Teilnehmern waren auch 3 aus Rheda dabei. Tobias Bednorz erreichte das gesteckte Ziel von einem Mittelplatz mit der stärksten Buchholzzahl der Dreipünkter: Platz 28. Ethan Schirneck hatte im letzten Jahr hier schon brilliert, wollte jetzt auf 6 von 7 Punkten kommen. Doch da stand ihm zwei hoch sechs im Weg. Eine frühzeitige Niederlage gegen Shajan Khozani warf ihn zurück, bis er in der letzten Runde auf Tom Weeke  traf. Irgendwann hatte Ethan eine Gewinnstellung erreicht, aber hatte nur noch eine Minute Bedenkzeit. Anstatt die 2 restlichen Bauern des Gegners zu schlagen, wollte er seinen Freibauern umwandeln. Doch dafür reichte die Zeit nicht mehr und er wurde von Platz 4 auf Platz 8 durchgereicht. Kevin Rommel traf in der dritten Runde auf Leif Borgsrädt, den späteren Turniersieger. Kevin hatte zwei Mehrbauern, ließ aber den gegnerischen Turm auf die 2. Reihe und verlor nach und nach die Bauern und dann die Partie. In der 6. Runde gegen Niklas Fröhlich (Bremen) stand er auch recht ordentlich. Doch der gegnerische Läufer auf der langen Diagonale unterstützte den schlagenden Bauern von e4 bis b7. Da musste Kevin auch die Segel streichen. Max Zhou bot ihm wenig Gegenwehr und so kam Kevin auch auf 5 Punkte, überholte  damit Ethan mit Platz 6 und gewann den Pokal für unter 12-Jährige. Wasserpistolen bekamen alle 3 als Geschenk, obwohl dieses Element schon vor der Mittagspause vom Himmel kam.

06. Juli 2019 Oslar Merle gewinnt Ratingpreis in Delbrück

(Informationen von Hartmut Dürkop)

In Delbrück gab es heute ein Schnellschachturnier für Jugendliche, und ein offenes Turnier. Unter den nur 12 U14-Jährigen gab es eine Viererspitze mit Robert Prieb (Bochum, 1843) und 3 Spielern mit 1400. Neben unserem Tom Kolkmann waren das Johann Käuper, Delbrück, und Linus Rohm, Schachakademie Paderborn. Nach dem ersten Pflichtsieg konnte er auch Leif Jona Borgstädt (Bielefeld, 1137) besiegen. Dann kam es zur ersten Auseinandersetzung mit Robert Prieb. Tom sollte ruhig spielen und versuchen, ein frühzeitiges Remis zu ergattern, um in den nächsten Runden die anderen Konkurrenten auf Distanz zu halten. Doch Tom entschied sich für einen Königsangriff, was die Chancen auf ein Remis gegen Null fahren ließ. Robert Prieb verteidigte den Königsangriff und Tom hatte nichts für das geopferte Material. Nun ging es gegen Johann Käuper. Tom hatte groß rochiert. Nun machte der Gegner Druck auf der c-Linie. Diesem Druck folgte ein Läuferverlust. Toms Hoffnung, gegen Linus Rohm mit einem Sieg in die Spitze zurückkehren zu können, zerschlugen sich, da die ganzen DWZ-Losen auf Tom warteten. Die anderen 3 machten das unter sich aus (Käuper schlägt Prieb, Rohm schlägt Käuper, Prieb schlägt Rohm). Tom kommt zwar noch auf 5 Punkte, holt aber nur 1 aus 3 gegen DWZ-Schnitt unter 1400 und die 3 Pokale holen sich die anderen der Viererspitze.
 
Im offenen Turnier legt Samer Alhaj Mohamad einen furiosen Start von 4 aus 4 hin. Gegen Werner Fechner liegt er zwar einen Bauern zurück, kann dann die Partie noch drehen. Nach der Pause war gegen Mikhail Zaitsev nichts zu holen. Im Turmendspiel gegen Silas Meier (SAP, 1833) hat Samer einen Bauern weniger, kann aber mit Dauerschach ein Remis erzwingen. Die Michaels haben es ihm angetan. Als er in der letzten Runde um den 3. Platz kämpfte, stellt er gegen Michael Krüger (Elsen, 1885) einen Turm ein.
 

Oskar Merle spielte auch bei den Erwachsenen mit. Und er startete grandios. Im Turmendspiel gegen Thomas Kühne (Wewelsburg, 1811) zwingt er den Gegner seinen Turm für den durchlaufenden Freibauern zu geben. Dasselbe macht dann Oskar mit dem gegnerischen Freibauern auf der vierten Reihe, weil er glaubte, die beiden gegnerischen f- und h- Bauern zu erobern. Dann würde sein h-Bauer durchlaufen. Doch der gegnerische König war schneller, so wurde es nur Remis. Danach ließ Oskar aber stark nach. Nach 3 Niederlagen traf er auf Manfred Fechner. Diese Partie konnte Oskar im Endspiel mit 2 Springergabeln gewinnen. Tim Urlacher  (Herford, 1759) stand schon eine Qualität schlechter, als er den auf den König gefesselten Turm wegzog. Obwohl erst der zweite Fehlzug verlieren sollte, gab Oskars Gegner sofort auf. Gegen Gerhard Finke (Geseke, 1696) hatte Oskar die Qualität schlechter. Als die Dame auch noch einen gedeckten Bauern schlug, gab er auf. Damit gewann Oskar den Ratingpreis von 20 €.

06. Juli 2019 update Mannschaftssaison 2018/2019 - Das war's

(Informationen von Karsten Döding)

Die jüngsten machen den Deckel auf die Spielzeit 2018/2019. Zum abschließenden Spieltag musste die U10 heute zu einer recht langen Fahrt nach Lübbecke zu Gegnern (Lübbecke und Schnathorst), die in der gleichen unteren Tabellenregion wie wir stehen. Leider ist die Spielerdecke in dieser Altersgruppe sehr dünn, und die Alternativangebote sind sehr zahlreich. Daher konnten wir froh sein, dass sich mit Tobias Bednorz und Alexander Döding immerhin zwei Spieler fanden, die antreten wollten und konnten.

Erster Gegner war Freibauer Lübbecke, die vollzählig angetreten sind. Somit lagen wir gleich 0 - 2 zurück.
Tobias und Alexander haben sich dann in ihr jeweiliges Spielreingearbeitet und selbst bei Nachteilen weiter gekämpft, seh rwechselseitiger Spielverlauf mit gelegentlichen Fehlern auf allen Seiten.
Fast zeitlgleich konnte zuerst Alexander ein schönes König-Turm-Matt mitten auf der Grundreihe gestalten (Alexanders Gegner hatte nicht rochiert...), sehr schön, dass Alexander trotz Figurennachteil den Plan für dieses Matt vor Augen hatte und realisieren konnte. Tobias lag ebenfalls etwas zurück, der Gegner hatte hier rochiert aber dann vergessen ein Luftloch zu bauen. Dies hat Tobias gesehen als er seinen Turm eh bewegen wollte! Glück haben beide Spieler etwas gehabt, aber das benötigt man auch mal als starker Spieler! Nach diesen beiden Siegen ist daraus sogar noch ein Mannschaftsremis geworden, wer hätte das am Anfang gedacht!
Der 2. Gegner war Schnathorst, die zu dritt angetreten waren, somit 0-1gegen uns.Tobias hat seinen berüchtigen Schäfermatt-Angriff ausgepackt und tatsächlich hat sein Gegner dieses nicht gesehen. Somit war es ein schnell gewonnener Punkt für uns und es stand 1 - 1.
Alexander musste gegen seine "gefürchtete" Gegnerin antreten, gegen die er bisher noch nie gewinnen konnte. Aber in diesem Spiel hat er seine bekannte Taktik der Öffnung der gegnerischen Rochade durch Fesselung wieder realisieren können. Ein Schach mit Turmgewinn für die Gegnerin war egal, denn Alex hatte eine zwingende Zugfolge und konnte dann nach 18 Zügen Schachmatt setzen.
Somit haben unsere beiden Musketiere einen tollen Saisonabschluss gestalten können, durch die jeweilig beiden Einzelsiege einmal doch nochMannschaftsremis gegen Lübbecke und sogar ein Sieg gegen Schnathorst! Ein toller Saisonabschluss! Gratulation, und vielen Dank an Karsten Döding, der das Team heute wieder betreut hat.

04. Juli 2019 Monatsblitzturnier sieht zwei Sieger

Der Spielraum war am Donnerstagabend wieder gut gefüllt. 12 Spieler machten sich auf den Weg, das Monatsblitzturnier für Juli zu gewinnen. Und das Turnier begann mit einer großen Überraschung. Gleich in der ersten Runde verlor Frank Bellers nach einem groben "Fingerfehler" gegen Nachwuchsspieler Oskar Merle. Da Tom Pohlschmidt gleichzeitig in guter Form aufspielte, und dabei auch das nötige Maß an Glück mitgebracht hatte, musste das direkte Duell zwischen Frank und Tom entscheiden, ob Frank auch dieses Mal noch Aussicht auf den Sieg hatte. Frank gewann dann auch, und nun mussten beide ihre Spiele sämtlich gewinnen. Diesem "Druck" zeigten sie sich auch gewachsen, so dass wir gestern zwei Spielern gleichauf zum Turniersieg gratulieren konnten. Dahinter belegte Rigobert Platz 3 vor Matthias Bergmann. Den fünften Platz teilten sich Karsten Döding und Thomas Bermann, Platz 7 ging an David Pimshteyn und Oskar Merle, Platz 9 an Andreas Bünte und Daniel Ewerszumrode. Platz 11 belegte Andreas Schneider vor Reinhard Kuhr (der es kutz vor Schluss  in der Hand hatte, Tom Pohlschmidt noch etwas abzunehmen). 

30. Juni 2019 Schnellschach-Turnier in Herford

(Informationen von Hartmut Dürkop)

wann kann man schon mal gegen Fide-Meister Rafael Torres-Kuckel oder gar Großmeister Matthias Blübaum spielen? Na klar, in einem Simultan-Kampf 40 gegen einen. Wenn man dann Glück hat, kann man da auch mal ein Remis einstreichen, ganz selten einen vollen Punkt. Aber im direkten Duell eins gegen eins?

In einem Schnellschachturnier beim Königsspringer Herford! So geschehen am 30.6. Samer Alhaj Mohamad hatte das Auslosungsglück, in der ersten Runde gegen Mathias Blübaum (Elo 2561) spielen zu dürfen. Das Auslosungspech war damit die Feinwertung bei Punktgleichheit. Hier galt Summenwertung, und wenn man dann in der ersten Runde verliert, ist es quasi schon vorbei, einen Ratingpreis zu ergattern. Nach 2 Siegen kämpfte er sich wieder an die 2000er heran und konnte Bernd Hanisch (Herford, Elo 2093) ein Remis abknöpfen. Die Niederlage gegen Maurice Gulatz (Kirchlengern, Elo 2179) konnte er mit einem Sieg gegen Ludger Höllmann (Nordhorn-Blanke, Elo 2117) wieder ausgleichen. Dann gings ins letzte Drittel der 9 Partien. Gegen Dr. Ulrich Tamm (Enger-Spenge, Elo 2164) hat Samer zwei Bauern mehr. Doch der Gegner kämpfte sich zurück und gewann. Das musste Samer gegen unseren Bezirkskassierer Christian Jackl (Elo 1897) wieder ausgleichen. Doch gegen FM Torres-Kuckel (Ahlen, Elo 2133) war dann nichts mehr drin. Aber mit 4,5 aus 9 hat Samer immerhin die Hälfte der Punkte erreicht..

22. Juni 2019 Dritter Tag beim Turm-Open in Lippstadt

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute war der Tag der gleichen Ergebnisse. Nur einer fiel daraus, dazu später mehr. Kai-Uwe Deißler ist wieder voll in der Spur. Heute morgen hatte er Manfred Tanz, den Vereinslosen mit Elozahl 1610, vor sich. Am Nachmittag wartete Hartmut Anders, der nur mit einem Remis belasteten Tabellenführer. Beide Partien konnte Kai-Uwe gewinnen und liegt eine Runde vor Schluss auf Platz 2.
Tom Kolkmann hatte heute seinen D-Day (draw day). Zunächst gegen Tobias Pickhard, ebenfalls ohne Verein, so auch ohne Wertungszahl. Am Abend unter widrigen Umständen (er war mit Fahrrad gekommen, hatte den Schlüssel in eine Hosentasche mit Loch gesteckt, nun war er weg, Uhr wurde angehalten...) Dann gegen den ein Jahr älteren Niklas Jäger (Ahlen, 1558). Nun liegt er mit 3 Punkten etwas unter der Erwartung, weil 2 seiner Gegner ohne DWZ sind.
Mit Spannung wurde das Vereinsduell  von Johann Martens gegen Oskar Merle erwartet. So wie Oskar bisher gespielt hatte, wäre es eine klare Sache für Johann, einzig die letzte Partie ließ auf besseres Spiel hoffen. Anscheinend hat Oskar sich eingespielt, er machte keine groben Schnitzer mehr bis Johann anfing, ungenaue Züge zu machen. Erst auf dem 2. Partieformular (60 Züge) wurde der Punkt für Oskar notiert. Wieder gab Kai-Uwe seinen Morgengegner an einen Vereinskollegen ab. Oskar sammelt auch den Punkt von Manfred Tanz ein. Er liegt mit 4Punkten auf einem unglaublich starken 13. Platz.

Johann konnte die Nachmittagsrunde gegen Dominik Freund (Lippstadt, 1270) nach eigener Aussage "mit Ach und Krach gewinnen". Sein guter DWZ-Gegnerschnitt ist jetzt  etwas schwächer geworden, aber mit einem morgigen Remis müsste er noch ganz gut davon kommen.

22. Juni 2019 Sommerschach in Verl

Wieder einmal hatten unsere Freunde aus Verl zu ihrem Sommerschachturnier eingeladen. Unter dne 31 Teilnehmern waren wir dann doch überraschend mit vier Spielern vertreten. Einige hatten sich ziemlich spontan für die Teilnahme entschieden. Und sie haben gut daran getan. Es war wieder ein lässiges, entspanntes Turnier bei idealen Wetterbedingungen, auf der Wiese vor dem Bonhoefferhaus. 7 Runden Schnellschach standen auf dem Programm. Die Verler hatten auch für ein super Catering gesorgt, so dass es wieder richtig Spaß gemacht hat. Ein unbedingte Turnierempfehlung für das nächste Jahr. Turniersieger wurde Sven Behler aus Rietberg, der nur einen halben Punkt abgeben musste. Wir haben uns im Rahmen unserer Setzlistenpositionen bewegt. Tom Pohlschmidt belegte mit 4 Punkten einen guten achten Platz. Allerdings hatte er es durch die Bank mit guten bis sehr guten Spielern zu tun. Daher sind die vier Punkte ein sehr respektables Ergebnis. Ebenfalls vier Punkte schafften David Pimshteyn als 9. und Thomas Bergmann als 13. Allerdings hatten es David und Thomas im Vergleich mit etwas leichteren Gegnern zu tun. Gisbert Koch holte drei Punkte und belegte Platz 20.

21. Juni 2019 Zweiter Tag des Turm-Open

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Der Vormittag war geprägt von der Vereinspaarung Teil 1: Oskar Merle gegen Tom Kolkmann. Kurzerhand wurde die Partie in Wiedenbrück gespielt, Figuren, Brett und Digitaluhr von Hartmut Dürkop bei Thomas Bergmann organisiert und los ging's. Den ersten Bauern gewann Tom, nur Oskar spielt dann immer Harakiri und verschlechtert seine Stellung weiter. Am Ende war's ein ganzer Turm, der ihm fehlte. Johann Martens ist ja nicht Gentleman :-) Wenn er eine Frau als Gegner kriegt, strengt er sich scheinbar besonders an. Die für Spanien gemeldete Claudia Kramer (Elo 1047) konnte nichs ausrichten. Auch Kai-Uwe Deißler war erfolgreich gegen Stefan Abele (Aurich, 1629) und gab den Gegner gleich an Johann Martens ab, der in der Nachmittagsrunde noch ein Remis holte. Auch Kai-Uwe fand kein Durchkommen bei Michael Klocke (Delbrück, 1646). Nun belegt er nur Platz 11, allerdings punktgleich mit Platz 3. Tom gegen Tim hieß die Nachmittagspartie. Der 20jährige Tim Stellhorn (Marsberg, 1573) gewann einen Bauern und nach Generalabtausch aller Figuren war der Mehrbauer siegreich. Oskar Merle gegen Karsten Ehrle (vom Computer gereimt) Der Lippstädter (1314) ließ Oskar wieder von der Schippe springen. Statt 7 Bauerneinheiten Vorteil behält der Gegner nur 2 Bauern Vorteil. Das rächte Oskar mit seinem zweiten "Abstauber"Sieg. Morgen kommt es zum Vereinsduell Teil 2. Wir warten gespannt, wie sich Oskar gegen Johann hält.

20. Juni 2019 Auftakt des Turm-Open in Lippstadt

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute begann das Turm-Open in Lippstadt. Von den über 120 Teilnehmern sind auch 4 von unserem Verein dabei, angeführt von Kai-Uwe Deißler. Er stand auf Gewinn gegen den 18jährigen Lippstädter Marcel Rogagė (1441), versäumte aber den Turm auf die 7. Reihe zu ziehen. Der Gegner kam wieder ins Spiel, und Kai-Uwe musste noch lange um das Remis kämpfen. Dafür hatte er in der Nachmittagsrunde keine Probleme gegen Armin Bengel (Soest, 1582). Der halbe Punktverlust in der ersten Runde bedeutet aber, dass Kai-Uwe nun als Nummer 1 der Setzliste der B-Gruppe zu den Verfolgern zählt.
Für Johann Martens kam es heute ganz dicke, was die DWZ der Gegner anging. Zwei 1700er warteten auf ihn. Gegen den ersten musste er seinen Königsflügel offenen, der Druck kam aber über die Mittellinie. Johann wollte schon fast aufgeben, da ließ Stefan Paschmann (Krefeld, 1747) ihn noch einmal von der Schippe springen. Sein Freibauer nötigte den Gegner zum Remisangebot. Ein schöner Erfolg für Johann, der auch auf der Homepage des Ausrichters entsprechend gewürdigt wurde. Andre Elbert (Veldhausen, 1704) ließ sich in der zweiten Runde nicht die Butter vom Brot nehmen. Johann's  La8, der durch Bc6 in der Ecke festgelegt wurde, war sein Pferdefuß.
Tom Kolkmann war der letzte Spieler der oberen Hälfte, das heißt, er bekommt einen Gegner ohne DWZ. Doch als der 9jährige Jolte Wilden aus Lippstadt im 3. Zug schon eine Figur stehen ließ, konnte Tom es schnell angehen. Durch die Inkrement-Bedenkzeit hatte er am Ende der Partie 7 Minuten mehr als zu Beginn. Dafür war er nach der 2. Partie sauer auf sich selbst. Der fast 70 jährige Hartmut Anders (früher Venlo, heute Nettetal, 1630) verfügt über jede Menge Erfahrung aus 2 Ländern. Tom konnte den eingesperrten Turm a8 für seinen Springer gewinnen, doch Toms Leidenschaft für die große Rochade ließ den Gegner weiterspielen. Der Einbruch kam über die b-Linie. Tom's Angriff über die h-Linie kam zu spät. So viel falsch hatte Tom eigentlich nicht gemacht.
Andreas Diembeck (Werther, 1609) war noch eine Nummer zu groß für Oskar Merle. Trotz einem Turm weniger kämpfte Oskar weiter, weil er Angriff über die 2. Reihe besaß. Doch der fehlende Turm ließ den Angriff ins Leere laufen. Auch Werner Hagenhoff (Lippstadt, 1393) machte kräftig Druck auf Oskars Stellung. Als man keinen Pfifferling für seine Stellung geben würde, gelang ihm ein Abzugsschach. Der drohende Damenverlust für einen Turm nötigte den Gegner zur sofortigen Aufgabe.
In Runde drei kommt es nun am Freitag zum Duell zwischen Tom und Oskar.

18. Juni 2019 Bezirksversammlung wählt neuen Vorsitzenden

Höhepunkt der diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung des Schachbezirks Bielefeld war die Wahl eines neuen Vorsitzenden. Diese wurde erforderlich, nachdem Hartmut Beckmann im März zurückgetreten war. Wir haben uns sehr gefreut, dass Frank Riedel (Brackwede) sich bereit erklärt hat, zu kandidieren. Frank wurde dann auch einstimmig gewählt. Mehr Informationen zur Bezirksversammlung gibt es auf der Homepage des Schachbezirks.

15. Juni 2019 U20-Mannschaft siegt auch im letzten Spiel

Unsere U20 stand schon seit dem letzten Spieltag als Meister der Verbandsliga Ostwestfalen-Lippe fest. Trotzdem ging das Team die letzte Aufgabe gegen die SF Lieme mit vollem Ernst an. Wir wollten unbedingt die Saison ohne Verlustpunkt beenden. Den Auftakt machten die "Ersatzspieler" Ethan Schirneck und Tom Kolkmann. Da Judith und Kirsten Bünte heute leider nicht spielen konnten, rutschten beide in die Mannschaft. Sie machten ihre Sache tadellos. Zunächst gewann Ethan sehr deutlich den ersten Punkt. Tom machte es ihm kurz darauf nach. Karl Kleinhaus spielte seine Partie ruhig herunter und holte ziemlich ungefährdet den dritten Punkt. Tom Pohlschmidt machte sich seine Sache selbst kompliziert. Er musste ungewollt seine Dame für Turm und Springer geben. Aber Tom wäre nicht Tom, wenn ihn das aus der Ruhe bringen würde. Er blieb bei sich, und holte dann doch noch den für den Mannschaftssieg entscheidenden vierten Punkt. Oskar Merle fühlte sich während seines Spiels eigentlich ganz gut. Er spielte konsequent und mit einem schönen Konigsangriff holte er den fünften Punkt. Somit spielte noch Titus Stevens. Er hatte es mit dem mit Abstand DWZ-stärksten Spieler der Verbandsliga, FM Tristan Niermann zu tun. Beide kennen sich natürlich. Sie investierten viel Zeit in ihre jeweiligen Stellungen, bis sich schließlich dann doch Tristan durchsetzen konnte. Mit einem deutlichen 5:1 konnten wir den Mannschaftskampf gewinnen.

 

Mit 14:0 Punkten beenden wir damit die Verbandsliga OWL und schauen damit in der kommenden Sasion auf die NRW-Jugendliga. Leider müssen uns "altersbedingt" Karl Kleinhaus, Tom Pohlschmidt und Judith Bünte verlassen. Wir bedanken uns bei den dreien für die (insbesondere bei Judith und Tom) vielen Jahre in unseren erfolgreichen Jugendmannschaften. Karl war nicht so lange bei uns, nutzte aber als Ennigerloh-Oelder Spieler die in NRW neu eingeführte Jugendspielberechtigung. Bei Titus, Kirsten, Oskar, Tom (Kolkmann) und Ethan bedanken wir uns ebenfalls für ihren Einsatz in dieser Saison. Alle bekamen noch als kleine Anerkennung einen Eisgutschein (kann man im Sommer ja vielleicht gut gebrauchen).

15. Juni 2019 Doppelspieltag der U10 mit Rumpfmannschaft

In der U10-Verbandsliga waren heute die Mannschaften aus Ennigerloh-Oelde und Hücker-Aschen 1 und 2 in Rheda zu Gast. Große Ehre für uns: der Delegationsleiter von Hücker-Aschen war Hermann Dieckmann, der Vorsitzende des Schachverbands Ostwestfalen-Lippe. Leider konnten wir selbst nur eine kleine Mannschaft an die Bretter bringen. Marvin Schnitker (rechts) und Tobias Bednorz (links) stellten sich der Herausforderung. Leider gab es heute in Rheda-Wiedenbrück so viele alternative Veranstaltungen, dass wir nicht mehr Spieler mobilisiern konnten. Zunächst ging es gegen Hücker-Aschen 1. Hier hatte Marvin gegen den stärksten Spieler des Nachmittags das Nachsehen. Tobias konnte seinen Gegner zunächst stark unter Druck setzen, und sah wirklich gut aus. Dann aber verlor er zusehends den Faden, und verlor doch noch. Danach war Hücker-Aschen 2 der Gegner. Marvin musste auch hier akzeptieren, dass sein Gegner an diesem Nachmittag einfach ein Stück besser war. Tobias spielte wie eigentlich immer. Von Beginn an nach vorn, und dann hilft der liebe Gott. Aber den brauchte er dann doch nicht. Tobias brachte seinen Angriff erfolgreich zu Ende, und damit den Rhedaer "Ehrenpunkt" einfahren.

13. Juni 2019 Erste Planungen zum Regionalpokal 2019/2020

Am Donnerstag trafen sich die Vereine aus Beckum, Beelen, Ennigerloh-Oelde und Rheda bieuns, um den neuen Regionalpokal für die Spielzeit 2019/2020 vorzubereiten. Am Anfang fand die klassische Feedback-Runde statt. Besonders positiv fanden wir (Ernst Motz (Beckum), Felix Eickenbusch (Ennigerloh-Oelde), Dieter Hofene (Beelen) und Thomas Bergmann (Rheda) das abschließende Blitzturnier mit der Siegerehrung des Regionalpokals. Das war ein sehr würdiger Rahmen für das Turnierende. Negativ ist uns aufgefallen, dass viele Spiele verlegt wurden, sodass die ursprüngliche Idee des Regionalpokals in den Hintergrund getreten ist. Schließlich sollte das Turnier dafür sorgen, dass die Vereinsabende gut besucht werden, und dass man sich in einem besonderen Umfeld vereinsübergreifend sportlich und auch persönlich austauschen konnte.

 

Daher haben wir uns Änderungen überlegt. Zunächst bleibt es bei einem Blitzturnier zu Beginn und zum Ende des Regionalpokals. Die Wertungen des Blitzturniers bilden auch weiterhin die erste Feinwertung bei Punktgleichheit im Regionalpokal. Die Bedenkzeit 90 Minuten für die Partie mit 30 Sekunden Zuschlag vom ersten Zug bleibt auch. Die wesentliche Änderung ist jetzt, dass wir nicht mehr fünf, sondern sechs Runden haben. Dabei gehen die besten fünf in die Wertung ein. Das heißt schon einmal, man kann gut auch einen Termin auslassen.

 

Die wesentliche Änderung ist aber, dass die Paarungen an jedem Abend unter den Spielern ausgelost werden, die um 19:30 Uhr anwesend sind (wer sich kurzfrsitig verspätet, muss dass telefonisch ankündigen). Wer um 19:30 Uhr nicht da ist, oder angekündigt hat später zu kommen, wird nicht ausgelost. Das führt dazu, dass alle Spieler, die sich an einem Abend Zeit genommen haben, am Regionalpokal teilzunehmen, auch spielen können.

 

Das hat drüber hinaus auch den Vorteil, dass man sich nicht grundsätzlich für oder gegen eine Teilnahme am RP entscheiden muss. Man kann an jedem Abend selbst entscheiden, ob man spielen möchte, oder nicht. Das können alle sechs Turniere sein, es können aber auch nur drei oder vier sein. Wir wollen versuchen, ob man damit nicht wieder mehr Interessenten ansprechen kann. Das hört sich erst einmal kompliziert an, ist es aber nicht. Die genaue Ausschreibung mit den Terminen wird gerade erstellt.

Pfingsten 2019 Kika-Turnier (Kinder können es auch) im Rahmen der Dt. Jugend-Einzel-Schachmeisterschaft oder auch junge Schach-Piraten erobern Willingen!

Seit einigen Jahren gibt es das Kika-Turnier im Rahmen der Dt. Jugendeinzel-meisterschaften, immer mit einem besonderen Motto. Dieses mal waren es die Schach-Piraten! Dies Kika-Turnier ist offen für alle schachbegeisterten Kinder bundesweit (U9). Seit Jahren nehmen jeweils rund 50 - 60  Kinder aus allen Bundesländern am Anfang der großen DEM teil, um sich in einem 7 Runden-Turnier mit 30 Minuten-Bedenkzeit miteinander zu messen.

 

Unser jüngstes Mitglied, Alexander Döding und seine Eltern, haben die Pfingsttage genutzt, damit Alexander (6,5 Jahre) an dem Turnier teilnehmen kann. Zum Turnier:

54 Kinder aus allen Bundesländern - davon im positiven Sinne diverse "Wiederholungstäter", weil das Turnier von der Deutschen Schachjugend wirklich toll organisiert wird und sehr empfehlenswert ist - haben sich am Samstag Nachmittag zum Start des Turniers und zur ersten Runde eingefunden.

Von den 54 haben bereits 30 Kinder eine DWZ, die restlichen 24 noch nicht (inklusive Alexander), alle wussten/wissen aber sehr wohl wie Schach funktioniert! Alexander hat sich 2 - 3 Punkte aus den 7 Runden vorgenommen, auch mit dem Wissen, aufgrund der veröffentlichten Anmeldeliste, dass es nicht leicht sein wird.

In der 1. Runde wurde Alexander gleich ein DWZ-"Brocken" zugelost, Tim Nichter aus Württemberg hat mit seinen 7,5 Jahren bereits eine DWZ von 1063 erspielt. Mit einer Eröffnung, die Alexander so noch nicht auf dem Brett hatte, wurde er schnell unter Druck gesetzt. Alex war sicher auch etwas nervös und daher etwas unkonzentriert, damit war dann nur eine kurze Zeit später ein Matt das an sich erwartete Ergebnis.

 

Am nächsten Tag ging es frisch und motiviert in die 2. Runde, die Alexander dann gegen  Arne Piehl aus Berlin (ohne DWZ aber etwas älter) deutlich erfolgreicher gestalten konnte. Nach einem Leichtfigurenrück-stand kam Alexander zu einem Mattangriff den der Gegner nicht parieren konnte, somit sein 1. voller Punkt.

 

Nach einer kurzen Pause ging es in Runde 3 gegen Leyi Charlotte Zou (844 DWZ, ebenfalls aus Berlin, bereits im 3. Jahr Kika-Teilnehmerin) gegen die Alexander nach ausgeglichenem Start leider eine Mattdrohung übersehen hatte und entsprechend verlor. Dies wie auch das nächste folgende Spiel ging sehr (zu) schnell zu Ende, dies sind Erfahrungen die Alexander machen muss(te).

 

Gegen die erst 4 jährige Raisa-Anemona Vaduva aus Papenburg (die bereits letztes Jahr mit 3! Jahren  bei dem Turnier mitgespielt hat) war es eine ganze Zeit ausgeglichen, bis Alexander dann vor einem Turmangriff versäumt hatte, ein Luftloch zu bauen und dadurch ein Grundlinienmatt kassieren musste. Eine vermeidbare Niederlage aber trotzdem bemerkenswert wie gut die kleine Raisa-Anemona mit 4 Jahren bereits spielt.

Nach dem nicht so zufriedenstellenden Zwischenstand nach dem 2. Tag mit 1 aus 4 wurde für den nächsten Tag besprochen, dass Alexander wie bei den U10 "so tut als ob er notiert" um langsamer und etwas fokussierter zu sein, auch wenn keine Notationspflicht besteht. 

 

Am 3. Tag standen somit noch 3 Runden auf dem Programm! Also noch die Chance etwas aufzuholen.  Und diese kleine Umstellung hat etwas bewirkt: Zuerst ging es gegen den gleichaltrigen Johannes Hesse aus Kempen (ohne DWZ), den Alexander mit mehr Nachdenkzeit dann gut überspielte und sicher gewann.

 

Nach dem guten Tagesstart ging es gegen einen "Turnierbekannten", den etwas jüngeren Friedrich Rehfeldt (ohne DWZ) aus Münster. Nach Alexanders längster Partie im Turnier ging im Endspiel durch eine Unachtsamkeit aber leider die Dame und somit das Spiel von Alexander verloren.

 

Zur letzten Runde haben sich alle Spieler um 13:30 getroffen (Vortag 14:00). Alle Spieler? Nein! Neben dem Gegner von Alexander fehlten noch 2 andere und weil Fairplay das Grundmotto ist und war, wurde gewartet bis 14:00. Alexander wartete in der halben Stunde an seinem Brett, während viele andere Spiele bereits beendet wurden. 2 Minuten bevor die Karenzzeit abgelaufen war und somit Alexander einen kampflosen Punkt erhalten hätte, kam dann sein Gegner Simon Gebert aus Hamburg (Kika-Turniererfahren aber ohne DWZ) doch noch. Somit gingen die beiden ans Spiel wo die meisten anderen schon fertig waren.

Doch Alexander blieb gegen den etwas erfahreneren Gegner erfreulicherweise sehr ruhig, wartete auf die Fehler und konnte dann doch recht schnell die Aufgabe kurz vorm Mattzug erzwingen.

 

Mit 3 aus 7 wurde das gesteckte Ziel gut erreicht. Das ist der geteilte 30. Platz von 54 (nach Buchholz 39.).

Etwas mehr wäre drin gewesen aber neben der Punkteausbeute waren es wichtige Erfahrungen, insbesondere bei einem Turnier dieser Klasse und Größenordnung die Alexander an diesem Wochenende sammeln konnte.

Nächstes Jahr zu Pfingsten wird Alexander und alle andere dann wieder die Möglichkeit haben, hier anzuknüpfen.

 

Gewonnen wurde das Kika Turnier im übrigen von Felix Kommessin (1124 DWZ) vor Collin Goldkuhle (1063 DWZ), beide aus NRW. Den U10ern wírd Emil Specht (1026 DWZ) sicher ein Begriff sein, der mit seiner Bielefelder Mannschaft uns vor ein paar Wochen geschlagen hat. Emil wurde als quasi Schachnachbar guter 6.

Die Organisation und das Kümmern um sowie das Rahmenprogramm für die Kinder war absolut Top, nicht ohne Grund kommen viele Kinder und Eltern seit Jahren zu dem Turnier, auch wenn es eine gewisse Anreise bedeutet. Das Turnier ist wirklich sehr empfehlenswert!

 

Besonderes Highlight war am ersten Abend die große Eröffnungsveranstaltung der DEM, die mit über 700 Teilnehmern einen neuen Rekord aufstellen konnte. An dem Abend gab es nicht nur den Einmarsch der Landesabordnungen, die Ehrung der besten Jugendspieler des letzten Jahres sondern auch die Verleihung des Goldenen Chessys! Sehr imposant und eine tolle Werbung für die Gemeinschaft/ die Familie der Schachspieler!

11. Juni 2019 Zweite Mannschaft steigt (doch noch) in die Verbandsklasse auf

In der Bezirksliga zählte unsere zweite Mannschaft lange zu den Mitfavoriten, die um Platz 1 und den Aufstieg mitspielen würden. Leider spielten wir nicht konstant genug, und leisteten uns den einen oder anderen (teilweise unnötigen) Punktverlust. Der zweite Tabellenplatz war aber der verdiente Lohn einer trotzdem sehr guten Saison. Für die neue Spielzeit verzichtet ein anderer Schachbezirk auf die Meldung eines Aufsteigers. So haben wir als Tabellenzweiter des Schachbezirks Bielefeld die Möglichkeit, doch noch in die Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe hochzugehen. Diese Möglichkeit und neue Herausforderung nehmen wir gern an. So sind wir in der Saison 2019/2020 sogar mit zwei Teams auf der Ebene von OWL vertreten. Eine für uns sehr außergewöhnliche Situation. Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler, die dazu beigetragen haben: Sebastian Peter, Kirsten Bünte, Natalia Rosas Ibarra, Kai-Uwe Deißler, David Pimshteyn, Matthias Bergmann, Andreas Bünte, Judith Bünte, Thomas Bergmann und aus der dritten Mannschaft: Karsten Döding, Dennis Kröger und Johann Martens. Ein ganz besonderer Glückwunsch und vor allem auch Dank gilt Gisbert Koch, der nicht nur als Spieler dabei war, sondern der auch als Mannschaftsführer für die zweite Mannschaft verantwortlich war, und das super gemacht hat. 

11. Juni 2019 Frank Bellers gewinnt Halbmarathon in Berlin

Bereits am 01. Juni nahm Frank am zweiten Berliner Halbmarathon-Blitzturnier in Berlin teil. Halbmarathon bedeutet hier ein 12-stündiges Turnier, in dem 60 Blitzpartien mit einer Bedenkzeit von 5 Minuten pro Spieler hintereinander weg gespielt werden. Von 60 möglichen Punkten erzielt Frank 44,5. Damit hatte er genau einen Punkt mehr wie die zweit- und drittplatzierten Ralf Schnabel aus Aue und Frederick Dathe aus Kreuzberg. 

06. Juni 2019 Das 168. Monatsturnier gewinnt Frank Erfeldt

Das die Entscheidung des Turniers gleich in der ersten von elf Runden fallen sollte, war eigentlich nicht zu erwarten. Dieses Mal war es so. Gleich zu Beginn saßen sich Frank Erfeldt und Frank Bellers gegenüber. Erfeldt hatte den besseren Start ins Turnier und konnte sich gegen Bellers durchsetzen. In der Vergangenheit war es häufig so, dass Frank Bellers nach einer Niederlage konstanter im Turnier spielte als der Rest des Feldes. Heute war es aber anders. Frank Erfeldt konnte die "Form" über das gesamte Turnier halten, und als er auch noch Dieter Hofene (SF Beelen) besiegt, schien der Weg zum Monatstitel frei. Frank hatte zwar noch den einen oder anderen kleinen Wackler, konnte aber alle Partien des Abends gewinnen. Nur Rigobert Ophoff trotze ihm ein Unentschieden ab. Hinter Erfeldt und Bellers belegte Dieter Hofene Platz 3. Auch Tom Pohlschmidt konnte mit Platz 4 zufrieden sein. Auf den weiteren Plätzen beendeten das Turnier: Rigobert Ophoff (5.), Andreas Bünte (6.), Matthias Bergmann (7.), Gisbert Koch (8.), Oskar Merle und David Pimshteyn (9./10.) und Andreas Schneider (11.), der sein erstes Monatsblitzturnier bei uns spielte. 

30. Mai 2019 Kai-Uwe Deißler ist Vereinsmeister...

...aber nicht bei uns (unsere Vereinsmeisterschaft beginnt ja erst nach der Sommerpause), sondern in Lippstadt. In einer richtig guten A-Gruppe konnte er in sieben Runden bei einem Remis sechsmal gewinnen und blieb damit ungeschlagen. Eine wirklich starke Vorstellung, zu der wir Kai-Uwe ganz herzlich gratulieren!

26. Mai 2019 Krönender Saisonabschluss der Seniorenmannschaften: Rheda 3 schlägt den Tabellenführer der Bezirksklasse Gütersloh 5

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Die dritte Mannschaft schloss als unsere letzte Seniorenmannschaft die Saison 2018/19 ab und krönte sie mit einem 5,5:2,5-Sieg gegen den Tabellenführer Gütersloh 5. Als erster gewann Oskar Merle nach 25 Zügen gegen Max Yimeng Zhou (DWZ 998). Am Spitzenbrett hatten Heiko Rieke und Johannes Kühn von Burgsdorff (1599) alle Schwerfiguren abgetauscht. Den Leichtfiguren nutzten die offene Mittellinie nichts. Sie einigten sich auf Remis. Ähnlich aber mit dem selben Ergebnis verlief die Partie von Christian Brandt und Michael Arndt (1494). Nach einiger Zeit lief Dmitrij Pimshteyn's Bauer dem König von Arujan Premachandran (1088) davon und der gab auf. Dabei hatte sein weißer Freibauer auf d6 eigentlich der Garant für einen Gütersloher Sieg sein müssen. Auch Mannschaftsführer Josef Stöppel steuerte einen Rhedaer Sieg bei. Der in dieser Saison mit Turnierschach begonnene Hendrik Garnschröder fehlt noch die Kondition, eine Partie über 4 Stunden konzentriert zu spielen. Irgendwann fand er nicht mehr die besten Züge. 2 Bauernumwandlungen von Josef gewannen die Partie. Oliver Qiu (1553) hatte ein Remisangebot von Tom Kolkmann abgelehnt. Dann brachte Tom ein Läuferopfer, um einen Bauern umzuwandeln. Nun konnte Johann Martens ein Remis machen, mit dem er nicht ganz glücklich war. Hatte er doch zeitweilig eine Figur mehr. Doch Jörg Nehrkorn (1549) bot ein Läuferopfer, das bei Annahme ein Remis durch Dauerschach zur Folge gehabt hätte. Der angegriffene Turm f8 musste aber den Einbruch auf f7 überdecken und durfte nicht wegziehen. Nun mussten Johann's Läufer und Springer den Vormarsch des gegnerischen Mehrbauern aufhalten. Zuletzt konnte Dennis Kröger den einzigen Sieg für Gütersloh überlassen. Dabei hatte er mit zwei Springern auf a5 und b6 Günter Robrecht (1541) ziemlich unter Druck gesetzt. Doch am Ende waren es die f- und h-Bauern, die den Sieg für den Gegner brachten. Ob das am Ende für den dritten oder vierten Platz in der Abschlusstabelle reicht, steht noch nicht fest, da noch nicht alle Ergebnisse online sind. Auf alle Fälle ein sehr schönes Ergebnis.

25. Mai 2019 U20 gewinnt auf dem Sofa vorzeitig die U20-Verbandsliga

Am heutigen fünften Spieltag waren wir spielfrei, hatten doch die heutigen Gegner (wie auch die am 7. Spieltag) bereits zu Saisonbeginn ihre Mannschaft zurückgezogen. Somit konnten wir entspannt nach Bielefeld blicken, wo zweihochsechs auf Werther traf. Die Hochrechnung war einfach. Würde zweihochsechs nicht gewinnen, wären wir durch. Bei noch einem für uns ausstehenden Spiel können wir maximal auf zwei Minuspunkte kommen (wenn wir gegen Lieme verlieren würden). Da Lieme aber als erster Verfolger (nach Minuspunkten) bereits drei davon aufweist, sind wir nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Darum gilt der Mannschaft mit Titus Stevens, Karl Kleinhaus, Tom Pohlschmidt, Kirsten Bünte, Judith Bünte, Oskar Merle und Tom Kolkmann unser Glückwunsch zu einer bisher schon tollen Saison. Mit der Meisterschaft verbunden ist auch die sportliche Qualifikation für die NRW-Jugendliga! Wir können uns schon jetzt auf das für uns letzte Spiel am 15. Juni gegen Lieme freuen!

25. Mai 2019 U10-Verbandsliga Doppelspieltag bei Ennigerloh-Oelde

Leider konnten wir heute keine Mannschaft zusammenstellen. Nur Tobias Bednorz hätte spielen können, was natürlich schade ist. So konnten wir nicht nach Oelde fahren, umd die beiden angesetzten Spiele auszutragen. Glücklicherweise konnten wir die Absage bereits am Anfang der Woche melden. Die heute betroffenen Mannschaften können wir nur um Verständnis bitten. Auf ein Neues am 15. Juni!

19. Mai 2019 Unglücklicher Saisonausklang der ersten Mannschaft

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Die erste Mannschaft musste zum letzten Mannschaftskampf nicht nur dieser Saison, sondern auch zum letzten Mannschaftskampf mit der alten Bedenkzeit 40 Züge in 2 Stunden und 1 Stunde für die restlichen Züge. Durch Ausfall von 5 Spielern musste nicht nur der Ersatzmann spielen, sondern auch noch 3 Spieler aus der zweiten Mannschaft. Trotzdem fehlte noch einer. Aber 2 rührige Vereinsmitglieder hatten je einen Spieler motivieren können, sodass wir mit 9 Spielern gegen den SC Geseke hätten antreten können. Wir entschieden uns für die Variante Rheda 1,5: vier Spieler aus der ersten und vier Spieler aus der zweiten Mannschaft.
Daniel Ewerszumrode hatte einen schlechten Tag erwischt. Nach 7 Zügen hatten beide Spieler auf unterschiedlichen Seiten rochiert. Heinz Schlefing erwischte den schnelleren Angriff auf der c-Linie. Als Daniel dort einen Vorposten setzen konnte, ging es über die inzwischen offene b-Linie weiter. Das war zuviel. Rigobert Ophoff litt lange Zeit an der Unterentwicklung seines Königsflügels, weil Se3 das Gabelfeld c2 decken musste. Doch Alfons Hagedorn konnte daraus kein Kapital schlagen. So wurde es Remis. Natalia Rosas Ibarra hatte gegen Druck auf dem Königsflügel zu kämpfen. Dabei sah der Vormarsch der Bauern in der Brettmitte nicht schlecht aus. Als dann ein Läuferspieß auf Dame und Turm dazwischen kam, setzte sie auf dieses Bauernzentrum. Vielleicht wäre das Zurückschlagen des Läufers mit dem anderen Turm und Fesselung des Springers besser gewesen. Doch dann ging es schnell am Königsflügel zu Ende. Inzwischen war auch Adrian Jakubowskis Partie beendet. Dass das entscheidende Bedeutung für das Mannschaftsergebnis haben würde, war noch nicht abzusehen. Es war ein Läufer-gegen-Springer-Endspiel mit Bauern auf beiden Flügeln entstanden. Ein Vorteil für Adrians Läufer. Als der Springer sich gegen den entfernten Freibauern opferte, schlug Adrian sofort den Springer. Ein Läuferzug hätte nicht nur dem Springer alle Rückzugsfelder genommen, sondern auch den zweiten Freibauern auf der f-Linie gedeckt. Dann wäre das Spiel gewonnen gewesen. So blieb nur sein Randbauer auf der h-Linie übrig. Adrian konnte zwar noch dessen Gegenbauern erobern, aber sein Mehrläufer war nutzlos, weil er nicht das Umwandlungsfeld kontrollierte. Also nur Remis. Kirsten Bünte stand eigentlich solide. Doch ähnlich wie am Nachbarbrett von Natalia sah auch sie sich einem Königsangriff gegenüber. In schlechterer Zeit musste auch sie aufgeben. Sebastian Peter hatte einen Bauern Vorteil und die bessere Zeit. Eines von beiden sollte wohl zum Sieg reichen. Doch er ließ den Gegner kommen. Der Doppelturmangriff auf seinen gefesselten Läufer und der vom Läufer gedeckte Freibauer auf c4 brachten Sebastian in Bedrängnis. Sebastian hatte seinen 40. Zug gemacht, der Gegner hatte noch 5 Minuten... Und überlegte... Sebastian hoffte, er hätte die Zeit vergessen, doch 5 Sekunden vor Ablauf machte auch der seinen 40. Zug. In der Verlängerung war er dann heilfroh noch ein Remis zu bekommen, obwohl das den Mannschaftsverlust  bedeutete. Matthias Bergmann nahm sich besonders viel Zeit, sein Gegner aber auch. Nach gerade 11gespielten Zügen hatten beide Spieler noch ungefähr je 20 Minuten Restbedenkzeit. Doch dann wurde es schneller und Matthias kam in das bessere Spiel. Die Krönung war eine Bauerngabel als Schwarzer auf e2. In der Hektik stellte er eine weiße Dame aufs Brett und der weiße Turm schlug sofort die weiße Dame. Kurz darauf gab der Gegner auf. Nun spielten nur noch Titus Stevens gegen Cedric Niediek. Beide kennen sich aus mehreren Turnieren. Das bessere Doppelturm-Endspiel hatte Titus. Als der Gegner sah, dass er verlieren würde, zog er nur noch schnell, in der Hoffnung, Titus würde mitmachen. Doch der blieb cool und überlegte sich seine Züge genau. Interessant war Titus' Turmzug nach g7. König auf h8 eingesperrt, Bauernzüge verlustig, Turmzüge nur schwach. Klassischer Fall von Zugzwang! Die Partie endete dann auch noch schön mit einem Turmopfer.

Damit stand das Endergebnis mit 3,5:4,5 fest. Damit bleibt Rheda auf dem 9. Platz und steigt nur deshalb nicht ab, weil NRW eine neue Klasse einführt. Fun fact am Rande: mit einem 4,5:3,5-Sieg wäremn wir sogar bis auf Platz 6 gesprungen. So eng lagen die Mannschaften zusammen.

16. Mai 2019 Analyseabend mit Frank Bellers

Wieder ein guter Abend mit guter Beteiligung. Vielen Dank an alle, vor allem natürlich Frank!

15. Mai 2019 Maikäferblitzturnier bei der Schachjugend

Endlich haben wir wieder eine alte Tradition wiederbelebt. Heute spielten Spieler aus allen vier "Seniorenmannschaften" gegen die Jugendspieler. Die "Senioren" wurden unterstützt von Oskar Merle (der aber auch Stammspieler u.a. in der vierten Mannschaft ist) und Tobias Linnemann. Auf der anderen Seite der Tische spielten die anderen Jugendspieler. Es ging um Spaß und um das Kennenlernen und nicht zuletzt um das Lernen. So hat das sicher allen Spaß gemacht. Auf der Seite der Jugendsspieler waren dabei: Arthur Stiben, Nils Feldmann, Alexander Döding, Marvin Schnitker, Thilo Pieper, Dimitriy Ovetskyy, Felix Oberschäfer, Ethan Schirneck und Moritz Recker. Auf der Seite der "Senioren" spielten Friedhelm Pohlmann, Frank Erfeldt (beide Verbandsliga), Andreas Bünte, Thomas Bergmann (beide Bezirksliga), Karsten Döding,  Josef Stöppel (beide Bezirksklasse), Oskar Merle (Kreisliga), Tobias Linnemann und Hartmut Dürkop. Gespielt wurde jeder gegen jeden. Und die Jugendseite hielt sich prima. Keine Runde ging zu Null für die erfahreneren Spieler aus. Einige Spiele endeten völlig überraschend für die Jugendspieler. Die hatten dann natürlich viel Spaß. Erfolgreichster Jugendspieler war Ethan Schirneck, der aus 7 Runden immerhin 3,5 Punkte holte. Lohn war ein großer Schoko-Käfer. Die anderen Jugendspieler erhielten dann kleinere Schokoladen-Käfer.

12. Mai 2019 Auch die vierte Mannschaft gewinnt...

Zum letzten Spiel in der Saison 2018/2019 musste unsere vierte Mannschaft nach Gütersloh. Mit einem deutlichen 4,5:1,5-Sieg konnten wir einen sehr schönen Schlussstrich unter das Spieljahr in der Kreisliga ziehen. Nur Dimitriy Pimshteyn verlor seine Partie. Detlef Kreiebberg remisierte und die anderen vier: Reinhard Kuhr, Dirk Oenning sowie die U12-Spieler Kevin Rommel und Ethan Schirneck gewannen ihre Spiele. Platz drei in der Tabelle ist der verdiente Lohn.

11. Mai 2019 Die U20-Mannschaft marschiert weiter

In der U20-Verbandsliga hatten wir heute (zum ersten Mal im Jugendbereich überhaupt?) die Mannschaft von zweihochsechs Bielefeld zu Gast. Beide Mannschaften waren bis heute ohne Verlustpunkt. Aber das war eine Feststellung ohne viel Aussagekraft, ist das Tabellenbild ob der Rückzüge von zwei Mannschaften und vielen anderen kampflosen Spielen doch relativ wenig aussagekräftig. An den ersten beiden Brettern sind beide Mannschaften recht ausgeglichen besetzt, an den Brettern drei bis sechs sollten wir aber Vorteile haben. Unsere Gäste überließen uns freundlich den ersten Punkt kampflos, da ihr Spieler am zweiten Brett aus privaten Gründen nicht spielen konnte. Das war schade für Karl Kleinhaus, der somit nach kurzer Zeit wieder nach Oelde fahren konnte, aber dem Team hat es natürlich geholfen. Im Spiel an Brett 1 trennten sich Titus Stevens und Tim Fuhlrott unentschieden, womit beide zufrieden waren. An den unteren Brettern hielten die Bielefelder lange gut mit. Schließlich waren unsere Gäste sogar mit U10-Spielrn angetreten. Je länger sich die einzelnen Spiele abere hinzogen, desto mehr setzen wir uns durch. Den Anfang machte Tom Kolkmann, der irgendwo einen Turm gewonnen hatte und das Spiel dann nach Hause brachte. Oskar Merle hatte zwar ebenfalls einen Materialvorteil, musste aber mit einem gegnerischen Läuferpaar herumschlagen, welches seinem König scheinbar auf die Pelle rücken wollte. Oskar wehrte das aber erfolgreich ab, und stellte den Mannschaftssieg sicher. Als nächstes konnte sich auch Tom Pohlschmidt durchsetzen und seinen Gegner zur Aufgabe bewegen. Als dannauch noch Judith Bünte entscheidendes Material gewann und damit auch die Partie, stand der deutliche Erfolg von 5,5:0,5 fest. Mit jetzt 12:0 Punkten kann sich das Team  auf das letzte Spiel gegen Lieme freuen.

11. Mai 2019 Mutiger Auftritt der U10 in Paderborn

(Informationen von Karsten Döding)

Mit dem heutigen Auftritt unserer Jungs in Paderborn können wir sehr zufrieden sein. Leider konnten wir nur zu dritt antreten.Der Ausfall des 4. Brettes war natürlich eine kleine Bürde, gegen beide Mannschaften der Blauen Springer Paderborn lagen wir somit gleich jeweils 0:1 zurück.

 

Das erste Spiel ging gegen Blauer Springer 2, gegen die wir uns im Vorfeld auch etwas ausgerechnet und vorgenommen haben.Und das war auch genau richtig. Nachdem Alexander Döding einen Schäfermattangriff- und weitere Damenangriffe seiner Gegnerin abwehrenkonnte, konnte er ihre Dame gewinnen und selber mit Dame und beidenLäufer erfolgreich Jagd auf den gegnerischen rochierten König machen.Nach rund 10 Minuten Spielzeit war dann die Partie durch einen Mattangriff für Alexander entschieden. Also 1:1. Tobias Bednorz war zu dem Zeitpunkt ebenfalls deutlich im Vorteil, auch hier
frühe (bekannte) Damenzüge die von der Gegnerin nicht alle pariert wurden, dadurch Materialgewinn und nach einer Königjagd ein schönes Matt in der Mitte des Brettes. 2:1 für uns! Marvin Schnitker musste ziemlich kämpfen konnte aber eine relativ ausgeglichene Stellung für sich entscheiden, weil der gegnerische
Springer den eigenen Turm eingespert hat. Klassisches Beispiel für eine nicht abgeschlossene Entwicklung.
Marvin konnte sich auf der einen Seite aussuchen auf Materialgewinn zu spielen oder mit 2 Türmen den König zu jagen und hat sich für letzteres entschieden. Matt und somit 3:1 Sieg für Rheda. Erhofft aber nicht
unmittelbar erwartet, insbesondere weil wir anfänglich zurücklagen.
 
Jetrzt war die 1. Mannschaft von Blauer Springer, nicht umsonst Mittabellenführer der U10, der erwartet schwere Gegner. Nach dem kampflosen 0:1 konnte wieder Alexander Döding den Ausgleich gestalten.
Etwas zu schnelles Spiel des Gegners und die klassischeSpringer-Dame-Fesselung führte zu einem Loch in der Rochadestellung des Gegners, was Alex sehr schnell ausnutzen konnte. Matt nach 13 Zügen! 1:1. Zu dem Zeitpunkt hatten Tobias Bednorz und Marvin Schnitker, deren Gegner sogar NRW-Meisterschaftserfahrung haben, einen schweren Stand. Nachdem Tobias in seiner Art schnell mit seiner Dame angegriffen hatte und diese dann auch dadurch verlor, hatte Marvin einen Einschlag mit Gabel auf f7 übersehen, was zu Materialverlust führte. Tobias hätte einmal die Dame des Gengers zurückgewinnen können, dann wäre der Rückstand großteilig ausgeglichen gewesen, als diese Chance aber nicht genutzt wurde ging die Partie schnell zu Ende. Letztendlich durch ein sehenswertes Matt des Gegners. Marvin hat länger gekämpft und sich in deutlich schlechterer Stellung gequält aber auch hier ist er gegen einen knapp 1000-DWZ-Spieler ohne Chance geblieben.
 
Trotzdem können die 3 zufrieden sein, 3:1 zu dritt gewonnen und gegen eine Top-Mannschaft 1:3 verloren, in beiden Fällen mit einem kampflosen Brettpunkt für die Gegner, das kann sich sehen lassen und alle haben
mindestens einen Sieg, Alexander sogar zwei, geschafft. Der Lohn ist ein Mittelfeldplatz in der U 10. Mal sehen was die nächsten Runden so bringen.

07. Mai 2019 Frank Bellers wird vierter bei der Deutschen Einzelblitzmeisterschaft der Senioren...

... in der Altersklasse 50+. Ja , die Generation Bellers ist auch schon in die Riege der Seniorenspieler aufgerückt. Am 01. Mai fand das Turnier in Radebeul (Sachsen) statt. Hier hatten sich eine Reihe spielstarkter Senioren eingefunden. Frank erreichte hier mit 7,5 Punkten einen beachtenswerten 04. Platz. Aus seiner Sicht war wohl sogar noch mehr drin, konnte Frank doch zwei klare Gewinnstellungen nicht gewinnen. Auch auf die Bedenkzeit von 5 Minuten + 3 Sekunden pro Zug mussten sich die Spieler erst einstellen. Das gelang dann wohl zumindest dreien besser. Aber trotzdem ist ein vierter Platz aller Ehren wert. Gratulation.

05. Mai 2019 Ende einer erfolgreichen Bezirksliga-Saison

(Informationen von Hartmut Dürkop)

In Gütersloh kamen alle 10 Mannschaften aus der Bezirksliga Bielefeld zusammen, um die letzte Runde gemeinsam zu spielen (ursprünglich eine Idee aus Rheda, die sich inzwischen großer Beliebtheit erfreut). Rheda 2 musste gegen Heepen 2 antreten. Wir mussten zwei Ersatzspieler aus der dritten Mannschaft einbauen, die die Ergebnisse in der Reihenfolge der 8 Ergebnisse einrahmten. Johann Martens machte ein schnelles Remis gegen Holger Reinhold, der seine erste Saison spielt und daher noch keine DWZ hat. Danach dauerte es ziemlich lange, bis das nächste Ergebnis kam. Natalia Rosas Ibarra besetzte mit ihren Türmen die offene a-Linie, aber Hartmut Beckmann (DWZ 1640) wehrte alle Angriffe ab. So wurde das Remis auch hier vereinbart und wurde zum Standardergebnis. Gisbert Koch hatte gegen Duje Grubisic (DWZ 1554) einen Läufer mehr, als der Gegner mit Dame und Springer Schachs drohte. Als seine Felder deckende Dame vom Bauern angegriffen wurde, meinte Gisbert seinen Springer zu opfern. Mit einem Mehrbauern konnte er die Partie nicht mehr gewinnen, weil sein Läufer nicht den gegnerischen Bauern angreifen konnte. Also auch Standardergebnis Remis. Kirsten Bünte gab bei 2 Mehrbauern das Dame gegen zwei Türme-Endspiel gegen Raphael Beckmann (DWZ 1751) auch Remis. Eher glücklich war Sebastian Peters Remis gegen Norbert Niebius (DWZ 1852). Er hatte im Doppelturm- gegen Dame und Turm-Endspiel 4 Mehrbauern, die aber noch nicht über die dritte Reihe hinaus gekommen waren. Auch Andreas Bünte hatte gegen Denis Schäfer (DWZ 1517) nur ein Remis auf dem Brett. Nach 6x Remis mussten nun andere Ergebnisse kommen. Aber der "Druck" war inzwischen genommen, da Wiedenbrück den Rietbergern, dem einzigen Verfolger auf den zweiten Tabellenplatz, ein 4:4 abgerungen hatte. So konnte Judith Bünte gegen Frank Albrecht (DWZ 1452) aufgeben. Sie stand zuerst ganz gut, musste aber das Bauernendspiel mit einem Minusbauern bestreiten. Das ging nicht auf. Nun kämpfte noch der zweite Ersatzmann Dennis Kröger. Wolfgang Barlmeyer (DWZ 1288) konnte sich im Turm- und Springer-Endspiel einen für Dennis gefährlichen schwarzen Freibauern auf a4 schaffen. Anstatt den Gewinnzug Tb4 zu spielen, zieht er den ungedeckten Freibauern nach a3, den Dennis mit dem Turm schlug. Davon konsterniert gab der Gegner einen Zug später auf. So ging der Kampf 4:4 aus, am Ende für uns glücklich nach den vergebenen Chancen von Kirsten, Natalia und Gisbert. Damit ist Rheda 2 Vizebezirksmeister! Herzlichen Glückwunsch.

05. Mai 2019 Nachtrag Natalia Rosas Ibarra wird 2. bei den OWL-Einzelmeisterschaften

Einzelmeisterin in OWL 2019 wurde Sarah Niemeyer aus Brackwede Bei den Damen kamen alle drei Teilnehmerinnen punktgleich (mit je einem Sieg) ins Ziel, sodass Schnellpartien über Titel und Platzierung entscheiden mussten. Dabei setzte sich Sarah Niemeyer mit 2:0 gegen Natalia Rosas Ibarra durch, Elanor Schrader konnte terminbedingt daran nicht teilnehmen.

04. Mai 2019 U14-Qualifikationsturnier Nordrhein-Westfalen mit ordentlichem Ergebnis

Wer einen ruhigen, gechillten Samstag verbringen will, für den ist so ein Qualifikationsturnier der Schachjugend NRW in verschiedenen Altersklassen natürlich nichts.
 
Drei Turniere mit 47 qualifizierten Mannschaften fanden gleichzeitig in einer Schulaula in Dortmund statt. Das bedeutet fast 200 Spielerinnen und Spieler aus vielen Vereinen aus ganz NRW.
 
Das wir uns für das U14 Turnier qualifizieren konnten, war schon mal großartig. Die Erwartungen waren gering, waren wir doch als eines der jüngeren Teams erst an Rang 16 von 19 eingestuft. Am Start waren von uns Tom Kolkmann, Ethan Schirneck, Moritz Recker und Michael Hess (auf dem Bild von rechts nach links).
 
In der ersten Runde wartete mit SV Kölner SF natürlich auch gleich ein dickes Brett. Alle vier Gegenspieler hatten bessere Wertungszahlen. Da hielt sich Moritz sehr gut, hatte auch eine schöne Möglichkeit, seinen Gegner (1363) unter Druck zusetzen. Leider übersah er es. Die Partie ging verloren. Michael spielte ein tolles Spiel. Sein Gegner (1253) hatte sich zwar gut aufgebaut, wurde aber mit der immer kürzeren Restbedenkzeit immer nervöser. Das nutzte Michael souverän zum Ausgleich. Tom Kolkmann hielt gegen den Kölner Spieler (1616) gut mit, im Bauernendspiel hatte Tom aber eine sehr bedenkliche Struktur, die zwangsläufig die Niederlage einläutete. Ethan wehrte sich nach Kräften, musste aber schon viel Material abgeben. In der Zeitnotphase stellte er seinem Gegenüber (1536) aber erfolgreich eine Pattfalle. Am Ende eine überraschend knappe Niederlage.
 
In Runde 2 wartete Eichlinghofen (Setzlistenplatz 11). Hier konnten sich Moritz und Michael zurücklehnen, hatten sie doch keine Gegner. An den ersten beiden Brettern wartete aber auch hier starke Spieler. Hier hatte Tom dieses Mal keine Chance (1728). Anders sah es bei Ethan aus, der sich sehr gut in die Partie spielte. Bei ihm sah eigentlich alles nach einem Sieg aus. Aber er ließ seinen Gegner (1530) noch entwischen, als ihm in Zeitnot die Nerven einen Strich spielten. Am Ende leider „nur“ ein 2:2.
 
Runde 3 war ein OWL-Duell. Mit Lippstadt wartete eine Mannschaft auf Augenhöhe.
Moritz gewinnt klar, Michael steht so was von besser und stellt dann aber einzügig die Dame ein, und macht es sich dadurch wieder schwierig. Am Ende konnte aber auch Michael gewinnen. Da zwischenzeitlich auch Tom seinen Gegner (1375) sicher besiegen konnte, stand der Mannschaftssieg fest. Nun spielte noch Ethan
 
In Runde 4 war Brackel unser Gegner. Zum Auftakt eine klare Niederlage von Moritz. Und danch gab es auch nicht mehr viel zu berichten. Es gab eine glatte zu Null-Niederlage.
 
Runde 5 und die Gegner werden schwerer. Nun ist es SG Bochum
(5.). Das lief auch alles erwartungsgemäß. Michael gewann die nächste Partie (jetzt vier aus fünf). Moritz verlor gegen einen deutlich stärkeren Spieler. Tom und Ethan hatten es mit Gegnern jenseits der 1800 zu tun. Da war die Rollenverteilung auch klar. Tom schlug sich aber prächtig, und forderte seinen Gegner. Auch wenn es nicht zu einem Punktgewinn reichte. Aber mit 1:3 haben wir uns zumindest achtbar aus der Affäre gezogen.
 
Runde 6 stand an. Und so langsam ging es den ersten im Spielsaal an die Nerven und Kondition. So auch bei uns. Mit der Konzentration wurde schwieriger. Aber davon ließen wir uns nicht beeindrucken. Wir konnten uns einen 4:0 Sieg gutschreiben lassen, wieder kampflos.
 

In der letzten Runde war zunächst die Frage, wer ist es? Ennepetal! Und wie haben wir die Pause verarbeitet? Der Gegner war auch hier an allen Brettern stärker. Tom spielte gegen einen Spieler mit 1942, Ethan gegen 1637, Moritz gegen 1069 und Michael gegen 916. Bei Tom und Michael war es schnell zu Ende. Auch Moritz hatte nichts mehr dagegen zu setzen. Nur Ethan kämpfte um jedes Feld auf dem Brett. Allerdings am Ende auch ohne Erfolg. Spätestens die Zeitnot brachte ihn auf die Verliererstraße. Ein 0:4 beendete den Tag.

 

Fazit: Platz 15, damit besser als Setzlistenplatzierung. Beste Mannschaft aus dem Schachbezirk Bielefeld, zweitbeste aus dem Kreis Gütersloh und drittbeste aus dem Schachverband Ostwestfalen-Lippe. Erfolgreichster Rhedaer Spieler: Michael Hess an Brett 4 mit 4 Siegen aus sechs Spielen. Damit war nur ein Spieler am vierten Brett erfolgreicher wie Michael.

02. Mai 2019 Monatsblitzturnier

Die 167. Auflage wurde wieder von Frank Bellers gewonnen, der sich dieses Mal recht deutlich von den Verfolgern absetzen. Zweiter wurde Frank Erfeldt, vor den punktgleichen Rigobert Ophoff und Matthias Bergmann. Den fünften Platz belegte Andreas Bünte vor David Pimshteyn, Johann Martens und Reinhard Kuhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. April 2019 Kongress des Schachbundes Nordrhein-Westfalen in Billerbeck

Thomas Bergmann nahm heute als Vertreter des Schachbezirks Bielefeld am Kongress des Schachbundes NRW in Billerbeck (Münsterland) teil. Ein ausführlicher Bericht steht auf der Seite des Schachbezirks - für die, die sich dafür interessieren.

27. April 2019 Kirsten Bünte bei der Jugend-Einzelmeisterschaft von Nordrhein-Westfalen

Seit vielen Jahren vertritt uns Kirsten bei der einwöchigen Jugend-Einzelmeisterschaft in Kranenburg. Inzwischen altersmäßig in der U16w angekommen, belegte Kirsten in diesem Jahr den elften Platz unter den besten gleichaltrigen Mädchen aus dem ganzen Land. Vielleicht hat sich Kirsten ein noch besseres Abschneiden erhofft. Von uns jedenfalls: herzlichen Glückwunsch! Toll, dass Kirsten uns immer wieder auf die Landkarte des Jugendschachs in NRW bringt.

27. April 2019 Kongress Schachverband Ostwestfalen-Lippe in Vlotho

Von uns dabei waren Rigobert Ophoff als Ehrenmitglied des Schachverbandes OWL und Thomas Bergmann als Vereinsvorsitzender. Wichtigster Beschluss: ab der nächsten Saison wird in Regionalliga, Verbandsliga und Verbandsklasse mit neuer Bedenkzeit (Increment) gespielt: 100 Minuten für 40 Züge und 50 Minuten für den Rest der Partie mit 30 Sekunden Zuschlag ab dem ersten Zug.  Ein ausführlicher Bericht steht beim Schachbezirk Bielefeld.

26. April 2019 Protokoll der Jahreshauptversammlung ist online

Im Mitgliederbereich könnt Ihr Euch jetzt auch das Protokoll der Jahreshauptversammlung aus dem März ansehen. Vielen Dank an Frank Erfeldt!

26. April 2019 "Offene" Vorstandssitzung gut besucht

Die Idee, unsere Vorstandssitzungen für alle Vereinsmitglieder zu öffnen, scheint gut angekommen zu sein. Insgesamt waren wir zehn aus Vorstand, Mannschaftsführern und weiteren Spielern, die sich über die Aktivitäten der nächsten Wochen ausgetauscht haben. Auch der bevorstehende Schachkongress von Ostwestfalen-Lippe stand auf dem Programm, sollen dort doch Änderungen zur Bedenkzeit auf der Ebene OWL diskutiert und beschlossen werden. Das Protokoll können die Mitglieder im "Mitgliederbereich" einsehen. Wer sein Passwort vergessen hat, kann sich beim Vorsitzenden melden.

21. April 2019 Ankündigung offene Vorstandssitzung

Am nächsten Donnerstag planen wir eine Vorstandssitzung. Eine Vorstandssitzung? Was ist daran das besondere? Wir wollen unsere Vorstandssitzungen als "offene Vorstandssitzugnen" durchführen. Also sind nicht nur die Vorstände eingeladen, und die Mannschaftsführer, sondern alle Vereinsmitglieder. Wir wollen gemeinsam planen, welche Aktionen, welche Aktivitäten, welche Anschaffungen wir in der nächsten Zeit planen. Was wollen wir tun? Was kann wer tun? Gibt es Interessen? Gibt es wichtige Informationen, die wir teilen wollen? Da am nächsten Samstag auf dem Kongress des Schachverbands OWL auch eine Änderung der Bedenkzeit auf OWL-Ebene diskutiert und eventuell verabschiedet wird, wollen wir uns auch darübe3r austauschen, wie wir dazu stehen. Welche Meinung vertreten wir in Vlotho? Ihr seht, es gibt jede Menge spannende Fragen und Punkte. Natürlich kann daneben immer auch gespielt werden. Wir sind gespannt, wie Ihr das annehmt. Wir wünschen Euch jedenfalls noch ein tolles Ostern.

18. April 2019 Überraschender Ausgang der Stadtblitzmeisterschaft

Da der Titelverteidiger Fank Bellers an der diesjährigen Stadtblitzmeisterschaft nicht teilnehmen konnte, wurde die Favoritenrolle zu Turnierbeginn an Titus Stevens "weitergereicht". Und Titus legte gleich los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Fünf Spiele = fünf Siege. Zu diesem frühen Zeitpunkt betrug sein Vorsprung schon scheinbar komfortable 1,5 Punkte auf die Verfolger, wobei man allerdings berücksichtigen muss, das aufgrund der ungeraden Anzahl der Teilnehmer, einige zu diesem Zeitpunkt erst vier Spiele absolviert hatten. In der sechsten Runde kam es zum Duell zwischen Titus und Werner Fechner (zur Zeit vereinslos, uns aber allen bekannt aus seiner aktiven Zeit in Wiedenbrück, wo er viele Jahre in der ersten Mannschaft aktiv war). Werner hatte sich zu diesem frühen Zeitpunkt bereits zwei Unentschieden "erlaubt". Um im Rennen zu bleiben, musste er Titus schlagen, was ihm zur Überraschung der Zuschauer auch gelang. Der zweite Akt der Turnierentscheidung spielte dann in Runde neun. Werner konnte auch hier gewinnen, während sich Titus eine weitere Niederlage gegen einen sehr gut aufgelegten David Pimshteyn leistete. In Runde zehn dann der Führungswechsel. Titus hatte spielfrei, und Werner bekam es mit Tom Pohlschmidt zu tun. Mit einem Sieg gegen Werner würde Tom Titus weiter die Führung sichern. Und es ziemlich gut aus. Tom dominierte Werner, und alle damit rechneten, dass Tom "den Sack zumacht", übersah Tom, dass sein König im Schach stand. "Alte Regeln, falscher Zug, Partieverlust" und damit zog Werner vor der letzten Runde an Titus vorbei. Titus gewann seine letzte Partie gegen Rigobert Ophoff, und musste auf einen Ausrutscher von Werner gegen Werner Rösser (ebenfalls vereinslos, aber auch lange für die Vereine in Rheda und Wiedenbrück spielend)  warten, der sein erstes Turnier seit vielen Jahren absolvierte. Aber hier ließ sich Werner Fechner auf keine Experimente ein, und siegte kurz und schmerzlos. Damit freute sich Werner Fechner mit 8,5 Punkten über seinen Turniersieg. Seniorenmeister wurde Rigobert Ophoff. Die Tabelle:

1. Werner Fechner (8,5)

2. Titus Stevens (8)

3. David Pimshteyn und Frank Erfeldt (6,5)

5. Tom Pohlschmidt (6)

6. Matthias Bergman und Thomas Bergmann (5)

8. Rigobert Ophoff (4,5)

9. Andreas Bünte 3

10. Werner Rösser und Reinhard Kuhr (1)

 

14. April 2019 Schlusstag des Schloss-Open in Werther

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute gab es tatkräftige Unterstützung bei der Analyse der Kinderpartien. Titus Stevens sitzt 9 Minuten am Brett und wartet auf seinen Gegner, als der Schiedsrichter kommt und ihm mitteilt, Christoph Nülle käme nicht. Dabei hatte sich Titus vorgenommen, das gegen den Gegner bereits erzielte Remis zu toppen.

Zwei unserer Spieler im Jugend-Open verloren zum Auftakt ihre Partien, während die besseren Spieler beide remisierten. Bei Kevin Rommels Partie war in den 20 Zügen nichts drin gegen Leon Vervay (Bielefeld), dagegen war Ethan Schirnecks Partie gegen Helena Neumann ein Auf und Ab. Erst hätte Ethan gewinnen können, dann hatte Helena den Gewinn ausgelassen. Ethan gewann dann einen Turm und hatte Angst, er würde auf Zeit verlieren und spielte Zugwiederholung. Dabei hätten die zehn Minuten ausgereicht, ein zweizügiges Matt zu finden. In der Mittagsrunde gab es mal wieder einen Sieg von Michael Hess. Kevin Rommel hatte zu viel Respekt vor der gegnerischen DWZ: Bilguudei Tuvshin (Bielefeld, 1160). Deshalb bot er dem Gegner bei fast 2 Bauern besserer Stellung Remis.
Ethan Schirneck bekam die Überraschung des Turniers: Timo Kecksel (Beelen). Laut Dieter Hofene spielt der sein erstes Turnier. Gegen Ethan zeigte er wenig Gegenwehr. Dann kam die letzte Runde. Tobias Bednorz kriegte die jüngste Teilnehmerin Eva Damien aus Köln-Porz und verlor früh die Dame und damit auch diese Partie. Mit einem Punkt belegte er den vorletzten Platz von 66 Kindern. Michael Hess durfte gegen Fynn Blomenkamp (Schnathorst, 738). Der 7-Jährige griff an, Michael stand "tot". Er bot Damentausch an, der Gegner zog die Dame weg. Da wurde er kurzerhand auf h2 matt gesetzt. Ein unüberlegter schneller Zug und die Partie ist vorbei. Glück für Michael! Mit nun 3 Punkten belegte er Platz 51. Gegen Johann Käuper (Delbrück, 1220) spielte Kevin Rommel zu passiv. Titus konnte ihm auch hier ein paar wichtige Tipps geben. Aber mit 4 Punkten hat er die Vorgabe für dieses Turnier erreicht. Er belegt Platz 20. Vielleicht versöhnt ihn seine neue 4-stellige DWZ. Ethan Schirneck ließ sich nicht beeindrucken, weder von der weiten Anreise seines Gegners, noch von der Unaussprechlichkeit des Nachnamens Marko Krstovic (Düsseldorf, 1057). Wollte Ethan doch noch die obere Vorgabe (5 bis 5,5 Punkte) erreichen. Es gelang der dafür notwendige Sieg. Damit konnte er doch noch zur Spitzengruppe aufschließen und wurde Fünfter. Da Anna Duchstein Platz 4 belegte und den Mädchenpokal gewann, blieb der Pokal für Platz 4 für Ethan. Auf dem Foto ist der blaue Pokal vor Ethans blauer Jacke schwer zu erkennen. Da wurde selbst Titus ein wenig neidisch. Hatte er doch vor Jahren den unglücklichen 4. Platz belegt, als es nur 3 Pokale zu gewinnen gab. Auch Ethan wird eine persönliche Höchst-DWZ erlangen.

Was gab es bei den "Großen"? Titus Stevens war gegen den Belgier Bart Carrijn (1691) nicht über Remis hinaus. Er verliert 33 DWZ und 21 Elo-Punkte. Gemischte Erfolge bei Familie Bünte. Nur 1 aus 2 für Kirsten Bünte am heutigen Tag. Mit Platz 23 ist sie dritte weibliche Teilnehmerin. Andreas Bünte holte heute 1,5 Punkte. Platz 31 von 41 Spielern kosten ihn zwar nur wenige DWZ, aber die erreichte 1600er Marke muss er wieder verlassen. Aber Judith Bünte gewann auch heute beide Partien und kletterte trotz der Erstrundenniederlage noch auf Platz 7 bei 66 Teilnehmern und wurde damit beste weibliche Teilnehmerin. Glückwunsch zum Damenpreis.

 

13. April 2019 Zweiter Tag des Schloss-Open in Werther

(Informationen von Hartmut Dürkop)

In der Morgenrunde bleiben Tobias Bednorz und Michael Hess erfolglos, beide spielen zu schnell. Tobias verliert gegen den 3 Jahre älteren Colin Sahrhage (Werther, 941) und Michael verliert gegen den U10-Spieler aus Bielefeld Anton Großekathöfer. Das halbe Mannschaftsduell Bielefelder U10 gegen Rhedaer U12 konnte Ethan Schirneck ausgleichen durch seinen Sieg über Emil Leon Specht, der nach Einschlag des Läufers auf h2 zu früh aufgab, obwohl ihn das "nur" eine Qualität gekostet hätte. Kevin Rommel stellte zunächst einen Springer ein, gewann dann einen Läufer zurück und plötzlich waren beide Rochadeflügel offen. Mit Dame und zwei Türmen hatte Kevin die Mehrheit dort gegen nur einen Turm von Milian Größchen (Lieme,1130), was den Sieg für Kevin bedeutete.
 
In der Mittagsrunde machte Michael Hess dann seinen ersten Punkt, nicht ohne vorher schlecht gestanden zu haben. Aber der vereinslose Jonas Stampehl wusste das nicht auszunutzen. Beelen konnte das Vereinsduell gegen uns ausgleichen. Nach dem anfänglichen 3:1 hatte Michael ja schon verloren, nun erwischte es Tobias Bednorz gegen Maximilian Schellenberg (853). Kevin Rommel hatte auch einen Vereinslosen als Gegner. Julius Strähnz soll schon im Verein gewesen sein, hat aber wieder aufgehört. Im Endspiel konnte Kevin die Partie gewinnen. Ethan Schirneck hatte mit Anna Duchstein (Porta Westfalica, 1251) ein stärkeres Kaliber vor sich. Keiner konnte sich vom Gegner absetzen. So wurde die Partie remis.
 
Das bedeutete, dass nun beide am Nachmittag mit 2,5 Punkten gegeneinander spielen sollten. Unglückliche Situation! Sollte einer verlieren, wäre er raus aus der Führungsriege. Bei Remis hätten wir 2 Spieler mit je einem ganzen Punkt Rückstand auf die bis jetzt ungeschlagenen Spieler. Doch zunächst verlor Michael Hess gegen Maximilian Jürgenpott (Bad Essen). Er hatte eine Figur verloren wegen Berührung der Dame, konnte diesen Nachteil wieder ausgleichen. Er war aber so in entwickelt, dass der nächste Qualitätsverlust nicht lange auf sich warten ließ. Tobias Bednorz konnte gegen den Brackweder Furkan Soldat seinen ersten Punkt einheimsen. Tobias machte den sprichwörtlichen den vor vorletzten Fehler (den vorletzten Turmeinsteller nutzte der Gegner nicht aus). Als der dann seine Dame stehen ließ, konnte Tobias die Partie nicht mehr verlieren. Nun zu Kevin Rommel und Ethan Schirneck zurück. Sie einigten sich auf das für beide beste Ergebnis: Remis. Dass das nicht geschoben ist, sieht man daran, dass als kleines Präsent zwei Anti-Stress-Bälle von Michael Henkemeier für die längste Partie ausgelobt waren und beide diese Knautschbälle bekamen.
 
Und wie spielten nun die "Großen"? Titus Stevens gewann nach dem gestrigen Zeitnotfehler seine Morgenrunde gegen Dr. Roger Klahold (ebenfalls Bl. Spr. Paderborn, 1747). Gegen den Lippstädter, jetzt für 2hoch6 Bielefeld spielende Christopher Homfeldt lief er in eine Remisvariante. Er ist mit 1,5 Punkten im Lot. Während Judith Bünte im D-Open heute beide Spiele gegen Jan Hilverda und Paul Böckmann (1000er und 1200er DWZ-Bereich) gewinnen konnte, gab es in der Morgenrunde für Kirsten und Andreas Bünte im C-Open nur Niederlagen. Stefan Grasset und Florian Schreiber waren die Sieger. Nachmittags behielt Kirsten Bünte im ausgeglichenen Spiel Gegen Helmut Huber die Nerven und konnte das Spiel siegreich beenden. Andreas Bünte verwehrte sich der Angriffe des nächsten Brackweder Jugendspielers Cedric Riedel.

12. April 2019 Erster Tag des Schloss-Open in Werther

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute begann das Schloss-Open in Werther. Obwohl 2 Rhedaer Spieler leider nicht mehr über die Nachrückerliste ins Turnier hineinrutschen konnten, ist der Rhedaer Schachverein in Mannschaftsstärke dabei. 4 Spieler tummeln sich bei den Erwachsenen, 4 Nachwuchsspieler im Kinderturnier. Eingeläutet wurde wurde gleich zum Einspielen mit einem Trainings-Mannschaftsturnier gegen unsere Schachfreunde aus Beelen. Dieter Hofene hatte auch 4 Kinder dabei. Kevin gewann mit einem Mattangriff auf den rochierten König, Tobias konnte seinen Gegner mit einem seiner Angriffe auf Schäfermatt überraschen, gewann aber zunächst nur einen Turm. Später kam aber noch die Dame hinzu.  Der nächste war Michael Hess, der sich nach anfänglichem Figurenverlust auf Mattangriff setzte. Er trieb den König bis f5, konnte dort aber kein weiteres Schach mehr geben. Er opferte sogar noch einen Turm, dadurch war die Dame auf a8 abgelenkt und konnte ihrem König nicht mehr zu Hilfe eilen. Michael gewann zum 3:0. Ethan stand im Endspiel einen Bauern schlechter. Er gab auf, weil das Turnier beginnen sollte.
 
Tobias Bednorz musste sich dem 2 Jahr jüngerem Constantin Schmitz (Erftstadt, 1034) beugen. Ethan Schirneck hatte keine Mühe mit dem ein Jahr jüngerem Felix Blomenkamp (Schnathorst, 780), Michael Hess wurde gegen Leon Vielmeier (Beelen, 1191) gelost. Er konnte zwar den König auf b1 (mit eingesperrtem Ta1) fixieren, fand aber nicht die Mattdrohung, die den Gegner vor arge Probleme gestellt hätte. So ging der Punkt quasi ohne große Gegenwehr an den Favoriten. Kevin Rommel war jetzt ein wenig von der Rolle. Lorena Gerlach (SchachAkademie Paderborn, noch ohne DWZ) griff in der Eröffnung schon an und Kevin fand nur ein schwaches Kd7 mit dahinter stehender Dame auf d8. Den Turmverlust konnte er zwar wieder wettmachen, übersah aber den Gewinnweg zum Sieg und einigte sich bei positionellem Vorteil von 2 Bauerneinheiten auf Remis.
 
Judith Bünte verliert gegen den Vater von Ethans morgigen Gegner Emil Leon, also Oliver Specht (Bielefeld, 1146), Andres Bünte wehrte sich vergebens gegen Helmut Ott (Kirchlengern 1759) und Kirsten Bünte hatte gegen Michael Volbracht (Welper, 1797) zwar einen Mehrbauern, konnte diesen aber nicht verwerten. Ein Remis steht ihr trotzdem gut zu Buche. Noah Stirnberg (Bl. Spr. Paderborn, 1811) stand heute Mittag nur auf der Nachrückerliste, konnte aber doch noch in die B-Gruppe hineinrutschen. Der machte Titus Stevens das Leben schwer. Das Damenendspiel mit 3 Leichtfiguren gegen 2 Türme konnte Titus nicht mehr halten. So steht eine Null auf seinem Konto.

10. April 2019 Teilnahme an NRW-Qualifikation der U14 Mannschaften geschafft

Ende Januar fand in Brackwede die U14-Mannschaftsmeisterschaft von Ostwestfalen-Lippe statt. Dabei belegte unser Team einen tollen vierten Platz. Damit hat sich die Mannschaft die Teilnahmeberechtigung für das NRW-Qualifikationsturnier erspielt. Diese Information haben wir heute bekommen. Am 04. Mai treffen sich in Dortmund 20 Mannschaften aus ganz NRW um diue sechs Mannschaften zu ermitteln, die dann im Juni an der Jugendmannschaftsmeisterschaft von NRW teilnehmen. An dieser Stelle nochmal ein herzlicher Glückwunsch an das Team.

08. April 2019 Außerordentliche Bezirksversammlung des Schachbezirks Bielefeld

Der Schachbezirk Bielefeld musste seine Satzung ändern, um die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt bestätigt zu bekommen. Aus diesem Anlass hatte der Vorstand des Schachbezirks nach Schloß Holte-Stukenbrock eingeladen, um dort über eine neue Satzung zu diskutieren. Von uns nahm Thomas Bergmann an der Versammlung teil. Zum einen in seiner Eigenschaft als Vereinsvorsitzender, aber auch als zweiter Spielleiter im Bezirk. Dadurch, dass einige Vorstandsmitglieder sehr gut vorgearbeitet hatten, wurde ein Satzungsentwurf vorgelegt, der auch den Anforderungen des Finanzamtes entsprach (vielen Dank an dieser Stelle an die Mitarbeiter in der Behörde für die Unterstützung). Nach kurzer Diskussion konnte die Satzung dann auch einstimmig verabschiedet werden. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer vom Rücktritt des Bezirksvorsitzenden Hartmut Beckmann in Kenntnis gesetzt. Mehr über die Arbeit im Bezirk wird in der ordentlichen Versammlung, vermutlich im Juni, gesprochen.

07. April 2019 Vierte Mannschaft gegen Ennigerloh-Oelde 3 erfolgreich

Mit einem 4:2 Sieg schickt die vierte Mannschaft uns in die längere Osterpause. Der älteste Spieler, Reinhard Kuhr und der jüngste Spieler, Kevin Rommel, an Brett sechs rahmten heute die Mannschaft ein. Und beide verloren dann leider. Aber das waren die einzigen Niederlagen. Dirk Oenning, Detlef Kreienberg, Markus Schweins und Ethan Schirneck konnten voll punkten, und damit den 4:2-Sieg sicherstellen. Eine schöne Leistung. Damit steht vor der Schlussrunde ein dritter oder vierter Platz zu Buche (das hängt vom Ausgang des noch nicht gemeldeten Spiels ab).

06. April 2019 U-20 Mannschaft bleibt weiter ungeschlagen

Der weite Weg führte die U20 am Samstag nach Soest, wo sie nach den Aufstellungen an diesem Tag auch als klarer Favorit gelten musste. Aber wie das so ist als Favorit, manchmal wird es schwieriger, wie man sich das zu Spielbeginn vorstellt. Gut für uns war, dass Tom Kolkmann gar nicht erst spielen musste. Die Soester ließen das sechste Brett frei, und damit gingen wir 1:0 in Führung (Tom hätte aber zu gern gespielt). Am Brett fünf wechselte das Spielglück mehrfach, Damenverlust auf unserer Seite, Damenverlust auf der anderen Seite. Am Ende behielt Oskar Merle die Nerven, und stellte auf 2:0. Für den dritten Punkt sorgte Karl Kleinhaus, der sein Spiel in aller Ruhe runterspielte, sich auch davon nicht irriteren ließ, das sein König luftig in der Gegend stand, und das Ziel eines Angriffs wurde. Den vierten Punkt steuerte Titus Stevens bei. Eigentlich auch ungefährdet. Im Endspiel hatte Titus einige Mehrbauern, die auch noch verbunden waren, und als sie dann anfingen, sich auf die gegnerische Grundreihe auf den Weg zu machen, gab sein Gegner auf. Der Mannschaftssieg war damit in trockenen Tüchern. Judith Bünte hatte sich inzwischen aus einer etwas unglücklichen Lage herausgespielt. Einen Qualitätsverlust konnte sie wieder wettmachen, und vereinbarte dann mit ihrem Gegner ein Unentschieden. Blieb noch Kirsten Bünte, die irgendwie gar nicht so richtig ins Spiel kam. Der Spielverlauf war von außen gesehen, wirklich unglücklich. Ihr Gegner setzte dann einen Freibauern in Marsch, und durch die nicht optimale Figurenaufstellung konnte Kirsten diesen Mehrbauern nicht stoppen. So blieb dann nur die Aufgabe, was für den Mannschaftserfolg aber unerheblich war. Mit einem klaren 4,5:1,5 fuhren wir wieder nach Hause, und führen die Tabelle in der Verbandsliga nach drei Runden mit 10:0 Punkten an (zwei der kommenden Mannschaften haben ihre Mannschaften zurückgezogen, so dass die Ergebnisse gegen diese Mannschaften bereits eingerechnet sind). Im nächsten Heimspiel gegen zweihochsechs Bielefeld kann schon eine Vorentscheidung über die Meisterschaft fallen.

06. April 2019 Zweiter Auftritt der U10 in der Verbandsliga

Zum zweiten Spieltag hatten wir die Mannschaften vom Bielefelder SK und Ennigerloh-Oelde zu Gast. Nachdem kleine organisatorische Schwierigkeiten in der Anfahrt des Spiellokals seitens eines Teams gelöst waren, konnten sich die Mannschaften aus Bielefeld und Oelde an die Bretter setzen (wir hatten zunächst  spielfrei, und spielten untereinander eine Trainigspartie unter Turnierbedigungen). Bielefeld setzte sich klar mit 4:0 durch, und spielte anschließend direkt gegen unsere Mannschaft. Am Spitzenbrett hatte es Marvin Schnitker schwer. Marvin versuchte zwar viel, aber sein Gegner behielt die Übersicht und konnte sein Spiel souverän für sich entscheiden. Bei Alexander Döding war auf dem Brett viel los. Er setzte seinen Gegner eindrucksvoll unter Druck, öffnete dessen rochierte Königsstellung und griff mit Mann und Maus an. Irgendwann stand sogar ein dreizügiges Matt auf dem Brett, aber ich bin sicher das hätten auch ältere wie Alexander nicht oder nicht sofort gesehen. Der Gegner konnte dann einen Fehler von Alexander ausnutzen, und diesen auf der Grundreihe mattsetzen. Mit ein wenig mehr Erfahrung wäre hier der Ausgleich drin gewesen, aber das wird sehr schnell kommen. Jedenfalls eine tolle Partie von unserem mit Abstand jüngsten Spieler im Verein. Felix Oberschäfer spielte sogar seine erste richtige Turnierpartie, und das gleich in der U10-Mannschaft. Er zeigte sich aber nur wenig beeindruckt, und hielt sein Spiel (immerhin gegen einen Spieler mit DWZ) sehr ausgeglichen, und kam sogar in ein Turmendspiel mit einem Mehrbauern. Auch da machte er noch viel richtig, verlor aber irgendwann seinen verbliebenen Mehrbauern, und es kam zum "toten" Endspiel mit jeweils einem König und Turm. Beide wollten aber weiterspielen, bis der Bielefelder auch noch seinen Turm einstellte. Nun war es eigentlich eine Frage der Technik, um mit König und Turm mattzusetzen. Hier kamen aber die Faktoren Unerfahrenheit und Aufgeregtheit hinzu, und der  Bielefelder Spieler rettete sich in eine dreifache Zugwiederholung. Das Remis ist für Felix trotzdem ein schöner Erfolg im ersten Spiel - herzlichen Glückwunsch. So blieb die "Ehre" des längsten Spiels wieder bei Tobias Bednorz. Auf seine gewohnte Art versuchte Tobias, seinen Gegner zu überrennen. Das klappt aber leider nicht immer. Der König von Tobias wurde jedenfalls sprichwörtlich mitten auf dem Brett (d4) mattgesetzt, so war er zumindest am schönsten Matt des Tages beteiligt. Die Niederlage von 0,5:3,5 fiel etwas hoch aus, wäre bei optimalem Ausgang doch auch ein 2:2 drin gewesen, aber unter dem Strich haben sich die Bielefelder den Sieg verdient.

04. April 2019 Monatsblitzturnier mit Überraschungen

Die ersten beiden Plätze gehören allerdings nicht dazu. Diese belegten Frank Bellers und Frank Erfeldt. Während Frank Bellers ohne Punktverlust die ersten sieben Spiele beendete, und sich am Ende ein frühres Remis gegen Rigobert Ophoff "leisten" konnte, musste Frank Erfeldt im direkten Spiel gegen Frank Bellers die entscheidende Niederlage hinnehmen. Mit Platz 2 kann er aber immer noch zufrieden sein. Den dritten Platz belegten gleichauf Rigobert Ophoff und Thomas Bergmann. Nach zwei Auftaktniederlagen blieb Thomas dann ohne weitere Niederlage. Das war schon eine Überraschung. Auch David Pimshteyn war von seinen 5 Punkten sehr überrascht. Nach einer spielfreien Runde in der Mitte des Turniers konnte er drei Partien in Folge gewinnen, und sich damit auf den fünften Platz schieben. Hinter ihm folgten Andreas Bünte, Matthias Bergmann, Reinhard Kuhr und Oskar Merle. Oskar "vergab" einen besseren Platz durch einige Niederlagen durch Zeitüberschreitung. Aber man konnte in vielen Partien sehen, das da mehr drin war und bald auch sein wird.

31. März 2019 Dritte Mannschaft legt nach

(Informationen von Josef Stöppel)

Nach den beiden hohen Siegen der zweiten Mannschaft, konnte heute die dritte nach- und noch einen drauflegen. Mit einem 8:0 im Gepäck wurde die kurze Heimreise von Gütersloh zurück angetreten. An allen acht Brettern behielten unsere Spieler den Punkt: Karsten Döding, Heiko Rieke, Johann Martens, Tom Kolkmann, Christian Brandt, Josef Stöppel, Detlef Kreienberg und Markus Schweins. Mannschaftsführer Josef Stöppel hatte in seinen Unterlagen bis 2008 nachgesehen. Das beste Ergebnis war in dieser Zeit ein 7:1 gegen Verl III - und das 2009! Das nächste Mal, so Josef, wird mit Sicherheit schwieriger.

30. März 2019 Viererpokal auf NRW-Ebene, Runde 1

(Informationen von Matthias Bergmann und Daniel Ewerszumrode)

Auf Bezirksebene konnten wir uns für den Viererpokal auf NRW-Ebene qualifizieren Ein großartiger Erfolg. Wir wurden in eine Gruppe mit dem Gastgeber SK Münster, sowie den Teams aus Waltrop und Gladbeck gelost. Leider war es nicht einfach eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Schließlich erklärten sich Rigobert Ophoff, Daniel Ewerszumrode, Matthias Bergmann und Andreas Bünte bereit, nach Münster zu fahren. Bedanken möchte ich mich auch bei Sebastian Peter, der auch hätte spielen können. Vor Ort ergab die Auslosung, dass wir gegen Waltrop spielten.

Rigobert hatte sich mit den schwarzen Figuren einem starken Angriff des Gegners auf dem Königsflügel, der mit nahezu allen Figuren stattfand,  tapfer widersetzt, konnte aber letztlich den Verlust leider nicht verhindern.

Matthias hatte als Weißziehender rasch einen forschen Angriff des Gegners auf dem Damenflügel auf dem Brett, der aber glücklicherweise nicht zum Sieg, sondern nur zu einer Remisstellung am Ende führte. Die Partie war als erstes zu Ende.

Andreas spielte eine schöne Partie mit (vermutlichen) Chancen für beide Seiten. Andreas spielte am Ende mit einer Dame und verbundenen Freibauern gegen zwei Türme und einen Springer. Beide einigten sich nach zähem Kampf auf ein Remis, vielleicht wäre sogar noch mehr für Andreas drin gewesen.

Daniel spielte noch in einer etwas unklaren Stellung mit Dame, Turm und Bauern. Sein Gegner hatte einen Mehrbauern am linken Flügel mit absehbarem Verlust für Daniel. Er konnte mit einer Mattdrohung bzw. positionellem Gewinn am rechten Flügel allerdings Dauerschach durch seinen Gegner erzwingen. Nach fünfeinhalb Stunden einigten sich dann auch beide auf das unvermeidliche Remis.

So oder so hat sich die Mannschaft gegen eine gute und auch nominell überlegene Waltroper Mannschaft tapfer geschlagen in einem Turnier, das über die fast gesamte Distanz ging. Der Kampf zwischen SK Münster 32 und Gladbeck war schon vorher mit einem überlegenen 3,5 : 0,5 für Münster ausgegangen.

30. März 2019 Stadtmeisterschaft im neuen Gewand - ein Erfolg

Seit Jahrzehnten wechseln sich die Schachvereine aus Rheda und Wiedenbrück in der Durchführung der Stadtmeisterschaft ab. Leider nahmen in den letzten Jahren immer weniger Spieler an diesen Titelkämpfen teil. Vierstündige Schachpartien innerhalb der Woche zwischen 19:20 und 23:30 Uhr waren für viele einfach nicht mehr attraktiv. In Rheda wollten wir in diesem Jahr einen neuen Weg gehen: wir spielen an einem Samstagnachmittag, und dann nicht lange Turnierpartien, sondern 7 Runden im Schnellschach mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie. Die längstmögliche Spielzeit war also 30 Minuten. Das hatte aus unserer Sicht mehrere Vorteile, unter anderem viele abwechslungsreiche spannende Spiele, Teilnahmemöglichkeiten auch für Jugendspieler und ein nettes Umfeld mit Gesprächen und Kennenlernen bei Getränken und Kuchen. Das sich 23 Teilnehmer einfanden bewies, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Bedenkt man, dass zeitgleich vier weitere Spieler von uns in Münster beim Viererpokal beschäftigt waren, ist das ein super Ergebnis und eine Bestätigung. Eindeutig der stärkste Spieler war Titus Stevens, der sich noch kurzfristig anmelden konnte. Titus gewann alle Spiele, war aber auch hier und da sehr gefordert. Insbesondere Oskar Merle setzte ihm hart zu. Hier war Titus nicht nur am Rand einer Niederlage. In der Zeitnotphase unterlief Oskar aber ein entscheidender Fehler, den Titus souverän zum Erfolg führte. Seniorenstadtmeister wurde Detlef Kreienberg, der sich auch den Pokal Ü65 sicherte. In der "Seniorenklasse" Ü50 konnte sich der vereinslose Manfred Fechner durchsetzen, der ein tolles Turnier spielte. Gleichzeitig wurden auch die Stadtmeister in den Jugendklassen ermittelt. Stadtmeister wurden: Tom Pohlschmidt (U20), Oskar Merle (U18), Ethan Schirneck (U16), Kevin Rommel (U14), Moritz Recker (U12), Marvin Schnitker (U10) und Alexander Döding (U8). Stadtmeister der vereinslosen Spieler (noch nie in einem Schachverein engagiert) wurde Joris Große-Banhorst. Stadtmeister der Spieler, die noch nie eine DWZ hatten wurde Tobias Bednorz. Vielen Dank auch an die, die hinter den Kulissen in der Küche mitgeholfen haben. Hier die komplette Tabelle und einige Bilder

Platz Name Punkte
1 Stevens, Titus 7
2 Pohlschmidt, Tom 6
3 Fechner, Manfred 4,5
4 Dürkop, Hartmut 4,5
4 Merle, Oskar 4,5
6 Fechner, Werner 4
7 Erfeldt, Frank 4
8 Koch, Gisbert 4
9 Kreienberg, Detlef 4
10 Döding, Karsten 4
11 Schirneck, Ethan 4
12 Kuhr, Reinhard 3,5
13 Rommel, Kevin 3,5
14 Landwehr, Herbert 3
15 Recker, Moritz 3
16 Döding, Alexander 3
17 Schnitker, Marvin 3
18 Bednorz, Tobias 3
19 Wunder, Matwej 3
20 Hess, Michael 2,5
21 Oberschäfer, Felix 2
22 Stiben, Artur 2
23 Große-Banholt, Joris 2

28. März 2019 Jahreshauptversammlung

In diesem Jahr ging es nicht um Vorstandswahlen, so war es eine "ganz normale" Jahreshauptversammung. Wir haben auf das zurükgeblickt, was im letzten Jahr gut und was nicht so gut gelaufen ist. Wir haben auch erste Ideen entwickelt, was wir im Verlauf des Jahres so machen wollen. Daher war es eine gute und wichtige Jahreshauptversammlung. Über Einzelheiten werden wir die Mitglieder informieren, entweder über unseren Verteiler oder über die Homepage. Ihr könnt gespannt sein.

27. März 2019 Abschluss des Regionalpokals - Zwei Pokale gehen nach Rheda

Zum "feierlichen" Abschluss des Regionalpokals 2018/2019 sind wir gestern nach Ennigerloh-Oelde gefahren. Hier stand das Abschluss-Blitzturnier auf dem Programm, an dem nicht nur die eigentlichen Regionalpokalspieler teilnehmen konnten, sondern auch "Gäste", die sich "nur" für das Blitz-Event interessierten. Das gestrige Event machte das Turnier "rund", hatten wir uns doch schon zu Saisonbeginn zu einem Auftaktblitz, damals in Beelen, getroffen. Co-Sieger des gestrigen Turniers wurde Frank Bellers, der auch schon das erste gewinnen konnte, und somit den Pokal für den "Blitzkönig" des Regionalpokals überreicht bekam. Aber auch die nachfolgenden Platzierungen wurden noch in 11 Runden nach Schweizer System ausgekämpft. Schließlich bedeutete die Rangfolge in den kombinierten Blitzturniern auch die erste Feinwertung bei Punktgleichheit im eigentlichen Regionalpokal. Hier wurde es aus unserer Sicht besonders spannend, aols es um den Gewinner des Ratingpreises "Unter 1700 DWZ" ging. Hier waren einige Spieler punktgleich aus dem Regionalpokal hervorgegangen, die noch für den Ratingpreis in Frage kamen. Schließlich wurde es ein Rennen zwischen Matthias Bergmann und Andreas Bünte. Letztlich konnte Matthias den Pokal entgegennehmen, und er freute sich sichtlich darüber. Von uns waren dann noch Tom Pohlschmidt, Samer Alhaj Mohamad und Thomas Bergmann dabei, die aber beim Blitzturnier keine wesentliche Rolle spielten. Die genauen Platzierungen im blitzranking oder im Regionalpokal werden im Verlauf des heutigen Tages veröffentlicht, und dann der hier nachgetragen.

24. März 2019 Spätestens jetzt hat die zweite Mannshaft einen Lauf,

(Informationen von Gisbert Koch)

aber das kommt für den Aufstieg vielleicht ein kleines bischen zu spät. Nach dem 6,5:1,5 Sieg am siebten Spieltag, legte das Team heute noch einen drauf, und besiegte Brackwede 3 mit 7.5:0,5. Nachdem Natalia Rosas Ibarra früh ins Remis einwilligte, gingen alle anderen Spiele an Rheda, auch wenn der Ausgang an einigen Brettern zumindest lange offen blieb. Sebastian Peter, Kirsten Bünte, Kai- Uwe Deißler, Matthias Bergmann, Andreas Bünte, Gisbert Koch und Judith Bünte konnten sich jeweils den ganzen Punkt gutschreiben lassen. Damit ist der zweite Tabellenplatz in sehr naher Reichweite, das wäre zwar kein Aufstiegsplatz, aber ein toller Erfolg.

23. März 2019 Gelungener Abschluss der U16-Saison

Irgendwie hatten zumindest die Älteren heute einen "Flash-back". Es ging zum einen nach Hücker-Aschen zum Abschlussspiel der U16 in der Verbandsklasse 2018/2019. Zumindest ging es aber auch zeitlich zurück, gefühlt in die 70er Jahre. Das bezieht sich vor allem auf die Einrichtung des Spiellokals (eine klassische alte Dorfgaststätte), wie auch die guten alten analogen Uhren. Die jungen Spieler waren darüber schon etwas irritiert, hatten sie so was bisher doch noch nie gesehen. Aber das sollte für das eigentliche Spiel keine Rolle spielen.

Gwergis Gök kam gut ins Spiel, und konnte sich zwei glatte Mehrbauern erarbeiten, den gegnerischen König in der Mitte halten. Viel sprach nach einer halben Stunde für ihn. Gwergis konnte sogar weiteres Material gewinnen, bis er sich seine Dame einfangen ließ, und für sie nur einen Turm bekam. Das brachte ihn aber nicht aus der Ruhe, hatte er doch schin bei der Anfahrt ein gesundes Selbstbewusstsein an den Tag gelegt. Es dauert nicht lange bis er zu einem Doppelangriff seines Läufers auf König und Dame kam. Gergis verlor noch einen Turm. Überraschend hatte er trotzdem immer noch einen Turm und eine Figur mehr. Die Partie war nichts für schwache Nerven (insbesondere bei den Zuschauern). Fehler und Einsteller auf beiden Seiten des Brettes, aber das Ende sprach wieder für Gwergis. Es gab ein Matt auf dem Brett, und Gwergis sah es. Mit einer kleinen Kombination war der erste Punkt für Rheda eingefahren.
Bei Tom Kolkmann war am Spitzenbrett nach einer halben Stunde noch nicht viel passiert. Tom versuchte die Initiative zu übernehmen, und zwar mit einem mutigen Bauernvorstoß am Königsflügel. Nach Öffnung der g—Linie griff Tom mit beiden Türmen den kurzrochierten König an, während es sein Gegner auf der anderen Seite mit dem langrochierten König von Tom aufnehmen könnte. Er tat es aber nicht. Damit blieben die Drohungen von Tom, und er konnte die offenen Linien ausnutzen, und den Gegner nach knapp über 20 Zügen sehr schön mattsetzen, und auf 2:0 erhöhen. Das war wichtig, weil die anderen beiden Partien inzwischen klar auf Verlust standen.
Kevin Rommel spielte seinen bekannten Stil. Er gab einen Bauern, hatte dafür aber ein schönes druckvolles Spiel bekommen. Das schien den Bauern auf alle Fälle wert gewesen zu sein. Das Brett war aber noch sehr voll und im Zentrum sehr unübersichtlich. Eine Unaufmerksamkeit , ein Fehler könnte entscheiden. Hier behielt die erfahrerne Spielerin aus Hücke-Aschen etwas mehr die Ruhe. Es kam zu einigen Abtauschaktionen, aus denen heraus sich Kevins Stellung deutlich verschlechtert hatte. Der König hatte nicht rochiert, und die Bauernstruktur war nicht wirklich gut, während die weißen Figuren inzwischen ganz aussichtsreich standen. Nun setzten sich die weißen Figuren en immer mehr durch. Kevin kam Zug für Zug in Nachteil, ihm fehlten schon drei Bauern. Die Gegnerin hatte auch schöne verbundene Freibauern, die schon weit vorgezogen waren, und zur Umwandlung strebten. Dann ließ sie Kevin am ausgetreckten Arm zappeln, bis sie dann doch mattsetzte und zum 2:1 verkürzen konnte.
Der Gegner von Ethan Schirneck spielt ziemlich schnell. Ethan ließ sich davon aber nicht  anstecken, und die Partie blieb im Gleichgewicht. Ethan versuchte nun aktiver zu werden. Das gelang aber nur bedingt. Im Gegenteil, irgendwie irgendwo irgendwann war eine Figur weg. Da wurde es dann schwierig. Diesen Nahteil verwertet sein Gegner sehr sauber. So kam Etahn an diesem Nachmittag nie in die Nähe eines Remis oder gar eines Sieges.
So blieb es am letztlich verdienten 2:2. Die U16 schließt die Saison im Mittelfeld ab. Neben den vier hier genannten Spielern haben auch Dimitriy Ovetskyy, Moritz Recker und Michael Hess mitgespielt. Vielen Dank auch an Euch.Ich hatte den Eindruck, dass sich das Team sehr gut verstanden hat. So macht es viel Spaß!

17. März 2019 Dritte Mannschaft erkämpft in Unterzahl ein 4:4

Mir nur sieben Spielern ging es in der Bezirksklasse zum Bielefelder SK, dritte Mannschaft. Durch den damit verbundenen 0:1 Rückstand ließ sich das Tema aber nciht verrückt machen. Insbesondere die Jugendspieler sorgten für einen erkämpften Mannschaftspunkt. So konnte Ethan Schirneck sein Spiel gewinnen, Tom Kolkmann und Christian Brandt steuerten Unentschieden bei. Für einen weiteren vollen Punkt sorgte Johann Martens, während Karsten Döding und Dennis Kröger ebenfalls Unentschieden erzielten. Die einzige Niederlage am Brett musste Mannschaftsführer Josef Stöppel akzeptieren. Damit liegt jetzt die Mannschaft auf Platz 5, gut im Mittelfeld.

16. März 2019 Auftaktsieg der U10

Heute ging endlich auch für die U10 die Saison los. Auftaktgegner war Ennigerloh-Oelde. Beide Mannschaften konnten nur zu dritt antreten. Netterweise stellten die Ennigerloh-Oelder dann so auf, dass die sechs anwesenden Spieler auch alle spielen konnten. Sehr fair, vielen Dank! Für Rheda ging es prima los. Nach knapp 10 Minuten hatte Alexander Döding in seinem ersten Mannschaftsspiel für uns, seinen Gegner mattgesetzt. Bei aller verständlichen Nervosität war das eine sehr schöne Partie von Alexander. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Auftaktsieg!N ach dem Sieg des jüngsten, ließ sich der "älteste" nicht lange bitten. Marvin Schnitker konnte sein Gegenüber überraschen und ebenfalls schnell mattsetzen. Die längste Vorstellung bot Tobias Bednorz. Tobias versuchte, mit seiner Dame den Ennigerloh-Oelder Spieler anzugreifen, aber eine Dame allein macht noch keinen Sommer (bei dem Wetter heute ein dankbarer Kalauer). Jedenfalls wurde die Entwicklung sträflich vernachlässigt, was dem Gegner das notwendige Gegenspiel gab. Dem Druck konnte Tobias nicht standhalten, und er musste das Matt zulassen. Das tat dem 2:1 Mannschaftssieg dann aber keinen Abbruch. Auch für die U0 geht es am 06. April weiter.

16. März 2019 Kampfloser Sieg der U20 in der Verbandsliga

Leider musste unser Gegner das Spiel frühzeitig absagen, Werther zu viele Ausfälle zu beklagen hatte. Für den Spieltag bedeutet das dann ein glattes 6:0. Weiter geht es am 06. April in Soest.

16. März 2019 Stadtputztag

Das war ein total verregneter Stadtputztag, zumindest zu Beginn. Gingen wir noch im strömenden Regen los, beruhigte sich das Wetter nach gut einer Stunde. Trotzdem jede Menge Respekt ans Stadtputztag-Team, das sich die Aufgabe gestellt hatte, den Hambusch ein Stück sauberer zu machen. In drei Gruppen gingen wir an den Start. Eine Gruppe ging nach links, eine nach rechts und eine geradeaus. Unterwegs trafen sich die beiden reinen Männer-Teams, was gleich bildlich festgehalten wurde. Das Frauen-Team war dagegegen auf anderen Wegen unterwegs. Irgendwie hatte es aber auch was, bei diesem Wetter unterwegs gewesen zu sein. Jedenfalls konnten jede Menge Müllsäcke gefüllt werden. Unser Dank gilt Famile Oenning & friends, Matthias Bergmann mit Tochter und Sohn, Thomas Bergmann, sowie Judith und Kirsten Bünte. Auf ein neues 2020!

10. März 2019 Erste Mannschaft überrascht

Am vorletzten Spieltag war die SG Enger-Spenge 1 zu Gast in Rheda. Enger-Spenge liebäugelt mit einem der ersten drei Plätze, die in diesem Jahr den Aufstieg in die Regionalliga bedeuten. Das war vielleicht ein Motivationsvorteil für Enger-Spenge.Wir hatten uns dagegen bisher nicht mit viel Ruhm "bekleckert". Es entwickelte sich ein tolles Spiel. In den ersten drei Stunden passierte nicht viel. Ersatzmann Thomas Bergmann löste dann die Ergebnisbremse, als er ein Remisangebot seines Gegners annahm. Die Stellung war gefühlt vorteilhaft für ihn, aber Thomas sicherte lieber den halben Punkt, als sich auf Experimente im Endspiel einzulassen. Rigobert Ophoff war mit seinem Ergebnis alles andere als zufrieden. Stand er doch nicht schlecht, fand er nicht den richtigen Weg und musste leider aufgeben. Diese Niederlage machte der zweite Ersatzspieler im Rhedaer Team, Sebastian Peter, schnell wieder weg. Sein Gegner versuchte Sebastian mit sehr direktem Spiel unter Druck zu setzen, Sebastian behielt aber den Überblick, und gewann sehr überzeugend. Für das 2:2 sorgte dann Frank Erfeldt, der ebenfalls ein Unentshieden erzielen konnte. Damit waren die Bretter 5 bis 8 erledigt, und die Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf die oberen Bretter. Samer Alhaj Mohamad vertagte eine Vorentscheidung, als auch er nach einer sehr gut geführten Partie ein Remis erzielte. Im Endspiel war weder für ihn, noch für seinen Gegner, mehr drin. Dann unterlag Marcus Otto im Spiel am Spitzenbrett, und zum ersten Mal lagen wir mit 2,5:3,5 zurück. Friedhelm Pohlmann musste hart arbeiten, um sein Endspiel mit einer Mehrfigur gegen einen Freibauern seines Gegners zu gewinnen. Ausgleich! Nun hatte Tom Pohlschmidt die Verantwortung für das Mannschaftsergebnis. Und Tom hat momentan jede Menge Selbstvertrauen. Er konnte einen Springer auf d6 installieren, und dann rund um die Figur herum einen starken Angriff starten, der mit einem souveränen Sieg endete. Nun gibt es eine längere Pause bis zum letzten Spieltag. Mit einem Sieg gegen Geseke könnte man dann doch noch einen schönen Sprung in der Tabelle nach oben machen und die Saison versöhnlich abschließen.

07. März 2019 Monatsblitzturnier wird wieder "Beute" von Frank Bellers

Gestern war es ein vergleichsweise leichtes Spiel für Frank Bellers, fehlten doch einige der üblichen Verdächtigen für einen Tagessieg. So marschierte Frank ohne jeden Punktverlust durch das Turnier. Um den zweiten Platz wurde es spannender. Die Entscheidung viel in der zweiten Turnierhälfte, als sich Matthias Bergmann nur noch ein Unentschieden "leistete". Damit hatte er Platz 2 sicher, vor Tom Pohlschmidt, der seinerseits einen halben Punkt Vorsprung auf Rigobert Ophoff ins Ziel brachte. Den fünften Platz teilten sich Oskar Merle und Thomas Bergmann. Siebter wurde dann Andreas Bünte vor David Pimshteyn.

03. März 2019 Zweite landet "Kantersieg"

(Informationen von Gisbert Koch)

Am Ende fallen auch mal ausgeglichene Partien an uns. Das war das erfreuliche Fazit des heutigen Spieltages, der mit einem sehr deutlichen 6,5:1,5 Sieg über unsere Schachfreunde aus Beckum endete. Damit untermauerte die zweite Mannschaft deutlich den Anspruch auf Platz 2 in der Tabelle, hinter den sehr konstanten Güterslohern. Den Anfang machte aus unserer Sicht Matthias Bergmann. Gisbert Koch erhöhte auf 2:0. Natalia Rosas Ibarra hielt den Abstanf durch ein Remis. Andreas Bünte musste die einzige Niederlage hinnehmen, bevor Sebastian Peter, Kirsten Bünte, Kai-Uwe Deißler und Judith Bünte jeweils den vollen Zähler einstreichen konnten.

03. März 2019 Vierte Mannschaft verliert gegen Stukenbrock

Beim Tabellenführer der Kreisliga war es für unser Team schwer. Hinzu kam, dass wir nur zu fünft antreten konnten, was uns gleich zu Beginn schon mit 0:1 in Rückstand brachte. Da die beiden mit Abstand stärksten Stukenbrocker ihrer Favoritenstellung gegen Reinhard Kuhr und Dirk Oenning auch gerecht wurden, musste es die "untere" Mannschaftshälfte richten. Hier konnten Markus Schweins und Oskar Merle gewinnen. Leider verlor Ethan Schirneck seine Partie, so dass es zur 2:4-Niederlage kam. Das ist bei der Ausgangslage aber immer noch ein achtbares Ergebnis.

02. März 2019 U20 startet mit einem Sieg in die Verbandsliga-Saison - Seeschlange entscheidet

- SeeschlanTraditionell beginnt die U20 Verbandsliga ihre Saison erst im März. Und wie im letzten Jahr war Brackwede unser Auftaktgegner. Aber das war es dann schon mit "Tradition". Noch im letzten Jahr hatten wir gegen Brackwede verloren. In diesem Jahr begann es vielversprechend. Tom Pohlschmidt spielte eine tolle Partie und konnte Rheda mit 1:0 in Führung bringen. Die Führung baute Titus Stevens auf 2:0 aus, als er die gegnerische Dame einsperren und fangen konnte. Kirsten Bünte und Karl Kleinhaus sorgten mit Punkteteilungen zusammen für den dritten Mannschaftspunkt. Damit konnten wir schon mal nicht mehr verlieren. Judith Bünte machte es dann noch einmal spannend. Sie verlor ihre Partie, hatte aber auch ihre Möglichkeiten. Nun lag es an Oskar Merle an Brett sechs. Ein Turmendspiel mit einem Bauern weniger konnte er aber letztlich nach mehr als 125 Zügen (!) das für den Mannschaftssieg erforderliche Remis sichern. Bereits in zwei Wochen geht es weiter, dann steigt mit der U10 auch die letzte Rhedaer Mannschaft in den Spielbetrieb ein.

27. Februar 2019 Fünfte Runde im Regionalpokal, und alles ist dabei

In einer vorgezogenen Partie konnte Matthias Bergmann gegen Frank Beckmann aus Beelen ein Unentschieden herausholen. Am regulären Spieltermin am Mittwoch in Oelde freute sich dann Andreas Bünte über einen Sieg gegen Matthias Theilmeier (Ennigerloh-Oelde). Für die Niederlage aus Rhedaer Sicht "sorgte" dann Thomas Bergmann gegen Felix Eickenbusch (ebenfalls Ennigerloh-Oelde) in der längsten Partie des Abends. Früh verlor Thomas einen wichtigen Zentrumsbauern (einfach übersehen). Diesem Rückstand lief er dann gut 50 weitere Züge hinterher, allerdings ohne seinem Gegner nun entscheidend davonziehen zu lassen. Später setzte Thomas alles auf eine Karte und startete eine Königswanderung, die ihn von h1 bis nach c7 brachte. Im 61. Zug gab es dann eine gute Möglichkeit in einem Turmendspiel mit gleichfarbigen Läufern ein Remis zu erreichen. Diese übersah Thomas allerdings mehr oder weniger leichtfertig, und das Spiel ging dann gegen halb zwölf "endlich" verloren. Den Abschluss des Regionalpokals bildet ein Blitzturnier in Oelde am 27. März, zu dem auch Spielerinnen und Spieler eingeladen sind, die nicht am Regionalpokal teilnehmen konnten oder wollten. Da es innerhalb es Turniers aber noch um die eine oder andere Feinwertung geht, wäre eine große Beteiligung eine super Sache.

24. Februar 2019 Klarer Sieg für Rheda 3 in der Bezirksklasse

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute hatten wir unsere Nachbarn aus Verl zu Gast. An zu weitem Fahrtweg kann es da nicht gelegen haben, denn sie kamen nur mit 6 Spielern. An einem Brett wurde so gar nicht gespielt, das Ergebnis genullt.

Johann Martens konnte sich über einen Kampflospunkt freuen. Schon das zweite Mal in dieser Saison saßen Gegner am 8. Brett, die ihrer Bedenkzeit gar keine Beachtung schenkten. Nach Egon Strotmeier aus Wiedenbrück, wo Dennis Kröger als Ersatz für die Zweite den Punkt nach 2 Stunden plus eigener Bedenkzeit einstrich, war es diesmal Ethan Schirneck bei seinem ersten Einsatz in der dritten Mannschaft. Er stand aber auch auf dem Brett besser. Mit Turm und Springer mehr bot er die Rückgabe des Springers für einen Bauern an. Doch dieses Danaergeschenk durchblickte der Gegner. Ethan hätte danach mit dem Läufer die Dame auf den König gefesselt. Als Nächster remisierte Heiko Rieke in einem Spiel mit gleichen Figuren. Doch hatte er dem Gegner einen gedeckten Freibauern verschafft. Dieser traute sich wohl nicht zu, diesen Vorteil ausnutzen zu können. In die Zeitnot von Karsten Döding (18 Züge in 4 Minuten) fiel der überraschende Sieg von Tom Kolkmann. Im Doppelturm- und Springer-gegen-Läuferendspiel schaffte er nicht nur beide Türme abzutauschen, sondern beide Randbauern gegen einen f-Bauern übrig zu lassen. Nun wollte der gegnerische König den einen Randbauern holen, während der Läufer den f-Bauern deckte, der von Toms König attakiert wurde. Später würde der Läufer den anderen Randbauern aufhalten. Doch kaum hatte der gegnerische König geschlagen, kam das Springerschach mit Gewinn des Läufers. Dennis Kröger, der erst nicht recht wusste, was er mit seiner Stellung anfangen sollte, eroberte schließlich doch den a-Bauern. Beim Vormarsch seiner b- und c-Bauern verbrauchte der Gegner so viel Zeit, dass Dennis auch auf Zeitgewinn reklamierte. Bei diesem Spielverlauf war die einzige Niederlage des Tages von Christian Brandt nur von statistischem Wert. Nach Damentausch war der Druck auf Karsten Döding's Stellung nicht mehr so groß. Angesichts des Kampfstandes willigte der Gegner ins Remis ein. Damit stand auch sportlich ein 5:2-Sieg fest.

23. Februar 2019 Ein Brettsieg reicht heute zum klaren Sieg der U16 in der Verbandsklasse

Aufregend war schon der Weg nach Bad Oeynhausen. Kurz vor dem Ziel ging auf der A2 plötzlich nichts mehr. Kurz vor uns hatten sich zwei Autos auf der rechten Spur berührt, blieben dort mehr oder weniger lädiert liegen, und sorgten somit für einen absoluten Stillstand (glücklichwerweise waren wohl alle Beteiligten unverletzt). Heute klappte es zumindest mit der Rettungsgasse, so dass die Polizei schnell zum Unfallort kam. Auch waren wir recht früh losgefahren. So blieben wir vergleichsweise entspannt. Und als der Unfallort gesichert war, ging es wieder weiter. So erreichten wir den Spielort noch nicht einmal auf die letzte Minute. Dort gleich die nächste wivhtige Information. Bad Oeynhausen konnte nur zwei Spieler aufbieten, so dass Tom Kolkmann und Michael Hess gleich kampflos gewonnen hatten. Sie nutzten die freie Zeit für eine Trainingspartie unter Turnierbedingungen. Kevin Rommel legte an Brett 3 dann ein Spiel hin, mit dem die Kiebitze immer zufriedener wurden. Ein klassischer Läufereinschlag auf h3 brachte den Gegner in eine (völlig unnötige) Panik. Er verlor den Faden, und Kevin konnte seinen Angriff auf den rochierten König intensivieren. Kurz vor dem Matt gab der Gegner auf, und Kevin sicherte damit bereits den Mannschaftserfolg. Nun mühte sich noch Ethan Schirneck gegen den mit Abstand DWZ-besten Spieler von Bad Oeynhausen. Er hielt die Partie lange offen, ließ dann aber zu, dass sich die gegnerischen Türme auf seiner zweiten Reihe verdoppelten. Spätestens das war die Entscheidung zu seinen Lasten. Aber mit einem 3:1-Sieg nach Hause zu fahren, war auch in Ordnung. Die Mannschaft konnte sich damit in der Tabelle weiter nach oben arbeiten.

16.-17. Februar 2019 OWL-Einzelmeisterschaft in der U10 (Informationen von Hartmut Dürkop)

An diesem Wochenende fanden die OWL-Einzelmeisterschaften der U12w, U10w und U10 statt. Unter den 25 Kindern im Einsteigerturnier waren auch unsere Spieler auf dem Foto, Tobias Bednorz (rechts) und Alexander Döding (links). Beide bekamen in der ersten Runde gleich Gegner mit Erfahrung, sprich DWZ. Tobias musste gegen den an 1 gesetzten Malik Faye (Bielefeld, 780) spielen, Alexanders Gegner Fabian Guth war nicht viel schwächer. Alexander hatte einen gefährlichen Angriff auf den offenen König, er hätte nur den verteidigenden Springer durch einen Bauernzug ausschalten müssen. Doch dann verlor er den Faden. Schließlich setzte sich bei beiden Gegnern die Erfahrung durch. Positiv war die Ruhe, mit der sie die Partie bestritten. Alexander hatte erst als Viertletzter verloren, Tobias nicht viel früher. Die zweite Partie gewannen beide souverän.
Nach beider gleicher Entwicklung des Punktes mit jeweils unterschiedlichen Farben meinte der Computer unsere beiden Spieler gegeneinander paaren zu müssen. Dritte Partie des Tages, da lässt dann die Konzentration nach, besonders wenn man auch noch die Partie aufschreiben muss. Die früh herausgebrachte Dame wurde dann vom Springer angegriffen. Ein schneller Wegzug, dann kann man das alles noch notieren. So zieht Tobias die Dame auf ein Feld, wo sie vom Läufer geschlagen wird. Davon konnte sich Tobias nicht mehr erholen, so endete das Vereinsduell für Alexander.
Am zweiten Tag konnte Tobias wieder mit einem Schäfermatt den Gegner überraschen. Alexander brauchte etwas länger, aber auch er gewann seine Partie. Nun hatte er 3 aus 4 und lag auf dem 4. Tabellenplatz. Nun noch die letzte Runde überstehen. Während Tobias etwas unter Druck geriet und schließlich mit Turm und Springer gegen 2 Türme verlor, hatte Alexander wieder eine Gewinnstellung. Doch dann stellt er doch noch seine Dame ein und er wird bis auf den 12. Platz nach unten durchgereicht. Tobias belegte den 16. Platz von 25 Spielern.

17. Februar 2019 Erste Mannschaft verliert in Rietberg, schlägt sich aber gut

Bei der Verbandsliga-Spitzenmannschaft aus Rietberg musste man nicht unbedingt davon ausgehen, dass man als Sieger wieder nach Hause fährt. Aber auch nach Aussage der Gastgeber hätte das Spiel ohne weiteres auch 4:4 ausgehen können. Der Mannschaftskampf ging aus Rhedaer Sicht gut los. Marcus Otto freute sich über einen kampflosen Punkt, da das gegnerische Brett nicht besetzt war. Leider sollte das am Ende der einzige volle Brettpunkt für uns bleiben. Rigobert Ophoff konnte mit einem Unentschieden die Führung halten. Leider musste Daniel Ewerszumrode nach einem Figureneinsteller aufgeben. Für die Rhedaer Führung sorgte das Brett eins, wo Titus Stevens kämpfte, aber am Ende nichts holen konnte. Frank Erfeldt verlor ebenfalls nach Figurenverlust, und einem unvorteilhaften Endspiel. Damit lagen wir schon deutlich zurück. Friedhelm Pohlmann spielte remis. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir noch Hoffnung haben, da es an den Brettern drei und vier ganz gut aussah. Samer Alhaj Mohamad hatte sehr gute Chancen, vor allem einen starken Freibauern. Eine Unaufmerksamkeit führte dazu , dass dieser aber neutralisiert werden konnte, und Samer musste mit dem Unentschieden zufrieden sein, was aber auch die Niederlage der Mannschaft besiegelte. Adrian Jakubowski hatte eine starke Anfangsphase, und zumindest hier sollte es doch für einen Sieg reichen! Aber der Rietberger bekam Gegenspiel und konnte Material in Form von Bauern einsammeln. Da blieb auch Adrian nur die Niederlage zum 2,5:5,5. In den letztne beiden Spielen geht es jetzt darum, den neunten Platz zu verteidigen.

09. Februar 2019 Tolles Saisonende der U12 bei der Mannschaftsmeisterschaft in Halle

Am Samstag trafen sich 16 Mannschaften aus ganz Ostwestfalen-Lippe, um den Mannschaftsmeister OWL und drei Qualifikationsplätze für das NRW-Halbfinale dieser Altersklasse auszuspielen. Wir waren vertreten mit Ethan Schirneck, der bisher eine tolle Saison spielt, und verdientermaßen die Rolle des Mannschaftskapitäns übernahm. Das zweite Brett wollte unbedingt Kevin Rommel übernehmen. Er wollte starke Gegner. Das dritte Brett übernahm mit Marvin Schnitker ein U10-Spieler. Prima, dass er sich dieser Herausforderung stellte. Am vierten Brett haben wir Michael Hess aufgestellt, der zwar (nach eigener Aussage etwas müde war) aber trotzdem ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft war.

Mit welchem Ziel sind wir nach Halle gefahren? Eie Quali erschien von vornherein nicht realisierbar zu sein. Darum definierten wir gemeinsam folgende Ziele: 1. beste Mannschaft des Kreises Gütersloh (war schon mit "Anpfiff" der ersten Runde erreicht, waren wir doch leider die einzige Mannschaft aus dem Kreisgebiet). Ziel zwei: unter den Mannschaften aus dem Schachbezirk Bielefeld eine gute Rolle spielen (dazu später), und - Ziel drei - zum Saisonabschluss viel Spass haben (begann schon bei der Abfahrt nach Halle ab halb zwei).

Nach der TWZ der Mannschaften waren wir an 11. Stelle unter 16 Mannschaften. Also mutig Ziel vier formuliert: ein Platz unter den ersten zehn!! Wenn wir nur  alles so viel hätten, wie Ziele :-)

In der ersten Runde wartete gleich ein Schwergewicht, die erste Mannschaft der Blauen Springer Paderborn. Den ersten Rhedaer Punkt im Turnier holte Michael mit einem schönen Sieg. Marvin musste den Ausgleich nach gutem Kampf zulassen, und die anderen beiden verloren auf Zeit, zugegebenermaßer aber auch in schlechter Stellung. Das war aber kein Beinbruch.

In der zweiten Runde ging es gegen die Blauen Springer III. Hier gewannen die ersten drei Bretter. Da war das Unentschieden durch ein etwas schlampiges Patt von Michael nicht mehr der Rede wert. Es glatter 3,5:0,5-Sieg also.

Runde 3 sah unser Duell mit dem Bielefelder SK 1, der topgesetzten Mannschaft im Turnier. Hier waren die Bretter zwei bis vier klare Sachen für Bielefeld, Ethan hielt sich zwar gut, konnte die Niederlage aber nicht vermeiden. Am Ende sollte der BSK dann auch Turniersieger werden.

Damit begann eine kurze Phase mit nicht so guten Ergebnissen für uns. Gegen Heepen setzte es in Runde vier ein zu hohes 0:4. Insbesondere Ethan war unzufrieden, fühlte er sich in der Eröffnung doch gar nicht wohl. Positiv: er will im nächsten Training unbedingt die Eröffnung durchsprechen. Zwei 0:4-Niederlagen waren schon etwas bitter, und das Team musste wieder aufgebaut werden.

Das war auch gut so. In Runde 5 ging es gegen Bünde. Gibt es hier vielleicht mal wieder was für das Punktekonto? Und wie! Schnell holte Michael den ersten Punkt, die anderen ziehen nach. Dieses Mal ein glattes 4:0 für uns.

In der nächsten, der sechsten Runde war Hövelhof der Gegner. Ein Verein, gegen den wir lange nicht gespielt haben. Daher hatten wir auch keine Erfahrungswerte. Aber auch hier gab es ein glattes 4:0. Hatten wir mal eine Krise ? Wir konnten uns nicht erinnern. Immerhin lagen wir nach dieser Runde auf Platz 10 der Tabelle, einem unserer Ziele waren wir also nahe gekommen. Aber hielt das auch nach der Schlussrunde?

In Runde 7 loste uns der Computer Lübbecke zu. Glaubt man der Statistik, war die TWZ der Lübbecker deutlich stärker als unsere. Aber was heißt schon Statistik, wenn man 6 Runden mit jeweils bis zu 40 Minuten Spielzeit hinter sich hat, die Anreise noch dazu kommt und man schon weit mehr als 6 Stunden unterwegs ist? Schnell fiel das 1:0 für uns. Kevin hatte vorgelegt. Michael erhöhte auf 2:0 Ein inzwischen leider angeschlagener Marvin Schnitker (im Namen der Mannschaft gute Besserung - wir hoffen, es ist nichts Ernstes) musste mit zusammengebissenen Zähnen den 1:2-Anschluss zulassen. Aber Ethan brachte mit seinem Sieg den 3:1-Mannschaftssieg. Ws bedeutete das in der Tabelle)?

In der Siegerehrung fing Turnierleiter Ulrich Rust hinten an, und Platzierung um Platzierung wurde verlesen, ohne dass wir erwähnt wurden. Als es dann in die Topten ging, wurde es spannend. Kein Platz 10, kein Platz 9, kein Platz 8 - die Augen unserer Spieler wurden größer und größer -, kein Platz 7 - aber dann: Ethan, Kevin, Marvin und Michael wurden aufgerufen und bekamen ihre Medaille für einen tollen sechsten Platz. Damit waren alle Ziele erreicht. Beste Mannschaft des Kreises Gütersloh, zweitbeste Mannschaft aus dem Schachbezirk Bielefeld - Heepen, die uns deutlich geschlagen hatten, wurde noch abgefangen - ein Top-6 Patz und viel, viel Spaß. Unser Dank gilt den Organisatoren des Turniers: Ulrich Rust als Spielleiter Mannschaften der Schachjugend OWL und Turnierleiter sowie Frank Bergmann - stellvertretend für das gesamte Team des Ausrichters aus Halle. Ganz großes Kino, und jede Menge Respekt! Gegen 21 Uhr 30 und damit mehr als 8 Stunden nach den Start ins Abenteuer waren alle wieder müde, aber zufrieden zuhause.

07. Februar 2019 Beide Franks teilen sich Sieg im Monatsblitz

Das Frank Bellers und Frank Erfeldt ausgezeichnete Blitzspieler sind, wissen wir. Da ist es eigentlich auch keine Überraschung das beide oben mit dabei waren. Das sie sich den ersten Platz aber teilen ist ungewöhnlich. Noch dazu, wo sich Frank Erfeldt gegen den Jugendspieler Oskar Merle in der ersten Runde gleich einen "Ausrutscher" leistete, und realtiv sang- und klanglos verlor.  Ein super Erfolg für Oskar. Frank Bellers konnte diese Vorlage aber nicht nutzen, da er das direkte Spiel gegen Frank Bellers seinerseits verlor. Darüber hinaus gaben sie sich keine Blößen mehr, und keiner konnte zu den beiden aufschließen. Den dritten Platz belegte Samer Alhaj Monhamad, nahc gleih zwei Niederlagen in den ersten beiden Runden, vor den punktgleichen Andreas Bünte und RigobertOphoff. Den sechsten Platz teilten sich dann Oskar Merle und Matthias Bergmann.

03. Februar 2019 Zweite Mannschaft spielt nur unentschieden

Gegen den Tabellenletzten aus Sieker 2 reichte es heute nur zu einem 4:4. Thomas Bergmann legte nach interessantem Spielverlauf vor. In der Eröfnung gepatzt, was vom Gegner nicht konsequent genutzt wurde, konnte Thomas die Stellung ausgleichen. Dann stellte der Gegner im Endspiel seine verbliebenen Figuren auf falsche Felder, der Figurenverlust war die Folge, und das Bauernendspiel mit Mehrfigur war für Thomas leicht zu gewinnen. Gisbert Koch kam in ein Endspiel mit jeweils zwei Türmen und einigen Bauern. Mehr als ein Remis war für ihn heute nicht drin. Einen weiteren Punkt steuerte Judith Bünte bei, die in ihrer Partie auch keine Probleme hatte, und eine Figur und das Spiel gewann. In der unteren Bretthälfte war Karsten Döding dann sicher mit seiner Punkteteilung nicht zufrieden. War gegen Rietberg die obere Bretthälfte noch für den Mannschaftssieg verantwortlich, konnte heute oben nur noch ein weiterer Brettpunkt erzielt werden. Matthias Bergmann gewann sein Spiel Leider gingen die anderen drei Bretter von Sebastian Peter, Natalia Rosas Ibarra und Andreas Bünte verloren. Schade!

03. Februar 2019 Deutlicher Sieg in der Kreisliga

Unsere vierte Mannschaft hatte heute ein Heimspiel gegen den Nachbarn Herzebrock-Clarholz II. Diese kamen nur zu fünft, so dass sich Detlef Kreienberg ganz auf seine Aufgaben als Mannschaftsführer konzentrieren konnte. Und es ging weiter wie "geschnittenes Brot". Dirk Oenning konnte einenAngriff auf den rochierten König erfolgreich abschließen und auf 2:0 erhöhen. Oskar Merle erhöhte recht problemlos auf 3:0. Weitere Siege steuerten Dmitriy Pimshteyn (Matt) und Reinhard Kuhr (Aufgabe des Gegners) bei. Besonders bemerkenswert war der erste Auftritt von Kevin Rommel in der vierten Mannschaft. Der U12-Spieler konnte gleich mit der längsten Partie des Tages aufwarten, und seinem Gegner ein Unentschieden abtrotzen. Ein toller Auftakt für Kevin.

02. Februar 2019 U16 trotzt dem Spitzenreiter ein Unentschieden ab

Das Beste an diesem Spieltag war wohl, dass wir ein Heimspiel hatten. Porta Westfalica musste sich auf den langen Weg nach Rheda machen. Aber der Spielverlauf war dann doch erfolgreicher, wie erhofft. Schließlich erwarteten wir mit Porta den ungeschlagenen Spitzenreiter. Ein schönes Gastgeschenk hatten die (was ist die Bezeichnung der Einwohner von Porta Westfalica?) Porta Westfalicaer (?) mitgebracht. Ethan Schirneck durfte sich an Brett zwei über einen kampflosen Punkt "freuen". Gwergis Gök musste leider den Ausgleich zulassen. Die Niederlage war nicht überraschend, aber der einen oder anderen Stelle machte er nicht den besten Zug, was von seiner Gegnerin am Ende dann überzeugend ausgenutzt wurde. Dimitriy Ovetskyy zeigte sein vielleicht bestes Spiel seiner Vereinszugeghörigkeit in Spielen mit langer Bedenkzeit, war seine Gegnerin doch 500 DWZ-Punkte stärker. Aber im Endspiel musste er leider entscheidend eine Figur geben. Das reichte dann für die Führung für die Gäste. Tom Kolkmann musste in seiner Partie früh eine kritische Phase überstehen. Sein Gegner drückte ihn zurück, und mit einem klassischen Einschlag auf h6 hätte der Spieler aus Porta wohl die Entscheidung herbeiführen können. Dieser Einschlag erfolgte nicht, und Tom befreite sich. Die gegnerische Dame tummelte sich dann am Damenflügel und Tom nutzte eine Lücke, um im Zentrum durchzustarten, und den gegnerischen König anzugreifen. Die Dame konnte nicht mehr helfen, und Tom gewann mit einem konzentrierten Angriff von Dame und Turm viel Material, was den Sieg und das 2:2 für die Mannschaft sicherte. Somit ein insgesamt schöner Nachmittag aus Rhedaer Sicht. 

31. Januar 2019 Tobias Bednorz ist Kreismeister

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Bei den Kreismeisterschaften im Schulschach ist Tobias Bednorz (im Bild links beim Emsufer-Turnier) mit seiner Mannschaft des Grundschulverbundes Eichendorff-Potsdamm Kreismeister im Kreis Gütersloh geworden. Damit darf er, zusammen mit seinem Team, am 08. März nach Düsseldorf zum Landesfinale von NRW fahren. Herzlichen Glükwunsch an Tobias, sein Team, Hartmut als Trainer und die Schule. Für Tobias ist das sicher eine tolle Motivation für die anstehende U10-Mannschaftssaison.

29. Januar 2019 Regionalpokal, Runde vier in Beelen

Eigentlich sollte die vierte Runde komplett am vergangenen Freitag in Bellen gespielt werdne. Dann kam der Wintereinbruch, und viele Spieler sagten ihre Teilnahme ab. So kam es am Freitagabend nur zu einem "Mini-Programm". Ich zitiere einmal von der immer lesenswerten Seite des Gastgebers:  ...Am Brett saßen dann gestern nur Peter Scholz und Matthias Bergmann sowie Andreas Bünte und Wolfgang Henke. Und diese beiden Partien waren durchaus sehenswert. Scholz gelang es, dem Springer seines Gegners auf g8 jegliche Zugmöglichkeit zu verwehren und damit auch den in der Ecke schmorenden Turm aus dem Spiel zu halten. Das konnte für Bergmann auf Dauer nicht gut gehen und führte im Mittelspiel zum klaren Sieg des Favoriten. Henke kam mit der für ihn ungewohnten Eröffnung ganz gut klar und gewann im Mittelspiel einen Bauern. Diesen brachte er dann im Endspiel sehr schön zur Geltung. Sein Gegner stellte zum Schluß noch seinen Läufer ein, doch auch ohne diesen Fauxpas wäre die Partie nicht zu halten gewesen."

Heute wurde dann die letzte Partie mit Rhedaer Beteiligung gespielt. Thomas Bergmann, der am Freitag beruflich verhindert war, hatte es mit Dieter Hofene (DWZ 1993) aus Beelen zu tun. Thomas verteidigte sih lange gut. Dieter hatte zwar die Initiative, fand aber nicht so richtig eine Angriffssituation. Der Nachteil in dieser Stellung: macht man einen Fehler, kann dieser entscheidend sein. So auch dieses Mal. Anstelle die Dame auf e5 zu ziehen, zog er den Turm auf a6, und schon war das Spiel nicht mehr zu halten. Aber Thomas war zumindest vom Spielverlauf her ganz zufrieden. Das sah schon wieder ein wenig mehr nach Schach aus.

27. Januar 2019 Dritte Mannschaft verliert knapp

In der Bezirksklasse ging es am fünften Spieltag nach Ubbedissen zu deren zweiter Mannschaft. An den ersten fünf Brettern sah es für uns noch gut aus. Dennis Kröger konnte sein Spiel gewinnen, Heiko Rieke, Johann Martens, Tom Kolkmann und Christian Brandt spielten remis. Die hier geholten 3,5 Punkte halfen aber nicht, um als Mannschaft wieder etwas mit nach Hause zu nehmen. Josef Stöppel, Ellen Bünte und Dirk Oenning verloren, und damit ging auch das ganze Spiel knapp an den Gastgeber.

26. Januar 2019 U14 zittert um Qualifikation für das NRW-Halbfinale

Am Samstagnachmittag fand die U14-Mannschafts-meisterschaft von Ostwestfalen-Lippe statt. Der Titel und die Plätze für das NRW-Halbfinale wurden als Schnellschachturnier mit einer Bedenkzeit von 20 Minuten pro Spieler über 7 Runden ausgetragen.

Wir gehörten nicht gerade zu den Favoriten für einen der ersten Plätze. gingen wir doch mit der zweitniedrigsten Mannschafts-DWZ aller teilnehmenden Mannschaften ins Rennen. So hatten wir uns auf einen entspannten Nachmittag mit viel Spaß eingestellt, und schon im Auto überlegt, woran es denn liegen würde, wenn wir im hinteren Feld landen würden. Vorgeschlagen wurden: die durch den heftigen Regen sehr tief gewordenen Schachbretter, insbesondere auf unsern Spielhälften, die für den nassen Untergrund falschen Figuren, die ungewohnten Schachbretter und -figuren, die falsche Einstellung durch den Betreuer, undsoweiter, undsoweiter.  Das gipfelte in dem vorsorglich ausgewählten Hoodie eines Spielers mit der Aufschrift  "Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden".

An dieser Stelle sei schon einmal gesagt, dass der Spielort in Brackwede optimal war, und das ganze drumherum von den Schachfreunden aus Brackwede hervorragend organisiert wurde. Die Organisatoren des Caterings sahen sich massiven Abwerbeversuchen anderer Vereine ausgesetzt, die aber souverän abgewiesen wurden. Auch der Turnierleiter Ulrich Rust (Blaue Springer Paderborn), der in seiner Funktion als Spielleiter Mannschaften diese Aufgabe übernahm, mahte einen prima Job.

Zurück zum Turnierverlauf. Locker ging unsere Mannschaft (Tom Kolkmann, Ethan Schirneck, Dimitriy Ovetskyy und Kevin Rommel) an den Start. Vorher wurde noch Tom zum Mannschaftskapitän gewählt, der damit auch der Ansprechpartner für Remisangebote war. Im ersten Spiel ging es gegen den Gastgeber aus Brackwede. wir waren zur richtigen Zeit voll bei der Sache, und konnten das Spiel klar mit 4:0 gewinnen. Das war ein prima Auftakt, und es verschaffte dem Team noch einmal zusätzliches Selbstvertrauen. Anschließend begann eine Serie von 4 Mannschaftsremisen hintereinander. Bemerkenswaren diese Unentschieden gegen Hücker-Aschen, die Schachakademie Paderborn 2 und Lippstadt. Alles Mannschaften, die eine höhere Mannschafts-DWZ aufwiesen. Die Schachakademie wurde am Ende zweiter, und auch Lippstadt lag am Ende vor uns. Gegen Hücker-Aschen un die Paderborner war wohl wirklich nicht mehr drin. Etwas ärgerlich war, dass wir gegen Lippstadt den Sieg schon auf dem Brett hatten, den aber in Zeitnot vergaben. Positiv war hingegen, das bis dahin Ethan alle seine fünf Spiele gewann, und der jeweils zweite Punkt immer von anderen Spielern beigesteuert wurde. Jeder hatte damit seinen Anteil an den Mannschaftspunkten. Nach der fünften Runde lagen wir immer noch auf Platz 2, hinter der überlegenen Schachakademie 1. Allerdings lagen die Mannschaften eng beieinander, und wir mussten noch gegen die beiden stärksten Mannschaften Schachakademie 1 und Werther spielen. Aus diesen beiden Spielen holten wir dann auch nichts mehr für das Mannschaftskonto, allerdings hatten wir Werther zwischnzeitlich am Rande der Niederlage oder zumindest eines Punktverlustes. Damit mussten wir auf die Siegerehrung warten. Was würde am Ende herauskommen? Insgesamt gab es drei feste Qualifikationsplätze für das U14-Halbfinale von Nordrhein-Westfalen zu vergeben, ein vierter ist noch nicht sicher, es gibt aber gute Aussichten, dass OWL diesen vierten Platz auch noch bekommt.

Sieger wurde unangefochten die Schachakademie Paderborn 1, die das Turnier ohne Punktverlust gewann, und dabei überhaupt nur zwei Brettpunkte abgab. Zweiter wurde die Schachakademie 2. Da aber die Quali immer nur für Vereine gilt, war die Akademie 2 für die Wertung der Qualiplätze nicht relevant. Dritter wurde Werther, einen Punkt dahinter reihte sich Lippstadt als Vierter ein. Wir wurden dann mit einem weiteren Mannschaftspunkt Rückstand Fünfter. In der Qualiwertung bedeutet das Platz 4 und damit müssen wir noch etwas zittern und abwarten, ob OWL wirklich den vierten Teilnahmeplatz für das Halbfinale bekommt. Die Aussichten dafür sollen aber nicht schlecht sein. Dieser Platz bedeutet auch, dass wir die erfolgreichste Mannschaft aus dem Schachbezirk Bielefeld waren, ein schöner Erfolg.

Ein langer "Arbeitstag" ging dann gegen 21 Uhr zu Ende, als alle Rhedaer Teilnehmer endlich wieder zuhause waren.

20. Januar 2019 Niederlage in der Verbandsliga

Gegen den Tabellenführer der Verbandsliga, unsere Freunde aus Ennigerloh-Oelde, waren wir schon der klare Außenseiter. Eigentlich hatten wir nichts zu verlieren, und es ging mit einem Sieg von Rigobert Ophoff auch gut los. Da war aber noch nicht abzusehen, dass das der einzige Sieg bleiben sollte. Es gab noch drei halbe Punkte durch Adrian Jakubowski, Samer Alhaj Mohamad und zum Abschluss des Tages durch "Ersatz"-spieler Andreas Bünte. Die vier Niederlagen von Titus Stevens, Marcus Otto, Friedhelm Pohlmann und Frank Erfeldt konnten damit aber nicht kompensiert werden.

19. Januar 2019 Toller Abschluss in der U12-Verbandsklasse

Zm Abschluss der Verbandsklassensaison der U12 hatten wir heute am 10. Spieltag unseren "Reisepartner", den SK Delbrück zu Gast. Den Auftakt machte Marvin Schnitker, der seinen Gegner von Beginn an dominierte und einen sicheren Punkt zur 1:0-Führung einfuhr. Da Marvin eigentlich noch ein U10-Spieler ist, und hier aufgrund von Ausfällen in der U12 zum Zuge kam, ist das sicher eine schöne Motivation für die anstehende U10-Sasion. Die Delbrücker schafften dann den verdienten Ausgleich durch einen Sieg am zweiten Brett. Michael Hess musste gegen den nominell stärksten Delbrücker antreten, und hatte heute irgendwie keinen richtigen Dreh gefunden. Am dritten Brett ging es hin und her. Bei Kevin Rommel wechselten sich schöne Ideen, Züge und Fehler ab. Beim Gegner war es nicht anders. Wer da wen angesteckt hat, sei mal dahingestellt. Am Ende hatte der Delbrücker Spieler weniger Material. Kevin erlaubte seinem Gegenüber aber die Turmverdoppelung auf der siebten Reihe, und musste sich nun gegen ein Grundlinienmatt wehren. Auch ein Dauerschach war auf dem Brett. Der Gegner ließ aber die Gelegenheit zum Remis aus, und als Kevin dann endlich einen Freibauern startete, war die Partie dann doch noch für ihn entschieden. Eher ein glücklicher Punkt für uns. Blieb noch Ethan Schirneck an Brett 1. Ethan spielt momentan ein wirklich schönes Schach. Er hat Geduld, lässt sich Zeit, findet gute Züge, hat (fast) immer einen Plan. Auch heute konnte er die Vorteile, die er sich erspielt hatte, in ein schönes Matt, mitten auf dem Brett, umwandeln. Damit stand der 3:1-Sieg fest.

Damit belegt die U12 in der Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe einen hervorragenden dritten Platz in der Abschlusstabelle, direkt hinter den beiden Spitzenmannschaften SchachAkademie Paderborn I und Blauer Springer Paderborn 1. Bemerkenswert ist, dass die Mannschaft nahezu immer komplett mit den ersten vier Brettern angetreten ist. Nur heute ersetzte Marvin Moritz Recker, der ausnahmsweise verhindert war, aber genauso zum tollen Team gehört.

17. Januar 2019 Rechtes Emsufer gewinnt Schulschachturnier

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Seit 1991treffen sich jedes Jahr Schüler aus Rheda-Wiedenbrück zum Wettstreit auf 64 Feldern. 72 Schüler in 18 Schulteams in unterschiedlichen Altersklassen kämpften in der 29. Auflage des Turniers gegeneinander.

 

In diesem Jahr spielten die Ältesten unter sich. 2 Teams des Einstein-Gymnasiums trafen auf das Ratsgymnasium und die Städt. Gesamtschule. Eindeutiger Sieger war das erste Team des Einstein-Gymnasiums, das gleich in der ersten Runde einen 4:0-Sieg landete und damit den Pokal für den höchsten Einzelsieg gewann.

Die Altersklassen II – IV (11 – 17 Jahre) spielten in einem weiteren Turnier. Hier gewann das WK III-Team des Einstein-Gymnasiums. Erst in der letzten Runde gab es einen 4:0-Sieg. Da aber 2 Mannschaften unterschiedlicher Altersklasse gegeneinander kämpften mussten die 3:1-Siege entscheiden. In der 3. Runde trafen die beiden WK III-Teams der Gymnasien aufeinander. Hier gewann das Einstein-Gymnasium. Und auch in der WK IV gewann das Einstein-Gymnasium den Pokal, weil sie das einzige Team der WK IV waren. Nur in der WK II mussten um die Pokalvergabe gelost werden. Auch die Städt. Gesamtschule hatte einen 3:1-Sieg aufzuweisen. Doch der Pokal ging ans Ratsgymnasium.

 

 Abschlusstabelle

1 Einstein-Gymnasium       WK III          8:2       19

2 Ratsgymnasium              WK II           6:4       10,5

3 Einstein-Gymnasium       WK IV           6:4       9

4 Ratsgymnasium              WK III          5:5       10,5

5 Städt. Gesamtschulr WD WK II            4:6       9

6 Städt. Gesamtschulr Rh.   WK II          1:9       5

 

Spannend war es im Grundschul-Bereich. Die Eichendorff-Postdammschule, die wieder mit 2 Mannschaften vertreten war, hatte aber Konkurrenz von der Brüder-Grimm-Schule und der Parkschule bekommen. Die Brüder-Grimm-Schule I schwächelte in den letzten Runden. In der letzten Runde kam es dann zum Spitzenduell zwischen Eichendorff-Postdamm II und Parkschule. Es endete 2:2. Damit behielt die Eichendorff-Postdamm II  den knappen Vorsprung. Spannend war es auch bei der Pokalvergabe. Es gab schon sechs 4:0-Siege von 3 Teams des GSVl Eichendorff-Postdamm. Doch der 2. Pokal für die Grundschüler musste auch noch einen Abnehmer finden. Hier sah es lange Zeit nach Losen zwischen drei 3,5:0,5-Siegen der Parkschule einem 3,5:0,5-Sieg der Brüder-Grimm I aus. Doch in der vorletzten Runde landete Brüder-Grimm II noch einen 4:0-Sieg, damit ging die Parkschule leer aus.

 

Abschlusstabelle der Grundschulen

1 GSV Eichendorff-Postdamm 2  13:1     20,5                

2 Parkschule                             12:2     20                   

3 GSV Eichendorff-Postdamm 1  10:4     19,5                

4 Brüder-Grimm-Schule 1           8:6       14,5

5 GSV Eichendorff-Postdamm 4   5:7       11,5     

6 GSV Eichendorff-Postdamm 3   5:7       11       

7 Brüder-Grimm-Schule 2           3:11     9,5

8 Brüder-Grimm-Schule 3           0:14     3         

 

Wieder hat es allen Beteiligten Spaß gemacht. Das Organisationsteam um Schulschachbeauftragter Hartmut Dürkop,  Vorsitzender des Rhedaer Schachvereins Thomas Bergmann, Karsten Döding, Josef Stöppel und Andreas und Kirsten Bünte danken allen Beteiligten. Wieder gelang ein schulunterrichtsfreier Vormittag zur Verstärkung der Konzentrationsfähigkeit.

13. Januar 2019 Zweite schafft wichtigen Sieg in der Bezirksliga

(Informationen von Gisbert Koch)

Es begann unspektakulär. Thomas Bergmann und Gisbert Koch bekamen von ihren Rietberger Gegenspielern frühe Remisangebote, und beide nahmen an.Recht ausgeglichen ging es an den anderen Brettern weiter: Judith Bünte konnte in einem Doppelturmendspiel die Stellungswiederholung erzwingen, ein weiteres Remis also. Ein Figurenverlust von Kai-Uwe Deißler bedeutete die Rietberger Führung, die Karsten Döding jedoch postwendend und ebenfalls durch Figurengewinn ausgleichen konnte. Andreas Bünte einigte sich mit seinem Gegenspieler auf Remis, nachdem nach einer scharfen Eröffnung die Schwerfiguren abgetauscht wurden. Blieben noch die beiden ersten Bretter. Sebastian Peter verwandelte ein eher remisliches Bauernendspiel zum vollen Punkt, Kirsten Bünte konnte einen Bauernrückstand wettmachen. Bei beidseitigen Drohungen hatte ihr Gegenspieler das aktivere Spiel und drohte mit einem einzügigen Matt (Motiv ersticktes Matt). Doch dazu kam es nicht mehr: Kirstens Gegenangriff endete mit Matt. Das war der Siegpunkt zum Mannschaftserfolg über den Tabellenführer.

12. Januar 2019 "Mannschaftsjahr" beginnt mit Niederlage

In der U16-Verbandsklasse hatten wir am Samstag den Bielefelder SK zu Gast. Die erste Entscheidung fiel im Spiel von Gwergis Gök. Gwergis meinte wohl, er sei in einem Schnellschach-Turnier. Er legte los wie die Feuerwehr. Und der Gegner ging das Tempo mit. Dabei häuften sich auf beiden Seiten die Fehler, wobei Gwergis leider die entscheidenden machte. Bielefeld ging so mit 1:0 in Führung. Kevin Rommel kam deutlich besser ins Spiel. Er hatte sogar Material gewonnen, und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis er die Partie für sich entscheiden würde. Dann übersah er aber, dass einer seiner Türme ungedeckt in der Gegend stand, der Gegner sackte ihn ein, und konnte das Spiel dann zum 2:0 gewinnen. Für den Anschlusspunkt sorgte dann Ethan Schirnek, der sich zur Zeit in einer guten Verfassung präsentiert. Er hatte das ganze Spiel über keinerlei Probleme. Was machte nun Tom Kolkmann. Er musste gewinnen, wenn wir noch einen Mannschaftspunkt holen wollten. Und er kämpfte auch darum, auch wenn er bereits früh in der Eröffnung einen wichtigen Bauern abgeben musste. Im Endspiel traf er dann eine falsche Entscheidung, als er wohl einen Bauern zu früh nach vorn schob. Aber so etwas ist von außen immer schnell erzählt. Die Niederlage von Tom, wie auch der Mannschaft gehört wohl in die Kategorie "unglücklich", aber nicht unverdient.

02-05. Januar 2019 Kirsten Bünte erreicht Qualifikation für NRW-Meisterschaft, Tom Kolkmann spielt super U14-Turnier bei den Jugendeinzelmeisterschaften von Ostwestfalen-Lippe

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Während Kirsten mit 3 Remis gegen Alice Ali, Ruzana Melikyan und Konstantina Neumann und zwei Siegen "ganz entspannt" die Qualifikation zur NRW-Meisterschaft als 2. der OWL-U18w-Meisterschaft geschafft hat, musste Tom in der U14 kämpfen. Und das begann er mit Bravour. Nach 2 Siegen gegen Arujan Premachandran (Gütersloh, 952) und Keno Breder (Porta Westfalica, 1250) gab er die Partie gegen Benedikt Schulz (Ennigerloh-Oelde, 1487) mit einem Mehrbauern remis. Die nächste Partie gegen Linus Röhm (SchachAkademie Paderborn, 1367 gab er verfrüht nach 16 Zügen remis. Doch nun kam der spätere OWL-Meister. Johannes Kühn von Burgsdorff (Gütersloh, 1506) schlug mit dem Läufer auf a6 den Bauern, um nach Rückschlag den Springer auf c6 zu gewinnen. Der angegriffene Springer hätte sich für Bauern auf d4 gegen opfern können und keiner hätte einen Vorteil gehabt. Doch Tom übersah das und fügte sich in sein Schicksal des Bauern Nachteils. Als dann auch noch der nun schwache a6-Bauer fiel, war die Partie verloren. Für den letzten Tag standen noch 2 Runden an. Hier sollte eigentlich ein Punkt Ausbeute herauskommen. Die Partie gegen Jan Ali (Lieme, 1356) gab er wiederum zu früh remis. Nach 14 Zügen hatte er zwar einen Bauern weniger, aber eine gewonnene Stellung, wenn er mit 3 Schwerfiguren auf der e-Linie Druck gemacht hätte. Als letzter Gegner blieb jetzt Malte Bornemann (SAP, 1327). Der wollte gegen Tom gewinnen. Doch Tom spielte besonnen weiter und gewann einen der zwei verlorenen Bauern zurück. Am Ende stand dann das berühmte Bauernendspiel Kb5,Bb6 gegen Kg7 auf dem Brett. Tom bot remis. Der Gegner wollte noch 2 Züge spielen. Und Tom zieht seinen König schräg zurück anstatt gerade. Damit vergab er auch noch die letzte Chance auf einen Pokal. Er wurde Sechster, Jonas Frey hatte die bessere Buchholzzahl und bekam als Fünfter noch einen Pokal.

03. Januar 2019 Erstes Monatsblitzturnier mit elf Teilnehmern

Das erste Turnier des Jahres endete mit einem erneuten Turniersieg von Samer Alhaj Mohamad, der zum zweiten Mal in Folge Frank Bellers hinter sich lassen konnte. In der neunten Runde kam es zum direkten Aufeinandertreffen der beiden. Samer konnte Frank besiegen, und da er sich auch sonst keinen Punktverlust leistete, war der Turnierausgang damit entschieden. Hinter den beiden belegte Frank Erfeldt den dritten Platz, mit Abstand nach oben, wie nach unten (7 Punkte). Den vierten Platz teilten sich Rigobert Ophoff und Tom Pohlschmidt (jeweils 5,5 Punkte) vor Matthias Bergmann und Thomas Bergmann (beide 4,5 Punkte). Achter wurde Karsten Döding (4) vor Andreas Bünte (2,5), David Pimshteyn (2) und Reinhard Kuhr (0,5).

 

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16. Juni 2013 Kinder- und Spielfest im Flora-Westfalica-Park
Im Flora-Westfalica-Park fand heute ein Kinder- und Spielfest statt. Das Wetter war prima, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Familien den Park besucht haben, war super. Es gab auch wirklich viel zu sehen. Programm auf einer großen Bühne, viele Aktionen zum mitmachen, Besuch von der WDR-Maus und vieles, vieles mehr. Auch wir vom Rhedaer Schachverein waren mit einem großen Stand vertreten. Viele Schachbretter von ganz normalen Brettern, über unsere pinkfarbenen Bretter, Demo-Brett und großen Bretter und Figuren, die auf dem Boden gespielt wurden standen für Spielerinnen und Spieler bereit. Die Figuren mussten auch nicht lange warten. Die Bretter waren in der Zeit von 14 bis 18 Uhr dauernd belegt. Kleine Gewinnspiele sorgten für weitere Beteiligungsmöglichkeiten. Darüber hinaus standen Vereinsmitglieder Rede und Antwort bei Fragen von Besuchern. Höhepunkt unserer Aktionen war der Besuch von Chessy, dem Maskottchen der Deutschen Schachjungend aus Berlin. Chessy war wirklich eines der Highlights des Tages, und wurde von vielen Kindern und Jugendlichen herzlich begrüßt - und landete auf vielen Fotos. Aus unserer Sicht waren die großartigsten Momente, als Chessy die WDR-Maus traf, und als die WDR-Maus unseren Stand besuchte. Auf der Seite mit der Bildergalerie können viele Eindrücke von der Veranstaltung angesehen werden.
Bedanken möchten wir uns bei allen Vereinsmitgliedern, die bei der Aktion geholfen haben. Stellvertretend sei Christian Brandt aus unserer U12 genannt, der obwohl er heute Geburtstag hatte, zweieinhalb Stunden auf dem Stand geholfen hat, bevor es zu seiner Feier ging. Genannt werden soll auch Detlef Mix, der uns Bänke, Tische, Schirme und Zelt ausgeliehen und mit aufgebaut hat. Auch bei Fritz Krombach wollen wir uns bedanken, der sich prima um Chessy gekümmert hat. Natürlich bedanken wir uns auch bei der Deutschen Schachjungend, die den Besuch von Chessy erst möglich gemacht hat - und bei der Flora Westfalica, die für diese super Veranstaltung gesorgt hat.

In der Rubrik "Unser Verein/Geschichte /Links" sind viele Informationen zur Geschichte des Vereins abrufbar. Auch, wenn noch nicht zu jedem Jahr gleich viel hinterlegt ist, gibt es dennoch bereits einen guten Eindruck über Ergebnisse, Ereignisse, Tradition und vieles mehr. Wer sich für ein bestimmtes Jahr interessiert, oder einfach mal durch die Geschichte bummeln will, ist dazu herzlich eingeladen. Wer noch über weiteres Material verfügt, möge sich bitte mit Thomas Bergmann in Verbindung setzen, damit wir unsere "Geschichte" weiter vervollständigen können. Aber auch das Vorhandene ist das schon sehr interessant.