Die nächsten Termine

Sobald die nächsten Termine wieder anstehen, werden wir hier diese bekanntgeben

Berichte geschrieben von Thomas Bergmann, andere Autoren werden separat genannt.

09. Juli 2020 Online-Spielbetrieb auf Lichess ausgeweitet

(Informationen von Karsten Döding und Hartmut Dürkop)

ank einer Initiative von Karsten Döding und Hartmut Dürkop gibt es unseren Verein jetzt auch bei lichess. Damit ist uns wieder die Möglichkeit gegeben, mit- und gegeneinander zu spielen, solange es am Brett noch nicht möglich ist. Dazu in einer separten Email in den nächsten Tagen mehr.

Aber jetzt zunächst einmal zu lichess. Wie das funktioniert, was Ihr benötigt und was es wissen gibt, hat Karsten schön zusammengefasst.

Wir finden diese kostenfreie Spiel- aber auch Trainingsmöglichkeit, wie auch viele Vereine aus der Umgebung (Oelde, Bielefeld, Paderborn etc.) richtig klasse und sind auf der Plattform vertreten.
Aus dem Grunde haben wir kürzlich für unsere Rhedaer Schachjugendlichen eine eigene Gruppe auf Lichess gegründet (siehe den Post vom 23. Juni) und seit Sonntag haben wir diese Möglichkeit auch für alle Mitglieder des Rhedaer Schachvereins geschaffen.
Wir sind bereits 8 Mitglieder in der Rhedaer Gruppe (Tom Pohlschmidt, Gisbert, Frank Bellers, Hartmut Dürkop, Matthias Bergmann, René Wittke, Alexanderund Karsten Döding) und freuen uns natürlich, wenn die Gruppe fleißig wächst, so dass wir bilateral spielen, eigene Turniere miteinander oder evtl. auch gegen andere Vereine spielen können.
Ein erstes internes Blitzturnier ist für den 16. Juli 19:00 geplant.
Wer es noch nicht kennt, meine Idee schaut es Euch doch mal an: Technisch geht fast alles, man benötigt nur Internetzugang (also PC, Laptop, Tablet, aber auch über Smartphone ist es möglich zu nutzen).
Einfach auf folgender Seite: 
lichess.org einen eigenen Account anlegen (mit einem Namen seiner Wahl) und wenn dies funktioniert hat, folgenden Link ausprobieren:
oder unter Gemeinschaft - Teams dann Rheda aussuchen.
 
An sich sehr bedienerfreundlich und recht selbsterklärend. Um bestimmte Schritte gehen zu können wird immer eine einfache Schachmattaufgabe gestellt. ;-)
 
Hartmut hat dazu auch etwas auf der Homepage (siehe unten) geschrieben.

Wenn Ihr der Rhedaer Schachgruppe beitreten wollt, dann bitte eine kurze Nennung eures Namens bei der Beantragung, damit wir für alle eine Liste erstellen können, wer wer ist. Hartmut und ich haben die Organisation in die Hände genommen.

Ich, Karsten,  bin im übrigen Kalex 1973. ;-)

Wenn es Fragen oder Probleme gibt, kommt gerne auf mich zu.

Ich würde mich freuen, von Euch zuhören und vielleicht spielen wir zumindest auf Lichess Schach miteinander.

Es wäre super, wenn sich viele beteiligen. Es lohnt sich

23. Juni 2020 Jugendspielbetrieb bei Lichess

Nachricht von Hartmut Dürkop

trotz Coronakrise, beginnende Ferien und erneutem Lockdown nimmt der Rhedaer Schachverein seinen Spielbetrieb wieder auf. Allerdings nicht wie gewohnt! Zum Schachspielen braucht ihr kein Schachbrett, keine Spielfiguren und keine Schachuhr mehr. Ihr braucht nur ein(en) internetfähigen Computer/Tablet/Notebook/Smartphone! Dann könnt ihr mitspielen.
 
Wir spielen mit auf dem Schachserver lichess. Wer schon einen Account dort hat, verfährt im nächsten Absatz weiter. Wer noch keinen Account hat, geht auf www.lichess.org und muss sich dort kostenlos registrieren mit einer gültigen E-Mail-Adresse, einem Wunschnamen (am besten Vorname und Geburtsjahr, ansonsten auch jeder x-beliebige Wunschname. Dann solltet ihr den mir mailen, damit wir (Karsten Döding und ich) wissen, wer ihr seid). Dann müsst ihr die Häkchen auf grün setzen und die einfache Schachaufgabe lösen. (Außer zur Schachaufgabe könnt ihr euch auch Hilfe von euren Eltern holen) Dann seid ihr auf lichess angemeldet.
 
Dann geht ihr auf https://lichess.org/team/rhedaer-schachverein-von-1931-ev-jugend und tretet dem Team bei (wieder Schachmatt in 1 Zug lösen). Dann seid ihr im Team. Wer im Team ist, wird dann per Mail über anstehende Turniere informiert.
 
Wir spielen wie gewohnt mittwochs von 17:00 bis 18:30 Uhr. Wir sollten abwechselnd Blitz (5 Minuten oder 3+2Sek/pro Zug) und Schnellschach (10 Minuten) spielen. Mit der Info bekommt ihr einen Link, wo ihr an dem Turnier teilnehmen könnt. Das kann auch schon vorher passieren. Wer später dazu kommt, kann auch noch mitmachen.
 
P.S.: vielen Dank an Hartmut und Karsten, die das organisieren.

23. Juni 2020 Lockdown im Kreis Gütersloh

Heute wurden wieder Einschränkungen im Kreis Gütersloh beröffentlicht. Danach gibt es wieder Kontakteinschränkungen, und Sport ist in geschlossenen Räumen wieder verboten. Damitist auch für uns weiterhin ein Trainingsbetrieb am Brett nicht möglich. Im Jugendbereich gibt es eine Initiative, im Netz zu spielen. Vielen Dank an Hartmut Dürkop und Karsten Döding, die das organisieren. Dazu mehr in einem separaten Beitrag.

Wenn jemand Spaß daran hat, das auf lichess auch für den Verein zu organisieren, ist er oder sie herzlich eingeladen!

Auch wissen wir noch nicht, wie es mit dem Spielbetrieb weitergeht. Fast alle schauen momentan auf die Beschlüsse der ersten Bundesliga, und die hat sich am Wochenende noch einmal auf den 12. Juli vertagt. Aber alle Planungen können momentan von jetzt auf gleich Makulatur sein. Es ist und bleibt schwierig. Hoffentlich wart, seid und bleibt Ihr alle gesund.

21. Mai 2020 DWZ-Auswertungen der Mannschaften

In der Verbandsliga, Verbandsklasse und Kreisliga wurden die Spieltage, die bisher gespielt wurden bereits ausgewertet. Grundlage ist ein Beschluss der bundesweiten Wertungszentrale, die dieses Vorgehen beschlossen hat, da nicht absehbar ist, wann die noch ausstehenden Spieltage über die Bühne gehen. Wenn dies der Fall ist, werden die fehlenden Spieltage separat ausgewertet. Bezriksliga und Bezirksklasse werden sicher noch folgen. Im Jugendbereich wurde auch die U16, die ja die Saison abgeschlossen hatte, ausgewertet.

13. Mai 2020 Zweites Regionalpokal-Online-Blitzturnier

(Informationen von Frank Bellers)

Das zweite Blitzturnier "Regionalpokal Arena" war wieder ein voller Erfolg für alle Teilnehmer bei Lichess. Wir bedanken uns bei den Freunden aus Oelde, dass sie dieses Turnier jetzt jeden Mittwochabend auf die Beine stellen. Jeder Spieler war auf seiner Weise erfolgreich. Es gab keinen Spieler ohne Punkt. Dieses Mal wurde mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten + 2 Sekunden pro Zug  gespielt, ohne Sonderpunkte, bei 9 Runden Schweizer System mit 16 Teilnehmern und neuen, starken Mitspielern.

Karsten Döding (kalex1973) landete auf dem zehnten Platz. In der zweiten Partie hatte er wohl Probleme mit der Maus, denn er zog seine Dame am Anfang der Partie auf ein Feld, auf dem die Dame durch einen Bauern geschlagen wurden. Gisbert Kosch wurde 16. Frank Bellers gewann das Turnier, nach Wertung. Dabei spielte er gegen die Topspieler sehr gut, aber auch ihm unterlief ein Reflexzug, mit dem er einen Turm einstellte. Sein direkter Konkurrent (chlanger) konnte einige Partien zu seien Gunsten drehen. Gratulation! Bei einem solchen Spielformat müste man alle Partien nachspielen, um andere auch zu loben, daber das sprengt den Rahmen der Berichterstattung. Bis zum nächsten Turnier am 20. Mai.

10. Mai 2020 update Frank Bellers gewinnt "Regionalpokal-Blitz" bei lichess

(Informationen von Frank Bellers)

Ich habe am Mittwoch das Blitzturnier Regionalpokal Arena von Oelde mitgespielt.
Kurze Erklärung zum Modus:
5 + 0 mit der Möglichkeit am Anfang die Bedenkzeit von sich selber auf 2,5 zu verkürzen.
Bekomme dabei aber 3 Punkte sonst 2 Punkte und einen Punkt für Remis.
Angesetzt sind 1.5 Std. danach wird das Turnier sofort beendet.
Sollten noch Partien laufen werden diese nicht gewertet.
Nach Beendigung der Partie, kann es seien, dass Du sofort einen neuen Gegner bekommst oder sogar den gleichen zuvor.


Zum Turnier:
Es waren 16 Teilnehmer, alle kannte ich (Frank Bellers) nicht, weil ja alle fast alle unter einem Kosenamen spielten. Topfavorit war Peter Scholz und meine Wenigkeit (von uns waren auch Karsten Döding (Kalex1973) und Gisbert Koch dabei. Gleich in der ersten Runde musste ich gegen Peter spielen und gewann meine Partie. Konnte mich gleich an die Tabellenspitze setzen und mit 7 Siegen in Folge lief es optimal! Die anderen nahmen sich die Punkte gegenseitig ab, und ich hatte somit einen großen Vorsprung.
Dann kam leider die Wende, von den nächsten 5 Spielen verlor ich 3 und davon 2 gegen Peter. Wir waren jetzt punktgleich. Bis zum Schluss blieb es so. Ca. 4 Minuten vor Beendigung des Turniers, sagt mir das Programm, ich bekäme keinen Gegner mehr. Ich war aber immer noch gleich auf mit Peter, der spielte gerade seine 16 Partie.Hier konnte ich nur zuschauen, ob der dieses noch vor ablauf der gesamten Spielzeit schaffen würde.
Dieses war nicht der Fall, und somit wurde ich, einer besseren Wertung, Gesamtsieger. Zweiter war Peter punktgleich und dritter der Turnierleiter Loucyber. Die Tabelle auf den ersten 10 Plätzen

Name:                          Wertungszahl:        Punkte:
1. second-waltz              2263                    44
2. Oelder Schrecken        2306                    44
3. Loucyber                    1934                    26
4. KastenL                      1949                   26
5. TBP1                          2109                   25
6. HenrikCheese               1705                  20
7. NiksonBisaki                 1688                  19
8. Kalex1973                    1828                  18
9. Dieter Hofene               1986                   15
10. Vollverpeilt                 1639                   14

10. Mai 2020 Alexander Döding erfolgreich bei Lichess unterwegs

Auch in Zeiten von Corona kann man sich Spielpraxis verschaffen. Alexander ist hier sehr aktiv und nimmt fast täglich an diversen Turnieren einzelner Schachjugendvereine teil, u.a. beim fast täglichen Brackeler Kids- und Jugendschachturnier, aber auch bei diversen U10 bis U14-Mannschaftsturnieren, dann in der Regel auch für Brackel. Unter anderem gibt es sogar eine U12 Mannschafts-Bundesliga mit Auf- und Abstieg (immer am Wochenende). Man kann sich an diesen Turnieren beteiligen, wenn man sich kostenlos bei lichess.org anmeldet, und einer Mannschaft (kann man bei mehreren machen) oder einem Turnier beitritt.

Aber auch für Schulschach-Mannschaften ist das eine gute Plattform. So hat die Mannschaft der Pius-Grundschule am letzten Sonntag erstmalig an der Lichess-Schulschachbundesliga teilgenommen (konkret 2. Grundschulliga). Ebenfalls mit Auf- und Abstiegsregeln. Neben Alexander hat auch sein Freund, Schach- und Klassenkamerd Nick Maruhn, der vor Corona bereits mehrfach bei unserem Jugendtraining teilgenommen hat, für die Pius-Schulmannchaft mitgemacht. Beide haben als Pius-Mannschaft einen guten 5. Platz von 8 Grundschulen in der 2. Liga belegt, u.a. vor Lemgo und Kirchheide, die sie noch gut von der OWL-Grundschulmeisterschaft in Vlotho kennen. Sowohl Kirchheide als auch Pius hatten sich da für die NRW-Meisterschaft qualifiziert, die aus nachvollziehbaren Gründen im März nicht mehr stattfinden konnte.

Das gute Ergebnis von Alexander und Nick als Pius-Team ist umso bemerkenswerter, da die meisten Mannschaften mit deutlich mehr Spielern angetreten sind (in der Grundschulliga werden immer die 3 besten Ergebnisse zusammen addiert und gewertet). Für Nick war es zudem das erste Turnier auf Lichess, aber sicher nicht das Letzte. Alexander hatte einen sehr guten Lauf, und konnte sogar das beste Einzelergebnis aller teilnehmenden Grundschüler (39) verzeichnen.

17. April 2020 Weiterhin kein Spielbetrieb möglich

Nicht unerwartet bekommen wir heute die Nachricht vom Land NRW und der Stadt Rheda-Wiedenbrück, dass im Rahmen der Coronaschutzverordnung jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen zunächst bis zum 03.Mai weiter untersagt sind.

Damit bleibt uns nur  darauf zu hoffen, dass die ergriffenen Maßnahmen greifen, und durch unser Verhalten dazu beizutragen, dass das auch passiert.

Wir halten Euch auf dem laufenden, wenn wir etwas Neues erfahren, was die grundsätzliche Ausübung unseres Sports angeht, aber auch, was das alles für die Mannschaften bedeutet. Bleibt bis dahin gesund!

12. April 2020 Frohe Ostern allen Mitgliedern des Vereins, allen Freunden und allen am Schach interessierten Gästen dieser Seite

Seite Mitte März steht Schach weitgehend still, insbesondere, was die persönlichen Begegnungen an den Brettern angeht. Ein ungewohntes Gefühl für viele von uns. Einige weichen in der Zeit auf die diversen Online-Angebote aus, oder nutzen vielleicht die Zeit für das Training, indem sie ihre Bücher oder CDs wieder herausholen. Trotzdem ist das alles nicht vergleichbar mit den Interaktionen an und neben den Brettern. Wir wissen nicht, wann die Einschränkungen wieder gelockert werden. Wir können aber unseren Beitrag dazu leisten, indem wir den Empfehlungen und Richtlinien, die zur Zeit gegeben werden, folgen. Wichtig ist und bleibt, das wir alle - und unser soziales Umfeld - gesund sind und bleiben. Dann können wir uns auch in hoffentlich absehbarer Zeit wieder an den Schachbrettern miteinander messen. Wir alle freuen uns darauf!

20. März 2020 Der Schachverband OWL sagt offiziell die nächsten Veranstaltungen ab

Das die Veranstaltungen nciht stattfinden können, war wohl allen klar. Trotzdem müssen sie auch offizell abgesagt werden. Das betrifft leider jetzt auch die

OWL-Einzelmeisterschaft (17-19. April)

die OWL-Senioreneinzelmeisterschaften (14.-17. April)

den OWL-Kongress (18.April)

17. März 2020 Jahreshauptversammlung wird verlegt

Ist es eine Überraschung? Ich glaube, nein. Die ganze Situation, auf die wir hier gar nicht mehr eingehen müssen, zwingt uns geradezu, die Jahreshauptversammlung vom 26. März abzusagen und zu verlegen. Wir bedauern diese Entscheidung, sie ist aber alternativlos. Über einen neuen Termin werden wir alle Mitglieder selbstverständlich rechtzeitig informieren. 

14. März 2020 Auch der Rhedaer Schachverein hat den Trainingsbetrieb eingestellt

Natürlich müssen wir uns den aktuellen Entwicklungen anschließen. Wir haben insbesondere den Spiel- und Trainingsbetrieb der Jugend an den Mittwochnachmittagen zumindest bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt. Gleiches gilt für die Spielabende am Donnerstag für die Älteren, davon ist auch das Monatsblitzturnier Anfang April betroffen. Zur Jahreshauptversammlung erfolgt in Kürze eine besondere Mitteilung. Zum Ende der Osterferien beurteilen wir die Situation neu.

14. März 2020 Auch die Schachjugend Ostwestfalen-Lippe setzt den Spielbetrieb aus

Wie zu erwarten war, hat die Schachjugend OWL auch den Spielbetrieb ausgesetzt. Davon sind jetzt in erster Linie die U10 und U20 betroffen. Ob, und wenn ja, wie es weitergeht, wird noch entschieden. Definitiv wird vor dem Ende der Osterferien nichts passieren. Alle Spieltage bis dahin sind schon einmal ausgesetzt.

13. März 2020 Der Spielbetrieb im Schachbezirk Bielefeld wird aufgrund der Entwicklungen in Verbindung mit Corona bis auf weitreres ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen haben wir uns intensiv mit dem Thema des weiteren Spielbetriebs im Schachbezirk beschäftigt. Nachdem der Landesverband, und viele Schachverbände und -bezirke den Spielbetrieb bis auf weiteres aussetzen, haben wir uns auch im Bezirk Bielefeld entschieden, das zu tun. Bis auf weiteres fallen alle Spiele in Bezirksliga, Bezirksklasse und Kreisliga aus. Dieses ist noch kein Abbruch der Saison! Wir wollen die Entwicklungen weiter beobachten und dann Entscheidungen treffen, wenn es notwendig ist. Wir bitten um Euer Verständnis. Die Entscheidung gilt auch für den Jugendspielbetrieb im Bezirk. Die U10 und U20-Verbandsligen werden aber von der Schachjugend OWL ausgetragen. Hier wird eine Mitteilung noch folgen. Wir bitten um euer Verständnis,

10. März 2020 Viererpokal-Vorrunde verschoben

Für den 21. und 22. März war die Vorrunde im Viererpokal vorgesehen. aus einer Mitteilung des Schachbundes NRW sei hier zitiert: "...Der Modus des Viererpokals ist dadurch gekennzeichnet, dass in den einzelnen Gruppen jeweils Vereine aus verschiedenen Bezirken gegeneinander spielen, die in der Mannschaftsmeisterschaft in unterschiedlichen Ligen am Start sind...Nach der aktuellen Gefahrenlage bzw. deren Einschätzung durch die Behörden besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass nicht alle Vorrundengruppen wie geplant ausgetragen werden können. Ich setze daher den NRW-Viererpokal am 21./22. März ab. Als neuer Termin für die Vorrunde lege ich den Termin der Zwischenrunde (23./24. Mai) fest. Die Gruppen und Ausrichtungsorte bleiben bestehen..."

Schade, aber durchaus nachzuvollziehen. Die komplette Meldung kann unter schach-nrw.de gelesen werden. 

08. März 2020 "Aus der Traum"...

...vom Aufstieg. Oder "wer 1:0 führt der stets verliert" Oder, oder, oder... es gibt noch viele Phrasen, die den heutigen Spieltag treffend beschreiben. Zum absoluten Spitzenspiel in der Verbandsliga trafen heute der Tabellenführer aus Verl und unsere erste Mannschaft aufeinander. Verl hatte zuvor schon zwei Punkte Vorsprung. Damit musste für uns ein Sieg her, wollten wir noch um Meisterschaft und Aufstieg in die Regionalliga mitreden. Und es begann gut, vielleicht zu gut. Die Verler mussten krankheitsbedingt ihr erstes Brett freilassen, was für uns die Führung bedeutete. Auch im zweiten Spiel, das sich einer Entscheidung näherte sah es gut aus. Adrian Jakubowski konnte aber die gute Stellung nicht in einen vollen Punkt verwandeln. Durch ein Dauerschach kam es zur Punkteteilung, die uns im Gesamtergebnis aber vorn bleiben ließ. Rigobert Ophoff und Friedhelm Pohlmann steuerten weitere Unentschieden bei. Sebastian Peter musste dann in eine Niederlage einwilligen, und nun sah es plötzlich nicht mehr so gut für uns aus. In einem Duell der "Ersatzspieler" hatte
Tom Pohlschmidt das Nachsehen, wie auch Frank Erfeldt. Damit war der Mannschaftskampf verloren. Das Unentschieden von Titus Stevens hatte dann nur noch statistischen Wert. Damit steht Verl kurz vor dem Titel und dem Aufstieg. Für uns kann es nur noch heißen, um den Platz zwei zu kämpfen, und dann darauf zu hoffen, dass niemand aus OWL aus der NRW-Klasse absteigt. In diesem (momentan theoretischen) Fall käme es noch zu einem Stichkampf der beiden zweitplatzierten der beiden Verbandsligen um den Aufstieg. 

08. März 2020 Vierte Mannschaft gewinnt gegen Heepen

Die vierte Mannschaft hält sich nach einem 4:2 gegen den Heeper SK 3 auf dem dritten Tabellenplatz. Für die vier Punkte sorgten Dirk Oenning, Markus Schweins, Dmitriy Pimshteyn und Bair Demidov. Detlef Kreienberg und Josef Stöppel hatten ihre Spiele verloren. Vor dem wichtigen Spiel gegen Ennigerloh-Oelde 3 steht unsere vierte Mannschaft damit weiter auf dem dritten Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter den beiden führenden Teams aus Heepen und Ennigerloh-Oelde. Unter diesen drei Mannschaften werden Meister und Aufsteiger entschieden.

07. März 2020 Deutliche Auftaktniederlage für unsere U20

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Leider mussten wir am Samstag in der Auftaktpartie der neuen Saison in Delbrück gleich auf zwei Stammspieler verzichten. Aus unterschiedlichen Gründen konnten Titus Stevens und Tom Kolkmann nicht mit dabeisein. Netterweise sprangen Tobias Linnemann und Jean-Luc Wellnitz ein. Letzterer musste gegen ebenfalls einen neuen Spieler antreten. Jean-Luc stellte früh einen Springer ein, dann noch einen Bauern und entscheidend die Dame. Damit 0:1. Tobias hatte nach Abtausch aller Leichtfiguren zwei Bauern mehr wie sein Gegner. Doch eine weiße Dame aud a6 verkündete Unheil. Und genau auf der berühmten 7. Reihe brach das Unheil für Tobias herein. Damit 0:2. Kevin Rommel hatte einen heute noch zu schweren Gegner. Es sah zwar lange Zeit so aus, als sei nichts passiert, doch plötzlich hatte Kevin nur einen Läufer für die Dame. 0:3. Auch in Ethan Schirnecks Partie schien lange nichts zu laufen Doch plötzlich gab sein Gegner auf. Nur noch 1:3. Die abwechslungsreichste Partie spielte Oska Merle. Oskar hatte einen Läufer für 2 Bauern geopfert und machte Druck auf der e-Linie. Zwischendurch hing auch Oskars Turm. Doch ein Springerabzug hätte die Dame gewonnen. Jedenfalls fand sein Gegner nicht die perfekte Fortsetzung und Oskar lenkte mit einem Mehrbauern ins Damenendspiel ein. Doch nach Damentausch hatte der Gegner einen gefährlichen Freibauern, den Oskar mit seinem König aufhalten musste. Seinen Mehrbauern am Damenflügel hatte Oskar rückständig gemacht. Nun verlor er das Endspiel. So konnte Kirsten Bünte ihr Spiel Remis geben. Endstand 1,5:4,5 für Delbrück. 

05. März 2020 Einteilung der Gruppen für den Viererpokal am 21.+22. März 2020

Als Ausrichter dürfen wir am 21. März die folgenden Mannschaften in Rheda zum Viererpokal begrüßen:

ASV Senden aus dem Münsterland, SV Recklinghausen-Süd und sicher als stärkste Mannschaft die SF Brackel aus Dortmund. Am Samstag werden zunächst die beiden Paarungen in der Runde der letzten 64 Mannschaften ausgelost. Die beiden Sieger treffen dann am Sonntag in der Runde der letzten 32 Mannschaften aufeinander. Spielbeginn ist an an beiden Tagen um 11 Uhr. Gespielt wird am Samstag im Pfarrheim an der Nonenstr. und am Sonntag im Pfarrheim an der Wilhelmstr. Wir freuen uns natürlich an diesen Tagen auch über Besucher. 

05. März 2020 Kleines, aber feines Monatsblitzturnier

(Informationen von Frank Erfeldt)

In einem doppelrundig ausgeführten Turnier setzte sich Matthias Bergmann durch. Matthias profitierte davon, dass Frank Erfeldt einmal gegen Oskar Merle verlor. Frank wurde letztlich zweiter, Oskar dritter. Den vierten Platz belegte Detlef Kreienberg.

29. Februar 2020 OWL-Jugendblitz in Huecker-Aschen

(Informationen von Hartmut Duerkop)

Gespielt wurden die Mannschafts- und Einzelmeisterschaften mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten und 2 Sekunden pro Zug. Das hat zur Folge, dass mehr Partien ausgekaempft wurden. Die zweite Besonderheit im Turnier war, dass hier schon die neuen Empfehlungen des Deutschen Schachbundes (siehe separaten Post unten) angewendet wurden

Zum Mannschaftsblitz unter acht Vierermannschaften aus sieben Vereinen waren auch wir mit dabei. Oskar Merle, Tom Kolkmann, Ethan Schirneck und Kevin Rommel vertraten unsere Farben. Im Vergleich hatten wir mit die wenigste Blitzerfahrung, was sich dann auch auswirkte. Immerhin wurde das Minimalziel, nicht Letzter zu werden, erreicht. 

Im Anschluss folgte das siebenrundige Einzelturnier unter 27 Teilnehmern. Hier war auch Kondition und Konzentration gefragt. Kevin erzielte zwei Punkte. Ethan und  Oskar erkaempften sich jeweils vier Punkte. Das reichte fuer die Plaetze 12 und 13. Tom hatte sich inzwischen mit der Bedenkzeit angefreundet. Er hatte in den ersten fuenf Runden nur eine Partie verloren, und zwei remis gespielt. Auch die naechsten beiden Runden konnte Tom gegen starke Gegner gewinnen, was ihn nach vorn brachte. Er belegte am Ende einen ausgezeichneten vierten Platz, und wurde damit OWL-Blitzmeister U16.

29. Februar 2020 Empfehlungen des Deutschen Schachbundes zur Minimierung der Verbreitung des Coronavirus bei Schachveranstaltungen

Bitte beachtet die heute um 14:37 veröffentlichte Mitteilung des Deutschen Schachbundes

Das Präsidium des Deutschen Schachbundes verfolgt die fortschreitende Verbreitung des Coronavirus (Sars-Cov-2) aufmerksam und empfiehlt in Abstimmung mit dem Bundesturnierdirektor und dem Vorsitzenden der Schiedsrichter-Kommission folgende prophylaktische Maßnahmen für die Organisation und Durchführung von Schachveranstaltungen in Deutschland:

  1. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes für die Durchführung von Großveranstaltungen sollten befolgt werden.
  2. Auf das Händeschütteln vor der Partie sollte zugunsten eines freundlichen Zunickens verzichtet werden.
  3. Angebot und Annahme von Remis sollte durch das deutlich sichtbare Kreuzen der Zeigefinger signalisiert werden.
  4. Aufgabe sollte durch das Niederlegen des Königs signalisiert werden.

Diese Empfehlungen wurden am 29.02.2020 beschlossen und bleiben bis auf Weiteres in Kraft.

Unsere Empfehlung: Bei Mannschaftskämpfen werden die Mannschaftsführer gebeten, darauf noch einmal hinzuweisen. Wenn das alles auch nur hilft, um nur einen Fall zu verhindern, lohnt es sich.

27. Februar 2020 Stimmungsvoller Abschluss des Regionalpokals

Wie immer wurde ein Regionalpokal durch ein Blitzturnier abgeschlossen, bevordie Pokale vergeben wurden. Das Blitzturnier war aber kein reines Jux-Turnier, obwohl es wie immer viel Spaß machte. Schließlich ist die Auswertung der Blitzturniere zu Beginn und zum Ende des Regionalpokals die erste Feinwertung bei Punktgleichheit im Turnierschach. Immerhin waren am Donnerstagabend wieder 21 Spieler aus Beckum, Beelen, Ennigerloh-Oelde und Rheda dabei. Wir waren gleich mit zehn Spielern am Start, eine tolle Beteiligung - vielen Dank. Um Platz 1 gab es ein Rennen zwischen Tom Pohlschmidt und Frank Bellers. Während im ersten Turnier noch Tom die Nase vorn hatte, konnte sich dieses Mal Frank durchsetzen. Damit lagen beide auch punktgleich auf dem ersten Platz der Blitzgesamtwertung und sind gleichberechtigte Sieger des Blitzregionalpokals. Die weiteren Rhedaer Platzierungen: Frank Erfeldt (Platz 4), Andreas Bünte und Rigobert Ophoff (Plätze 11 und 12), Oskar Merle, Matthias Bergmann, Karsten Döding, Gisbert Koch (Plätze 14 bis 17) und Andreas Schneider auf Platz 19.

Im sechsrundigen Regionalpokal gab es in diesem Jahr die eine oder andere Neuerung. Diese haben sich bewährt. Insgesamt haben 27 Spieler zumindest eine Partie mitgespielt. An der Spitze Peter Scholz und Thomas Bergmann, die alle schs Runden gespielt haben (ein Ergebnis war dann ein Streichergebnis). Peter Scholz aus Ennigerloh-Oelde konnte seinen Titel verteidigen, zweiter wurde Dieter Hofene (Beelen), dritter Christopher von Reckowski aus Beckum. Bester Spieler mit einer DWZ unter 1700 wurde Rudolf Radinger (Beelen), bester Spieler über 65 Jahre Karl-Heinz Günther (Beelen). Der Pokal unter 25 Jahre ging an Oskar Merle (Rheda). Alle Tabellen und Details gibt es bei den Freunden aus Beelen.

Wir werden uns in Kürze im Kreis der ausrichtenden Vereine zusammensetzen, um den Regionalpokal 2020/2021 zu planen.

23. Februar 2020 update Weitere Überraschung durch die zweite Mannschaft nach "wake-up call"

Es ist schon fast unglaublich. Auch heute konnte unsere zweite Manschaft in der Verbandsklasse gewinnen. Bei richtigem Schachwetter (Wind, Regen) wurde die Auswärtshürde in und gegen Lemgo überzeugend mit 5:5:2,5 genommen. Ein Sieg, der nicht nur in der Höhe sicher eine große Überraschung ist. Aufregung gab es gleich zu Beginn. Bereits nach wenigen Zügen reklamierte der Lemgoer Mannschaftsführer "Berührt geführt", ein Schock für unseren jüngsten Spieler, Tom Kolkmann. Er war sich keiner Schuld bewusst, musste dann aber akzeptieren, die rekalmierte Figur zu ziehen, was gleich einen Damen- und Partieverlust zur Folge hatte. Vielleicht war das der "wake-up call" für seine Mannschaftskollegen. Das Momentum wanderte auf unsere Seite. Nur am ersten Brett gab es eine Punkteteilung. Damit konnte Daniel Ewerszumrode aber zufrieden sein. Die Entscheidung zu unseren Gunsten fiel an den Brettern 2 bis 6, die alle von uns gewonnen wurden. Kirsten Bünte, Matthias Bergmann, Andreas Bünte, Gisbert Koch und Andreas Schneider punkteten voll. Die eine oder andere Begegnung war knapp, aber heute war uns das Glück oder das Können hold. Die Niederlage von Judith Bünte, die heute ihr Debut in der Verbandsklasse gab, war da "nur" Ergebniskosmetik. Die zweite Mannschaft liegt zwei Spieltage vor dem Saisonende hinter Bünde auf dem zweiten Platz. Das zu einem so frühen Zeitpunkt das Ziel "Klassenerhalt" abgehakt ist, konnte niemand zu Saisonbeginn ahnen. Und jetzt  stehen noch zwei spannende Spieltage auf dem Programm. Noch liegen nur zwei Mannschaftspunkte zwischen den ersten sechs Mannschaften. Es ist wirklich spannend. Schon jetzt ist es eine tolle Saison der zweiten Mannschaft.

23. Februar 2020 Nachtrag zur Vereinsmeisterschaft 2019

Das Finalturnier um die Vereinsmeisterschaft wurde in dieser Woche mit der Begegnung zwischen Matthias Bergmann und Andreas Bünte abgeschlossen. Dei Partie ziemlich ausgeglichen. Matthias versuchte eine neue Eröffnung versucht und hatte damit Andreas etwas überrascht, aber nicht beeindruckt. Schlussendlich endete die Partie mit Remis, was auch die Computeranalyse völlig bestätigte… Als Sieger des Turniers stand bereits vorher Frank Erfeldt fest.

22. Februar 2020 Erster Aufstieg geschafft - U16 spielt nächstes Jahr in der Verbandsliga

Zum letzten Spieltag mussten wir heute zum FC Bayern München der U16-Verbandsklasse, zum Bielefelder SK. Der BSK hat diese Saison beherrscht, und alle sechs Mannschaftskämpfe bisher gewonnen. Damit stand die Meisterschaft für den BSK schon fest. Trotzdem nahmen die Bielefelder den heutigen Spieltag noch sehr ernst und traten mit einer richtig guten Mannschaft an. Wir lagen zum Spielbeginn zwar noch auf Platz zwei, hatten mit Delbrück aber eine Mannschaft im Nacken, die genauso viele Punkte auf dem Konto hatte wie wir. Somit mussten wir heute mindestens die gleiche Anzahl von Mannschaftspunkten wie Delbrück holen, durften uns aber auch keine Niederlage leisten, weil hinter Rheda und Delbrück noch Lübbecke in Schlagentfernung lag. Delbrück und Lübbecke traten zudem noch gegeneinander an. Unser Spielverlauf ist schnell erzählt, und heute auch nebensächlich. Tobias Linnemann musste seinem stärkeren Gegner Tribut zollen, wir lagen 0:1 zurück. Ethan Schirneck glich in einer wichtigen Partie aus, und Kevin Rommel brachte uns mit seinem Sieg sogar 2:1 in Führung. Tom Kolkmann gelang aber am Spitzenbrett keine Überraschung, und er verlor. Endstand 2:2. Damit waren wir immerhin der einzige Verein, der dem BSK einen Punkt abnehmen konnte. Erst zu Hause erfuhren wir dann auf Nachfrage in Delbrück, das dort genau das eingetreten war, an das wir nicht geglaubt hatten. Delbrück verlor mit 1:3, und somit liegen plötzlich Rheda und Lübbecke nach Mannschaftspunkten gleichauf. Die inoffizielle Auswertung der Brettpunkte (auch unter Berücksichtigung unseres kampflosen Siegs gegen Halle) sieht uns mit zwei Brettpunkten vor Lübbecke. Wir müssen zwar die offizielle Auswertung nach abwarten, aber wir denken, es reicht! Herzlichen Glückwunsch an die Stammspieler Tom Kolkmann, Ethan Schirneck, Kevin Rommel und Tobias Linnemann, sowie an Alexander Döding, Michael Hess und Tobias Bednorz, die mit ihren Einsätzen als "Ersatzspieler" mitgeholfen haben. Das sollte hoffentlich die anderen Teams motivieren! Glückwunsch aber auch von dieser Stelle an den Meister in der Verbandsklasse, den Bielefelder SK.

16. Februar 2020 Überraschendes und hart erkämpftes 4 zu 4 gegen den Aufstiegsaspiranten BSK 3 - Die 3. Mannschaft ist weiterhin sehr heimstark

(Informationen von Karsten Döding)

Da Christian Brandt und Dennis Kröger nicht spielen konnten, haben Ellen Bünte und Josef Stöppel uns dankenswerterweise unterstützt. Heute morgen musste dann leider auch noch Heiko Rieke kurzfristig krankheitsbedingt absagen, somit mussten wir das 2. Brett freilassen (0:1).

Mit dieser Ergebnishypothek ging es in das Match gegen die Bielefelder, die ihre beiden 1900 Spieler nicht dabei hatten, auf dem Papier aber trotzdem favorisiert waren. Es wurde ein hart umkämpftes Spiel!

Nach einer speziellen Eröffnung seines Gegners, bei der Oskar Merle an Brett 4 doch etwas Zeit benötigte, hat der Gegner (immerhin > 1500 DWZ) eine Springergabel mit Schach und Damengewinn übersehen.

Oskar hat somit schnell zum 1 : 1 ausgeglichen!  Ellen Bünte an Brett 7 hat sich nach und nach Vorteile erarbeitet, die anderen Stellungen waren ausgeglichen bzw. hart umkämpft. Josef Stöppel an Brett 8 hat gegen einen Jugendspieler aus Bielefeld (ein guter Bekannter von Ethan und Kevin) nach einer anfänglich ausgeglichenen Stellung dann doch wahrnehmen müssen, dass die jungen Spieler durch viel Training und Spielpraxis immer stärker werden und musste aufgeben. Somit 1 : 2.

Kevin Rommel an Brett 6 musste in einem Turm-Bauern-Endspiel mit einem (Frei)Bauern weniger, alles geben, um nicht zu verlieren. Trotzdem war das Remisangebot des Gegners dann doch etwas überraschend und vielleicht etwas verfrüht. Aber gut erkämpft von Kevin! Ethan Schirneck an Brett 5 war zu dem Zeitpunkt stark unter Druck, der Gegner hatte viele Möglichkeiten und Ethan war sicher froh, dann noch eine Dauerschachmöglichkeit zu erkennen und zu nutzen. Also auch hier (etwas glücklich aber hart erkämpftes) Remis. Ellen konnte Ihren Vorteil letztendlich souverän realisieren. Ein schöner Sieg der den 3 : 3 Zwischenstand bedeutete. Es spielten noch Johann Martens an Brett 3 und Karsten Döding an Brett 1.

Karsten Döding fühlte sich in der Eröffnung sehr wohl und wollte, im Nachhinein zu schnell, auf Angriff starten und hat dadurch einen Bauern verloren, dem er gegen einen stärkeren Gegner die ganze Partie hinterherlaufen musste. Bei Johann Martens war es sehr ausgegleichen bis sich Johann einen Freibauern erarbeiten konnte, der konsequent nach vorne gebracht wurde. In einem Dame-Bauern-Endspiel konnte Karsten seinen Nachteil gegen seinen starken Gegner (DWZ 1760) nicht mehr aufholen und musste nach Damentausch mit 2 Bauern weniger letztendlich aufgeben. Also 3 zu 4.

Johann hatte die augenscheinlich bessere Stellung aber gerade die an sich gewonnenen Partien müssen erst noch wirklich gewonnen werden und so ging es noch eine ganze Zeit weiter. Johann machte Druck, der Gegner verteidigte. Der letztendliche Damentausch war dann gewinnbringend für Johann, da er dann mit dem König eingreifen konnte und der Gegner kaum noch sinnvolle Züge hatte. Also ein schöner Endspielsieg und ein toller Lauf von Johann, sein 4. Sieg in Folge!

Alles in allem ein überraschendes, aber hart erkämpftes Unentschieden gegen einen Aufstiegsaspiranten, die sich heute vorgenommen haben, bei uns zu gewinnen! Aber zu Hause ist die 3. Mannschaft diese Saison noch ungeschlagen! Am 22. März geht es gegen den Tabellennachbarn nach Stukenbrock.

15. Februar 2020 Zum Lernen nach Halle

An der U12-Mannschaftsmeisterschaft von Ostwestfalen-Lippe, ausgerichtet in Halle, fuhren wir mit einer insgesamt doch sehr jungen und unerfahrenen Mannschaft. Kevin Rommel an Brett 1 stellt da schon die große Ausnahme dar. Er ist schon durch einige Turniere gegangen, und hat in Mannschaften und in Einzelturnieren bewiesen, dass er auf einem ausgezeichneten Weg ist. Tobias Bednorz spielt immer noch zu häufig auf den schnellen Sieg hin, und übersieht gern hängende Figuren. Alexander Döding, mit Abstand der jüngste Spieler im Team, stellt sich immer wieder gern den Herausforderungen, gerade auch gegen ältere Konkurrenten. Er hat eine konstant hohe Lernkurve, und braucht noch Zeit. Jean-Luc Wellnitz, erst seit wenigen Wochen im Verein, spielte sein erstes Turnier überhaupt. Für ihn galt es einfach, reinzuschnuppern, und zu sehen wie das alles abläuft. Ziel war es an diesem Samstag, Spielpraxis zu sammeln, sich als Team zu finden und hoffentlich nicht letzter zu werden. Von den siben Spielen gingen dann insgesamt nur vier verloren, zweimal reichte es fr ein Unentschieden, und gegen Versmold konnten wir sogar gewinnen. Damit belegten wir den elften Platz. Kevin erreichte immerhin 4,5 Punkte (nicht schecht für Brett 1), Tobias 2 Punkte, Alexander vier und Jean-Luc immerhin einen Punkt. Vielen Dank an das Team, auch an Karsten Döding und Hartmut Dürkop, die die Mannschaft begleitet haben.

09. Februar 2020 Erste Mannschaft bleibt dran

In der Verbandsliga fuhr unserer erste Mannschaft mit Rückenwind nach Brackwede. Zurück ging es mit einem 5:3-Sieg. Leider konnte nur an sechs Brettern gespielt werden. Brackwede ließ das erste Brett frei. Wir mussten auf unser viertes Brett unter denkbar misslichen Umständen verzichten. Neben dem kampflosen Punkt für Sebastian Peter, konnten Titus Stevens, Friedhelm Pohlmann und Miroslav Fridl ihre Spiele gewinnen. Schön vor allem für Miroslav, der damit in seinem ersten Ligaeinsatz für uns einen wichtigen Punkt beitragen konnte. Marcus Otto und Rigobert Ophoff steuerten ein Remis bei. Nur Frank Erfeldt musste eine Niederlage akzeptieren. Auf den Tabellenführer aus Verl konnte damit immerhin ein Punkt gutgemacht werden. Im März gibt es dann das direkte Aufeinandertreffen. Auch Herford (zwischen Verl und Rheda liegend) spielt noch eine Rolle im Kampf um die Meisterschaft.

09. Februar 2020 Vierte Mannschaft gewinnt stürmisch

Lag es am Sturmtief Sabine? Jedenfalls traten unsere Gäste von Ubbedissen 3 heute nur zu dritt in Rheda an. Damit hatten wir drei Bretter bereits kampflos gewonnen, und das Mannschaftsremis schon einmal sicher. Aber wir wollten natürlich mehr. Bair Demidov konnten einen weiteren Punkt für uns gewinnen und Detlef Kreienberg noch ein Remis beisteuern. Da spielte die Niederlage von Dirk Oenning keine Rolle mehr. Unsere vierte Mannschaft spielt damit in den noch ausstehenden vier Runden mit Heepen 3 und Ennigerloh-Oelde 3 um einen der ersten beiden Plätze, die zum Aufstieg in die Bezirksklasse berechtigen. Da wird das nächste Spiel gegen Heepen sicher wegweisend sein. 

08. Februar 2020 U14-Mannschaft verfehlt knapp die Qualifikation für das NRW-Turnier

Heute fand in Bielefeld die OWL-Mannschaftsmeisterschaft in der Alterklasse U14 statt. Die besten drei Vereine würden sich für das NRW-Turnier in Dortmund im Mai qualifizieren. Wenn überhaupt, rechneten wir uns nur leichte Außenseiterchanen auf den dritten Platz aus. Super war, das wir bis zur letzten Runde auch wirklich noch im Rennen waren. Dann wurde uns das Team von LSV/Turm Lippstadt zugelost. Es war ein Finale um Platz 3 im Turnier und um die Qualifikation. Leider ging das Spiel 1:3 verloren, und wir fielen noch auf Platz 6 zurück. Damit waren wir immerhin mit einem halben Brettpunkt Vorsprung noch die beste Mannschaft aus dem Kreis Gütersloh. Auch sind wir der erste Nachrücker, wenn doch noch ein Platz frei wird. Erfolgreichster "Scorer" im Team war Ethan Schirneck mit 4,5 Punkten aus 7 Spielen. Tom Kolkmann und Kevin Rommel waren mit 4 Punkten nur unwesentlich "schlechter".  Der mit Abstand jüngste Spieler, Alexander Döding, steuerte auch noch 2 Punke bei. Bei allen vier Spieler bedanken wir uns ganz herzlich. Hervor heben möchten wir Kevin, der extra für das Turnier, für die Mannschaft, eine Geburtstagseinladung "sausen ließ". Es war ein wirklich angenehmer Tag. Wir bedanken uns auch bei Ulrich Rust, der das Turnier souverän leitete und die Brackweder Schachfreunde, die wieder einmal außergewöhnlich gute Gastgeber waren.

07. Februar 2020 Erstmals zwei Grundschulmannschaften aus Rheda-Wiedenbrück für das NRW-Finale qualfiziert

(Informationen von Karsten Döding)

Und bei beiden Mannschaften sind wir als Rhedaer Schachverin mit dabei. Bei den Grundschulmeisterschaften des Kreises Gütersloh konnte sich die Eichendorff-Potsdammschule durchsetzen, den Titel gewinnen und sich für NRW qualifizieren. Unser Beitrag dazu: die Betreuung und das Training durch Hartmut Dürkop.

Heute fand die OWL-Meisterschaft der Grundschulen in Halle statt. Hier war aus Rheda-Wiedenbrück die Pius-Bonifatiusschule dabei. Mit dem heutigen wirklich nicht erwarteten Platz 5 im Hauptturnier hat sich die Schule nicht nur einen schönen Pokal sondern auch die NRW Quali geschafft. Unser Beitrag: hier spielten Alexander Döding und Felix Oberschäfer mit, betreut und trainiert wird das Team von Karsten Döding. Topscorer der Mannschaft waren Alexander mit 6 aus 7 und Felis mit 4,5 an Brett 2. Somit wohl erstmalig, dass 2 Grundschulmannschaften aus Rheda-Wiedenbrück sich für NRW qualifiziert haben ?

Herzlichen Glückwunsch an beide Teams und viel Spaß beim NRW-Turnier.

06. Februar 2020 Das etwas andere Monatsblitzturnier

Und das nicht ewa, weil es das 176. Monatblitzturnier war (ist das nicht eine klasse Zahl?). Und auch nicht, weil Tom Pohlschmidt das Turnier mit einer weißen Weste gewonnen hat. Interessant schon eher die Tatsache, dass Tom zwischen sich und dem zweiten satte 3 Punkte gelegt hat, und das bei nur 7 Runden! Interessant auch die Tatsache, das eigentlich immer wenn ein "Frank" mitspielt, dieser auch an der Spitze der Tabelle steht (sei es Frank Bellers oder Frank Erfeldt). Das war dieses Mal auch so. Aber nur, wenn man die Tabelle auf den Kopf stellt. Teilte sich doch dieses Mal Frank Erfeldt mit Rigobert Ophoff den vorletzen und letzten Platz. Da am Donnerstagabend jeder jeden schlagen konnte (mit Ausnahme von Tom natürlich) teilten sich Matthias Bergmann und Oskar Merle den zweiten Platz mit 3 Punkten. Den vierten Platz teilten sich Thomas Bergmann und Andreas Bünte mit 2,5 Punkten, und eben Rigobert Ophoff und Frank Erfeldt den sechsten Platz mit 2 Punkten. Also lag zwischen dem zweiten und dem letzten Platz gerade mal ein Punkt. Neben diesen gar nicht so trockenen statistischen Zahlen, waren die allermeisten Spiele noch dazu höchst unterhaltsam. Es war alles in allem ein super Turnier, eine Werbung für die Serie.

02. Februar 2020 Zweite Mannschaft weiter in der Erfolgsspur

Mit Rheda und Friedrichsdorf-Senne trafen zwei Aufsteiger aufeinander. Das beide Teams auch aus dem Schachbezirk Bielefeld kommen, verlieh dem Duell dazu noch "Derby-Charakter". Wir rechneten mit einem Spiel auf Augenhöhe zweier ähnlich starker Mannschaften. Dass wir das Spiel dann deutlich mit 5,5:2,5 gewinnen konnten, war für uns alle überraschend, um so mehr haben wir uns gefreut.

Zu Beginn der Auseinandersetzung konnten Kirsten Bünte und Kai-Uwe Deißler ihre Spiele relativ ungefährdet in Unentschieden abwickeln. Zeitnah sorgte Gisbert Koch für die Führung. Diese baute Andreas Schneider gegen seinen "alten" Verein sogar noch aus. Nach einem Figurengewinn duch Läufergabel auf Tum und Springer gab sein Gegner umgehend auf. Tom Kolkmann war mit einem Remis einverstanden. Er hatte zwar einen Turm mehr, musste aber gegen vier Mehrbauern seines Gegners spielen. Mit Blick auf den Spielstand und auf die anderen Partien war die Punkteteilung ok. Für einen unerwarteten halben Punkt sorgte Daniel Ewerszumrode am Spitzenbrett. In einer zugestellten Stellung sahen beide Spieler kein richtiges Fortkommen. Das Remis war sicher wertvoller für uns, wie für Friedrichsdorf-Senne, hatten wir damit doch schon ein Mannschaftsunentschieden erreicht. An den beiden noch laufenden Brettern, die jetzt im Mittelpunkt des Interesses standen, lag der Druck jetzt bei den Gästen, mussten doch beide Spiele gewonnen werden. Matthias Bergmann hatte im Turmendspiel einen Mehrbauern. Er ließ aber seiner Gegnerin die Initiative, und musste sehr genau aufpassen, was auf dem Brett so los war. Umsichtig konnte er die Partie jedoch ausgeglichen halten. Die Partie wurde dann im Laufe der Verlängerung remis. Nahezu zeitgleich entschied sich auch das Spiel von Andreas Bünte. Er konnte seinem Turm- und Springerendspiel mit jeweils fünf Bauern seinen Stempel aufdrücken, und seinen Gegner immer wieder vor Aufgaben stellen. Kurz vor dem Matt gab dieser auf.

In der Tabelle liegen wir nun nach zwei Dritteln der Saison nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter, aber gleichauf mit drei weiteren Mannschaften. In der vielleicht spannendsten Verbandsklassen-Saison der letzten Jahre trennen Platz 1 und Platz 6 nur zwei Punkte. Hier wird es bis zum Ende sicher sehr spannend bleiben. Schön, dass wir mit dabei sind.

01. Februar 2020 Andreas Bünte und Rigobert Ophoff spielen bei Rietberger Stadtmeisterschaft

(Informationen von Andreas Bünte)

An den offenen Schach-Stadtmeisterschaften in Rietberg, die im Schnellschach ausgetragen wurden, nahmen aus Rheda Rigobert Ophoff und Andreas Bünte teil. Rigobert musste sich in den 7 Runden nur dem späteren Turniersieger Thomas Biernath von den Schachfreunden Verl geschlagen geben. Mit 2 Siegen und 4 Remis gegen respektable Gegner in einem gut besetzten Turnier erzielte er 4 Punkte und kam auf den 11 Platz von 37 Teilnehmern. Andreas erzielte mit einem Remis und 3 Siegen 3,5 Punkte und landete auf den 19 Platz. Das Highlight aus seiner Sicht war sein überraschende Sieg gegen den an Platz  1 gesetzten Cedric Kollenberg von den Gastgebern (DWZ 2106). Mit 2 Springern und einen Turm ergab sich ein Matt für den schlecht verteidigten König. Wir bedanken uns für die freundlichen Gastgeber für ein sehr schönes Turnier und hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Jahr. Es wäre schön, wenn sich dann mehr Teilnehmer aus Rheda finden würden.

01. Februar 2020 Rückschlag für U16 in der Verbandsklasse

Zum sechsten Spieltag trafen sich die Nachwuchsspieler aus Rheda und Hücker-Aschen bei uns. Wir mussten leider auf zwei Stammspieler, diese sollten aber hoffentlich git kompensiert werden. Mit etwas Verspätung wurden die Bretter freigegeben, und insbsondere an den Brettern zwei bis vier entwickelte sich gleich ein lebhafter Kampf.
Tobias Bednorz warf bereits früh seinen König ins Gefecht. Wenn schon die Damen abgetauscht sind, kann ja der König ihre Aufgaben übernehmen, schien sein Motto zu sein. Dazu beide Springer rechts und links am Rand schien auch nicht die optimale Aufstellung zu sein. Aber es galt hier abzuwarten. Ein Figurenverlust machte die Sache auch nicht einfacher. Tobias wurde dann auch durch ein schönes Zusammenspiel von Springer und Turm mattgesetzt.
Michael Hess „leidet“ immer noch unter der fehlenden Spiel- und Trainingspraxis in dieser Saison. Er verlor recht schnell seine Figuren und auch die Partie ging früh an Hücker-Aschen. Damit stand es erwartungsgemäß 0:2 aus unserer Sicht. Jetzt waren die ersten beiden Bretter gefordert.
Ethan Schirneck opferte in der Eröffnung seinen Springer auf f7 und zwang so den schwarzen König auf das offene Brett. Nun griff Ethan mit seinen Figuren den König an, und das sah vielversprechend aus. Schließlich hatte Ethan für seinen Springer zwar drei Bauern bekommen, doch das war nicht das entscheidende. Wichtiger war, dass Ethan die gegnerischen Figuren aus dem Spiel nehmen konnte, und den recht freistehenden König ins Visier nahm. Das Ende wollte sich sein Gegner auch nicht mehr zeigen lassen und gab auf.

Am Spitzenbrett musste Tom Kolkmann schon früh viel Zeit investieren. Der Spieler aus Hücker-Aschen versuchte sich, auch unter Berücksichtigung des Spielverlaufs, sehr defensiv aufzubauen, um Tom es sehr schwer zu machen. Eine solch kompakte Verteidigungsstellung muss erst einmal geknackt werden. Und gerade als Tom sich auf den Weg machte, die Entscheidung am Königsflügel zu suchen, ließ er eine gegnerische Attacke am Damenflügel auf seinen lang rochierten König zu. Vielleicht spielte da auch schon die beginnende Zeitnot eine Rolle? Einige Abtausche später steht ein Endspiel mit vier Türmen und je vier Bauern auf dem Brett. Das sah sehr nach einem Remis aus, wenn Tom auch den letzten weißen Läufer geschlagen hätte. Hatte er aber nicht, wenn jetzt der Gegner den Zug Ta7 sehen würde, verliert Tom die Qualität, und wohl auch die Partie. Den Matchball ließ der Gegner aber aus. Trotzdem war nicht mehr wie ein Remis möglich. Damit ging der Mannschaftssieg etwas überraschend an Hücker-Aschen. Herzlichen Glückwunsch!

29. Januar 2020 Bauerndiplome beim Jugendschach

Nach einiger Zeit haben wir unsere neuen bzw. jungen Spieler im Jugendbereich mal wieder mit den Aufgaben des "Bauerndiploms konfrontiert". natürlich waren die Voraussetzungen der Spieler unterschiedlich. Schln war aber, dass auch die jüngsten mit den Fragen klar kamen, und sogar die Antworten wussten. Und wie im "richtigen" Schach: mal á tempo und mal mit doch einiger Bedenkzeit. Ihre Urkunden konnten jedenfalls alle in Empfang nehmen: Jonathan Bednorz, Tobias Bednorz, Tobias Linnemann, Levi Schirneck und Jean-Luc Wellnitz. Herzlichen Glückwunsch!

27. Januar 2020 Runde sechs im Regionalpokal

In Beckum trafen sich wieder 18 Spieler, um die sechste Runde im Regionalpokal auszuspielen. Es war die letzte "offizelle" Turnierrunde, bevor Ende Februar in Rheda das aschließende Blitzturnier gespielt wird, die für die Feinwertung bei Punktgleichheit wichtig ist. Bair Demidov bekam es mit Christian Bird vom Gastgeber Beckum zu tun. Bair konnte einen Angriff auf den rochierten König starten, die Bauernstellung aufreißen und den König frontal angehen. Der schnelle Sieg war die Folge. Thomas Bergmann hatte das berühmte Losglück nicht wirklich auf seiner Seite. Bekam er es doch mit Dieter Hofene aus Beelen zu tun, der "DWZ-Nummer" zwei im Turnier. Mit einem Sieg in der letzten Runde hätte Thomas noch Chancen auf Platz 3 in der Abschlusstabelle. Leider ließ zum einen Dieter nichts zu, zum anderen machte Thomas einen kleinen und einen großen Fehler, was dann zu einer recht frühen Niederlage führte. In einem Vereinsduell spielten Frank Erfeldt und Matthias Bergmann gegeneinander. Eine Neuauflage aus der Vereinsmeisterschaft vom letzten Donnerstag. Frank konnte mehrere Drohung aufbauen, die Matthias in Zeitnot nicht gleichzeitig parieren konnte. Frank gewann damit das Spiel auf eine wirklich schöne Art und Weise. Von uns spielte Andreas Bünte am längsten. Gegen Mohamad Ali aus Beelen hatte Andreas zunächst mit einem Bauern weniger zu kämpfen, konnte sich aber wieder nach vorn spielen, und in ein Springerendspiel mit einem Frei(Mehr)bauern abwickeln. Eine Unaufmerksamkeit kostete dann den Bauern zu früh, und das Spiel endete unentschieden. Zu den einzelnen Platzierungen erfolgt in Kürze ein update.

25.-26. Januar 2020 OWL-Jugendeinzelmeisterschaft U10

In diesem Jahr waren wir mit zwei Spielern am Start. Im Einsteigerturnier belegte Jonathan Bednorz, einer unserer Jüngsten, bei seinem ersten offiziellen Einsatz den 18. Platz. Im "Meisterschaftsturnier" spielte Alexander Döding. Er kam leider über den 20. Platz nicht hinaus. Eitwas Pech war wohl mit dabei. Alexander hatte sich aber wohl mehr erhofft.

26. Januar 2020 Dritte Mannschaft gewinnt auch bei Ubbedissen 2

(Informationen von Karsten Döding)

Am heutigen Sonntag ging es motiviert und in Stammbesetzung nach Ubbedissen. Von der Papierform eine interessante Partie, Ubbedissen istzwar erstaunlicherweise Tabellenletzter, aber eigentlich ist die
Mannschaft deutlich stärker als dieser Tabellenplatz aussagt. Je nach Aufstellung ein knappes Match (und das wurde es auch).
Wir sind zu 8 pünktlich angereits und hatten zuerst nur 6 Gegner. Brett 2 - Heiko Rieke - hatte zunächst keinen Gegner, aber bevor wir uns über einen schnellen Sieg freuen konnten, kam der Gegner nach einem
Anruf des MF von Ubbedissen dann doch noch. Christian Brandt hatte das Glück (oder Pech, wie man es nimmt), dass sein Gegner nun wirklich nicht angetreten ist. Das bedeutete das kampflose 1 - 0 für uns! Ein guter Start. Kevin Rommel hatte an Brett 8 die leichteste Aufgabe von der Papierform, nämlich einen Jugendspieler mit DWZ um 800. Aber vielleicht ist das gerade das schwierige, denn wie man gesehen hat, darf man auch so junge Spieler nicht unterschätzen! In der Eröffnung hat Kevin einen Angriff übersehen und sah sich einem Mattangriff gegenüber, den er nur durch Figurenverlust abwehren konnte. Dieser Nachteil musste und konnte aufgeholt werden. Kevin hatte aber trotzdem noch die eine oder andere kritische Situation zu überstehen. Mit etwas Glück wurde eine fast schon verloren gegangene Partie doch noch gewonnen.
An den Brettern 1 + 2 gab es heute schnelle Remis von Karsten Döding und Heiko Rieke, aufgrund ausgeglichener Stellung und dem Wissen um den Mannschaftsstand. Damit stand es 3 zu 1 für uns. 
An den anderen 4 Brettern sah es bis auf die Partie von Ethan Schirneck an Brett 6 mindestens ausgeglichen aus, daher waren wir zu dem Zeitpunkt sehr optimistisch.
Aber der Spielverlauf kann sich mehrfach drehen, wie man heute gesehen hat. Dennis Kröger konnte sich an Brett 5 mit Bauern und Springer sehr schön in die Stellung des Gegners einarbeiten und dann auch noch eine Leichtfigur gewinnen. Hier sah es nach einem klaren Sieg aus. Ethan Schirneck stand sehr unter Druck und Oskar Merle an Brett 4 und Johann Martens an Brett 3 durften mindestens auf ein Remis hoffen. Dann drehte sich der Spielverlauf.
Zuerst hat Dennis ein Schach- mit gleichzeitigem Doppelangriff auf den Turm übersehen - aus einem Figurvorteil wurde ein Qualitätsnachteil. Oskar hat eine Zugfolge des Gegners übersehen und musste dem Gegner gratulieren. Nur noch 3 - 2 für uns. Dennis und sein Gegner haben sich glücklicherweise doch noch auf Remis geeignet, somit 3,5 zu 2,5. Ethan stand weiterhin auf Verlust (Bauernachteile), aber er hat weiter gekämpft. Und Johann hatte gegen den DWZ-stärksten Ubbedissener weiterhin eine enge Partie, die immer mehr Richtung Endspiel ging. Der Gegner hat das Remisangebot von Johann abgelehnt (was uns mindestens das Manschaftsremis gebracht hätte) und das rächte sich. Durch eine Unaufmerksamkeit konnte Johann im Bauernendspiel mit starkem Läufer gegen schwachen Springer doch noch gewinnen! Eine starke Partie von Johann!
Damit hatten wir, dann zu dem Zeitpunkt etwas überraschend, dann doch schon gewonnen. Ethan stand weiterhin im Nachteil, er kämpfte aber weiter. Und das wurde belohnt! Durch den kampfstarken Sieg von Ethan gelang ein in der Höhe etwas überraschender 5,5 zu 2,5 Sieg, der die 3. Mannschaft nun wirklich alle
Abstiegsängste nehmen sollte. Mit 6 zu 4 Mannschaftspunkten ein schöner Zwischenstand und der 2. Sieg in Folge! In 3 Wochen geht es dann gegen den Aufstiegsfavoriten Bielefelder SK 2

23. Januar 2020 Frank Erfeldt ist Vereinsmeister 2019

Am Donnerstag wurde die letzte Runde der Vereinsmeisterschaft gespielt. Thomas Bergmann spielte gegen Andreas Bünte. Dabei probierte Thomas wieder etwas neues aus. Er griff die Stellung von Andreas frontal an und legte dabei aber viel zu wenig Wert auf eine gesunde Verteidigung. Andreas konnte die Angriffslinie recht leicht überbrücken. Fünf Züge vor dem Matt gab Thomas auf. Die entscheidende Partie war aber die zwischen Frank Erfeldt und Matthias Bergmann. Frank konnte Matthias auf der f-Linie einen Doppelbauern verpassen und dann mit Dame und Springer in seine Stellung eindringen. Aufgrund der Zeitnot hat Matthias dann nicht mehr die besten Züge gefunden und zwei Bauern verloren. Mit 90 Sekunden auf der Uhr gab Matthias auf. Damit steht Frank als neuer Vereinsmeister fest. Herzlichen Glückwunsch.

Für die Platzierungen hinter Frank fehlt noch das Ergebnis zwischen Matthias und Andreas.

21. Januar 2020 Das Linke Emsufer gewinnt mit 55:44 im Rheda-Wiedenbrücker Schulschachturnier

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Zum 39. Mal jährt sich das Schachturnier unter den Rheda-Wiedenbrücker Schulen. Wieder kämpften 72 Schüler in 18 Schulteams in unterschiedlichen Altersklassen gegeneinander. Nach 30 Jahren wird es mal Zeit für neue Pokale, die von der Kreissparkasse Wiedenbrück gesponsert wurden.

In diesem Jahr spielten die weiterführenden Schulen aus den oberen 3 Altersklassen in einem gemeinsamen Turnier. Hier setzten sich die Ältesten durch. Mit hauchdünnem Vorsprung von einer gewonnenen Partie gewann die Städtische Gesamtschule Ortsteil Wiedenbrück vor dem Ratsgymnasium. Das direkte Aufeinandertreffen ging 3:1 aus, sodass die Städtische Gesamtschule auch den Pokal gewann. In der WK II (bis 16 Jahre) kämpften zwei Mannschaften von der Gesamtschule. Der direkte Vergleich der Mannschaften aus Rheda und Wiedenbrück ging 2:2 aus. Also musste gelost werden. Das Los fiel auf das Team aus Wiedenbrück. Die WK III-Mannschaft des Ratsgymnasiums wurde zwar letzter, gewann aber als einziges Team den WK III-Pokal (bis 14 Jahre). Die WK IV wurde nicht ausgespielt.

Die größte Gruppe bildeten die Grundschüler. 11 Teams spielten um den Gewinn von 2 Pokalen. Schon in der ersten Runde zeigte die Piusschule (mit den beiden Vereinsspielern Alexander Döding und Felix Oberschäfer) ihre Ambitionen, als sie den Vorjahressieger Eichendorff-Postdammschule knapp mit 2,5:1,5 besiegte. An Brettpunkten waren beide am Ende gleich, doch als Mannschaft gewann die Piusschule alle Spiele. Mit nur einem Brettpunkt weniger landete das dritte Team der Brüder-Grimm-Schule auf Platz 3.

Doch einen Pokal gibt es nicht für den Turniersieg, sondern für einen hohen Einzelsieg. Insgesamt gab es 10 4:0-Siege, je 4 Siege von der Eichendorff-Postdamm und der Brüder-Grimm-Schule, je einen von der Piusschule und der Bolandschule aus Herzebrock. Die Glücksfee musste erneut eingreifen. Und genau das letztgenannte Los wurde gezogen. So wandert ein Pokal für ein Jahr nach Herzebrock. Das zweite Los wurde für die Eichendorff-Postdamm-Schule gezogen. Damit ging der Turniersieger leider leer aus.

 

Abschlusstabelle der Grundschulen

1 Piusschule                                          14:0     22

2 GSV Eichendorff-Postdamm 1               11:3     22                   

3 Brüder-Grimm-Schule 3                       11:3     21                   

4 Bolandschule 1                                     7:7     16,5

5 Bolandschule 2                                     7:7     13,5     

6 Brüder-Grimm-Schule 1                        7:7     13

7 GSV Eichendorff-Postdamm 2                7:7     12       

8 Brüder-Grimm-Schule 2                        6:8     13,5

9 GSV Eichendorff-Postdamm 3                5:9     13

10 Parkschule                                         5:9     13

11 GSV Eichendorff-Postdamm 4              4:10    8,5

 

Wieder hat es allen Beteiligten Spaß gemacht. Das Organisationsteam um Schulschachbeauftragter Hartmut Dürkop,  Vorsitzender des Rhedaer Schachvereins Thomas Bergmann und Karsten Döding danken allen Beteiligten. Der Dank gilt auch Andreas Schneider, der sich ebenfalls bereit erklärt hatte, zu helfen. Wieder gelang ein schulunterrichtsfreier Vormittag zur Verstärkung der Konzentrationsfähigkeit.

19. Januar 2020  Und auch die vierte Mannschaft gewinnt

Na, wenn das kein gelungener Auftakt ins Spieljahr 2020 für unsere Mannschaften ist. Nach den Siegen der U16, der dritten, zweiten und ersten Mannschaft, reiht sich auch unsere vierte Mannschaft in diesen Reigen ein. Mit 5:1 gewinnt das Team um Josef Stöppel bei Gütersloh 7. Josef konnte einen kampflosen Punkt einfahren, alle anderen Partien wurden dann am Brett entschieden, und das ohne Punkteteilung. Die einzige Niederlage musste Detlef Kreienberg akzeptieren. Reinhard Kuhr, Dirk Oenning, Dmitiry Pimshteyn und Bair Demidov siegten und sorgten damit für den hohen Sieg. Damit ist die Hinserie in der Kreisklasse abgeschlossen. Da nur sechs Mannschaften in der Kreisklasse gemeldet sind, wird mit Hin- und Rückspiel gespielt. Bisher hat Heepen 3 alle Spiele gewonnen. Um den zweiten (Aufstiegs-)Platz streiten sich momentan Ennigerloh-Oelde 3 und wir.

19. Januar 2020 Erste Mannschaft gewinnt 6:2 gegen Versmold

Pflichtsieg in der Verbandsliga. Gegen die SpVg. Versmold 1 konnte unsere Manschaft in Bestbesetzung antreten. Am Ende stand es 6:2 für uns. Das besondere dabei: an keinem Brett gab es eine Rhedaer Niederlage. Ihre Partien gewannen Sebastian Peter, Titus Stevens, Marcus Otto und Friedhelm Pohlmann. Die andren vier fügten jewils ein Unentschieden bei: Iván Ramirez Marin, Adrian Jakubowski, Frank Erfeldt und Rigobert Ophoff. Damit bleibt das Team auf Platz 3, allerdings schon drei Punkte hinter dem Spitzenreiter aus Verl.

18. Januar 2020 Volksbank-Cup bei zweihochsechs Bielefeld- Ein Pokal geht nach Rheda

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Der Schachklub 2 hoch 6 Bielefeld hatte zu einem Schnellschach-Turnier geladen. Sieger wurde GM Matthias Blübaum. Er gewann alle 9 Partien. Das wäre die Kurzversion.

Es waren aber noch Ratingpreise (bester einer 10er DWZ-Gruppe und Jugendpokale in U9,U10,U11,U12,U13,U14) zu vergeben  Auf die hatten es Alexander Döding und Ethan Schirneck eigentlich abgesehen. Außer den beiden spielten noch Samer Alhaj Mohammad und Karsten Döding mit. Da alle in einem Turnier spielen, kam es gleich in der ersten Runde zum "Wiedenbrücker Duell" Werner Fechner (DWZ 1903) gegen Alexander Döding (DWZ 827). Wie das ausging, kann sich wohl jeder denken. Aber Schweizer System hat so seine Tücken. Doch dazu später.

Samer Alhaj Mohamads Tücke war, dass er nach Setzliste 44. von 88 war. Das bedeutete, dass er unter den Punktgleichen immer der tiefste war und damit die DWZ-Schwächsten Gegner bekam, was bei Buchholz-Wertung wie hier schlecht ist, bei Fortschritts Wertung jedoch gut. Wäre seine DWZ ein wenig schlechter gewesen, so hätte sein Erstrundengegner  wieder einmal Matthias Blübaum geheißen, wie schon einmal in einem Schweizer System Turnier mit Fortschritts Wertung. So musste er Punkte sammeln. Nach dem Pflichtsieg gelang ihm sogar ein etwas glücklicher Sieg gegen Chris Huckebrink (Ahlen, 2026). Zwei Niederlagen folgten u.a. gegen Alexej Wagner (Lippstadt, 2253). Wieder 2 Siege u.a. Marcus Römhild (BSK, 2021). Hier hätte das Turnier für ihn zu Ende sein sollen. Mit 4 aus 6 hätte er gut da gestanden. Doch Heinz-Burkhard Heuermann (Herford 1798), Tim Krüger (Kirchlengern, 2039) und Carsten Steinle (Ahlen, 2120) nahmen ihm die letzten 3 Punkte ab und Samer landete unter "ferner liefen".
Karsten Döding hielt es vorwiegend mit den jungen Spielern. Gegen alle 4 "älteren Spieler" verliert er Michael Lömker (Herford, 2053), Marcel Schütte (Geseke, 1919), Karl-Heinz Schnegelsberg (Kassel, 1868) alles erlaubt, aber die Niederlage Michael Pergande (Laskers Erben 1254) war überraschend. Dafür hält er sich bei den jungen Gegnern schadlos, auch wenn die Siege gegen Shayan Vatane Khozani (zwei hoch sechs, 816) und Jendrik Kiel (Brackwede, 1145) hart erkämpft waren. Nur gegen Silas Meier (SAP, 1924) war natürlich nichts zu holen. Aber mit 4 Punkten landet Karsten im gleichen Punktsektor wie Samer, nur Buchholzzahl liegt meilenweit auseinander. Und erst der DWZ-Schnitt der Gegner.
Ethan Schirneck spielte um den U13-Pokal. Nach 2 zu erwarteten Niederlagen kam das Vereinsduell gegen Alexander Döding. Das ging wie erwartet an Ethan. Gegen Noah Wiedey (2 hoch 6, 980) und ganz wichtig als Schützenhilfe für Alexander, gewann Ethan gegen Jeremy Jäger (Ahlen, 933). Das blieb Ethans  Ausbeute, denn gegen die 17-18 hunderter Erwachsenen gab es nichts zu holen. Doch in der Pokalwertung U13 lag sein Bezirks Konkurrent aus Brackwede Jan Döller einen halben Punkt vor ihm. Und dann gabs für den auch Schützenhilfe. Denn Ethan musste gegen dessen Trainer Stephan Peters (1825) spielen. So musste sich Ethan mit 3 Punkten begnügen und sich vom Pokalgewinn verabschieden.
Das musste sich auch Alexander Döding,sogar noch bevor er erste Zug ausgeführt wurde. Die zur Schau gestellten Pokale wurden reduziert, weil es erst ab 3 Teilnehmer einen Pokal zu gewinnen gab. So verschwanden die U9 und U10-Pokale und Alexander und der ebenso junge Robin Behle aus Schnathorst, den Alexander vom Fördertraining her kennt, wurden der U11 zugeordnet. Nach der Niederlage gegen Ethan gab es Grund zur Freude. Henri Kotulla,Samers Erstrundengegner, musste nun gegen Alexander spielen. Alexander hatte 2 Läufer mehr. Doch kann Alexander mit 3 Leichtfiguren gegen einen Springer bei 3 Bauern ohne Freibauer oder Kandidat gewinnen? Ja, er kann! Mit seinen Läufern und Springer drängt er den König vor seine Bauern nach a6 und sein b-Bauer gibt den Todesstoß. In der 6. Runde Aufregung. Obwohl Alexander mit dem Gegner Remis vereinbart hatte, entschied der Schiedsrichter, er hätte verloren (so Alexanders Aussage). Bei Nachfrage bei Dirk Husemann hatte Alexander in verlorener Stellung etwas klein laut Remis angeboten und den Arm zum Handschlag gereicht. Jacob Oberdorfer (Ahlen, 1244) schon 10 mal so alt wie Alexander, hatte das Remisangebot nicht gehört und dachte, Alexander würde aufgeben. Inzwischen hatten sie das Brett schon wieder aufgebaut, so musste Dirk eine Entscheidung fällen, die dann zugunsten des Gegners ausfiel. Würde er nach diesem Niederschlag nun gegen Robin Behle (781) gewinnen. Doch der war nach 6 Runden ausgepowert, sodass Alexander keine Mühe hatte mit seinen 2 Mehrtürmen Treppenmatt zu setzen. Die 7. Runde verlor er wieder. War aber kein Problem, weil Ethan ja gegen den größten Mitkonkurrenten um den U11-Pokal gewonnen hatte. Da der aber 5 1/2 Buchholz Punkte mehr hatte, müsste Alexander die letzte Runde gewinnen und hoffen, dass Jeremy Jäger etwas abgibt. Und nun kommt wieder die Tücke von Schweizer System zum Einsatz. Diesmal aber zum Glück für Alexander. Inzwischen hatte einer von den 88 Spielern vorzeitig die Heimreise angetreten, sodass immer einer spielfrei einen Punkt bekommt. Da konnte sich Alexander freuen. Dann verlor auch noch Jeremy Jäger. Jetzt konnte ihm nur noch Shayan Vatane Khozani den Pokal streitig machen. Da Alexander durch spielfrei keine Buchholz dazu bekommt, kam es jetzt darauf an, was Shayan an Buchholz für seinen Sieg gegen Kotulla dazu bekommt. Alexander lag vor der Runde 2 Buchholz Punkte vor Shayan. Reicht das? Bei der Siegerehrung ging der Pokal mit einem Buchholz an Alexander. Nun war Alexander wieder glücklich. "Wenn ihr mir nicht den U9-Pokal gönnt, dann hole ich mir eben den U11-Pokal!"
 

12. Januar 2020 Doch noch die Qualifikation für den Viererpokal auf NRW geschafft

Heute erhielten wir die Information, dass wir es als Nachrücker doch noch geschafft haben, uns für den Viererpokal auf der Ebene des Schachbundes Nordrhein-Westfalen zu qualifizieren. Damit stehen wir unter den letzten 64 Mannschaften aus ganz NRW, die noch im Wettbewerb sind. Gespielt wird am 22. März. Wo und gegen wen, wird noch Anfang Februar ausgelost. Wer Lust und Zeit hat mitzuspielen, darf und sollte sich bei Thomas Bergmann melden. Die zweite NRW-Runde wiürde gleich darauf am Sonntag, 23. März gespielt.

12. Januar 2020 Zweite Mannschaft gelingt Coup in Bad Salzuflen

Dabei sahen die Voraussetzungen gar nicht so gut aus. Zwei Stammspieler mussten ersetzt werden und das gegen den ungeschlagenen und in Bestbesetzung antretenden Tabellenführer Caissa Bad Salzuflen. Dei Grundlage für den überraschenden 4,5:3,5 Erfolg legten die Spieler an den unteren Mannschaftsbrettern. Den Auftakt machte der jüngste Spieler im Team, Tom Kolkmann, heute an Brett 5. Er konnte seine sehr gute Quote in der zweiten Mannschaft  ausbauen. Relativ ungefährdet steuerte er heute den ersten Gewinnpunkt für unsere Mannschaft bei. Er konnte den gegnerischen König lange in der Brettmitte halten, und dann in die Stellung eindringen, Bauern gewinnen, und den Gegner zur Aufgabe motivieren. Andreas Schneider nahm das Remisangebot seines Gegners an. Die Figuren waren sehr ineinander verschachtelt, und als die Damen vom Brett getauscht werdne sollten, sahen beide Spieler keine Fortsetzung mehr, die Erfolg versprach. Thomas Bergmann baute die Führung aus. Dabei half ihm aber sein Gegner entscheidend. Er sperrte mit seiner Dame den eigenen Turm am Brettrand ein, der daraufhin ein Opfer des Läufers von Thomas wurde. Damit verbunden war die Bildung eines Freibauerns, der schon auf der sechste Reihe stand. Den Rest ließ sich der Spieler aus Bad Salzuflen nicht mehr zeigen, und er gab auf. Karsten Döding machte das hervorragende Abschneiden an den Brettern fünf bis acht komplett. Ganz kurzfristig eingesprungen (dafür auch von hier noch einmal vielen Dank), konnte Karsten im Endspiel wichtig Bauern gewinnen, und damit auch das Spiel. Damit standen schon 3,5 Punkte auf dem Mannschaftskonto. Daniel Ewerszumrode musste am Spitzenbrett die Überlegenheit seines erheblich DWZ-stärkeren Gegners anerkennen. Schon in der Eröffnung kam Daniel stellungsmäßig in Nachteil, und hatte eigentlich gar keine Bewegungsmöglichkeiten. Um etwas Luft zu bekommen, opferte Daniel eine Figur, was ihm aber auch nicht weiterhalf. Besser machte es Kirsten Bünte am zweiten Brett. Auch sie war in ihrem Spiel eigentlich als Außenseiterin ans Brett gegangen. Sie hatte aber vergleichsweise wenig Mühe, die Partie ausgeglichen zu halten, und die Partie zum Remis zu bringen. Damit war zumindest ein Mannschaftspunkt schon sicher. Es spielten noch Gisbert Koch und Matthias Bergmann. Gisbert hatte im Damenendspiel zwei Bauern weniger und hoffte, vielleicht doch noch irgendwie ein Dauerschach herbeizaubern zu können. Der Gegner ließ aber nichts zu, brachte seinerseits noch einen Freibauern durch, und zwei Damen waren dann doch zu viel. Einen Zug vor dem Matt gab Gisbert auf. Nun hatte Matthias Bergmann den Druck, mindestens ein Remis zu holen. In der ersten Phase des Spiels musste Matthias zunächst nicht nur gegen den Gegner spielen, sondern auch gegen die Uhr. Bei weniger als fünf Minuten Spielzeit bis zur ersten Zeitkontrolle waren doch noch eine Reihe von Zügen zu spielen. Aber Mathias hat in solchen Situationen schon einige Routine. Er ging ins Endspiel mit Springer und Läufer, während sein Gegner nicht nur das Läuferpaar hatte, sondern sich auch noch einen Mehrbauern erarbeiten konnte. Matthias gelang es jedoch einen Springer gegen einen Läufer zu tauschen. Auf dem Brett blieben ungleichfarbige Läufer. Der Spieler aus Bad Salzuflen versuchte natürlich noch einiges, um doch noch die Partie zu gewinnen. Matthias verteidigte sich aber geschickt, und beide Spieler einigten sich letztlich doch noch auf ein Remis, was uns den überraschenden Auswärtserfolg bescherte. Das war vielleicht ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt?

11. Januar 2020 Rhedas U16 siegt im Verfolgerduell in der Verbandsklasse

Die U16 durfte am Samstagnachmittag zum Delbrücker Nachwuchs fahren. Ziemlich kurzfristig rückte Alexander Döding in die Mannschaft, nachdem Kevin Rommel aufgrund eines anderen Termins absagen musste. In einem U8-Duell spielte er gegen den gleichaltrigen Jannis Kampmeier. Beide saßen sich zuletzt im Schachtürkencup gegenüber. Jannis hatte da nich etwas gutzumachen, und legte furios los. Er konnte sich gegen Alexander zwei Mehrfiguren erarbeiten, aber Alexander lässt sich von so etwas nicht aus der Ruhe bringen. Er gewann zunächst einen Bauern, dann eine Figur zurück, und konnte dann seinen Gegner sogar noch mattsetzen. Das war dann auch die 1:0-Führung für uns.
Tobias Linnemann spielte ein Spiel, das viele von uns kennen. Man hat so seine Chancen und sieht sie nicht. Dann stellt man auch noch eine wichtige Figur ein, und weg ist die Partie. Es war für Tobias der bekannte „gebrauchte“ Tag.
Der Gegner von Ethan Schirneck hatte lang rochiert, und die Bauern auf dem Königsflügel nach vorn geschickt - ohne großartig die Leichtfiguren zu entwicklen. Es war spannend zu beobachten, wie Ethan damit umging. Er blieb ruhig, und behielt den Überblick. Etwas Glück gehörte trotzdem dazu, als im Mittelspiel der Delbrücker Spieler eine gute Möglichkeit hatte. Die war am Brett aber auch wirklich schwer zu sehen. Mehr oder weniger führte ein Fingerfehler dau, dass Ethan einzügig einen Springer gewann. Davon ziemlich geschockt, gab der Delbrücker Spieler nach längerer Überlegung auf, und wir gingen wieder in Führung

In der Partie am Spitzenbrett neutralisierten sich beide Spieler zunächst, allerdings investierte Tom Kolkmann viel Zeit. Ihm blieben noch 8 Minuten für 16 Züge. Wenig, aber vor allem mit Inkrement durchaus machbar. In dieser Situation bot ihm sein Gegner ein Unentschieden an, das von Tom gern angenommen wurde, da er damit den Mannschaftserfolg sicherte. In einem Einzelturnier hätte er die Stellung sicher weitergespielt, war auf dem Brett doch noch alles offen. Damit sind wir jetzt die einzigen Verfolger des Spitzenreiters vom Bielefelder SK.

10. Januar 2020 Fünfte Runde im Regionalpokal - Vier Niederlagen

Die fünfte Runde im Regionalpokal fand in Beelen statt. Das wir völlig ohne Punktgewinn nach Hause fuhren, war dann doch unerwartet. Dabei hatte Thomas Bergmann aus unserer Sicht das schwerste Los, musste er doch gegen Spitzenreiter und Titelverteidiger Peter Scholz (Ennigerloh-Oelde, 2164) antreten. Thomas hielt aber lange mit, hatte zwar selbst lange wenig Angriffsmöglichkeiten, ließ aber auch von Peter nicht viel zu. Ein Problem zeichnete sich in Form von der einen oder anderen Bauernschwäche ab. Aber die Stellung blieb lange stabil, und hätte es vielleicht auch bleiben können, wenn, ja wenn...Trotzdem ein interessantes Spiel. Fun fact am Rande: mit Thomas und Peter traten die einzigen Spieler gegeneinander an, die bisher an allen fünf Runden teilgenommen haben. Auch Frank Erfeldt hatte mit Felix Eikenbusch (Ennigerloh-Oelde, 1891) einen starken Gegner. Von dieser Partie hatte der Berichterstatter nicht viel mitbekommen. Nur so viel, dass Frank sich das Matt nicht mehr zeigen lassen wollte, und aufgab. Im Duell zweier DWZ-losen Spieler bekam es Bair Demidov mit Mohammed Ali aus Beelen zu tun. Das war eine wirklich spektakuläre Partie. Beide griffen die gegnerischen König an, ohne groß Rücksicht auf die eigene Verteidigung zu legen. Beide hatten Chancen auf den Sieg, und dann entscheiden halt Klinigkeiten. So ließ Bair ein Schach mit der Dame, nach einem Zug über eine Diagonale quer über das Brett, aus (was gleichbedeutend mit einem Turmgewinn gewesen wäre). So konnte er den letzten Angriff nicht mehr abwehren und auch er verlor. Nicht zum ersten Mal spielte Matthias Bergmann die längste Partie des Abends. Gegen Karl-Heinz Günther (Beelen, 1408) musste Matthias als Favorit gelten. Karl-Heinz griff am Damenflügel an, und Matthias musste viel und lange nachdenken. Das brachte ihn in heftige Zeitnot, und er konnte seine Stellung dann nicht mehr halten.

Die letzte Runde wird bereits am 27. Januar in Beckum gespielt, bevor Ende Februar bei uns das abschließende Blitzturner stattfindet, das ja auch bei Punktgleichheit als erste Feinwertung gilt.

09. Januar 2020 Zweite Runde in der Vereinsmeisterschaft

Leider konnte an diesem Abend nur die Partie zwischen Frank Erfeldt und Thomas Bergmann gespielt werden. Thomas versuchte in der Eröffnung bereits in zweiten Zug einne neuen Weg zu gehen. Frank "ignorierte" das aber gewissermaßen, und so entwickelte sich ein etwas anderer Spielverlauf, als sonst zwischen den beiden üblich. Thomas konnte lange die Stellung ausgeglichen halten, bis er dann doch einen kleinen Bauernzug machte, der seine Stellung letztlich ruinierte. Frank erzielte damit seinen verdienten zweiten Punkt im Turnier.

05. Januar 2019 Schlusstag der OWL-Jugendeinzelmeisterschaften

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Wie so häufig entscheidet erst der Schlusstag über das endgültige Abschneiden. Da platzte dann doch noch die eine oder andere Hoffnung. Nachdem Ethan Schirneck sich gestern schon von der Qualifikation verabschiedet hatte, verlor er heute morgen seine zweite Partie. Mit dem Remis gegen Arujan Premachandran (1048) in der letzten Runde verspielte er auch noch die Chance auf einen Pokal.
Kirsten Bünte gewann ihre Partie gegen Halaz Ali und musste als längste auf ihren Pokal warten, denn Liane Struckmeier, ihre Letztrundengegnerin musste wegen Krankheit schon gestern aufgeben. Natürlich qualifizierte sie sich als Dritte für die NRW-Meisterschaft.
Tom Kolkmann verabschiedete sich heute morgen mit seiner Niederlage gegen Tommy Wu von der Qualifikation in der U14. Er ûbersah den Gewinnzug. Gegen Tim Kröger (1640) kam er über ein Remis nicht heraus Als Vierter holte er sich immerhin einen Pokal ab.
Nachdem Kevin Rommel in der Vormittagsrunde ein weiteres Abwarteremis spielte, musste er in der letzten Runde gegen Anthony Janson antreten, der noch eine Rechnung aus der Bezirksmeisterschaft offen hatte. Kevin spielte die letzte Runde leider zu schwach, und so verabschiedete er sich mit dem fünften Platz zunächst auch von der NRW-Qualifikation. Nur weil Niclas Rogalski für die Osterferien schon Urlaub gebucht hat, kann Kevin jetzt doch noch nachrücken. Damit können wir immerhin wieder mit zwei Vertretern in Kranenburg dabeisein.

05. Januar 2019 Erster Mannschaftskampf des Jahres geht an uns

(Informationen von Karsten Döding)

Die 3. Mannschaft hat dieses Mal den Startschuss in die Mannschaftssaison gegeben und das mit einem in der Höhe nicht erwarteten 7:1 Erfolg gegen unseren Nachbarn aus Herzebrock-Clarholz.

Bedingt durch drei sehr kurzfristige Ausfälle heute morgen ist Herzebrock-Clarholz nur mit 5 Spielern angetreten. Wir konnten unsere zwei OWL-Jugendeinzelmeisterschaftsspieler Ethan Schirneck und Kevin Rommel durch Dimitryi Pimshteyn und erstmalig Bair Demidov glücklicherweise "ersetzen". Und in seinem ersten Mannschaftsspiel hat Bair Demidov gleich einen vollen (kampflosen) Zähler geholt, dazu kamen kampflose Siege von Johann Martens und Oskar Merle. Oskar und Bair haben die Zeit dann genutzt, um die eine oder andere Trainingspartie auszuspielen. Und Johann ist sogar bis zum Schluss geblieben und hat mit abgebaut und aufgeräumt! Vielen Dank! Nach dem 3:0 Vorsprung konnten alle Rhedaer Spieler beruhigt und entspannt aufspielen.

Heiko Rieke an Brett 2 konnte seine Stellung immer weiter verbessern und einen souveränen Sieg einfahren. Dimitryi Pimshteyn an Brett 7 hatte frühzeitig Material geopfert, um einen starken Angriff zu erhalten, den der Gegner nicht abwehren konnte. Damit stand unser Sieg bereits fest! Dennis Kröger an Brett 5 hatte gegen seinen starken Gegner im Mittelspiel das Nachsehen und gab aufgrund Materialverlust auf. Somit stand es 5:1.

Karsten Döding an Brett 1 hatte einen guten Tag erwischt und konnte frühzeitig eine Mattdrohung aufbauen, um diese abzuwehren musste der Gegner einen Turm hergeben. Der Gegner kämpfte trotzdem verbissen weiter und konnte seinerseits Drohungen aufstellen. Aber nachdem Karsten auch die letzte Finte erkannt hat, musste ihm sein Gegner gratulieren. 6:1. Bei Christian Brandt an Brett 6 wog das Spiel hin und her. Nach anfänglicher schlechterer Stellung konnte sich Christian immer mehr befreien. Sein Remisangebot wurde vom Gegner abgelehnt, was sich im Nachinein für Christian ausgezahlt hat. In einem Turm-Bauer-Endspiel mit einem Freibauern fand Christian einfach die besseren Züge, der Gegner gab vor Umwandlung des Freibauern auf. Ein schöner Sieg zum Schluss und ein tolles Ergebnis der 3. Mannschaft! Damit stehen wir mit 2 Siegen und 2 Niederlagen im guten Mittelfeld und dürften bei normalem Verlauf der Saison mit dem Abstieg nicht mehr viel zu tun haben. Das nächste Spiel der 3. Mannschaft ist bereits in 3 Wochen in Ubbedissen.

04. Januar 2019 Dritter Tag der Jugendeinzelmeisterschaften von OWL

(Informationen von Hartmut Dürkop)

In der Vormittagsrunde gab es 4 Remis von unseren Jugendspielern. Kirsten stand erst leicht schwächer gegen Jule Cordes. Als die aber zu früh ihren c- Bauern vorzog, konnte nach Tausch Kirsten die jetzt offene d-Linie besetzen. Unspektakulär verlief Toms Partie gegen Linus Rohm und Ethan gab in leicht besserer Stellung gegen Tommy Wu (Lippstadt) Remis. Kevin traute sich nicht, seinen Mehrbauern gegen Tom Weeke (2 hoch 6) durchzuführen und gab die Partie auch Remis.

Nun zeigen die U12 und U14-Tabellen je 7 Spieler an der Spitze, die einen halben Punkt auseinander liegen. Im Umkehrschluss heißt das, wer eine Partie verliert ist raus um den OWL-Titel. In der U12 geht es etwas entspannter zu, denn 4 Teilnehmer dürfen zur NRW-Meisterschaft fahren. In der U14 sind es nur zwei. In der U18w liegt auch Kirsten noch gut im Rennen für die NRW-Qualifikation.
In der Nachmittagsrunde wurde in der U14 weiter eine Vorentscheidung herausgeschoben, in der U12 wurde die Spitzengruppe durch Siege halbiert. Nach 2 Stunden waren alle Partien der U12 und U14 beendet. Nur 3 Partien mit unseren Spielern liefen noch. Ethan verlor einen Bauern und später noch eine Figur gegen Linus Rohm und ist damit raus um das Rennen um Qualifikation und Titel. Er spielt aber noch um eine DWZ-Steigerung mit. Das war aber unsere einzige Niederlage, alle 3 Kirsten, Kevin und Tom gewannen. Kevin reichen morgen 2 Remis um die NRW-Qualifikation zu schaffen, Tom muss wegen schwacher Buchholzwertung 1,5 Punkte holen, um sein Ziel zu erreichen. Aber zwei Spieler vor dem letzten Tag noch im Rennen um einen OWL-Titel zu haben, und wohl auch noch drei für die Qualifikation ist ein toller Erfolg.

03. Januar 2020 Zweiter Tag der Jugendeinzelmeisterschaften von OWL

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Am Morgen sorgten unsere 3 Jungs erstmal für Aufsehen - aber nicht im Spielsaal. Sie waren frühzeitig beim Frühstück, aber als die Runde begann, war keiner am Brett. Sie mussten geholt werden. Auf dem Zimmer hatten sie Schach gespielt und die Zeit verpasst.
Dafür waren Tom und Ethan in der ersten Runde des Tages trotzdem als erste fertig. Sie hatten ein frühes "Vereinsremis" vereinbart. Auch Kevin spielte wieder Remis gegen den Liemer, gegen den er in der U12-Mannschaft auch remisiert hatte. Dabei hatte er den Sieg auf dem Brett. Statt Damen zu tauschen, hätte ihm ein Zwischenschach zwei Schwerfiguren auf der 2. Reihe eingebracht.

Während Kirsten heute nicht so einen guten Tag erwischt hatte, (verlor gegen Rona Klahold und remisierte gegen Ruzana Melikyan), drehten die Jungs auf. Kevin opfert am Nachmittag einen Springer für 2 Bauern, um am Damenflügel mit 3 gegen 1 Bauern die Mehrheit zu haben. Der Gegner schlägt einen vergifteten Bauern, was Kevin einen Turmgewinn einbringt. Ethan durfte mal wieder gegen Jan Döller spielen. Plötzlich steht er unerwartet besser und kann das in einen Sieg ummünzen. Da tat sich Tom etwas schwer gegen den 1000er Gegner, doch am Ende hatte auch er gewonnen.

02. Januar 2020 Auftakt der Jugendeinzelmeisterschaften von Ostwestfalen-Lippe

(Informationen von Hartmtu Dürkop)

Hatten wir in den letzten Jahren 1 - 2 Teilnehmer, so sind in diesem Jahr gleich 4 Teilnehmer aus unserem Verein bei den OWL-Meisterschaften in der Jugendherberge Porta Westfalica dabei.
Die besten Aussichten auf die Teilnahme an den NRW-Meisterschaft hat Kirsten Bùnte. Dabei bekommt sie starke Konkurrenz aus unserem Schachbezirk. Jule Cordes aus Amsterdam, ist für den Bielefelder SK gemeldet. Sie ist mit DWZ 1640 nur knapp hinter Kirsten zu finden.
In der U14 haben wir gleich zwei Eisen im Feuer. Tom Kolkmann liegt auf Startranglistenplatz 4 von 14 Spielern. Er möchte die Qualifikation für NRW erreichen. Doch die Konkurrenz ist groß. 10 von den 14 Spielern haben Chancen auf die Qualifikation. Dazu gehört auch Ethan Schirneck.
In der U12 ist Kevin Rommel auf Platz 5 der Startrangliste. Hier gibt es auch starke Konkurrenz. Mal sehen, wie Kevin bei seiner ersten Teilnahme abschneidet.
In der Auftaktrunde gab es Grund zur Freude. Alle vier gewannen ihre Spiele gegen 1000er Konkurrenz. Das führt aber dazu, dass wir morgen früh die Vereinspaarung Tom gegen Ethan haben. Kevin bekommt einen Gegner aus der U12-Mannschaft. Gegen Milian Größchen hatte er mit Kopfschmerzen Remis gemacht. Hoffen wir, dass er das morgen nicht hat.

02. Januar 2020 Das Jahr beginnt mit dem Monatsblitzturnier

Durch die zufällige Sitzordnung kam es im ersten Monatsblitz des Jahres gleich in den ersten drei Runden zum Aufeinandertreffen der Favoriten. In Runde 1 besiegte Frank Bellers den Dezembergewinner Tom Pohlschmidt. In der zweiten Runde hielt Tom sich dann schadlos gegen Frank Erfeldt, und in der dritten Runde trennten sich Frank Erfeldt und Frank Bellers unentschieden. Aus diesen drei Runden ging somit Frank Bellers mit einem deutlichen Vorteil in den Rest des Turniers. In den nächsten Runden passierte bei den dreien dann nichts außergewöhnliches. Sie gewannen ihre Partien mehr oder weniger klar. In ihrem "Schatten" spielte Karsten Döding ein hervorragendes Turnier. Noch bis zur achten Runde führte Karsten überraschend das Feld an. Inzwischen hatte sich auch Frank Bellers eine Niederlage gegen Rigobert Ophoff "geleistet". Nun führte Tom vor Frank, aber mit dem "Nachteil", dass Frank schon einmal ausgesetzt hatte, während Tom dieses "Schicksal" erst in der Schlussrunde treffen würde. Hier konnte Frank Bellers dann noch einmal gewinnen, und punktemäßig zu Tom aufschließen. Beide belegten damit gemeinsam Platz 1. Mit resprektvollem Abstand landete Frank Erfeld auf Platz 3, vor den beiden punktgleichen Rigobert Ophoff und Karsten Döding. Auf den weiteren Plätzen: 6. Matthias Bergmann, 7. David Pimshteyn, 8. Oskar Merle und Andreas Bünte, 10. Andreas Schneider. Den Abschluss machte Thomas Bergmann auf Platz 11.

30. Dezember 2019 Schachtürken-Cup in Paderborn - Fazit des Open

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Leider fehlt auf dem nebenstehenden Bild unser dritter Teilnehmer in der B-Gruppe des Open, Andreas Schneider. Er hatte ein wenig Auslosungspech und bekam in der ersten Runde einen völlig unerfahrenen Spieler aus Hagen am Teutoburger Wald, der nach 3 verlorenen Spielen nicht mehr antrat. In der Folge bleibt Andreas im Rahmen seiner Möglichkeiten, verliert gegen 1600er Gegner, gewinnt dafür gegen 1200-1300er Gegner. Nur die letzte Runde verliert er gegen einen 1400er Gegner. Mit dem 21. Platz belegt er zwar einen guten Platz, muss aber einen 20 pünktigen DWZ-Verlust hinnehmen.
David Pimshteyn zeigt sich auch gut erholt, was sein Schachspiel angeht. Niederlagen gegen 1780 und 1680 gehen in Ordnung, auch das Remis gegen einen 15-jährigen mit aufstrebenden 1400 DWZ geht noch in Ordnung. Dann die gestrige Partie gegen Pornchai Ertelt aus Halver-Schalksmühle (1722). David mit Turm und Springer gegen Turm und Läufer. Der Gegner opfert die Qualität, um einen entfernten Freibauern auf der b-Linie zu erhalten. Doch in der Zwischenzeit konnte sich David eine Mehrheit auf dem Königsflügel schaffen mit einem Freibauern auf der f-Linie. Das reichte zum Sieg. Mit dem heutigen Sieg über 1500 DWZ steigt er auf Platz 17 hoch und gewinnt 10 DWZ-Punkte.

Den Vogel hat Oskar Merle abgeschossen. Dabei sah sein Einstieg verhalten aus. Angelika Hüppmeier spielt in keinem Schachverein, taucht daher nicht in der DWZ-Datenbank auf. Dagegen spielt Oskar "nur" Remis. Doch wird sie in der Hintergrunddatei mit 1640 geführt. Ein weiteres Remis gegen den 2 Jahre jüngeren Bünder Tobias Maiwald (1569) stärkt seine 1500 DWZ noch mehr. Nach einer Niederlage gegen 1770 DWZ kam der Sonntag. Erst schlägt Oskar unseren Bezirksvorsitzenden Frank Riedel, anschließend Helmut Huber (1550). Das allein bringt ihm einen satten DWZ-Gewinn von 60 Punkten. Schützenhilfe erhält er dann noch am heutigen Vormittag, indem der 1680er, der schon Andreas Schneider geschlagen hatte, heute zur letzten Runde nicht mehr antrat. Der Kampflossieg katapultierte Oskar auf den 12. Platz hoch.

30. Dezember 2019 Jugend-Open beim Schachtürken-Cup

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Am Sonntag war das Jugendturnier beim Schachtürken-Cup. Insgesamt gab es 7 Teilnehmer aus Rheda-Wiedenbrück. Einer aus Lintel trainiert bei der SG Turm Rietberg (nur 5 Minuten Fahrt, statt 20 Minuten nach Rheda).
Jonathan Bednorz freut sich darauf, die U10-Mannschaft zu unterstützen, auch wenn sein Ergebnis im ersten U8-Turnier mit 2 Punkten (darunter ein Kampflos-Sieg) noch Luft nach oben lässt.
Gleichzeitig bildet er aber die Motivation für den älteren Bruder Tobias Bednorz, der in der U12 mit 3 Punkten auch nicht dzufreiden sein konnte. Aber auch unsere OWL-Einzel-Teilnehmer sollten vor der großen Meisterschaft noch einmal Motivation tanken. Also sollte ein Top10-Platz angestrebt werden. Kevin Rommel schaffte das mit Platz 14 in der U12 nicht ganz. Tom Kolkmann blieb ebenfalls bei 4 Punkten auf der Strecke, Ethan Schirneck machte seine Punkte immer genau in der selben Runde wie Tom, der sich wunderte, dass sie trotzdem nicht gegeneinander spielen mussten. In der gemeinsam gespielten Klasse U14/16 wunderte er sich auch, mit nur 4 Punkten den 6. und Ethan den 8. Platz der U14 erreicht zu haben.
Der einzige, der seinen Erwartungen gerecht wurde, war Alexander Döding. In der ersten Runde gleich Linus Becker (5 Jahre, Brakel-Bad Driburg, auch im Förderkader in Herford), der noch nicht eingespielt war, gewann Alexander und sicherte sich damit den besten OWL-Teilnehmer. Zwei Niederlagen waren eingeplant gegen den letztjährigen Sieger, den Schweizer Inder Vishak Chockalingam und Philipp Allen, den Sieger von Schnathorst aus Erkenschwick. Die beiden waren der restlichen Konkurrenz voraus, gewannen mit je 6,5 Punkten. Unter den folgenden 5-Pünktern hatte Alexander die beste Buchholzwertung und ergatterte damit den Pokal für den dritten Platz.

29. Dezember 2019 Schachtürken-Cup in Paderborn, Runde 6

Drei Siege für unsere Spieler sorgen für deutliche Verbesserungen im Zwischenklassement. Andreas Schneider springt auf Platz 13, Oskar Merle auf Platz 20 und David Pimshteyn auf Platz 27.

29. Dezember 2019 Schachtürken-Cup in Paderborn, Runde 5

Witzigerweise dreht sich das Ergebnis der vierten Runde komplett. Nun zwei Siege, bei einer Niederlage. Der Sieger des Vormittags, David Pimshteyn (jetzt 39.), verliert, während Andreas Schneider (jetzt 23.)  und Oskar Merle (jetzt 35.) gewinnen.

Inzwischen läuft auch das eintägige Jugend-Open. Von uns sind in verschiedenen Altersklassen dabei: Jonathan Bednorz, Tobias Bednorz, Alexander Döding, Tom Kolkmann, Kevin Rommel und Ethan Schirneck.Dazu später sicher mehr.

29. Dezember 2019 Schachtürken-Cup in Paderborn, Runde 4

In der vierten Runde gab es zwei Niederlagen und einen Sieg. David Pimshteyn konnte sich mit eben diesem auf Platz 29 verbessern. Oskar Merle und Andreas Schneider gaben einige Plätze ab und liegen momentan auf den Plätzen 47 (Oskar) und 34 (Andreas). Aber noch sind drei Runden zu spielen.

27.-28. Dezember 2019 Schachtürken-Cup in Paderborn, Runden 1 bis 3

In diesem Jahr sind wir durch Andreas Schneider, Oskar Merle und David Pimshteyn in diesem großen Turnier zwischen den Feiertagen vertreten. in der B-Gruppe spielen 82 Spielerinnen und Spieler mit. Momentan liegt Andreas mit zwei Siegen und einer Niederlage auf Platz 24. In Paderborn wird nach der drei-Punkte-Regelung für einen Sieg gespielt. Ein Unentschieden bringt einen Punkt. Die anderen beiden liegen nicht weit weg. Oskar ist bisher ungeschlagen, bei zwei Remis und einem Sieg. Macht 5 Punkte und aktuell Platz 34. David hat schon alles gesehen. Sieg, Remis, Niederlage. Das macht mit vier Punkten zwischenzeitlich Platz 38.

24. Dezember 2019

Der Rhedaer Schachverein wünscht allen Mitgliedern und ihren Familien, allen Freundinnen und Freunden des Vereins, allen Unterstützen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.

 

Hinter uns liegt ein ereignisreiches Jahr. In den Mannschaften konnten wir uns über Erfolge freuen, wie beispielsweise Aufstieg (zweite Mannschaft), Meisterschaft (U20), Qualifikation U14 zur NRW-Meisterschaft.

 

In vielen Einzelturnieren haben Spieler unseres Vereins vieles für unseren Verein erreicht. Einige Beispiele dafür: Iván Ramirez Marin wurde Sieger in der Bezirkseinzelmeisterschaft, Thomas Bergmann stand im Finale des Bezirkseinzelpokals. Oskar Merle verpasste das nur denkbar knapp. Kai-Uwe Deißler wurde Zweiter im Turm-Open (B-Gruppe) und Vereinsmeister in Lippstadt. Rigobert Ophoff war in vielen Seniroenturnieren bundesweit unterwegs. Kevin Rommel gewann die U12-Bezirksjugendeinzelmeisterschaft. Insgesamt schafften mit Kirsten Bünte, Tom Kolkmann, Ethan Schirneck und Kevin Rommel gleich vier die Qualifikation für die OWL-Jugendeinzelmeisterschaften. Darüber hinaus können wir uns an vieles mehr erinnern.

 

Aber es gab natürlich auch manchen Misserfolg. So war der Dezember für unsere Mannschaften insgesamt nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Vielleicht war etwas die Luft raus. Auch im Bezirks-Viererpokal haben wir  uns nicht mit Ruhm bekleckert.

 

Aber nun heißt es, mit frischem Elan in die zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts zu gehen. Einige von uns sind noch im Schachtürken-Cup dabei, dann kommen die Jugend-OWL-Meisterschaften und schon bald die ersten Mannschaftskämpfe in vielen Spielklassen und der Endspurt im Regionalpokal. Auf das wir häufig so freuen können, wie der Engel auf dem Bild!

 

Wir wünschen Euch allen viel Erfolg und viel Spaß an den Brettern, und sowieso ein großartiges Jahr 2020.

19. Dezember 2019 Frank Bellers erneut Vereinsblitzmeister

Fast können wir es schon in die Vereinsspielordnung aufnehmen. An einem Blitzturnier nehmen 10 Spieler teil, nur die Zusammensetzung ändert sich. Vielleicht schaffen wir es ja 2020, dass wir wieder mehr werden. Das soll aber den Erfolg von Frank Bellers nicht realtivieren. Am Spielabend zeigt er wieder, dass er der beste Blitzer im Verein ist. Neun Spiele, neun Siege waren die eindrucksvolle Bilanz. Auch die, die ihm 2019 immer wieder mal Kopfschmerzen machen konnten, hatten am Donnerstag nichts entgegenzusetzen. Frank Erfeldt wurde mit 1,5 Punkten Rückstand zweiter, und Tom Pohlschmidt belegte weiter 1,5 Punkte dahinter, Platz 4. Zwischen beide schob sich dieses Mal Matthias Bergmann, der einen ausgezeichneten dritten Platz belegte. Fünfter wurde Daniel Ewerszumrode, vor Rigobert Ophoff und Thomas Bergmann. Den achten Platz teilten sich Andreas Bünte und Andreas Schneider. An diesem Abend kam Bair Demidov nicht so richtig ins Spiel. Er belegte Platz zehn.

15. Dezember 2019 Auch heute gab es nicht viel zu holen

Den Dezember 2019 können wir mannschaftstecnisch endlich abhaken, und das ist auch gut so. Nur die erste Mannschaft konnte einen Punkt gegen Sieker einfahren, und auch der war eher einer zu wenig wie einer zu viel. Die zweite Mannschaft machte da heute auch keine Ausnahme. In der Verbandsklasse war heute Löhne bei uns zu Gast. Die Löhner leisteten sich auch den Luxus, das vierte Brett nicht zu besetzen, worüber sich Andreas Bünte freute. Nach dieser 1:0-Führung tat sich erst einmal lange nichts mehr. Es folgte das Remis von Kirsten Bünte, die vergleichsweise schnell ins Endspiel kam. Dort hatten beide Seiten Springer, ungleichfarbige Läöufer und wenige Bauern. Das Remis überraschte daher nicht. Auch Gisbert Koch einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Den Ausgleich musste Tom Kolkmann zulassen, der plötzlich seine Partie aufgeben musste. Auch Daniel Ewerszumrode kam am ersten Brett nicht über ein Remis heraus. Individuell sicher ein Erfolg. Für die Mannschaft am Ende zu wenig. Beim Stand von 2,5:2,5 war in der Partie von Thomas Bergmann noch nicht einmal eine Figur, geschweige denn Bauer, geschlagen. Die Entscheidung fiel durch einen Löhner Doppelschlag. Sowohl Matthias Bergmann, wie auch Andreas Schneider verloren kurz hintereinander. Damit war der Mannschaftskampf verloren. Als letzter blieb Thomas Bergmann am Brett. Gute vier Stunden war es ein vorsichtiges Abtasten. Der Gegner "rettete" sich aufgrund der Zeitzuschläge pro Zug in die Verlängerung. Erst da konnte sich Thomas leichte Vorteile erarbeiten, die er noch versuchte in einen ganzen Punkt umzuwandeln. Aufgrund der Stellungsstruktur war es aber noch das "bohren dicker Bretter".  Da das Mannschaftsspiel aber bereits verloren war, die Löhner noch einen längeren Heimweg vor sich hatten, und Thomas seinen wirklich netten und freundlichen Gegner auch nicht länger "quälen" wollte, und es zudem langsam von oben feucht wurde, war er letztlich dann doch mit dem Unentschieden einverstanden. So stand am Ende eine verdiente 3:5-Niederlage, über die wir uns nicht beschweren können. Auf ein Neues im nächsten Jahr.Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt dann das vorherrschende Thema für die zweite Mannschaft.   

14. Dezember 2019 Aus , aus, es ist  aus
So, oder so ähnlich können wir unser Abschneiden im Viererpokal heute Nachmittag gegen Brake beschreiben. Im Spiel um Platz 3 sahen wir uns als klar Außenseiter, hatten doch die Spieler aus Brake gerade an den ersten beiden Brettern viel mehr PS ans Brett bekommen wie wir. Dort saßen auf der gegnerischen Seite die ersten beiden Bretter des Vereins, beide jenseits der 2000er DZW-Linie. Wir dagegen spielten mit einem Ersatz aus der ersten Mannschaft (Tom Pohlschmidt), Brett 1 aus der zweiten Mannschaft (Daniel Ewerszumrode), Ersatz aus der zweiten Mannschaft (Thomas Bergmann) und unserem nachgemeldeten Miroslav Fridl. Nach gut drei Stunden die erste Entscheidung. Thomas einigte sich mit seinem Gegner im einer ausgeglichenen Endspielstellung auf remis. Die Analyse zeigte, dass Thomas zweimal eine Gewinnfortsetzung ausgelassen hatte. Das erste Mal war dabei deutlich schwerer zu sehen, wie die zweite. Da aber der Gegner dann im weiteren Verlauf des Endspiels eine Möglichkeit ausließ, konnten und mussten zu diesem Zeitpunkt beide damit leben.
Inzwischen sah es auch bei Miroslav nicht mehr so gut aus. Ers pielte mit Turm und Läufer gegen zwei Türme. Mehr als Remis schien da nicht drin zu sein, aber Miroslav kämpfte gegen das Remis und er spielte plötzlich die längste Partie des Tages, auch als der Mannschaftskampf bereits verloren war.
Daniel hatte bereits früh seinen Turm für Springer und Bauer geben müssen, und lief dem dann hinterher. Allerdings hatte er auch eine ganz gute Stellung. Beide mussten viel Zeit in die Partie stecken, und es drohte, ein Zeitnotproblem zu geben. In einem wilden Finale stellte Daniel die Dame ein. Ende. Aber trotzdem über weite Strecken eine prima Leistung von Daniel.
Tom war inzwischen in einem Doppelturm und Dame-Endspiel mit einem Bauern weniger angekommen. Dass das schwierig wurde, war klar. Außerdem war der gegnerische Freibauer recht weit nach vorn gezogen. Am Ende konnte Tom nichts mehr ausrichten. Die Partie ging verloren.

Unter dem Strich war die Viererpokalsaison enttäuschend, wäre in beiden Spielen doch mehr drin gewesen, wenn wir eine stärkere Aufstellung hinbekommen hätten. Wir bedanken uns aber bei allen, die sich bereit erklärt haben, Ihre Samstagnachmittage an den beiden Spieltagenfür den Verein zu opfern. An Euch lag es bestimmt nicht. Auf ein Neues in der nächsten Saison.

Das Finale entschieden die Brackweder mit einem klaren 4:0 gegen Ennigerloh-Oelde für sich.

14. Dezember 2019 Letzter Spieltag der U 12, leider gegen Heepen und Lieme verloren
(Informationen von Karsten Döding)
Dieses mal haben wir uns sogar mit 5 Schachkids auf den Weg zum letzten Spieltag der U12 nach Verl gemacht. Neben Kevin Rommel , Alexander Döding und Tobias waren wieder Felix und Julius
Oberschäfer, die sich das 4. Brett geteilt haben, im Doppel dabei. Personell ein schöner Abschluss! Die Spiele waren von der Papierform knapp erwartet gewesen, leider haben wir aber beide Partien verloren. Alexander hatte heute an Brett 2 einen "gebrauchten" Tag erwischt, auch wenn man gegen die beiden Gegner, mit jeweils > 900 DWZ stärker bewertet, natürlich verlieren kann. Im Spiel gegen Heepen hat er gegen einen bekannten Gegner, Tobias Güth, gegen den er im OWL-Turnier im Februar noch knapp verloren hat, kein gutes Spiel absolviert und nach Figurverlust ging es schnell ins Endspiel, was dann verloren war.
Felix hat an Brett 4 nach einem guten Start durch eine Unachtsamkeit Figuren eingestellt und ebenfalls letztendlich klar verloren. Tobias kam an Brett 3 nach Figurrückstand durch eine Fesselung wieder gut ins Spiel und hat dann im Endspiel 3 Bauern gegen Läufer bzw. Springer gegen einen DWZ-stärkeren Gegner remisiert. Damit war die Niederlage klar. Kevin hatte an Brett 1 zwar leichte Vorteile gegen einen starken Gegner (Antony Janson), dabei aber nicht mehr viel Zeit. Daher war das Remis insbesondere bei dem Spielstand total nachvollziehbar. Somit 1:3 gegen Heepen verloren.
Gegen Lieme wollten wir uns revanchieren und es fing gut an. Tobias hat mal wieder sein Schäfermatt - "Kunststück" ausgepackt und gewonnen. Mit1,5 Punkte aus 2 Spiele hatte er das beste Ergebnis heute. An Brett 4 hat nun Julius Oberschäfer sein Glück versucht, aber mussteerkennen, dass in der U12 die Gegner (noch) zu gut sind. Alexander war diesmal besser drauf und hatte laut Nachanalyse leichte Vorteile. Gerade wollte er einen starken Angriff starten, dabei hat er aber übersehen, dass er durch einen Schachkonter seines Gegners seine Dame hergeben musste. Er konnte zwar für seinen Turm dann diegegnerische Dame gewinnen, aber mit einem Turm Rückstand war der Gegner zu stark! Also 1:2. Schade! Kevin hatte zu dem Zeitpunkt eine interessante Partie, die aber nichtmehr nach einem möglichen Sieg aussah. Aus dem Grunde einigten sich beide Spitzenspieler auf Remis. Somit 1,5 zu 2,5 gegen Lieme.
Somit sind beide Gegner in der Tabelle auf den letzten Metern noch an uns vorbeigezogen. Der Top-Scorer unserer U12 war Kevin an Brett 1 mit sehr guten 5 aus 7!

11. Dezember 2019 Vierte Runde des Regionalpokals

Am Mittwochabend trafen sich wieder Spieler aus Beckum, Beelen, Ennigerloh-Oelde und Rheda, um die vierte Runde im aktuellen Regionalpokal zu spielen. Gastgeber waren dieses Mal unsere Freunde aus Oelde. Wir waren mit fünf Spielern vor Ort. Alle hatten die weißen Figuren zugelost bekommen, bis auf Thomas Bergmann, der am zweiten Brett gegen Christopher von Rekowski aus Beckum antrat. Hier gab es ein unaufgeregtes Remis nach Damentausch im 15. Zug. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bair Dimidov, der als unser Gast an dieser Runde teilgenommen hat, schon gewonnen. Gegen Natalia Kazanzev aus Beelen konnte Bair schnell und schön mattsetzen. Dabei profitierte Bair aber auch davon, dass Natalia einen schlechten Tag erwischt hatte. Noch in der Vorrunde hatte sie ja gegen Matthias Bergmann einen tollen Kampf geliefert. Matthias selbst war gestern absolut auf verlorenem Posten, weil Ernst Motz (Beckum) einen tollen Angriff inklusive Opfer geführt hat. Leider hat er dann einzügig einen Turm verschenkt, worauf letztlich dann die  Partie an Matthias ging – mit mehr Glück als Verstand (sprichwörtlich). Die auf dem Papier schwerste Aufgabe hatte Frank Erfeldt. Er musste gegen Dieter Hofene (Beelen) antreten und leider verlieren. Das Ergebnis von Andreas Bünte gegen Karl-Heinz Günther (Beelen) wird noch nachgetragen. Die nächste Runde wird am 10. Januar 2020 in Beelen ausgetragen

08. Dezember 2019 Erste Mannschaft gewinnt/verliert einen Punkt bei Sieker Bielefeld

Mit einem 4:4-Unentschieden kommt die erste Mannschaft vom heutigen Spiel aus Sieker Bielefeld nach Haus, und verbessert sich vom vierten auf den dritten Platz in der Tabelle. Die Frage ist aber, ob das ein Punktgewinn oder Punktverlust ist.

08. Dezember 2019 update Dritte Mannschaft verliert Nachholspiel

(Informationen von Karsten Döding)

Ennigerloh-Oelde scheint momentan Rhedas Angstgener zu sein, auch die 3.Mannschaft hat heute knapp (3:5) verloren. Aufgrund von mehreren Absagen hatte der Manschaftsführer Karsten DödingSchwierigkeiten, mit genügend Spielern zum heutigen Spiel in der Bezirksklasse in Oelde anzutreten. Markus Schweins und Dimitryi Pimshteyn haben netterweise aus der 4.Mannschaft ausgeholfen. Eine kurzfristige krankheitsbedingte Absage heute morgen konnte aber nicht mehr kompensiert werden, daher lagen wir an Brett 8 gleich mit 0:1
zurück.
Christian Brandt konnte an Brett 5 gegen Matthias Theilmeier, der uns ja bekannt ist, eine gute Partie spielen und nach Abtausch remisieren. Einguter Erfolg, da sein Gegner rund 150 DWZ Punkte mehr hatte.
Ethan Schirneck hatte heute an Brett 4 einen starken Gegner, Rainer Koscinski. Zwischendurch schien es, als ob Ethan sogar leichte Vorteile hatte, aber letztendlich konnte sich die Erfahrung des DWZ-stärkeren
Gegner durchsetzen. Fast zeitgleich konnte Johann Martens an Brett 3 das Duell Senior gegen
Junior für sich entscheiden. Nachdem er die Dame des Gegners "fangen" konnte und ein paar Konter abwehren musste, war dies der erste volle Punkt für uns! 1,5 zu 2,5 zu dem Zeitpunkt. Es spielten noch die Bretter 1,2,6 und 7. Markus Schweins hatte eine sehr undankbare Aufgabe gegen einen Gegner
mit fast 1800 DWZ an Brett 6 spielen zu müssen. Er hat sich gut geschlagen, aber war letztendlich chancenlos. Trotzdem danke, dass Markus kurzfristig eingesprungen ist. Zu dem Zeitpunkt hat Heiko Rieke in gedrängter Stellung an Brett 2 ein Remisangebot erhalten, was er annehmen konnte, denn ein Sieg war wenig wahrscheinlich. Somit 2 zu 4. Dmitriy Pimshteyn spielte an Brett 7 eine sehr schöne druckvolle Partie gegen einen deutlich DWZ-stärkeren Gegner und hat diesen geschlagen! Sehr schönes Ergebnis von Dimitriy und auch vielen Dank für das kurzfristige einspringen. Blieb zuletzt noch Karsten Döding an Brett 1, der mit einem Bauern zurück gegen einen rund 150 DWZ stärkeren Gegner bis zum bitteren Ende
gekämpft hat. Diesen Bauernvorteil hat der Gegner dann im reinenBauernendspiel umsetzen können.
Somit eine verdiente aber trotzdem knappe Niederlage. Wichtig ist, dass die 3. Mannschaft beim Spiel gegen Herzebrock am 5. Januar punktet, um Abstand zum Abstiegsplatz zu schaffen. Das solltenwir schaffen!

27. November bis 05. Dezember 2019 Rigobert Ophoff in Mecklenberg-Vorpommern aktiv

In Binz fand die 19. Offene Senioren Einzelmeisterschaft von Mecklenburg-Vorpommern statt. Rigobert Ophoff startete dort als 88. der Setzliste unter insgesamt 186 Teilnehmern. Nach zwei Siegen, sechs Unentschieden und nur einer Niederlage war er mit 5 Punkten gleichauf mit dem 47. in der Tabelle. Nach Feinwertung war es schließlich Platz 65 und damit deutlich besser wie die Startposition.

05. Dezember 2019 Jahresauswertung der Monatsblitzturniere

Die Auswertung der 2019er Turnier sieht am Ende wieder Frank Bellers vorn. Mit 81 Punkten lag er dann doch deutlich vor Frank Erfeldt (71). Auf Platz drei landete Tom Pohlschmit mit 62 Punkten. Ab hier werden die Abstände dann geringer. Unter den Top-Ten des Jahres folgten dann Rigobert Ophoff, Matthias Bergmann, Thomas Bergmann, Andreas Bünte, Oskar Merle, David Pimshteyn und Karsten Döding. "Fleißigster" Blitzer war in diesem Jahr Andreas Bünte mit 11 Teilnahmen.

In der Auswertung über alle bisherigen Turniere führt momentan Frank Erfeldt (944,5 Punkte) vor Frank Bellers (907,5) und Thomas Bergmann (769,5).

Immerhin haben wir jetzt 174 Turniere gespielt, eine imposante Zahl. Am häufigsten hat bisher Thomas Bergmann mitgespielt (158 Teilnahmen). Ihm folgen Frank Erfeldt (136 gespielte Turniere) und Rinehard Kuhr (131 Teilnahmen).

05. Dezember 2019 Letztes Monatsblitzturnier des Jahres

Wieder einmal haben sich zehn Spieler getroffen, um das letzte Monatsblitzturnier des Jahres auszuspielen. Dei beiden großen Favoriten des Abends, Frank Bellers und Tom Pohlschmidt, trafen bereits in der dritten Runde aufeinander. Nachdem Frank eine Figur einstellte, konnte Tom die Partie gewinnen. Da beide alle anderen Spiele gewannen, wurde Tom Pohlschmidt mit 9 Punkten aus 9 Spielen Turniersieger, vor Frank Bellers mit 8 Punkten. Mit einem ordentlichen Abstand belegten Matthias Bergmann, Thomas Bergmann und Andreas Bünte gemeinsam den dritten Platz.  Sechster wurde Karsten Döding mit 5 Punkten. Ihm folgte mit Bair Dimidov ein "neuer" Spieler, der zum ersten Mal bei uns zu Gast war, und gleich 3,5 Punkte erspielte. Oskar Merle hatte einen nicht so glücklichen Tag. Mit 3 Punkten belegte er Platz 8 vor Andreas Schneider und Dmitriy Pimshteyn

01. Dezember 2019 Unnötige Niederlage für die vierte Mannschaft

In einer vorgezogenen Partie des vierten Spieltags in der Kreisliga hatten wir die dritte Vertretung von Ennigerloh-Oelde zu Gast. Das geplante Spiellokal musste noch kurzfristig geändert werden, aber das sollte keinen Einfluss auf das Spielergebnis haben. Zu Beginn hatte Mannschaftsführer Josef Stöppel sogar die Qual der Wahl, was die Aufstellung anging. Hatten sich doch gleich sieben mögliche Spieler eingefunden.

Nachdem diese Aufgabe gelöst war, und sechs Rhedaer Namen auf der Spielberichtskarte standen, konnten die Oelder auf ihrer Seite allerdings nur fünf Namen eintragen. Sie ließen das sechste Brett frei, was einen kampflosen Punkt für Alexander Döding bedeutete. An den Brettern vier und fünf hatten beide Mannschaften Spieler aus der Jugend eingesetzt. Und in beiden Spielen begann es gut für uns. Michael Hess hatte eine Leichtfigur gewonnen, und mit diesem Hochgefühl einen Angriff auf den gegnerischen König gestartet. Da ging die gewonnene Figur schnell wieder verloren, woraufhin Michael den Faden völlig verlor. Da merkte man ihm die fehlende Spielpraxis deutlich an. Das Spiel ging leider völlig verdient an Ennigerloh-Oelde. Bei Moritz Recker sah es auch lange gut aus. Bauer mehr, bessere Stellung - viel sprach für ihn. Wie die Partie dann verloren wurde, kann der Chronist aufgrund einer kurzen Abwesenheit nicht erklären. Schade war es allemal. Dmitiry Pimshteyn schien die Partie zumindest nicht verlieren zu müssen. Eine Fesselung führte aber zu Turm- und Partieverlust. Am Spitzenbrett musste Dirk Oenning ran. Das war eigentlich die klarste Angelegenheit für Ennigerloh-Oelde. Dirk konnte sich gar nicht entwicklen, der Gegner zog das Netz immer enger, bis ein gravierender Materialverlust die Entscheidung brachte. Damit war der Mannschaftskampf bereits entschieden. Da brachte der sehr schöne Sieg von Josef Stöppel am Ende leider nichts merh, außer einer etwas besseren Statistik. Ein Unentschieden wäre allemal drin gewesen. Das sollte das Team in die nächsten Aufgaben mitnehmen.

30. November 2019 Das Spiel der U16 gegen Halle fällt leider aus

Die Haller bekommen wir heute keine Mannschaft zusammen, und haben uns gebeten, die Partie zu verlegen. Wir versuchen nun, einen neuen Termin zu finden.

29. November 2019 "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze"

Mit dieser Einstellung fuhr Thomas Bergmann am Freitagabend nach Rietberg, um das Endspiel im Bezirkseinzelpokal zu spielen - und das bei seiner ersten Teilnahme an diesem Wettbewerb. Sein Gegner war Stephan Peters aus Brackwede, der natürlich auch der große Favorit war. Aber leider gilt das Eingangsmotto nicht immer und nicht überall. Thomas konnte nicht annähernd an die gute Leistung von Oskar Merle anknüpfen, der Stephan im Halbfinale vor größerte Probleme stellte. Das Spiel am Freitagabend entwickelte sich schnell nur in eine Richtung, und zwar in die von Stephan. Vor allem sein a-Bauer war dieses Mal keine Randfigur, sondern er spielte sogar eine Hauptrolle. Der Bauer konnte sich bereits früh über das ganze Brett kämpfen. Kurz vor der Umwandlung gab Thomas dann in hoffnungsloser Lage auf. Die Gratulation gilt Stephan Peters, dem wir auf OWL-Ebene jetzt alles Gute wünschen. Bedanken möchten wir uns auch bei den Rietbergern, die ganz hervorragende Gastgeber waren.

28. November 2019 Halbfinale in der Vereinsmeisterschaft beginnt

Vier Spieler treten im Halbfinale der Vereinsmeisterschaft an. Wir spielen das als Rundenturnier: jeder gegen jeden. Am Donnerstagabend spielte Frank Erfeldt gegen Andreas Bünte. Am Anfang entwickelte sich eine sehr verschachtelte Stellung. Die Figuren wurden geschont, keine sollte oder wollte geschlagen werden. Ein Remisangebot von Andreas lehnte Frank ab. Frank versuchte dann die Stellung mit einem Bauernopfer zu öffnen, was ihm auch gelang. Trotzdem wogte das Spiel hin und her, mit Chancen für beide Seiten. Als Andreas dann in Zeitnot kam, entschied Frank das Spiel ein wenig glücklich für sich. Parallel spielte Thomas Bergmann gegen Matthias Bergmann. Hier ging es gleich von Beginn an anders zur Sache. Figuren verließen das Brett vergleichsweise in Scharen. Thomas griff am Königsflügel mit allen Bauern an und konnte sich einen schönen e-Freibauern erkämpfen. Dann wollte er es vielleicht zu schon machen, in dem er seine ganzen Hoffnungen auf diesen Bauern setzte und sogar einen Läufer opferte. Das war am Ende nicht richtig durchdacht. Matthias konnte den Freibauern doch noch stoppen, und dann mit der Mehrqualität das Spiel nach Hause bringen, wobei seine Uhr am Ende eine verbleibende Restbedenkzeit von 28 Sekunden anzeigte. Es waren jedenfalls zwei sehr schöne Partien, die Lust auf mehr machen.

23. November 2019 Deutliche Niederlage im Viererpokal

Im Halbfinale des Viererpokals spielten wir heutein Brackwede  gegen unsere Nachbarn aus Ennigerloh-Oelde. Die Ausgangssituation war klar. Hatten die Oelder an den ersten beiden Brettern DWZ-Vorteile, lagen diese an den unteren beiden Brettern bei uns. Auf dem Papier also ein 2:2. Dann würde die Berliner Wertung über das Weiterkommen entscheiden, und da lagen nun einmal die Vorteile auf der Seite der Oelder. Aber im Schach sind DWZ wichtig, aber nicht entscheidend. „Entscheidend ist auf'm Platz (Brett)" wie schon ein großer Fußballphilosoph treffend festhielt.
So hatte sich Marcus Otto an Brett 2 gegen Karl Kleinhaus einen schönen Vorteil erspielt, der auf einen einen Sieg hoffen ließ. Ein Figurentausch im Endspiel zur falschen Zeit ließ diesen Vorteil aber wieder in sich zusammenfallen. Es blieb ein Bauernendspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Das Remis war die Folge.
Bleibt man bei der beschriebenen Ausgangssituation, wäre das immer noch für das Gesamtergebnis sehr hilfreich, aber die Zuversicht auf unserer Seite hielt sich in Grenzen. Frank Erfeldt (Brett 3) lief gegen Arndt Hackenholt verlorenen Bauern hinterher, und Miroslav Friedl (Brett 4) hatte nicht nur gegen Adalbert Wulf zu kämpfen, sondern auch mit einer drohenden Zeitnot. Frank konnte das Spiel nicht mehr drehen, und die Partie dann aufgeben. Damit lagen die Vorteile jetzt endgültig bei den Oeldern.
Titus Stevens musste am Spitzenbrett gegen Peter Scholz sehr aufpassen, und sich dessen Angriffen zu erwehren, auch lastete jetzt der Druck auf ihm. Selbst wenn Miroslav gewinnen würde (was noch gar nicht feststand), müsste Titus gewinnen.

In der Zwischenzeit hatte sich Miroslav eine sehr gute Stellung erarbeitet. Adalbert Wulf sah sich schon verloren. Auf dem Weg dahin, musste Miroslav aber jede Menge Zeit investieren. Das wurde ihm zum Verhängnis. Er verlor durch Zeitüberschreitung.

Das dann auch Titus noch die Waffen strecken musste, tat dem ganzen dann schon keinen Abbruch mehr.

Nun spielen wir am 14. Dezember erneut in Brackwede um Platz 3. Gegner ist dann der TuS Brake, der heute Brackwede nach langem Kampf 1:3 unterlag.

23. November 2019 update Doppelspieltag der U12-Verbandsklasse in Bielefeld mit Sieg und Niederlage

(Informationen von Karsten Döding)

Am heutigen Tag sind wir mit der U12 nach Bielefeld gefahren und hatten aufgrund des Heimspiels von Arminia eine besondere Anreise. Dank der vorherigen guten Rückmeldung aus Bielefeld ging es zum Uni-Gelände und von dort mit der Straßenbahn zum Siegfriedplatz. Für die Kids auch etwas besonderes mit der Bahn zum U12 Spiel zu fahren!
Da Gütersloh nur mit 3 Spielern antreten konnte, war Alexander Döding an Brett 2 kampflos erfolgreich.
Tobias Bednorz an Brett 3 und sein Gegner hatten ein Spiel mit offenem Visier, der Gegner hat dann mitten auf dem Brett ein schönes Matt gestrickt und konnte somit Tobias zuvorkommen. Arthur Stiben konnte an Brett 4 seinen ersten Sieg in der Jugend einfahren! Nach anfänglichem Übersehen einer Gabel konnte er Fehler des Gegners gut ausnutzen und Figur um Figur gewinnen, der Sieg ist sicher eine tolle Motivation für weitere Spiele!
Somit lag es an Kevin Rommel der sich mit der Nr. 1 aus Güterloh ein Duell auf Augenhöhe geliefert hat, beide haben rund 1200 DWZ. Kevin konnte sich nach und nach Vorteile erspielen und sah trotz knapper
Zeit noch allerletzte Mattdrohungen des Gegners. Nach hartem Kampf konnte er den unerwarteten Sieg (3:1 gegen Gütersloh) unter Dach und Fach bringen! Ein schönes Ergebnis für die U12!
 
Danach ging es gegen den großen Favoriten der Liga, den Bielefelder SK. Trotzdem zwei Schwergewichte nicht angetreten sind, war Bielefeld klar favorisiert. Tobias und Arthur mussten erkennen, dass ihre Bielefelder Gegner nochdeutlich besser sind, beide verloren recht klar. Kevin hat an Brett 1 gegen einen starken Gegner remisiert (sicher noch etwas kaputt von tollen und kräftezehrenden vorherigen Spiel).
Alexander durfte dann heute das erste mal ran, es war ein Spiel das hin und her wog, zuerst großer Vorteil für den Gegner, dann großer Vorteil für Alexander. Es war in der Nachanalyse sogar ein Matt in 6 auf dem Brett aber das war noch zu schwer zu erkennen. Im anschließenden Turmendspiel fehlten Alexander 1 - 2 Tempi um das Spiel Remis zu halten.  Die Niederlage ist aber kein Beinbruch da der Gegner rund 150 DWZ-Punkte besser war. Somit gab es ein 3,5 zu 0,5 für Bielefeld.
 
Trotzdem können wir sehr zufrieden sein, einen Sieg heute hatten wir nicht wirklich eingeplant. Mit 5:5 Punkten liegt unsere U12 im guten Mittelfeld, der letzte Spieltag ist dann in 3 Wochen.

21. November 2019 Dritte Runde des Regionalpokals in Rheda

Gestern durften wir unsere Freunde aus Beckum, Beelen und Ennigerloh-Oelde zur dritten Runde im Regionalpokal bei uns begrüßen. Im Vorfeld gab es eine Reihe von Absagen, so dass wir sehr gespannt waren, an wie vielen Brettern wir spielen würden. Es war dann aber doch ein richtig toller Rahmen. Mit 16 Teilnehmern waren wir alle sehr zufrieden. Pünktlich um 19:30 Uhr ging es mit der Auslosung der Paarungen los. Schnell ging es an die Bretter und die Uhren wurdne in Gang gesetzt.

Thomas Bergmann und Rudi Brauner (Beckum) trennten sich nach relativ kurzer Zeit und einem recht ereignislosen Spielverlauf unentschieden. Damit war Thomas sehr glücklich, war er doch gesundheitlich ziemlich angeschlagen. Es war auch das einzige Unentschieden des ganzen Abends. Alles andere wurde ausgekämpft. Bei der Begegnung zwischen Peter Scholz (Ennigerloh-Oelde) und Andreas Bünte ging es von Anfang an hoch her. Schon früh musste Andreas seinen König auf f8 ziehen. Darüber hinaus lief Andreas lange einem Bauernverlust hinterher, und er musste sich schon genau verteidigen. Andreas fühlte sich aber zeitweise nicht völlig ungemütlich. Je länger das Spiel aber lief, desto mehr setzte sich die spielerische Klasse von Peter durch, und nach einer der längsten Spielzeiten des Abends musste sich Andreas dann doch geschlagen geben. In einem Beckumer Vereinsduell konnte sich Christoph von Reckowski gegen Christian Bird nach einem Figurengewinn durchsetzen. Rudolf Cigelski (Beelen) konnte seine Favoritenrolle gegen Hermann Hillen (Beckum) eindrucksvoll bestätigen, und den vollen Punkt sehr souverän gewinnen. Ähnlich überlegen gestaltete Ernst Motz (Beckum) seine Partie gegen Mohammad Ali (Beelen). Oskar Merle bekam es mit Matthias Theilmeier (Ennigerloh-Oelde) zu tun. Matthias hatte damit das Glück in seiner zweiten Turnierpartie das zweite Mal gegen einen Rhedaer Spieler antreten zu dürfen. Oskar griff den rochierten König massiv an, und entschied damit die Partie zu seinen Gunsten. Überraschend war der Spielverlauf zwischen Natalia Kasanzew (Beelen) und Matthias Bergmann. Matthias war auf dem Papier der eindeutige Favorit, aber Natalia machte ihm das Leben sehr, sehr schwer. Matthias musste viel Zeit investieren, und spielte am späten Abend immer an der Zeitgrenze. Seine Bedenkzeit schwankte aufgrund der Inkrement-Regel immer zwischen wenigen Sekunden und 1-2 Minuten. Schließlich konnte er seinen geringen materiellen Vorteil in einen vollen Punkt verwandeln. Im einzigen Rhedaer Vereinsduell spielten Tom Pohlschmidt und Rigobert Ophoff gegeneinander. Das konnte Tom dann für sich entscheiden.

Das neue Turniermodell scheint wirklich gut anzukommen. Schließlich haben schon 25 Teilnehmer an zumindest einem Turnier teilgenommen. Die nächste Runde steht noch 2019 an - wir treffen uns wieder am 11. Dezember in Oelde.

17. November 2019 Erste Mannschaft klettert in der Tabelle

Mit einem 5,5:2,5-Sieg konnte die erste Mannschaft den Weg von Geseke zurück nach Hause antreten. Siege, und damit volle Punkte, konnten Iván Ramirez Marin, Sebastian Peter, Friedhelm Pohlmann und Frank Erfeldt beitragen. Titus Stevens, Marcus Otto und Rigobert Ophoff spielten remis. Nur Natalia Rosas Ibarra verlor ihr Spiel. Damit liegt das Team in der Tabelle nach dem ersten Drittel der Saison auf Platz vier. Weiter geht es am 08. Dezember mit einem weiteren Auswärtsspiel bei Sieker Bielefeld 1.

10. November 2019 Zweite Mannschaft unterliegt Bünde 2

In der Verbandsklasse musste unsere zweite Mannschaft heute die erste Niederlage hinnehmen. Sie fiel mit 2:6 zwar sehr hoch, aber auch nicht unverdient aus. Schleißlich war unser Gast nahezu an allen Brettern mit einer deutlich höheren DWZ angreist. Zum Spielverlauf: Es war gerade eine Stunde gespielt, als Gisbert Koch mit seinem Gegner (Hans-Joachim Soll,DWZ 1648) ein Remis vereinbarte. Kirsten Bünte hatte übersehen, das am Ende einer Kombination eine Springergabel auf Dame und Turm auf dem Brett stand. Holger Vogt (1729) hatte damit die Partie entschieden. Später einigten sich auch Thomas Bergmann und Meik Struckmeier (1673) auf ein Remis. In einer ausgeglichenen Stellung fanden beide Spieler keine erfolgsversprechende Fortsetzung. Für ein Ausrufezeichen sorgte Tom Kolkmann. Gegen Luca Schimmel (1600) konnte Tom das Spielgeschehen so ziemlich von Anfang an bestimmen. Damit sorgte Tom für den ersten vollen Punkt für uns. Es sollte der letzte Punktgewinn für uns bleiben, aber das war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Mit fortschreitender Zeit drehten sich die Spielstände auf den restlichen Brettern Richtung Bünde. Kai-Uwe Deißler musste die erneute Bünder Führung zulassen. Thomas Groß (1729) gewann einen Turm für eine Leichtfigur. Darüber hinaus waren dessen Bauern schon tief in die Stellung von Kai-Uwe eingedrungen. Da wurde die Luft dann auf die Dauer zu dünn. Andreas Schneider hatte gegenWolfgang Vollmer (1615) eine Figur weniger, dafür die Stellung vor dem gegnerischen König geöffnet und zudem einen Bauern gewonnen. Das sah nicht so schlecht aus. Als dann aber noch die zweite Figur verloren ging, wurde die Angelegenheit zu schwierig. Bei Daniel Ewerszumrode war die Stellung materiell lange ausgegliche. Matthias Tiedemann (1825) hatte aber die a-Linie mit Dame und Turm gut im Griff, und zudem Raumvorteile. Das erhöhte den Druck auf Daniel. Er musste zu viel Zeit investieren, und überschritt dann die Zeitkontrolle. Auch Andreas Bünte konnte gegen Oliver Lehmann (1725) nichts holen. Andreas ging mit einem Bauern ins Schwerfigurenendspiel. Dafür standen seine beiden Türme auf der 7. Reihe. Leider mussten sie diese Position wieder verlassen. Nachdem dann auch ein zweiter Bauer verloren ging, gingen auch die letzten Hoffnungen auf einen halben Punkt. Etwas später musste Andreas aufgeben. Diese Niederlage sollte das Team aber nicht frustrieren. Mitte Dezember geht es mit einem weiteren Heimspiel weiter.

10. November 2019 Vierte Mannschaft schlägt Herzebrock-Clarholz 2

In der Kreisliga trafen heute Rheda und Herzebrock-Clarholz 2 aufeinander. Dabei stand das Spiel kurz vor der Absage, da dem Rhedaer Mannschaftsführer eine "Hiobsbotschaft" nach der anderen erreichte, und auch er selbst nicht spielen konnte. Aus der ursprünglichen Stammmannschaft blieben noch Markus Schweins und Dmitriy Pimshteyn in der heutigen Aufstellung. Beide fanden sich dann auch an den beiden Spitzenbrettern wieder. Für die restlichen vier Bretter konnten wir noch drei Spieler aus dem Jugendteam ansprechen. Zu Spielbeginn wurde die Angelegenheit übersichtlich und unübersichtlich zugleich. Vier Spielern aus Herzebrock-Clarholz standen nur drei von uns gegenüber. Das machte die Aufstellungen kompliziert. Allerdings "schneite" ganz kurz vor Ende der Karrenzzeit noch Tobias Bednorz ins Spiellokal. Er nahm Platz und konnte damit mangels Gegners einen spielfreien Punkt für uns gutschreiben lassen. Gleichzeitig erhielt auch Dimitriy Ovetskyy einen kampflosen Punkt. Auf der anderen Seite mussten auch wir den Herzebrock-Clarholzern zwei kampflose Punkte schenken. Somit wurde der Mannschaftssieg beim Stand von 2:2 wenigstens an gespielten Brettern ausgespielt. Hier setzten sich Markus Schweins und Dmitriy Pimshteyn mehr oder weniger glatt durch. Damit konnten wir uns über einen 4:2-Sieg freuen.

09. November 2019 Unsere U16 gewinnt in Lübbecke

Glücklich, sehr glücklich konnten wir heute einen 2,5:1,5 Sieg feiern. In der U16-Verbandsklasse fuhren wir heute mit allen vier Stammspielern nach Lübbecke. Und es begann ausgezeichnet. An Brett vier konnte Tobias Linnemann seinen zweiten Punkt in der U16 holen und dabei seinen ersten Gegenr mit einer DWZ jenseits der 1.000 Punkte schlagen. Der Gegner opferte eine Figur für zwei Bauern mit Angriff auf den rochierten König von Tobias. Nach dem einen oder anderen Tausch hatte der Lübbecker zwar immer noch eine beeindruckende Bauernstellung am Königsflügel, aber Tobias konnte mit seiner Mehrfigur diese Bauern zuerst stoppen, dann ausschalten, und anschließend die Partie gewinnen. Tom Kolkmann sorgte für das 2:0. Sein Gegenüber verlief sich bereits in der Eröffnung mit einem Springer. Es gab dann noch eine kritische Situation für Tom, in die er eine gute halbe Stunde investierte, um die möglichen Züge durchzurechnen. Sein Gegner machte ihm die Angelegenheit dann doch leichter als gedacht, als er nicht die wahrscheinlich stärkste Fortsetzung wählte.  Der Rest war dann eine Frage der Technik. Geradezu abenteuerlich verlief das Spiel an Brett drei. Kevin Rommel stand schnell einen, dann zwei Bauern schlechter. Diesen Vorteil verwaltete seine Gegnerin sehr gut. Kevin kam gar nicht ins Spiel. Er bekam aber eine zweite Chance, als seine Gegnerin eine Figur zurückgab. Kurze Zeit später war aber alles wie zuvor. Kevin hatte im Damenenspiel zwei Bauern weniger, der Rest war abgetauscht. Mit einer kämpferischen Leistung sicherte sich Kevin aber nciht nur den (glücklichen) halben Punkt, sondern auch den Mannschaftssieg. Ethan Schirneck spielte wieder die längste Partie des Tages. Auch er hatte früh einen Bauern verloren, und für den außenstehenden Beobachter hatte es den Eindruck, das Ethan heute nicht den richtigen Weg finden würde. Sein Gegner machte es aber auch wirklich gut, und ließ sich auch von einem letzten Mattangriff von Ethan nicht aus der Ruhe bringen. Als dieser zurückgeschlagen war, war der Partieverlust die logische Konsequenz. Trotzdem konnten wir uns ja über den Mannschaftssieg freuen. Die Lübbecker waren zudem ein sehr netter Gastgeber. Es war ein schöner Nachmittag, vielen Dank an alle Beteiligten (von uns und Lübbecke).

09. November 2019 Kampfloser Sieg im Viererpokal

Das Viertelfinale im Viererpokal auf der Ebene des Schachbezirks Bielefeld hatte uns Sieker Bielefeld als Gegner gelost. Titus Stevens, Marcus Otto, Tom Pohlschmidt und Miroslav Fridl bildeten unsere Mannschaft. Hartmut Dürkop hatte die Aufgabe als Mannschaftsführer und Fahrer übernommen. Da der Viererpokal immerzentral ausgetragen wird, sollten sich die Teams in Bielefeld.Brake treffen. Leider erschien unser Gegner nicht. Unsere Jungs warteten immerhin eine Stunde, ohne das Sieker Bielefeld erschien. Damit stehen wir im Halbfinale. Das wird am Samstag, 23. November ab 15 Uhr in Brackwede ausgetragen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die, die heute nach Bielefeld gefahren sind, und auch an die, die sich darüber hinaus bereit erklärt hatten, zu spielen.

08. November 2019 Halbfinale im Einzelpokal des Schachbezirks Bielefeld - Thomas kommt weiter, Oskar scheitert knapp

In Rietberg fand am Freitagabend das Halbfinale im Einzelpokal des Schachbezirks Bielefeld statt. Gleich zwei Spieler unseres Vereins hatten sich dafür qualifiziert. Thomas Bergmann spielte gegen Yuyang Chen aus Rietberg. Nach einer von beiden Seiten soliden Eröffnung konnte Thomas nach einer Folge von Figurenschlagen einen Bauern gewinnen. Das gab Sicherheit, und Thomas konnte in der Folge seine Vorteile ausbauen. Eine kleine Unachtsamkeit auf seiner Seite ließ sein Gegenüber wieder hoffen. Aber im Endspiel tauschte Thomas alle Figuren, und er konnte mit zwei Mehrbauern die Entscheidung für sich herbeiführen.

Spannender war es im Spiel von Oskar Merle gegen Stephan Peters aus Brackwede. Hier lag die Favoritenrolle eindeutig beim Brackweder. Auf einem total vollen Brett spielte Oskar sehr mutig. Er gab auch einen Bauern, wahrscheinlich eher unfreiwilig, bekam dafür aber einen tollen Angriff auf den rochierten König. Stephan Peters musste einen Turm für eine Leichtfigur opfern. Oskar tauschte vielleicht zu viel und Stephan bekam mit seinem Läuferpaar Gegenspiel. Dann wurde Oskar vielleicht etwas ungenau, und Stephan konnte sich im Bauernendspiel mit ungleichfarbigen Läufern durchsetzen. Seine Bauernstruktur war einfach viel besser und sein Läufer stand auch besser. Trotzdem von Oskar großartig gespielt, und Stephan war sehr glücklich über den Ausgang. Das Finale heißt nun Stephan Peters gegen Thomas Bergmann.

07. November 2019 Ausgeglichenes Monatsblitzturnier

Obwohl die Schlusstabelle so aussieht, als hätte es zwei unterschiedlich starke Gruppen im Novemberturnier gegeben, täuscht das doch ein wenig. Selten hat es ein Monatsblitzturnier gegeben, das so ausgeglichen war. Viele Partien drehten sich erst in den Schlusssekunden (in der Regel zugunsten der Favoriten). Aber es gab auch die eine oder andere Ergebnisüberraschung. Nach einem durchwachsenen Start mit einer frühen Niederlage in der zweiten Runde drehte Frank Erfeldt auf, und er konnte mit vier Siegen in Serie und insgesamt fünf Punkten doch noch den Turniersieg davontragen. Mit nur einem halben Punkt dahinter wurde Tom Pohlschmidt zweiter. Ein sehr gutes Turnier (vielleicht sein bisher bestes Monatsblitzturnier) spielte Oskar Merle. Er legte den Grundstein für seinen dritten Platz, in dem er seine ersten vier Spiele ausnahmslos gewann, und erst gegen Frank und Tom verlor. Damit konnte er immerhin Rigobert Ophoff um einen weiteren halben Punkt distanzieren. Hinter Rigobert tat sich dann die Lücke zu den weiteren Plätzen auf. Mit zwei Punkten belegten Andreas Bünte und Thomas Bergmann den fünften Platz. Andreas Schneider schloss das Turnier auf Platz 7 ab. In der Jahreswertung ist nun Frank Erfeldt ganz nah an Frank Belelrs herangerückt, was ein spannendes Finale verspricht.

03. November 2019 Starker Auftritt und toller Erfolg der 3. Mannschaft gegen Verl 2 in der Bezirksklasse!

(Informationen von Karsten Döding)

Am heutigen Sonntag hatte die 3. Mannschaft die 2. Mannschaft aus Verl zu Besuch. Beide Mannschaften konnten fast in Idealbesetzung antreten, daraus entwickelte sich ein interessantes, umkämpftes Spiel mit einem etwas überraschend hohen 6:2 Sieg für uns, was ein wichtiger Erfolg für den Klassenerhalt ist.

Gerade unsere "Jungstars" haben beim heutigen Spiel besonders brilliert.

Nach dem ersten Remis von Christian Brandt (Brett 7) und den weiteren von Karsten Döding und Heiko Rieke (Brett 1 + 2) konnte Kevin Rommel seine überlegene Stellung erfolgreich zu einem vollen Punkt an Brett 8 umsetzen. Ein tolles Spiel unseres jüngsten Spielers und sein erster Sieg in der 3. Mannschaft! Herzlichen Glückwunsch! Zu diesem Zeitpunkt stand auch Ethan Schirneck bereits auf Gewinn (Brett 6), der seinen Vorteil souverän abgewickelt hat. Somit waren wir nach den Siegen unserer beiden jüngsten Spieler auf der klaren Erfolgsspur (3,5 zu 1,5). Die Gegner von Johann, Dennis und Oskar mussten und haben noch intensiv gekämpft. Johann Martens (Brett 3) konnte eine fehlerhafte Kombination seines Gegners zum Leichtfigurgewinn nutzen und diesen Vorteil ins Endspiel und zum Sieg überführen. Damit stand der Gesamtsieg fest. Dennis Kröger (Brett 5) war im Turm-Läufer-Endspiel mit 2 Bauern im Vorteil. Als ein Bauer im reinen Läufer-Endspiel verloren ging, hat Dennis in Anbetracht des Gesamtsieges ins Remis eingewilligt. Hier wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen. Bleibt noch Oskar Merle (Brett 4), der wieder das längste Spiel bestritten hat. Mit seiner Stellung war er anfänglich nicht so zufrieden, konnte sich aber immer mehr befreien und Vorteile herausarbeiten. Da sein Gegner die Zeit nicht so im Blick hatte, konnte Oskar bei vorteilhafter Stellung auf Sieg durch Zeitüberschreitung reklamieren.

Alles in allem ein vielleicht etwas zu hoher, aber umso erfreulich klarer Sieg der neuformierten 3. Mannschaft!

02. November 2019 Doppelspieltag in der U12-Verbandsklasse mit wenig Licht und viel Schatten

Heute standen zwei Spiele gegen die Königsspringer aus Lemgo auf dem Programm. Zunächst ging es gegen Lemgo 2. Da sprach viel für einen Sieg unserer Mannschaft. Kevin Rommel konnte gleich einen kampflosen Punkt an Brett 1 einstreichen. Und auch Tobias Bednorz überspielte sein Gegenüber. Mit massivem Materialvorteil gegen König und Bauern schaffte Tobias aber das zweifelhafte Kunststück, das einzige Pattbild auf dem Brett zu finden. Ähnlich unglücklich lief es am dritten Brett. Felix Oberschäfer hatte sich in einer wechselhaften Partie deutliche Vorteile erspielt, bis er seinem sichtlich verdutzten Gegner ein Remis anbot. Dieser nahm natürlich sofort und sehr gern an. Julius Oberschäfer hatte bei seinem ersten Einsatz in einer Mannschaft noch viel Lehrgeld zu zahlen, was aber auch nicht überraschend war. Die Niederlage war eingepreist. Aber anstelle eines souveränen 3:1 gab es nur ein 2:2-Unentschieden.

Gegen Lemgo 1 war es dann noch deutlicher zu unseren Ungunsten. Hier kam Tobias Bednorz schon früh unter Druck. Sein König zog schon in der Eröffnung Richtung Brettmitte. Das ist nicht immer eine gute Entscheidung. Die Niederlage schien da konsequent. Auch Felix Oberschäfer hatte nicht wirklich eine Chance auf etwas Zählbares. Inzwischen war Alexander Döding eingetroffen, der vorher bei einem NRW-Sichtungslehrgung der U10-Spieler war. Das war schon eine tolle Auszeichnung und Anerkennung für die Leistungen von Alexander. Er durfte nun selbst entscheiden, ob er noch in der Mannschaft spielen wollte, und er entschied sich dafür. Er startete wirklich gut, und hatte schon ein mögliches Mattbild auf dem Bett. Daraus rettete sich sein Gegner. Es kam zu einem Turmendspiel mit einem Mehrbaueren für den Spieler aus Lemgo. Dieser knnte den Mehrbauern auf die Grundreihe bringen und in eine Dame tauschen. Alexander gab trotz König gegen König und Dame nicht auf. Dieser Einsatz lohnte sich, als sein Gegner einmal nicht aufpasste. Plötzlich war konnte Alexander nicht mehr ziehen. Patt und ein glückliches Remis waren die Folge. Am Spitzenbrett musste dieses Mal Kevin Rommel ran, und er spielte die letzte Partie. Er kämpfte um den vollen Punkt. Er sah trotzdem keinen Gewinnweg mehr, und angesichts des Spielstandes gab er die Partie remis. Die 1:3-Niederlage war unter dem Strich verdient.

30. Oktober 2019 Zweite Runde im Regionalpokal

(weitere Informaitonen von Frank Erfeldt)
Zur zweiten Runde im Regionalpokal trafen sich 16 Spieler in Oelde. Wir waren durch Thomas Bergmann, Andreas Bünte und Frank Erfeldt vertreten. Das Spiel von Thomas Bergmann war das erste des Abends, das beendet wurde. Das war eigentlich keine Überraschung, da ihm der Computer Felix Eikenbusch als Gegner zugelost hatte. Gegen den Oelder Vereinsvorsitzenden und Regionalliga-Spieler hatte Thomas aber erstaunlich wenig Probleme, die Partie ausgeglichen zu halten. Bereits im 20. Zug war das Spiel duch Zugwiederholung remis, nachdem Thomas mit dem Läufer auf g3 schlagen konnte, und als dieser zurückgenommen wurde, schlug die Dame wieder den Bauern auf g3 mit Schach, und der rochierte König konnte nur noch zwischen h1 und g1 pendeln und wurde von der Dame jeweils auf g3 und h3 ins Schach gesetzt. Thomas war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Frank Erfeldt gewann gegen Ernst Motz aus Beckum. Mit einem Qualitätsopfer konnte er die Stellung öffnen, sodass Frank mit Dame und Leichtfiguren in die luftige Königsstellung seines Gegners eindringen konnte. Dieser opferte schließlich seine Dame, sodass Frank Dame gegen Turm und Läufer hatte. Die verbundenen Freibauern von Frank gaben dann den Ausschlag.

Andreas Bünte spielte wie Thomas remis. In einem schwierigen Turmendspiel mit vier Türmen konnte Andreas gegen Rudolf Radinger (Beelen) keinen entscheidenden Vorteil erringen und musste dann in ein Remis durch Zugwiederholung einwilligen. Vieleicht war für ihn im Verlauf der Partie wirklich etwas mehr drin.

26. Oktober 2019 Künsebecker Quickstep-Turnier

Auch in Künsebeck fand am Samstag ein interessantes Turnier statt. Im Unterscheid zu Schnathorst wurde mit längerer Bednekzeit gespielt (60 Minuten für 30 Züge, und weitere 30 Minuten für den Rest der Partie). Also mit Notationspflicht und DWZ-Auswertung. Die Teilnehmer wurden nach DWZ in Vierergruppen eingeteilt, die in drei Runden jeder gegen jeden spielten. Als Fazit kann man ziehen: es war ein sehr schönes, entspanntes Turnier in einem sehr schönen Spiellokal, bei idealen Rahmenbedingungen (Betreuung, Catering, Turnierleitung). Von uns waren Thomas Bergmann, Kirsten Bünte und Miroslav Fridl dabei. Miroslav unterschrieb am Samstag die Beitrittserklärung - wir freuen uns sehr darüber.

Miroslav Fridl spielte in der A-Gruppe. Er begann mit einem Sieg gegen Ludger Höllmann (Nordhorn-Blanke, DWZ 2054). Es folgte ein Remis gegen Gunter Stephan (Brackwede, 1919) und ein weitere Sieg gegen Michael Henkemeier (Werther, 1859). Zweieinhalb Punkte sahen schon gut aus, ob es aber reicht, allein auf Platz 1 der Gruppe zu landen, entschied sich in der letzten Partie des ganzen Tages. Gunter Stephan und Ludger Höllmann spielten im leeren Turniersaal die kompletten drei Stunden Spielzeit. Beide hatten am Ende nur noch wenig Zeit auf der Uhr. Gunter Stephan hätte in einer Remistellung Ludger Höllmann wahrscheinlich "über die Zeit heben " können. Höllmann reklamierte das nicht (Endspurtregel), und Gunter Stephan wickelte die Stellung 4 Sekunden vor dem Blättchenfall auf der Seite von Höllmann ins König gegen König-"Endspiel" ab. Ein sehr faires Verhalten von Stephan, der damit eigentlich einen Fairnesspreis verdient hätte. Mirsolav konnte sich dadurch aber über einen ungeteilten Turniersieg freuen.

In der B-Gruppe hatte Kirsten Bünte ihre ersten beiden Spiele gewonnen. Zunächst gegen Jan Döller (Brackwede, 1553). Ein Turmendspiel mit Mehrbauern brachte sie sauber zu Ende. Auch gegen Reinhard Geisler (Werther, 1605) hatte Kirsten einen sauberen Sieg herausgespielt. Im Endspiel der Gruppe spielte sie gegen Stephan Peters (Brackwede, 1806). Auch Stephan hatte bis dahin seine zwei Spiele gewonnen. Ein Turmzug nach b5 schien dann wohl die Entscheidung zu Ungunsten von Kirsten gebracht zu haben. Machte dann Platz 2 in der Gruppe.

Thomas Bergmann spielte in der C-Gruppe. Es war sein erster Turniereinsatz am Wochenende seit vielen, vielen Jahren. Der Auftaktgegner war Nils Döller (Brackwede, 1448). Nach mäßigem Auftakt bekam Thomas die Partie eigentlich in den Griff, übersah dann aber eine kleine Kombination, und er verlor dann doch noch. Das zweite Spiel gehört sicher in die Kategorie der besseren Spiele. Gegen Alexander Rodermann (Löhne, 1543) entwickelte sich ein sehr kämpferisches Spiel am Königsflügel. Zeitweise standen auf einer Fläche von 9 Feldern 7 Figuren, die sich munter gegenseitig angriffen. Aus dieser Situation kam Thomas optimal heraus und konnte den Punkt einstreichen. Nach zwei Runden hatte in dieser ausgeglichensten Gruppe alle vier Spieler einen Punkt, und alle konnten die Gruppe noch gewinnen. Thomas wählte nun gegen Edgard Farel (Enger-Spenge, 1448) eine für ihn neue Eröffnung. Das zahlte sich zunächst aber nicht aus. Ein Bauerngewinn war zwar schön, sein Gegner war davon aber unbeeindruckt, und griff den rochierten König an. Im Gegensatz zu seinem Gegner zeigte sich Thomas aber beeindruckt, und er begann sich Sorgen zu machen, wo gar keine angebracht waren. So drehte sich die Partie, und Thomas verlor dann doch verdient. Sein Gegner freute sich nicht nur über den Punkt, sondern auch über den Gruppensieg.

So endete ein sehr schöner Turniertag. Das Format wurde von allen Teilnehmern sehr gelobt. Über eine Wiederholung würden wir uns alle sehr freuen. Vielen Dank an das Künsebecker Team.

26. Oktober 2019 33. Schnathorst Schnellschach-Open

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Zum 33. Herbst Open hatte der SC Springer Schnathorst geladen (auf dem Foto fehlt Tobias Bednorz). Wir waren in allen Turnieren mit je einem Teilnehmer dabei. In der gemeinsamen Altersklasse U16/18 war Tobias Linnemann dabei. Mit Platz 5  bekam er noch einen Pokal.
 
Ethan Schirneck mit einem gebrochenen Arm war eigentlich nach Startrangliste als Dritter unter den Favoriten zu erwarten. Aber ein gebrochener Arm schien ihn doch etwas beeinflussen. Anders ist das Ergebnis nicht zu erklären. 3 Gegner mit DWZ von 1400-1500  gewannen alle gegen ihn, dazu noch ein 1200er und sogar ein 800er gleich in der ersten Runde. Mit einem Kampflospunkt kommt er gerade mal auf 4 Punkte und beendet die U14 auf dem 9. Platz von 13 Teilnehmern.
 
Tobias Bednorz hatte einiges gutzumachen nach dem Turnier in Lieme. Das zeigte er gleich in der ersten Runde, als er Darin Othman, den Turniersieger von Lieme (DWZ 972) schlug. Doch dann folgten vier 0-Runden. Doch dann drehte er noch mal auf und gewann 3 aus 4, darunter auch den DWZ-Favoriten von 1120. Leider nur ein 10. Platz von 14 in der U12.
 
Bei den Herren spielte Iwan Ramirez Marin mit und war Turnierfavorit unter den ersten 8, die ein Rundenturnier spielten. Der Punktbeste würde 100€ gewinnen. Nach einem 1800er Gegner traf er auf Robin Bentel (Herford, 2127). Mit einem Isolani im Zentrum verbrauchte Iwan viel Zeit. Mit 3 Minuten gegen 8 war ein Sieg nicht mehr zu erwarten. Doch Iwan gelang es, das Spiel doch noch zu drehen. Damit hatte er einen starken Konkurrenten geschlagen. Doch dann traf er auf Frank Rehfeldt (Münster, 2115). Iwan stand gut, aber wieder in Zeitnot machte er alles verkehrt und verlor seine erste Partie in Deutschland. Der Gegner gab nur ein Remis ab, da nützten Iwans 6 Siege nichts mehr, Frank Rehfeldt gewann mit 6,5 Punkten das Preisgeld.
 
Dann gab es noch die U10, die von der U8 dominiert wurde. Doch zu Beginn gab es erstmal ein Geburtstags Ständchen. Alexander Döding, der im letzten Jahr noch als Jüngster 5 Jahre alt war, feierte heute seinen 7. Geburtstag. Doch dann gings zum Turnier. Nach 3 Runden lag Alex an der Spitze. Doch dann verlor er gegen Philipp Allen (Erkenschwick) noch ohne DWZ. Doch waren wir vorgewarnt. Der hatte vor 2 Wochen die U8 beim Münsterland Open gewonnen. Gegen Emin Özisik (Bielefeld, 873) konnte er mit beiden Türmen auf der 7. Reihe ein Dauerschach erreichen, doch Alex wollte gewinnen. Doch dann ging das Spiel verloren. Ausgleichende Gerechtigkeit gab es dann 2 Runden später. In der verlorenen Partie gegen Mareike Janssen (Mönchengladbach, 765) konnte Alex die matsetzende Dame mit einem Läufer schlagen und Alex gewann die Partie noch. In der letzten Runde hatte Alex noch Revanche zu holen. Beim Kika-Turnier in Willingen  hatte Alex gegen Friedrich Rehfeldt (den Sohn des Iwan-Bezwingers) verloren. Die Revanche gelang in überzeugender Manier. Damit sicherte sich Alexander den dritten Platz im U10-Turnier. Damit war er aber wieder nicht der beste U8er, denn der ebenfalls 7 Jahre alte, aber vor Selbstbewusstsein strotzende Philipp Allen hatte alle 9 Partien gewonnen. Trotzdem ein toller Erfolg von Alex, das auch von dem anwesenden Leistungstrainer Andre Wolf gewürdigt wurde.

 

13. Oktober 2019 Zweite Mannschaft gewinnt auch das zweite Spiel in der Verbandsklasse

Der Mannschaftsführer Gisbert Koch hatte im Vorfeld des heutigen Mannschaftskampfs in Barntrup viel zu tun. Ihm sagten gleich vier Spieler aus der Stammmannschaft ab. Vielleicht lag es ja am Termin zu Beginn der Herbstferien. Nun ging es ans telefonieren. Nach vielen Gesprächen gelang es ihm, immerhin drei Ersatzspieler an die Bretter zu bekommen. Ein Brett würde leider auf unserer Seite leer bleiben. Ein gewisser Galgenhumor machte sich bei der Abfahrt breit, aber schnell stieg wieder die Freude aufs Spiel. Schließlich hatten wir jetzt nicht mehr viel zu verlieren. In Barnturp angekommen, erfuhren wir, dass auch die Heimmannschaft ein Brett nicht besetzen konnte. Damit stand es zu Beginn gleich 1:1. Andreas Bünte konnte sich daher in Ruhe Barntrup ansehen.

Thomas Bergmann sorgte für den ersten halben Punkt, der am Brett ausgespielt wurde. Thomas musste sich sauber verteidigen, um die Angriffe seines Gegners zurückzuschlagen. Als sich der Rauch legte, war die Stellung gleichwerig, und beide Spieler einigten sich auf ein Unentschieden. Auch Andreas Schneider war zwischenzeitlich mit seinem Spiel nicht zufrieden. Aber er konnte eine Ungenauigkeit seines Gegners nutzen, und eine Figur für zwei Bauern zu gewinnen. Den materiellen Vorteil wandelte Andreas in einen vollen Punkt um. Unsere Führung war aber nur von kurzer Dauer. Kirsten Bünte musste am ersten Brett anerkennen, das ihr Gegner heute besser war. In einer vergleichsweisen unübersichtlichen Stellung wurde Gisbert Koch von seinem Gegner ein Remis angeboten. Gisbert nahm kurzentschlossen an, hatte er doch auch die Bretter der noch laufendne Partien gesehen. Spielstand zu diesem Zeitpunkt 3:3. Ethan Schirneck wurde zum ersten Mal in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Er spielte super. Er griff die gegnerische Königsstellung mutig an. Und er bekam ein verdientes Remisangebot seines Gegenübers. Da er direkt neben Oskar saß, konnte er nach einem kurzen Blick auf das Brett das Remisangebot ruhigen Gewissens annehmen. Oskar Merle stand zu diesem Zeitpunkt bereits klar auf Gewinn. Er hatte materiellen Vorteil, und es hätte schon viel passieren müssen, um das Spiel noch zu verlieren. Oskar blieb aber konzentriert und fuhr den Sieg sicher ein, und damit den entscheidenden Punkt zum 4,5:3,5-Sieg gewinnen. Nicht nur wegen des erfolgreichen Endes war es ein schöner Vormittag bei sehr netten Gastgebern.

12. Oktober 2019 1. Lippe Junior-Cup in Lieme

(Informationen von Karsten Döding)

Der heutige 1. Lippe Junior Cup in Lieme war ein schöner Termin für ein Schnellschachturnier zwischen Bezirksjugendeinzelmeisterschaft und kommenden Mannschaftskämpfen. Aus Rheda haben sich 5 junge Schachrecken auf den Weg gemacht und einen schönen, abwechslungsreichen und letztendlich erfolgreichen Tag verleben könnnen.

In der U8 war Alexander Döding leicht favorisiert (gemäß DWZ). Er wurde nach leichter anfänglicher Nervosität dieser "Favoritenrolle" mehr als gerecht. 6 Punkte aus 6 Spielen! (aufgrund der geringen Teilnehmerzahl ein Doppelrundenturnier) bedeuteten für ihn den klaren Platz 1 in seiner Altersklasse.

 

Tobias Bednorz hatte die schwere Aufgabe zusammen mit Kevin Rommel in der U12 antreten zu müssen. Das Spiel der beiden ging zu Kevins Gunsten aus. Es war für Tobias heute eher ein Tag des Lernens, aber er ist ja auch noch jung in der U12. Kevin Rommel war nach dem Bezirksjugendtitel und nach DWZ vielleicht einer der Favoriten in seiner Altersklasse, aber es ist etwas anderes, klassische Langpartien oder 15-Minuten-Schnellschach zu spielen. Bei letzterem drängt einfach irgendwann die Zeit. Aus dem Grunde ging auch der eine oder andere Punkt unglücklich verloren. Fazit: Platz 4 und damit knapp hinter einer Pokalplatzierung.

 

In der gemischten U14/U16 sind sowohl Ethan Schirneck wie auch Tobias Linnemann angetreten. Der Sieg des gemeinsamen Spiels ging an Ethan. Sehr erfreulich: Beide haben aber eine gute Punkteausbeute realisieren können, dafür gab es Platz 1 in der U14 für Ethan und Platz 3 in der U16 für Tobias.

Insgesamt ein sehr gut organisiertes Turnier, was Lust auf Wiederholung macht und aus Sicht der Rhedaer Schachjugend mit 3 Pokalen (2* Platz 1 und 1* Platz 3) auch ein sehr erfolgreiches Turnier.

12. Oktober 2019 Vorstandssitzung des Schachverbands Ostwestfalen-Lippe

Der Vorsitzende des Vereins, Thomas Bergmann, durfte heute den Schachbezirk Bielefeld bei der Vorstandssitzung des Schachverbands Ostwestfalen-Lippe vertreten. Es war eine typische Arbeitssitzung, in der auf die Zeit seit dem letzten OWL-Kongress zurückgeblickt wurde, und die Weichen für die nächsten Arbeitsschritte gestellt wurden. Es war ein zum Teil lebhafter Austausch über Sachfragen von Satzung bis Spielbetrieb. Die Arbeit geht nicht aus. Nach der nächsten Vorstandssitzung werden sicher die diskutierten Punkte konkreter und für den nächsten OWL-Kongress vorbereitet.

11. Oktober 2019 Zwei Rhedaer im Halbfinale des Bezirkseinzelpokals

Heute wurde in Rietberg das Viertelfinale im Bezirkseinzelpokal ausgetragen. Unter den acht Spielern waren drei Spieler aus Brackwede, drei vom Gastgeber Rietberg und zwei von uns: Oskar Merle und Thomas Bergmann. Letzterer hatte es mit Mark Ebner aus Brackwede zu tun. In der Eröffnung kam Thomas nicht so richtig aus den Puschen. Mark konnte das aber nicht richtig nutzen. Mit einem Springerzug nach e4 sah dessen Stellung sehr solide aus, und schien Druck auf die Stellung von Thomas auszuüben - aber das nur auf den ersten Blick. Obwohl der Springer durch einen Bauern gedeckt war, konnte Thomas mit der Dame den Springer schlagen. Würde der Bauer zurückschlagen, hätte Thomas die weiße Dame auf der Grundreihe schlagen können. So oder so war ein Figurengewinn die Konsequenz. Davon beflügelt machte Thomas keinen Fehler mehr, und brachte die Partie sauber ins Ziel.

Spektakulärer war die Partie von Oskar. Er hatte es mit Michael Trost aus Rietberg zu tun. Michael spielt in Rietberg in der Bezirksliga am ersten Brett, und war mit einer DWZ von ca. 1770 sicher der Favorit. Aber heute konnte Oskar die Chancen nutzen, die Michael ihm anbot. Ab dem 12./13. Zug schlichen sich bei Michael Ungenauigkeiten ins Spiel ein, die Oskar sehr gut nutzen konnte. Er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, und spielte sein Spiel sehr sauber zu Ende. Bereits nach 25 Zügen musste Michael in aussichtsloser Lage aufgeben. Damit stehen Oskar und Thomas im Halbfinale. Dort spielt Thomas gegen Yuyang Chen aus Rietberg, während Oskar sich sehr auf die Begegnung mit Stephan Peters aus Brackwede freut.

10. Oktober 2019 Frank Erfeldt gewinnt Monatsblitzturnier

Am Ende des Turniers konnte Frank Erfeldt auf eine "blitzsaubere" Bilanz zurückblicken. Acht Spiele, acht Siege, Platz 1. Dass der Tüchtige sich auch das Quentchen Glück erarbeitet, ist ja eine bekannte Tatsache. Und mangelnde Tüchtigkeit konnte man Frank gestern Abend nicht absprechen. Sein Abstand auf die Verfolger war dann auch deutlich. Den zweiten Platz teilten sich unser Gast Miroslav Friedl und Thomas Bergmann mit je 5,5 Punkten. Dann ging es im Abstand von jeweils einem halben Punkt weiter. Vierter wurde Matthias Bergmann vor Tom Pohlschmidt, Oskar Merle, Andreas Bünte, Reinhard Kuhr und Andreas Schneider.

06. Oktober 2019 Befreiungsschlag für die erste Mannschaft in der Verbandsliga?

Nach der deutlichen Niederlage am ersten Spieltag, galt es heute für die erste Mannschaft wieder Boden gutzumachen. So langsam nähert sich das Team auch der besten Aufstellung. Heute musste gegen TuRa Elsen nur Marcus Otto berufsbedingt ersetzt werden. Frank Erfeldt hatte heute Geburtstag, und normalerweise bekommt man Geschenke. Frank machte es aber anders. Er verrechnete sich einfach, und schenkte seinerseits seinem Gegner den ersten Punkt des Tages. Dan tat sich ergebnistechnisch lange nichts. In einer Partie zweier gleichstarker Gegner neutralisierten sich letztlich Adrian Jakubosski und sein Paderborner Gegner.  Das Remis war die Konsequenz, wollte doch Adrian nicht die Zeitkarte spielen. Auch Titus Stevens steuerte einen halben Punkt bei, mit dem beide Spieler leben konnten. Der Rhedaer Neuzugang Iván Ramirez Marin sorgte dann mit seinem sechsten Sieg im sechsten Pflichtspiel in Deutschland für den Ausgleich. Gleichzeitig hat Iván damit einen gläzenden Einstand in unserer ersten Mannschaft gefeiert. Sebastian Peter an Brett zwei drückte einen Freibauern massiv durch, und lieferte so den nächsten vollen Rhedaer Punkt ab. Spektakulär endete die nächste Partie. Rigobert Ophoff nutzte eine kurze Unaufmerksamkeit seines Gegners. Mit einem Bauernzug nach h5 setzte dieser den weit aufgrückten König Schach. Dieser musste wegziehen, und dabei die Deckung der eigenen Dame aufgeben, die im nächsten Zug von Rigobert geschlagen worden wäre. Das ließ sich der Spieler aus Pderborn-Elsen nicht mehr zeigen und gab auf. Als dann beim Spielstand von 4:2 der Gastspieler unserem Mannschaftsführer Friedhelm Pohlmann das Remis anbot, nahm dieser gern an, und sicherte so den Mannschaftssieg. Nun spielte nur noch Natalia Rosas Ibarra. Im Endspiel konnte sie einen weit vorgerückten Bauern leider nicht bis zur Grundlinie bringen. Ihrem Gegenüber gelang das seinerseits jedoch auch nicht, so dass sich auch hier beide auf ein Unentschieden einigten. Vor dem Hintergrund des Rhedaer Mannschaftssiegs konnte Natalia damit aber leben. Ein schöner 5:3-Sieg war das Endergebnis. Aber noch kann sich das Team steigern.

06. Oktober 2019 Vierte Mannschaft unterliegt in Heepen

Am zweiten Spieltag der Kreisliga musste die vierte Mannschaft zum ersten Mal an die Bretter. Der erste Spieltag endete ja mit einem kampflosen 6:0 Heimsieg. Leider musste der Mannschaftsführer zwei Absagen von Stammspielern kompensieren. Das gab zwei Jugendspielern mit vergleichsweise wenig Erfahrung die Möglichkeit, sich im Turnierschach auszuprobieren. Gwergis Gök hatte leider zu wenig Spielpraxis in den letzten Monaten. Tobias Linnemann war sogar zum allerersten Mal mit den Bedingungen rund um ein Mannschaftsspiel bei den "Großen" konfrontiert. Beide Partien wurden dann auch aus Rhedaer Sicht verloren. Besser machten es Josef Stöppel und Dmitriy Pimshteyn. Sie konnten ihre Spiele gewinnen. An den ersten beiden Brettern mussten die Routiniers die berühmten Kohlen aus dem Feuer holen. Leider gab Detlef Kreienberg auf, und auch Reinhard Kuhr musste in einem wahren Generationenduell seinem jungen Gegner aus Heepen gratulieren. Damit stand das Endergebnisa mit 4:2 für Heepen 3 fest.

29. September 2019 Erfolgreichste Bezirkseinzelmeister-schaften ever!

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Aufr dem Bild fehlen Kirsten und Tobias, für die das Turnier schon vor dem Sonntag beendet war,
 
Mit Extremaussagen soll man ja bekanntlich sparsam sein, aber diese Überschrift ist wirklich kaum zu toppen.
 
 
 
Die Highlights:

U8:  Platz 2 für Alexander Döding (erspielt im U12-Turnier)

U12: Platz 1 und Bezirkseinzelmeisterschaft für Kevin Rommel

U14: Plätze 2 und 3 für Ethan Schirneck (erst nach Stichkampf um Platz 1) und Tom Kolkmann

U16: Platz 4 für Tobias Linnemann

U18w: Platz 1 und Bezirkseinzelmeisterschaft für Kirsten Bünte

Bezirksmeisterschaft Herren: Platz 1 und Bezrikseinzelmeisterschaft für Ivan Ramirez Marin und Oskar Merle nicht schlechter als Platz 6, genauer Platz wird nachgetragen.

 
Fangen wir mit denen an, die "leer" ausgingen. Da gab es in der U16 für Tobias Linnemann in seinem ersten Turnier erwartungsgemäß nichts zu holen. Auch Oskar Merle hatte es schwer in der Bezirksmeisterschaft  der Erwachsenen. Er holte in der letzten Runde ein Remis gegen den Neuling Tim Kröger. Aber beide waren angetreten, um was zu lernen.
In der U12 spielte Alexander Döding sein erstes Turnier, wo er mal nicht als Jüngster antrat. Trotzdem ist es schwierig an eine DWZ zu kommen, wenn man als U8er noch keine hat. Doch in der letzten Runde gab es die Chance. Alex hatte gegen Anton Großekathöfer (BSK, 858) ein zweizügiges Matt auf dem Brett. Doch diesmal versagte Alex' Spürnase für Schachmatt. Am Ende war es dann Remis. Es reicht zwar noch nicht für eine Auswertung aus diesem Turnier, aber mit den zuvor gespeicherten Erfolgen könnte es reichen. Da sein "großes" Vorbild Emil Specht, der ein Jahr alter ist als Alex und schon eine DWZ jetzt neu von über 1200 bekommt, den Pokal für den besten U10er bekam und der Pokal für den besten U8er an den Amerikaner Otto Cook ging, musste noch der zweite U10-Pokal vergeben werden. Da aber alle anderen U10er mit 3 Punkten hinter Alex lagen, erhielt Alexander den Pokal.
In der U14 hatten wir gleich 2 Eisen im Feuer: Tom Kolkmann und Ethan Schirneck. Mit Jan Döller (Brackwede) und Daniel Erben (Ennigerloh-Oelde) hatte sich ein Viergespann an der Tabellenspitze abgesetzt. Am Samstagnachmittag hatte Tom gegen Jan Döller mit einem Mehrbauern Remis gegeben, weil seine Bauernstruktur schlechter war und Ethan hatte gegen Daniel Erben, der schon mit einem weiteren Remis belastet war, auch remisiert. Leider mussten unsere beiden Recken am Sonntagvormittag gegeneinander antreten und nur einer konnte gewinnen. Tom geriet in Zeitnot und stellte eine Figur ein. Damit war Tom ein weiteres Mal aus einem Viererclan um 3 Pokale herausgekegelt worden (war schon im Juni im Schnellschach so gewesen) Daniel Erben musste die  Niederlage gegen Jan Döller verkraften und holte sich mit seinem Sieg auch Tom wieder in das Viergespann zurück. Als Ethan und Jan merkten, dass der an sie herankönnende Manuel Meseke gegen Daniel Erben verliert, einigten sich beide auf Remis. Damit waren beide sicher für die OWL-Meisterschaft qualifiziert. Nun mussten sie ins Stechen. Ethan und Jan um Bezirksmeistertitel und Tom und Daniel um den dritten Qualifikationsplatz  und um den dritten Pokal. Tom gewann und sicherte sich durch die bessere Feinwertung den 3. Platz. Ethan hatte die schlechtere Feinwertung gegen Jan. In der Schnellschachpartie stellte Ethan eine Figur ein. Dennoch konnte er die Partie noch drehen und mit Dame und Turm auf der siebten Reihe mattsetzen. Nun musste eine zweite Schnellschachpartie entscheiden. Bei Sieg von Ethan wäre er Turniersieger, bei Remis auch. Nur bei Verlust wird Jan Bezirksmeister. Doch auf Remis spielen liegt nicht in der Natur von Ethan (wenn er nicht von Jan darauf gebracht wird, wie zuvor) Wieder stellte Ethan eine Figur ein, doch diesmal ließ sich Jan nicht mehr übertölpen. Ethan erhielt den Pokal für den zweiten Platz und die OWL-Quali.
Auch Ivan Ramirez Marin gewann seine vierte Partie in der Bezirksmeisterschaft der Herren. Mein Rat, die letzte Runde remis zu spielen (um einen Referenzwert für eine DWZ-Auswertung zu bekommen) machte sein Gegner nicht mit. Erst nachdem Ivan gegen David Riedel gewonnen hatte, erfuhr er von Turnierleiter Andreas Schneider, dass er damit den letztjährigen OWL-Meister geschlagen hatte.
Fehlt immer noch einer! Zurück zur U12. Kevin Rommel erwischte einen schlechten Sonntagmorgen. Von Emil Specht wurde er völlig überspielt. Nun sah es nach einem Triumph der U10 über alle U12er aus. Doch rechtzeitig meldete sich Anthony Janson (Heepen) zurück. Der schlug nun Emil Specht und ebnete damit den Weg für Kevin Rommel. Der zog seine letzten Partien durch und gewann die U12 mit 6 aus 7!
 
Nun noch kurz zur DWZ: Tom wird die Einbuße von 19 Punkten verkraften. Bleibt er doch bester unserer U16-Mannschaft. Ethan holt 56 auf und ist mit 1428 im gleichen 100er Bereich. Kevin erspielt sich eine Performance von 1377 und gewinnt 177 Punkte hinzu. Damit liegt er einen Punkt unter seinem übernächsten  Ziel.
 
Mit Kirsten Bünte stellen wir in diesem Jahr 3 Bezirksmeister, einen Vizemeister und einen dritten Platz. Tom freut sich schon auf das Dreierzimmer Rheda in Porta Westfalica. Mit Kirsten kommt die vierte hinzu und Ivan freut sich  auf die Studienpause im April.

29. September 2019 Eindrücke von den Bezirkseinzelmeisterschaften

Diese Spieler sind für uns in Bielefeld am Start. Kirsten und Tobias hatten am Sonntag ihre Turniere bereits beendet. sind sie in dieser Bildergalerie nicht dabei.

27.-28. September 2019 Bezirkseinzelmeisterschaft, Tage 1 und 2 mit einem Titel und guten Zwischenplatzierungen (Informationen von Hartmut Dürkop)

Seit Freitag laufen die Bezirksmeisterschaften im Bielefeld-Quelle. Die Bezirksmeisterin U18w konnten wir schon abends küren. Kirsten Bünte gewann gegen Konstantina Neumann (Gütersloh, 1532). Wir gratulieren an dieser stelle herzlich
Nach heute können wir sagen, dass wir auch in anderen Altersklassen top sind. In der U14 sind die 3 Topspieler des Schachbezirks Bielefeld auch an der Tabellenspitze der Bezirksmeisterschaft. Mit je 2,5 Punkten führen Jan Döller (Brackwede), Tom Kolkmann und Ethan Schirneck. Leider kommt es morgen zur Vereinspaarung der beiden, wobei einer Federn lassen muss, denn ein Remis würde beide auf die Verfolgerplätze hinter den Erstgenannten fallen lassen.
In der U12 sind 4 von 7 Runden absolviert. Hier versucht Alexander Döding seine erste DWZ zu erreichen. Das ist nicht so einfach als U8-Spieler. Man schlägt zwar die Anfänger ohne DWZ, aber wenn es gegen DWZ-Erfahrung geht, reicht es dann noch nicht.
Dann haben wir noch Kevin Rommel am Start. Er ist nach DWZ-Startliste nur an 6 gesetzt. Nach zwei Einspielrunden traf er auf Jannis Betcher (Gütersloh, 1164), 150 Punkte mehr. Kevin drängte den Gegner zusammen. Doch nun hieß es gegen den Top-Spieler anzutreten: der letztjährige U10-Bezirksmeister Anthony Janson (Heepen, 1319), 300 Punkte mehr. Nachher wurde Kevin sogar vom Trainer des Gegners gelobt, das hätte er gut gespielt. Denn Kevin hatte gewonnen! Nun steht er mit 4 aus 4 an der Spitze. Doch es fehlen noch 3 Runden.
Auch bei den Erwachsenen haben wir zwei Vertreter. Wie es im Rundenturnier bei nur 6 Spielern üblich ist, müssen Vereinspaarungen in der ersten Runde gespielt werden. So kam es zum Aufeinandertreffen von Oskar Merle und Ivan Ramirez Marin, unserem Spitzenbrett. Das Ergebnis war wie man vermuten durfte. Was man aber nicht vermuten durfte, dass sich dieselben Ergebnisse beider Spieler auch am Samstag fortsetzen. Das bedeutet, dass Oskar mit 0 aus 3 am Tabellenende steht, während Ivan mit 3 aus 3 auf dem ersten Rang thront. Jetzt fürchtet er sich vor den beiden Verfolgern mit je 2,5, gegen die er am Sonntag antreten darf.

23. September 2019 Erste Runde im Regionalpokal

Am Montagabend trafen wir uns in Beckum, um die erste Runde des "neuen" Regionalpokals zu spielen. Wir waren gespannt, wie die neuen Regeln ankommen würden. Und wir waren sehr positiv überrascht, das (trotz einiger Absagen für diesen Abend) immerhin 20 Teilnehmer dabei waren. Und da die Auslosung jetzt nur unter den anwesenden Spielern vorgenommen wird, konnte jeder auch spielen. Es gibt keine vorgespielten und nachgeholten Partien mehr. Alles ist transparent, und es macht halt viel Spaß, wenn an so vielen Brettern gleichzeitig was los ist. Von uns waren Andreas Bünte, Frank Erfeldt und Thomas Bergmann dabei. Thomas hatte dabei das sogenannte leichteste Los gezogen. Schon fast traditionell im Regionalpokal traf Thomas auf Matthias Theilmeier von Ennigerloh-Oelde. Obwohl auf dem Papier favorisiert, hatte Thomas in der Vergangenheit keine wirklich gute Erfolgsquote gegen Matthias. Daher war zu Beginn Vorsicht angesagt. Mit dieser Einstellung ist es vielleicht zu erklären, das Thomas früh in der Eröffnung einen Figurengewinn für einen Bauern übersah. Kurz darauf bekam er aber die Mehrfigur ohne Kompensation. Matthias versuchte dann noch einige "Tricks" um den König von Thomas anzugreifen. Diese konnte Thomas aber erfolgreich zurückschlagen, und die Partie dann für sich entscheiden. Andreas spielte in der oberen Turnierhälfte ("beschleunigtes Schweizer System") und bekam es mit Rudolf Cigelski aus Beelen zu tun. Er hatt zwar lange einen Mehrbauern, dafür aber Schwächen auf den schwarzen Feldern. Es gelang Andreas aber die gegnerische Aktivirtät durch einige taktische Drohungen zu kompensieren. Im Turmendspiel hätte Andreas den Mehrbauern wohl wieder verloren. Kurz davor einigten sich beide auf Remis. Sicher ein Erfolg für Andreas. Das Endspiel von Frank war schon interessant. Sein Gegner, Rudolf Radinger aus Beelen, konnte den Freibauern von Frank blockieren, und Frank musste ihn irgendwann im Stich lassen, um seine Bauern zu stoppen. Zum Schluss waren noch drei Springer, aber keine Bauern mehr auf dem Brett. Folge Remis.

Fazit: das Turnier ist unbedingt empfehlenswert. Wer also in der Zukunft an den nächsten Spielabenden Zeit hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.

22. September 2019 Dritte Mannschaft verliert ihr Auftaktspiel

(Informationen von Karsten Döding)

Die neuformierte 3. Mannschaft hat sich heute zum Saisonauftakt auf denWeg zum Tus Brake (2. Mannschaft) gemacht. Nur Christian Brandt warverhindert, dafür ist Ellen Bünte eingesprungen. Und Ellen an Brett  8 war auch diejenige, die den ersten Punkt desSpiels erobern konnte. Leider blieb es bei diesem einzigen vollen Punktfür Rheda. Unsere Jungspunde Kevin Rommel (7. Brett) und Ethan Schirneck (6. Brett) haben bei ihrem ersten Stammeinsatz in der 3. Mannschaft sehr gut mitgespielt, die Gegner (jeweils rund 1400 DWZ) waren aber (noch) eineSpur zu stark. Johann Martens konnte gegen den DWZ-stärksten Gegner von Brake am 3. Brett ein Remis einholen und Oskar Merle hat im längsten Spiel des Tages an Brett 4 ebenfalls remisiert. Der Versuch in einem Springer-Bauern-Endspiel mit einem Bauern mehr zugewinnen blieb leider bei dem Versuch. Eine eine sehr kämpferische Partie von Oskar bei seinem ersten Stammeinsatz in der 3.! Das war es dann aber auch mit zählbaren Erfolgen für Rheda.
Heiko Rieke musste am 2. Brett im Bauern-Läufer-Endspiel mit einemBauern weniger kämpfen, leider vergeblich. Dennis Kröger hatte im Endspiel am 4. Brett auch seine Chancen, mussteaber diesmal dem Gegner gratulieren. Karsten Döding befand sich an Brett 1 in einer defensiven Stellung und ein paar Ungenauigkeiten in Zeitnot nutzte der starke Gegner um seine Stellung immer weiter auszubauen und letztendlich nach hartem Kampf zu gewinnen.
Es waren alles intensive ausgekämpfte Partien mit dem glücklichen, aber auch verdienten Ausgang für die nach papierform favorisierten Gegner aus Brake, die sich insgeheim auch Aufstiegschancen ausrechnen.
Beim nächsten Spiel gegen Verl rechnet sich die 3. Mannschaft mehr aus.

21. September 2019 Knappe, aber verdiente Niederlage der U16

In der Verbandsklasse hatten wir heute unseren Nachbarn aus Gütersloh zu Gast. Uns war klar, dass das eine ambitionierte Aufgabe werden würde. Leider begann der Nachmittag für uns denkbar schlecht. An den Brettern 1 und 4 setzte es recht früh zwei Niederlagen. Während Tobias Linnemann am vierten Brett früh gleich eine ganze Dame eingestellt hatte, wehrte sich Tom Kolkmann am ersten Brett länger. Aber auch Tom stand schon früh positionell schlecht. Ein Angriff auf seinen Läufer mit der gleichzeitigen Drohung einer Springergabel auf Dame und Turm war dann der Anfang vom Ende. Kevin Rommel schaffte wieder den Anschluss. Er hatte im Endspiel zunächst einen Mehrbauern auf der einen Brettseite, auf den sich sein Gegner konzentrieren musste. Als dann noch ein zweiter auf der anderen Brettseite dazu kam, war das für die gegnerischen Figuren nicht mehr lösbar. Aber sehenswert war die Ruhe, mit der Kevin überhaupt erst in diese Situation gekommen ist. Ein sehr schönes Spiel von ihm. Nun lag es an Ethan Schirneck, vielleicht doch noch das Mannschaftsremis zu erreichen. Es kam zu einem spannenden Endspiel, in dem Ethan Dame und König und einige Bauern hatte, während sein Gegner zwei Türme, einen Läufer und weniger Bauern hatte. Das Brett leerte sich dann noch ein wenig. So gewann Ethan u.a. den gegnerischen Läufer. Die Stellung schien ausgeglichen. Aber das reichte uns natürlich nicht. Ethan muste ja gewinnen. Er traf dann die Entscheidung, seine Dame gegen einen Turm zu tauschen. Er hoffte mit seinen verbliebenden drei verbundenen Freibauern gegen König und Turm zu gewinnen. Das war mutig. Leider behielt sein Gegner die Ruhe, auch wenn er nicht allle snach Lehrbuch spielte. Aber es reichte aus, um die Partie nicht zu verlieren. Beide einigten sich dann zwangsläufig doch auf ein Unentschieden. Wenn ich das richtig überblicke, war das das erste Remis von Ethan in einem Mannschaftsspiel ever. Da sieht man, wie schwer dasfür ihn gewesen sein muss. Gütersloh konnte somit mit einem knappen, aber wohl verdienten Sieg zurück in die Kreisstadt fahren.

15. September 2019 "Geschichte wird gemacht" - Erster Sieg für zweite Mannschaft

Zum allerersten Mal spielt unsere zweite Mannschaft in der Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe, und die Auslosung ergab, dass die zweite Vertretung aus Delbrück unser erster Gegner war. Die Nominierungen zu Saisonbeginn ließen darauf schließen, das Delbrück als Favorit in die Begegnung gehen würde. Aber dann mussten unsere Gäste zahlreiche Stammspieler ersetzen, darunter schon die Bretter eins bis drei. Damit wurde das Rennen wieder offen. Zu Beginn gab es zwei Punkteteilungen. Gisbert Koch und Kirsten Bünte remisierten an den Brettern 1 und 5. Die nächste Entscheidung fiel an Brett 7. Tom Kolkmann konnte mit einer Gabel auf König und Turm den Gegner zur Aufgabe zwingen. Glückwunsch an Tom, der zum ersten Mal zum Stammpersonal der zweiten Mannschaft gehörte, und diese Aufstellung gleich im ersten Spiel bestätigt hat. Für den dritten Punkt sorgte Thomas Bergmann. War der Sieg von Tom schon glücklich, war es der von Thomas noch mehr. Thomas gewann früh zwei Bauern am Damenflügel, musste dies aber mit einer grottenschlechten Entwicklung bezahlen. Das nutzte der junge Johann Käuper aus Delbrück (11 Jahre!) grandios aus, und griff den weißen König an. Als sich Thomas etwas befreien konnte, hätte Johann mit einem Figurenopfer die Entscheidung herbeiführen können. Aber weder Thomas noch Johann sahen diese Kombination. Am Ende setzte sich die Routine von Thomas durch. Auch hier kann man dem jungen Spieler aus Delbrück nur für seinen mutigen Auftritt gratulieren. Für den vierten Punkt sorgte Andreas Schneider. Andreas profitierte auch von einem Figurengewinn, der für den Sieg reichte. Damit sorgten die Bretter 5 bis 8 schon allein für 3,5 Punkte. Den Mannschaftssieg machte Andreas Bünte perfekt, der beim Stand von 4:1 ein Remisangebot aus Delbrück annahm, auch wenn er gern noch weitergespielt hätte. Der Mannschaftssieg war jetzt aber wichtiger. Matthias Bergmann schaffte ebenfalls ein Unentschieden. Somit spielte nur noch Kai-Uwe Deißler. Bei ihm war aber totz aller Gegenwehr nichts mehr drin. Die Niederlage hatte aber nur noch statistischen Wert. Mit 5:3 ging der Sieg nach Rheda.

14. September 2019 Erfolgreicher Auftakt für die U12 in der Verbandsklasse

Die "neue" U12 hatte heute ihr Auftaktspiel in und gegen Verl. Leider konnten wir nur mit drei Spielern antreten. Trotzdem, oder gerade deswegen, war die Mannschaft sehr motiviert und mit sehr guter Laune unterwegs. Für den schnellen Ausgleich sorgte Alexander Döding, der mit Abstand jüngste Spieler. Einen ersten Angriff seines Gegners konnte Alexander gut abwehren. Dann übernham er das Geschehen auf dem Brett, gewann früh eine Figur, und er setzte seinen Gegner kurz darauf recht humorlos matt. Kevin Rommel hatte es am Spitzenbrett mit Niko Glatt zu tun. Auch Niko ist trotz seinen jungen Jahren schon ein bekannter Spieler im Jugendbereich. Da hatten wir ein enge und spannende Partie erwartet. Aber Kevin hatte heute erstaunlich wenig Probleme und nutzte die Gelegenheit ebenfalls zu einem Mattsieg. Blieb noch Tobias Bednorz. Tobias kam eigentlich auch nie in Gefahr. Schön war zu sehen, dass Tobias sich totz der Überlegenheit auf dem Brett immer Zeit nahm, bevor er seinen Zug ausführte. Das war dann letztlich auch der Grund dafür, dass seine Partie die mit Abstand längste des Nachmittags war. Zu Ende ging es auch hier mit einem Matt. Mit einem 3:1-Sieg in der Tasche fuhren wir dann wieder sehr zufrieden zurück.

13. September 2019 Auftakt des Regionalpokals in Beelen

Traditionell beginnt der Regionalpokal der Vereine aus Beckum, Beelen, Ennigerloh-Oelde und Rheda mit einem Blitzturnier in der Denk-Bar in Beelen. Dieser Auftakt ist immer für alle offen, auch  für diejenigen, die nicht an den kommenden Spielrunden bei den einzelnen Vereinen teilnehmen. Allerdings sind die kumulierten Platzierungen der beiden Blitzturniere (eines kommt noch am Ende) die erste Feinwertung bei Punktgleichheit im Regionalpokal. Favorit war natürlich Frank Bellers, der bereits in den Vorjahren dieses Blitzformat beherrscht hatte. Dieses Mal gab es aber einen neuen Sieger. Tom Pohlschmidt hatte eine Mischung aus "Sahne-Tag" und "Glücks-Tag" erwischt. Runde um Runde konnte er gewinnen. So setzte er sich auch im direkten Duell gegen Frank Bellers durch. Da spielten zwei Unentschieden am Ende auch keine Rolle. Mit 10 Punkten aus 11 Runden hatte er am Ende einen halben Punkt Vorsprung auf Frank Bellers, der sich neben der Niederlage gegen Tom ein weiteres Remis "leistete". Platz 3 ging an Peter Scholz von Ennigerloh-Oelde. Vierter wurde Dieter Hofene aus Beelen. Von unseren Spielern waren noch Frank Erfeldt (8.), Thomas Bergmann (10.) und Matthias Bergmann (11.) am Start. Wir hatten auch noch einen Gast dabei. Miroslav Fridl (seit einigen Monaten in Rheda-Wiedenbrück) hatte sich über unsere Homepage gemeldet, und war gern bereit, gleich in diesem Blitzturnier mitzuspielen. Nach langer Abwesenheit vom Schachbrett (und einer ELO von ca. 2.000) war er mit sechs Punkten und Platz 7 etwas unzufrieden. Es hat Miroslav trotzdem Spaß gemacht. 

08. September 2019 Schnellschach-Open in Steinfurt

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Im großen Sitzungssaal des Steinfurter Rathauses fand ein 9-rundiges Schnellschach-Turnier mit 15 min Bedenkzeit statt. Für Samer Alhaj Mohammad lief diesmal nichts zusammen. Das zeigte sich schon in der ersten Runde. Nenad Jelisavic (Matt Inn Dortmund, 1440) hatte vor einigen Jahren in der zweiten Mannschaft von Sieker gespielt. Samer musste seinen Turm für den umgewandelten Bauern geben. Vorher musste der Schiri einschreiten, weil der Gegner den durchgewanderten Bauern nicht umgewandelt hatte. Doch erst der zweite Fehlzug verliert. Das war der halbe Punktabzug. Drei Gegner mit über 2000 DWZ und Markus Hufnagel (Oberhausen, 1547) brachten ihm 4 Niederlagen bei. So landete Samer mit 4,5 aus 9 nur im Mittelfeld.
 
Im gleichzeitig stattfindenden Jugendturnier U16 spielte Kevin Rommel mit. Er hielt sich an die Schweizer-System-Regel eine gewinnen, eine verlieren. Das hielt er konsequent durch und landete mit 5 aus 9 auf dem 15. Platz. Unter den Verlustpartien war auch die Jugendspitze vom Münsterland vertreten: David Li, Emsdetten 1478 und Saba Kvantaliani, Münster, 1456. Doch auch in allen Verlustpartien hatte Kevin gut mitgehalten. Die beiden anderen Partien gegen 1266 und 1146 hätte Kevin eigentlich gewinnen müssen, wenn er nicht in Zeitnot gekommen wäre bzw. eine Figur eingepatzt hätte. Bei der Siegerehrung gab es die Überraschung. Als Drittbester der U12 gewann er 5€.
 

Oskar Merle spielte 3 Tage vor seinem 18. Geburtstag sein letztes Turnier als Jugendlicher. Er musste bei den Erwachsenen mitspielen. Dabei waren 6 von den 9 Gegnern Jugendliche im Sinne der Spielordnung (U20) Vincent Klugstedt, 2006, Bochum, DWZ 1931 verloren

Mar rcel Boldrich, 2003, Borken, 1647 (mit Glück) gewonnen

Adrian Delere, 2004, Emsdetten, 1841 verloren
Mattis Trätmar, 2000, Porta Westfalica, 1988 verloren
Carolin Kublanov, 2001, DWZ 1753, (nach Dortmund) wieder verloren
und gegen Hannah Möller, 2000, Lingen 1767 musste auch der Schiri einschreiten. Die Gegnerin reklamiert Zeit, dabei blinkte ihre Uhr wegen Zeitüberschreitung. Der Schiri erklärte, dass neuestens dieses Blinken zählt. Also gewonnen. Den einzigen Verlustpunkt gegen Erwachsene kassiert er gegen Werner Fechner. Insgesamt kam er auf 4 Punkte und kassierte als Bester mit DWZ unter 1500 30€

08. September 2019  Erste Mannschaft verpatzt Auftakt in der Verbandsliga

Zum ersten Spiel in der neuen Saison mussten wir heute nach Herford. Beide Mannschaften konnten nicht ihre "ersten" acht Spieler an die Bretter bringen. Herford musste zwei Spieler ersetzen, wir gleich drei. Den ersten Punkt in diesem Spiel,und damit auch den ersten Rhedaer Punkt in der neuen Saison, erzielte Ersatz Thomas Bergmann. Gegen Horst Salzwedel (DWZ 1766) gelang Thomas vom ersten Zug an alles, während sein Gegner einen gebrauchten Tag erwischt hatte. Eigentlich war die Partie schon früh entschieden, aber nach 75 Minuten und 23 Zügen musste der Spieler aus Herford endgültig die Waffen strecken. Es war schon zu viel Material verloren, und es drohte weiterer Materialverlust. Die 1:0-Führung beflügelte unsere Mannschaft aber nicht. Eine Reihe von Niederlagen folgte. Rigobert Ophoff begann mit einem Turmverlust gegen Bernhard Nußbaumer (1804). Nicht viel besser machte es Adrian Jakubowski gegen Thomas Quehl (1877). Bauern- und Figurenverlust waren zu viel. Natalia Rosas Ibarra stand für den Zuschauer gar nicht so schlecht, sie fühlte sich auch ganz gut, aber plötzlich hieß es auch hier Niederlage. Natalia musste durch Jan Fuß (1691) ein einzügiges Matt "erleiden". Dann erwischte es den zweiten Ersatzspieler aus der zweiten Mannschaft  Matthias Bergmann gegen Christian Jackl (1703) - ähnlich wie bei Adrian war auch hier ein Bauer, und anschließend eine weitere Figur weg. Somit stand es schon klar 4:1 für Herford. Den Anschlusspunkt holte Marcus Otto gegen Axel Fritz (1903). Marcus hatte ein ähnlich überzeugendes Spiel auf das Brett gebracht wie Thomas. Eigentlich nie gefährtdet sorgte Marcus für den zweiten Punkt. Ein wenig Hoffnung keimte auf. Die erlosch aber sofort wieder. Sebastian Peter konnte am ersten Brett gegen Thorsten Schmitz (2020) nichts holen. In einer vielleicht ausgeglichenen Partie spielte Sebastian natürlich auf Sieg (ein Remis hätte auch die Niederlage der Mannschaft bedeutet). Das klappte aber nicht, somit 2:5. Titus Stevens hatte nun noch die Möglichkeit, gegen Thomas Klemme (1918) das Ergebnis etwas versöhnlicher zu gestalten. Aber mehr wie ein Remis war leider nicht drin. Somit waren alle Spiele schon vor der ersten Zeitkontrolle beendet, und es setzte eine 2,5:5,5-Niederlage. Das Team muss und wird sich steigern müssen.

08. September 2019 Kreisliga: Rheda gewinnt kampflos gegen Ubbedissen

Mehr gibt es dazu auch gar nicht zu sagen.

05. September 2019 Start-Ziel-Sieg für Frank Bellers

Im aktuellen Monatsblitzturnier ging wieder kein Weg an Frank Bellers vorbei. Er erlaubte sich nichts, und gewann das September-Turnier ungefährdet mit acht Siegen in acht Spielen. Auf den Plätzen zwei bis vier war es schon deutlich knapper. Tom Pohlschmidt erzielte 6,5 Punkte und wurde zweiter, vor Matthias Bergmann (6 Punkte) und Frank Erfeldt (5,5 Punkte). Die vier spielten heute auch in einer eigenen Klasse. Die B-Liga in der Tabelle führte dann Thomas Bergmann auf Platz 5 an (4 Punkte). Ihm folgten der älteste und jüngste Spieler gleichauf mit 3,5 Punkten: Rigobert Ophoff und Oskar Merle. Reinhard Kuhr belegte Platz 8, vor Felix Masberg, der sein erstes Monatsblitzturnier spielte. Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut, und würden uns freuen, wenn wir uns am Brett wiedersehen.

 

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16. Juni 2013 Kinder- und Spielfest im Flora-Westfalica-Park
Im Flora-Westfalica-Park fand heute ein Kinder- und Spielfest statt. Das Wetter war prima, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Familien den Park besucht haben, war super. Es gab auch wirklich viel zu sehen. Programm auf einer großen Bühne, viele Aktionen zum mitmachen, Besuch von der WDR-Maus und vieles, vieles mehr. Auch wir vom Rhedaer Schachverein waren mit einem großen Stand vertreten. Viele Schachbretter von ganz normalen Brettern, über unsere pinkfarbenen Bretter, Demo-Brett und großen Bretter und Figuren, die auf dem Boden gespielt wurden standen für Spielerinnen und Spieler bereit. Die Figuren mussten auch nicht lange warten. Die Bretter waren in der Zeit von 14 bis 18 Uhr dauernd belegt. Kleine Gewinnspiele sorgten für weitere Beteiligungsmöglichkeiten. Darüber hinaus standen Vereinsmitglieder Rede und Antwort bei Fragen von Besuchern. Höhepunkt unserer Aktionen war der Besuch von Chessy, dem Maskottchen der Deutschen Schachjungend aus Berlin. Chessy war wirklich eines der Highlights des Tages, und wurde von vielen Kindern und Jugendlichen herzlich begrüßt - und landete auf vielen Fotos. Aus unserer Sicht waren die großartigsten Momente, als Chessy die WDR-Maus traf, und als die WDR-Maus unseren Stand besuchte. Auf der Seite mit der Bildergalerie können viele Eindrücke von der Veranstaltung angesehen werden.
Bedanken möchten wir uns bei allen Vereinsmitgliedern, die bei der Aktion geholfen haben. Stellvertretend sei Christian Brandt aus unserer U12 genannt, der obwohl er heute Geburtstag hatte, zweieinhalb Stunden auf dem Stand geholfen hat, bevor es zu seiner Feier ging. Genannt werden soll auch Detlef Mix, der uns Bänke, Tische, Schirme und Zelt ausgeliehen und mit aufgebaut hat. Auch bei Fritz Krombach wollen wir uns bedanken, der sich prima um Chessy gekümmert hat. Natürlich bedanken wir uns auch bei der Deutschen Schachjungend, die den Besuch von Chessy erst möglich gemacht hat - und bei der Flora Westfalica, die für diese super Veranstaltung gesorgt hat.

In der Rubrik "Unser Verein/Geschichte /Links" sind viele Informationen zur Geschichte des Vereins abrufbar. Auch, wenn noch nicht zu jedem Jahr gleich viel hinterlegt ist, gibt es dennoch bereits einen guten Eindruck über Ergebnisse, Ereignisse, Tradition und vieles mehr. Wer sich für ein bestimmtes Jahr interessiert, oder einfach mal durch die Geschichte bummeln will, ist dazu herzlich eingeladen. Wer noch über weiteres Material verfügt, möge sich bitte mit Thomas Bergmann in Verbindung setzen, damit wir unsere "Geschichte" weiter vervollständigen können. Aber auch das Vorhandene ist das schon sehr interessant.