Ab sofort spielen wir auch im Internet. Auf unserem "eigenen" Schachserver, zur Verfügung gestellt, von der Chessbase GmbH, können wir mit- und gegeneinander spielen. Auch Gäste sind willkommen. Einfach auf das Banner links clicken. Vielleicht trifft man sich spontan. Als festen Spieltermin haben wir zunächst den ersten Montag im Monat, zwischen 20 und 22 Uhr festgelegt.

 

Die nächsten Termine

28. Oktober 2018 Verbandsliga Verl 1 - Rheda 1

29. Oktober 2018 Regionalpokal Runde 2 in Beckum

07. Oktober 2018 Zweite Mannschaft erkämpft unentschieden

(Informationen von Gisbert Koch)

Tja, so ist das mit den Remisen, was sind sie wert, wenn der Mannschaftskampf unentschieden ausgeht? Nachdem Judith Bünte verloren hatte, hatte Gisbert Koch erst ein Remisangebot abgelehnt. Nachdem dann eine kleine Falle seinerseits vom Gegner erkannt wurde, dann doch angeboten. War das von Gisbert vielleicht dennoch verfrüht, war Rüdiger Mönigs etwas schmeichelhafter, aber auch die Gütersloher dürfen vielleicht mit den berühmten halben Punkten hadern. Soweit zu den Remisen. Der Spielverlauf ähnelte dem berühmten Mannschaftskampf der zweiten Mannschaft gegen Ubbedissen 2011/2012, nur dass wir heute nicht ganz so krasse Außenseiter waren. Gütersloh spielte in Bestbesetzung mit Auftrag Aufstieg. David Pimshteyn verlor überraschend sein Läuferendspiel, und Kirsten Bünte nahm Rüdiger Mönigs Remisangebot an. So stand es 1:3. An Brett 1
hatte Sebastian Peter den Turm gegen Leichtfigur und Bauer eintauschen müssen. Deutlichen Vorteil hatte  Kai-Uwe Deißler erspielt, den er souverän verwandelte, als Andreas Bünte mit einem Mehrbauern auf Zeit gewann. So stand es 3:3. Matthias Bergmann lag einen Bauern im Damenendspiel zurück und gab am Ende auf. Jedoch hatte Sebastian inzwischen einen Weg gefunden, den Freibauern zu verwerten, und wickelte in ein Endspiel mit einem Mehrbauern ab. Der vierte Punkt für Rheda, und alles in allem - wie soll man sagen -  glücklich - für beide Seiten.

04. Oktober 2018 Monatsblitzturnier

Und immer wieder grüßt das Murmeltier. Frank Bellers, kommt, spielt, gewinnt jedes Spiel und das Turnier. Jedes Spiel? Nein, dieses mal nicht. Rigobert Ophoff konnte Frank in der Tat einen vollen Punkt abnehmen. Damit kam es in der letzten Runde schon fast zu etwas wie einem Finale. Um allein Turniergewinner zu werden, musste er zumindest einen halben Punkt gegen Tom Pohlschmidt holen, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf Platz 2 vorgespielt hatte. Das gelang, und somit blieb es beim "normalen" Turniersieger Frank Bellers vor Tom Pohlschmidt. Den dritten Platz teilten sich Samer Alhaj Mohamad und Rigobert Ophoff. Vor allem Samer war damit gar nicht zufrieden, nahm es aber mit Humor. Auf Platz 5 spielte sich Andreas Bünte, der fulminant mit vier Siegen begann und mit diesem guten Sprint die Voraussetzung für Platz 5 schaffte. Den sechsten Platz teilten sich dann Matthias Bergmann und Frank Erfeldt. Beide hatte sicher "höhere" Ambitionen. Achter wurde Thomas Bergmann, der zu Beginn gar nicht ins Turnier kam, und sich erst in der zweiten Hälfte den einen oder anderen Punkt sicherte. Auch David Pimshteyn auf Platz 9 und Gisbert Koch auf Platz 10 holten ihre Punkte gegen Ende des Turniers. David sogar mit drei Siegen in Folge in den Runden 7 bis 9.

30. September 2018 Finale der Jugendbezirkseinzelmeisterschaften - Zweiter Platz für Tom

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Zunächst zur U12. Von den drei heutigen Partien gewann Michael Hess eine, und belegte mit drei Punkten Platz 17. Ethan Schirneck verlor in Runde sechs gegen Leif Jona Borgstädt (Bielefeld, DWZ, 1114), stand bei drei Punkten und traf in der letzten Runde auf Kevin Rommel mit gleicher Punktzahl. Kevin konnte sich durchsetzen. Damit blieb Ethan auf Platz 13, während Kevin mit vier Punkten unser erfolgreichster Teilnehmer in der U12 wurde.

In der U14 kam Tom Kolkmann zu einem ungefährdeten Sieg über Arujan Premachandran (Gütersloh, 969), sowie gegen Tobias Engelmann (Gütersloh, 798). Da aber Beneidit Schulz aus Ennigerloh-Oelde (1451) seine weiße Weste das Turnier über behielt, sicherte sich Tom den Pokal für Platz zwei und die Qualifikation für die OWL-Meisterschaft.

29. September 2018 Jugendbezirkseinzelmeisterschaften - Zwischenstand

(Informatinoen von Hartmut Dürkop)

Seit Freitag laufen die Einzelmeisterschaften des Schachbezirks Bielefeld. In der Jugend sind von uns vier Teilnehmer am Start. In der U12 startete Michael Hess mit einem Punkt aus vier Spielen. Damit war er nicht zufrieden. Gegen den nach DWZ gleich starken Gegner Antoine Borghini macht der den berühmten einen Fehler zu viel und verlor. Seinen einzigen Punkt holt er im Vereinsduell gegen Kevin Rommel. Kevin erreihte trotz dieser Niederlage bereits zwei Punkte und liegt bereits für das gesamte Turnier voll im Soll. Gegen Victoria Moch holte er den ersten Punkt. Am Nachmittag schlug er auch den 800er DWZ-Spieler Sebastian Schoppengerd. Mit ebenfalls zwei Punkten rangiert Ethan Schirneck. Im letzten Jahr scheiterte Ethan erst im Stichkampf an der Qualifikation für die OWL-Meisterschaft. In diesem Jahr läuft es aber nicht so gut. Seine Niederlagen gegen Helena Neumann und Nico Glatt zeigen das. Tom Kolkmann überzeugt in der U14. Drei Punkte aus vier Partien lassen auf die Qualifikation hoffen. Seine einzige Niederlage bisher musste er gegen Benedikt Schulz aus Ennigerloh-Oelde zulassen.

26. September 2018 Erste Runde im Regionalpokal

Aufgrund zahlreicher Spielverlegungen gab es zum Auftakt nur vier Begegnungen, die in Oelde ausgetragen wurden. Darunter das Spiel von Thomas Bergmann gegen Karl-Heinz Günther (Beelen). Thomas hatte etwas gutzumachen, ging er doch in der letztjährigen Ausgabe gegen Karl-Heinz regelrecht unter. Dieses Mal machte er es besser. Bereits in der Eröffnung gewann er einen Turm für einen Springer. Es dauerte dann aber auch wieder bis ungefähr 23 Uhr, als er diesen Vorteil in einen vollen Punkt verwandeln konnte. Karl-Heinz nahm einen "vergifteten" Bauern, und verlor entscheidnend einen Läufer und kurz darauf das Spiel. Die beiden anderen Spiele mit Rhedaer Beteiligung müssen noch nachgeholt werden. Da die nächste Runde bereits am 25. Oktober in Beckum gespielt wird, sollten diese bis Mitte Oktober nachgeholt werden.

24. September 2018 Großartiges Spiel unserer Viererpokal-Mannschaft

Es war ein denkwürdiger Abend, nein es war eine denkwürdige Nacht für unsere Vierer-Mannschaft, die sich am Montagabend auf den Weg nach Heepen machte, um dort das Viertelfinale auf Bezirksebene gegen Brackwede zu spielen. Immer wieder wieder Viererpokal, und immer wieder "erwischt" uns das Los Brackwede. In den letzten beiden Jahren war stets Endstation, wenn es gegen die symphatischen Bielefelder ging. Und auch dieses Mal waren wir nicht allzu optimistisch. Hinzu kam ein logistisches Missverständnis, so dass wir unseren Spieler, der für das erste Brett vorgesehen war, nicht aufsammeln konnten. So rutschte Thomas Bergmann, der eigentlich nur als Fahrer und "Betreuer" vorgsehen war, noch auf dem Weg ins Team. Die Brackweder kamen wieder komplett aus ihrer Regionalliga-Mannschaft, während wir eine Mischung aus erster und zweiter Mannschaft aufbieten konnten. Die kumulierte DWZ wies auch einen deutlichen Brackweder Mannschaftsvorteil aus. Mit Ausnahme des dritten Bretts hatten überall unsere Gegner mehr oder weniger deutlich die Nase vorn.

Kommen wir zum eigentlich wichtigen, dem Spielgeschehen. Spielbeginn war 19:30 Uhr. Sofort wurde an allen vier Brettern hart um die Punkte gekämpft. Erst nach übert drei Stunden fiel die erste Entscheidung. Sebastian Peter setzte sich gegen Karsten Schimmer durch. Ein wichtiger Punkt nicht nur für die Mannschaft. Auch für Sebastian, der sich trotz wirklich schwierigen Bedingungen (Trauerfall in der Familie) an das Brett setzte, und die Mannschaft unterstützte. Hätten wir eine Auszeichnung "Spieler des Monats" - Sebastian hätte sie mehr als verdient. Vielen Dank nochmals! Kurz vor 23 Uhr musste Thomas Bergmann am vierten Brett den Ausgleich zulassen. Hielt er doch zu Beginn gut mit Florian Schreiber mit, überlegte er an der vielleicht wegweisenden Stelle lange, um dann von zwei Kandidatenzügen den falschen auszuführen. Anschließend war es für Florian eine Sache der Technik. Thomas spielte aber so lange wie möglich, in erster Linie, um den Mitspielern "moralische" Unterstützung zu geben. Beim Stand von 1:1 hing es nun von Matthias Bergmann und Samer Alhaj Mohamad ab, wie der Fight ausgeht. Und auf beiden Brettern sah es gar nicht schlecht aus. Warum sollten hier nicht zwei Unentschieden rausspringen, die uns reichen würden? Bei Matthias Bergmann hatten sich die Bauernreihen untereinander verhakt. Allerdings schaffte es sein Gegner, Gunther Stephan, einen Freibauern auf der B-Linie zu etablieren, der Matthias Kopfzerbrechen machte. Allerdings hatte Matthias die offene h-Linie. Erst nach der Zeitkontrolle von 4 Stunden, Mitternacht war längst vorüber, fiel die Entscheidung. Matthias versuchte das Remis durch Dauerschach herbeizuführen, machte aber einen Zwischenzug ohne Schach, und wurde von Gunther sofort klassisch ausgekontert, indem er Matthias humorlos mattsetzte. Was für ein Schreck für Matthias. Es war in der Analyse dann ein schwacher Trost zu sehen, dass das mit dem Dauerschach wohl auch nicht funktioniert hätte. Auch Samer Alhaj Mohamad musste zu diesem Zeitpunkt schlucken und tief durchatmen. Hatte er sich doch in der Geschichte seiner Partie gegen David Riedel schon einen Bauerngewinn erarbeitet, diesen aber auch wieder verloren. Es entwickelte sich ein Endspiel, dass viele wohl als klassisches Remis eingeschätzt hätten. Neben ihren Königen (klar) hatte jeder am Ende noch einen Turm, zwei Bauern und ungleichfarbige Läufer. Aber Samer wusste, ein Remis reicht der Mannschaft nicht, und er spielte weiter und weiter. Plötzlich Aufregung. Was war passiert? Samer hatte den gegnerischen König aus dem Nichts heraus mattgesetzt. Von vielen Zuschauern wurde diese Begegnung auch als Beste des ganzen Abends bezeichnet. Endstand 2:2 - Die Berliner Wertung entschied für uns. Als der letzte Rhedaer wieder zu Hause war, war es schon nach 1 Uhr, aber was für ein Abend, was für eine Nacht!

Damit haben wir uns für das Halbfinale am 19. November gegen Brake qualifiziert. Das andere Halbfinale bestreiten Wadersloh, dass sich auch in der Höhe überraschend 3,5:0,5 gegen Gastgeber Heepen durchgesetzt hat, und Ennigerloh-Oelde. Das Finale und das Spiel um Platz drei finden dann am 10. Dezember statt. Die ersten drei qualifizieren sich für den Pokalwettbewerb auf der Ebene von Nordrhein-Westfalen. Wir brauchen also aus zwei Spielen noch einen Sieg, um dieses tolle Ziel wieder zu erreichen. Vielleicht können wir ja die Aufstellung ja noch einmal optimieren!

23. September 2018 Auch die erste Mannschaft verliert knapp

Wieder ging es in der Verbandsliga gegen eine stark besetzte Mannschaft, wieder schlug sich die erste Mannschaft prächtig, und wieder gab es leider nur 3,5 Punkte. An den ersten vier Brettern lief es für uns prächtig. Titus Stevens, Tom Pohlschmidt und Samer Alhaj Mohamad gewannen ihre Spiele, und die Niederlage von Adrian Jakubowski war vermeidbar. Eine falsche Entscheidung führte zur entscheidenen Fesselung eines Turms, und das war es dann mehr oder weniger. An den unteren vier Brettern lief es dann umgekehrt. Drei Niederlagen von Friedhelm Pohlmann, Frank Erfeldt und "Ersatzspieler" Andreas Bünte, bei nur einem Unentschieden von Rigobert Ophoff reichten nicht für einen Mannschaftspunkt. Wahrscheinlich ärgert sich Andreas sehr über die Niederlage, sah es zwischenzeitlich doch sehr erfolgversprechend aus.

23. September 2018 Die dritte Mannschaft unterliegt Laskers Erben

Wenn man kein einziges Brett gewinnt, wird es am Ende schwieirig, etwas Zählbares als Mannschaft mitzunehmen. Diese Binsenwahrheit gab es auch heute wieder in Rheda zu bestaunen. Immerhin gab es fünf Punkteteilungen durch Heiko Rieke, Johann Marten, Tom Kolkmann, Josef Stöppel und Dirk Oenning. Eigentlich keine schlechte Vorlage. Leider verloren Karsten Döding, Dennis Kröger und Christan Brandt ihre Spiele, sodass es am Ende "nur" 2,5:5,5 aus Sicht unserer Mannschaft stand. Am 04. November geht es zum nächsten Spiel nach Herzebrock-Clarholz.

22. September 2018 Die U16 gewinnt, aber verliert dann doch, und Schuld ist der Coach

Eigentlich sollte heute die sehr junge U16-Mannschaft im Mittelpunkt stehen, leider kam es am Ende dann doch anders. Zum Mannschaftskampf fuhren Tom Kolkmann, Ethan Schirneck, Moritz Recker und Dimitriy Ovetskyy zu unseren Nachbarn Ennigerloh-Oelde. Die Betreuung lag in den Händen von Thomas Bergmann. Das sollte noch wichtig und vor allem wichtig werden. Die Entscheidungen des Nachmittags begannen mit einer Niederlage von Moritz Recker. Moritz spielte gegen Chris Barnowski eigentlich ganz ordentlich, und hatte sogar zwei "Matchbälle". Beide Spieler griffen zweimal gegenseitig die Damen an. Moritz hätte seine aber mit einem Schachgebot retten können, und anschließend die gegnerische Dame gewinnen können. Beide hsahen es nicht, und am Ende setzte sich dann der Ennigerloh-Oelder Spieler durch. Für den Ausgleich sorgte Dimitriy Ovetskyy, der einen Fehler (berührt-geführt) seines Gegenübers Jakob Feuerborn, ausnutzen konnte. Für die Führung sorgte Ethan Schirneck, der gegen Marvin Hesse  ungefährdet gewann. Für den Mannschaftssieg (dachte man) sorgte Tom Kolkmann, der gegen Daniel Erben ein verdientes Unentschieden erreichen konnte, und damit den 2,5:1,5-Sieg sicherstellte. Dann kam aber die Zeit des Rhedaer Mannschaftsführers. Zunächst packte er im Trubel des Aufbruchs den Autoschlüssel des Ennigerloh-Oelder Mannschaftsführers mit ein. Sehr clever! Dann ließ er sich ordentlich Zeit, bis er alle Spieler wieder zuhause abgesetzt hatte, und sein Auto bereits für den nächsten Tag (Mannschaftskampf der ersten Mannschaft) vorbereitet hatte. Nun ging es erst noch mal nach Oelde, Schlüssel wegbringen. Dann an den PC und das Ergebnis erfassen. Dabei gab es dann den nächsten Schreck. Bei der Aufstellung hatte Thomas einen Aufstellungsfehler gemacht (zum ersten Mal in seiner Geschichte als Mannschaftsführer in den verschiedensten Teams). Er hatte Dimitriy und Moritz vertauscht. Der Grund ist einfach, spielt aber hier keine Rolle, und ist auch nicht zu entschuldigen. Daher bleibt Thomas nur, hier um Verständnis beim Team zu bitten. Er wird sich was einfallen lassen müssen, umd das halbwegs wieder gutzumachen.

16. September 2018 Da ist er, der erste Mannschaftssieg der neuen Saison

Die zweite Mannschaft hat hoffentlich den Knoten durchgeschlagen. In der Auftaktbegegnung der neuen Saison ging es heute gleich gegen unsere Freunde aus Wiedenbrück. Mit einem Derby zu starten, ist immer eine schöne Sache, verspricht so etwas doch immer Spannung. Wir mussten leider auf drei Stammspieler (Sebastian, Natalia und Andreas) urlaubsbedingt verzichten. Das sorgte nicht gerade für Entspannung auf Rhedaer Seite. Da aber unser Gegner nur mit 7 Spielern antreten konnte, hatte Matthias Bergmann kampflos für die 1:0-Führung gesorgt. Im Spiel von Gisbert Koch gegen Heinz Huster wechselte das Glück während des Spiels. Hatte zunächst Gisbert einen Bauern gewonnen, verlor er diesen im Endspiel leider wieder.  Das Wiedenbrücker Remisangebot nahm Gisbert dann nach kurzer Überlegung an. In der Begegnung zwischen Thomas Bergmann und Rupert Prüßner spielte es sich ähnlich ab, mit dem Unterschied, das Thomas zwischenzeitlich schon schwer unter Druck stand. Mit Glück konnte er sich etwas befreien, und gerade im Moment der Entspannung stellte Thomas einen Bauern ein, den er aber kurz darauf zurückgewinnen konnte. Auch hier kam dann von Wiedenbrücker Seite das Remisangebot. Die Stellung war, wie die von Gisbert auch, ziemlich tot remis. Thomas nahm an, und die 1-Punkte-Führung hielt. Am achten Brett konnte Dennis Kröger seine Partie gewinnen, während Kirsten Bünte, die heute am Spitzenbrett antreten durfte, gegen den favorisierten Markus Huster leider verlor. Alle anderen Spiele gingen aber zugunsten von Rheda aus, was zwishenzeitlich nicht unbedingt zu erwarten war. So gewann Kai-Uwe Deißler gegen Reinhold Höll, David Pimshteyn gegen Wolfgang Simon und Judith Bünte gegen Günter Daake. Ein schöner Einstieg für die Mannschaft, bevor es in der nächsten Runde gegen die starke Mannschaft Gütersloh 4 geht.

15. September 2018 Turnier der Generationen 2018

Wieder einmal haben wir zum Turnier der Generationen eingeladen, und wieder fand das Turnier eine schöne Resonanz. Angefangen hat unser Turnier als reines Familienturnier, aber inzwischen haben wir es auch auf Vereinfreunde, Bekannte usw. geöffnet. Bedingung für die Startberechtigung der 2er-Mannschaften: mindestens ein Spieler/eine Spielerin muss unter 18 Jahre alt sein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Spaß, das Kennenlernen, das Miteinander. Und auch in diesem Jahr waren wieder viele Kombinationen dabei. Familienteams, Freunde, Vereinsspieler. Das Rennen machte erwartungsgemäß das Team von Kirsten Bünte und Frank Bellers. Sie konnten jede der sieben Runden gewinnen, und das in aller Regel mit 2:0. Lediglich Rigobert Ophoff konnte Frank Bellers einen halben Punkt stiebitzen, und so die weiße Weste der Kombination Kirsten/Frank verhindern. Die Mannschaft von Ethan Schirneck und Thomas Bergmann (auch hier beide aus dem Rhedaer Schachverein) belegten Platz 2. Dabei war vor allem die Vorstellung von Ethan beeindruckend, der zweimal die Niederlagen von Turnierorganisator Thomas Bergmann ausbügeln musste.  Auf Platz 3 kamen Bastian Palm und Matthias Bergmann ins Ziel. Während Matthias Bergmann zu den erfahrenen Stützen des Rhedaer Schachvereins zählt, gehört Bastian zu den jungen Spielern ohne Vereinszugehörigkeit, die einfach viel Spaß am Schach haben, und die sich für die Teilnahme angemeldet haben.  Die Belohnung war der Pokal für das Team mit nur einem Spieler mit DWZ. Matthias überließ diesen selbstverständlich Bastian, der sich sehr darüber freute. Mit einem Punkt Rückstand belegte die Kombination Oskar Merle/Lukas Müller Platz 4. Beide gehören aktuell keinem Schachverein an, wobei Oskar schon mit jungen Jahren, wenn man das bei einem 17jährigen sagen darf, in unserem Verein aktiv war. Das merkte man heute. So konnte er unter anderem Thomas Bergmann, der sich in der entscheidenden Situation völlig verrechnete, besiegen. Der Pokal für die beste Teamleistung ohne DWZ war der verdiente Lohn. Fünfter wurden Alexander und Karsten Döding. Sie konnten damit den Pokal für das beste Familienteam gewinnen. Beeindruckend: Alexander Döding war mit fünf (!) Jahren der absoult jüngste Teilnehmer in diesem Turnier. Im nächsten Jahr gilt es für beide, diesen Pokal zu verteidigen. Den sechsten Platz teilten sich gleich mehrere Mannschaften: Ben Kaiser & Justus Pflägling (beide vereinslos), Maurice Brormann und Rigobert Ophoff (beide im Rhedaer Schachverein und vor allem die Mannschaft mit dem größten Altersunterschied!), Dominik Grosch und Hartmut Dürkop (Familienmannschaft), Matwej Wunder mit seinem Onkel und Michael Hess mit seinem Vater. Auf Platz 11 folgte mit den "Betis" ein weiteres Familienteam: Tobias und Martin Bednorz. Zwölfter wurden Kevin Rommel und sein Freund Leo. Kevin spielt auch im Verein, und er traute sich das "Erwachsenenbrett" in dieser Kombination zu. Eine mutige Entscheidung, aber sie zeigte auch sein Selbstvertrauen. Für Kevin waren die Sachen, die er hier lernen konnnte, sehr wichtig. Dimitriy und Anton Ovetskyy belegten Platz 13. Auch das war eine interessante Zusammensetzung. Wie Kevin spielte Dimitriy am ersten Brett seines Teams, während es für seinen Bruder das erste Schachturnier überhaupt war. Anton bekam dafür einen Sachpreis, wie auch Alexander Döding als jüngster und Ethan Schirneck als bestem von denen, die am regelmäßigen Spiel- und Trainingsnachmittag der Jugend des Rhedaer Schahvereins am Mittwochnachmittag teilnehmen. Neben dem reinen Turnierbetrieb war das Miteinander sehr wichtig. Dafür sorgten Getränke und Kuchen, und am Ende des Turniers Salate und Bratwürstchen mit Getränken. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, bei der Kirchengemeinde in St. Vit, die uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, und bei allen die bei der Organisation geholfen haben:  Detlef Mix, Yvonne Brormann (für den leckeren Kuchen), Frank Bellers, Kirsten Bünte, Judith Bünte, Rigobert Ophoff, Matthias Bergmann, Hartmut Dürkop und vielen mehr.

14. September 2018 Auftakt zum Regionalpokal 2018/2019 - Blitz in Beelen

Wie immer begann der Regionalpokal mit einem Blitzturnier in Beelen. Dabei waren 13 Spieler, davon sechs vom Ausrichter Beelen, sechs von uns, und einem Vertreter unserer Freunde aus Ennigerloh-Oelde. Das Turnier ist aus zwei Gründen wichtig. Erstens: es macht jede Menge Spaß, und zweitens: die Platzierungen der beiden Biltzturniere am Anfang und Ende des Regionalpokals stellen die erste Feinwertung bei Punktgleichheit im Regionalpokal dar. Überlegener Sieger wurde Frank Bellers, der bereits vor der Schlussrunde als Sieger feststand. Er konnte sich dann sein zweites Remis des Abends gegen Rigobert Ophoff leisten. Ophoff hatte einen fulminanten Start ins Turnier hingelegt, und führte nach fünf Runden. Danach riss der Faden ein wenig, und er wurde als drittbester Rheder 7. in der Abschlusstabelle, direkt hinter Matthias Bergmann. Andreas Bünte folgte auf Platz 8, Karsten Döding wurde 9. Thomas Bergmann startete furchtbar, konnte sich am Ende aber steigern, und belegte doch noch Platz 11.

09. September 2018 Wir warten weiter auf den ersten Saisonsieg

Nach der ersten und vierten Mannschaft war heute unsere dritte Mannschaft zum ersten Mal am Start. In der Bezirksliga ging es gegen Gütersloh 6. Da wir ein Brett unbesetzt lassen mussten, waren die übrigen sieben gefordert. Leider standen am Ende nur 2,5 Punkte zu Buche. Dafür sorgten Karsten Döding an Brett 1 (mit dem einzigen Sieg), sowie Heiko Rieke, Johann Martens und Tom Kolkmann mit Unentschieden. Für Dennis Kröger, Christan Brandt und Josef Stöppel gab es heute leider nichts zu holen. So mussten wir eine 2,:5,5-Niederlage akzeptieren. Schafft jetzt die zweite Mannschaft am nächsten Sonntag den ersten Erfolg?

06. September 2018 Monatsblitzturnier mit "normalem" Sieger

Das Septemberturnier wurde zu einer leichten Beute für Frank Bellers. Frank konnte alle Partien gewinnen, und die, die ihm normalerweise am nächsten kommen, gaben untereinander zu viele Punkte ab. Davon profitierte Thomas Bergmann, der überraschend Platz zwei belegte. Den dritten Platz teilten sich Matthias Bergmann, Rigobert Ophoff und Tom Pohlschmidt. Ihnen folgten dann Frank Erfeldt, David Pimshteyn und Andreas Bünte.

02. September 2018 Toller Einstand für die erste Mannschaft in der Verbandsliga,

auch wenn das Spiel gegen die DWZ-stärkste Mannschaft der Verbandsligagruppe, Bad Oeynhausen, denkbar knapp mit 3,5:4,5 verloren ging. Titus Stevens, Marcus Otto, samer Alhaj Mohamad und David Pimshteyn verloren ihre Begegnungen. Nach der Papierform waren das alles keine Überraschungen. Auch das Unentschieden von Rigobert Ophoff entsprach den Erwartungen nach der DWZ. Die Siege von Adrian Jakubowski, Tom Pohlschmidt und Frank Erfeldt konnten daher eher nicht erwartet werden. Daher war es einerseits eine super Vorstellung des Teams in der neuen Spielklasse, andererseits ist eine so knappe Niederlage immer auch etwas unglücklich. In der nächsten Runde, am 23.September, gilt es, darauf aufzubauen und gegen Minden den ersten Saisonsieg anzustreben.

02. September 2018 Rheda 4 ist erster Tabellenführer im Schachbezirk Bielefeld,

allerdings zusammen mit dem heutigen Gegner aus Ubbedissen. Grund ist zum einen, dass das Spiel vom 16.09. auf heute vorgezogen wurden, und zum anderen, dass das Spiel 3:3 unentschieden ausging. An den ersten drei Brettern punktete unser Gegner. Reinhard Kuhr, Dirk Oenning und Detlef Kreienberg verloren ihre Partien. Dafür gingen die Punkte an den Brettern vier bis sechs an uns. Dafür sorgten Dmitriy Pimshteyn, Markus Schweins und Ethan Schrineck, der aus der Jugend heraus seine erste Aufstellung als Stammspieler außerhalb des reinen Jugendspielbetriebs mit einem Punkt krönen konnte. 

25. August 2018 Radtour unter wechselnden Bedingungen

Für die diesjährige Radtour haben wir uns ausgerechnet den Samstag mit den wechselhaftesten Bedingungen der letzten Wochen ausgesucht. Ein kleines Team von "hatgesottenen" Radfahreren ließ sich aber auch von Regenschauern nicht beeindrucken. Hoffentlich färbt diese Einstellung auch auf die Mannschaftskolleginnen und -kollegen in der kommenden Saison ab. Dann braucht uns nicht bange zu sein. Josef Stöppel hat jedenfalls eine sehr schöne Strecke ausgesucht. Dafür vielen Dank! Der Dank gilt auch Dirk Oenning und Familie, bei denen der Nachmittag mit einem gemeinsamen Grillen ausklang. Hier stießen dann noch einige andere Vereinsmitglieder dazu. Und es schien dann sogar wieder teilwiese die Sonne. Zuletzt gilt der Dank Detlef Mix, der uns mit den leckeren Sachen versorgt hatte. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

23. August 2018 Viertelpokal - Nächster Erfolg für Samer Alhaj Mohamad

Durch eine lupenreine Vorstellung, auch am zweiten Tag des Viertelpokals, konnte sich Samer zum zweiten Mal auf dem Viertelpokal "verewigen". Der entscheidende Schritt war ein schneller Sieg gegen seinen bis dahin hartnäckigsten Verfolger, Frank Erfeldt. Dieser rutschte dann durch eine weitere Niederlage in der Schlussrunde gegen Kirsten Bünte noch auf den geteilten dritten Platz ab. Das war eine sehr schöne Partie, insbesondere von Kirsten. Zusammen mit Matthias Bergmann musste Frank Rigobert Ophoff noch passieren lassen, der sich am Donnerstag mit eindrucksvollen 3,5 Punkten aus vier Partien auf den zweiten Platz nach vorne schieben konnte. Kirsten Bünte belegte Platz 5, vor Thomas Bergmann, Judith Bünte und Andreas Bünte.

19. August 2018 Sparkassen-Cup in Gütersloh - Finale und Sieg für Samer!!!

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute warendie letzten beiden Runden angesagt. Am Vormittag musste Tom Kolkmann in der C-Gruppe gegen Jörg Nolte (Brake, 1411) spielen. Tom hatte die Königsflügelbauern vorangetrieben, um einen Läufer zu vertreiben. Nach der kurzen Rochade musste nun der König bis e7 zurück wandern, um Damen- und Turm angriffen aus dem Weg zu gehen. Der Gegner opferte den Läufer für die vorgepreschten Bauern, Dame und Mittelbauern eroberten die Figur zurück. Nun machten die bis jetzt zurückgebliebenen Königsflügelbauern des Gegners das Rennen. Am Nachmittag musste Tom gegen Sven Manthey (Gronau, 1364) spielen. Im vergangenen Jahr hatte Tom im Kinder Turnier mit 3 Bauern weniger verloren. Wieder stand Tom 2 Bauern schlechter, doch im Endspiel ist der Gegner nicht so versiert, so dass Tom doch noch remis halten konnte. Es lag an der heutigen Vormittagpartie. Hätte er die auch remis gehalten, hätte er sein Turnierziel (DWZ mit einer 13 vorne) erreicht. So kostet ihn der Turniererfolg von 1268 wenige DWZ-Punkte.
Judith Bünte konnte gegen Oliver Neumann (Gütersloh, 1305) die Qualität gewinnen. Mit dem Remis in der letzten Runde gegen Willibald Haase verbessert sie ihre DWZ wieder etwas. Aber sie konnte den "Damen-Preis" gewinnen, da eine vor ihr platzierte Spielerin in die ersten Geldpreisränge gelangte.
Johann Martens verlor die Qualität gegen Frank Streiter (Rödinghausen, 1335) und musste sich geschlagen geben. Das Letztrundenremis  gegen Wolfgang Gebiert (Laskers Erben, 1384) bringt ihm nur einen Turniererfolg von 1297 ein. Das wird ihn wieder einige DWZ-Punkte kosten.
Das Familienduell zwischen Kirsten und Andreas Bünte endete in der B-Gruppe nach 25 Zügen Remis. Am Nachmittag gewann Andreas recht schnell gegen Fabian Grothues (Beelen, 1615). Sein DWZ-Erfolg von 1716 wirkt sich positiv auf die DWZ aus. Er könnte sein DWZ-Ziel mit einer 16 vorne erreichen. Kirsten dagegen hat mit dem Remis gegen Helmut Huber (Brackwede, 1522) und wird voraussichtlich einige DWZ-Punkte verlieren.
Frank Erfeldt gewann gegen den 80-Jährigen Reinhard Geisler (Werther, 1612), der versprach, wenn er 90 werde, wolle er wieder trainieren. Mit dem Remis gegen Alfons Hagedorn erspielt sich Frank einen Turniererfolg von 1751.
Titus Stevens hatte in der A-Gruppe einen Keil mit schwarzem Spitzenbauer g4. Ingmar Bennemann (Osnabrück, 1974) hatte eine Treppe mit weißem Spitzenbauer e5. Als der zum Spitzenduo e5/d5 kam, verlor Titus das Spiel. Ein schöner Sieg gegen Lennart Oelschläger (jetzt zwei hoch sechs Bielefeld, 1914), versöhnte ihn mit dem Turnier. Aber auch er verpasst sein Turnierziel (DWZ 2000 zu erreichen).
Das Highlight setzte Samer Alhaj Mohamad in der B-Gruppe. Er spielte wieder eine seiner Harakiri-Partien. Zwischen Qualitätsopfer auf b2 hing auch noch Ta8 mit Schach. 2 Türme für einen Läufer hätte Samer nicht mehr aufholen können. Doch jetzt bekam Rainer Stepa Angst vor dem Dameneinbruch über die e-Linie und verzichtete auf das Zurückschlagen des Turms. Doch nun kam der Einbruch über die Diagonale von h4. Mit Hilfe des stehen gebliebenen Turms auf b2 reichte das zum Matt. Doch alle Verfolger mit 2,5 Punkten remisierten. Jetzt lag Samer mit ganzem Punkt Vorsprung vorne, 11 Leute dahinter mit 3 Punkten. Dr. Heinrich Lößmann (Bubenreuth, 1872) verzichtete auf einen möglichen Top-Platz, willigte in das Remisangebot nach 8 Zügen ein und überließ Samer den uneinholbaren 1. Platz der B-Gruppe.

18. August 2018 Sparkassen-Cup in Gütersloh, Tag 2

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Am Vormittag konnte Titus Stevens die Qualität gegen Ralf Schubert (Crailsheim, 1779) gewinnen. Trotzdem stand der Gegner noch solide. Doch dann ging das Läuferopfer auf g7. Das war in allen Varianten gewonnen. Nachmittags folgte ein "Großmeisterremis" nach 9 Zügen gegen Siegmund Kolthoff (Blankenese, 2021). 

Die Partie von Samer Alhaj Monhamad von gestern war als verloren eingegeben worden. Nach Richtigstellung wurde aber nicht neu ausgelost. Er bekam Stilf Streuter  (Rödinghausen, 1609) als Gegner. Die gegnerischen schwarzen Bauern auf g4 und h4 gegen Samers König sahen bedrohlich aus. Doch das Pufferduo hielt. Nach h3 kam Samers g3 und es blieben 2 Widder. Nun griffen aber Samers Drohungen am Damenflügel und der Gegner gab auf. Jetzt musste er am Spitzenbrett der B-Gruppe starten. Gap Punsäm (Gütersloh, 1864) machte sich Hoffnungen auf den Gruppensieg. Doch das Zeitnotduell zeigte Samer mit Turm und Läufer mehr, dagegen sahen die 3 verbundenen Freibauern bedrohlich aus. Und das bei unter 2 Minuten für 7 Züge auf Samers Uhr.  Samer fand einen Mattangriff mit König im Zentrum. Nur den Mattzug übersah er in der Zeitnot. Doch die Figurentausche reichten zur Aufgabe des Gegners im 42. Zug bei Samers Restbedenkzeit von 15 Sekunden aus den ersten 40 Zügen. Nun führt er mit 3 aus 3 die Tabelle an.
Frank Erfeldt verlor einen Springer. Er dachte, da ginge eine Kombination, doch Volker Dittert (Barntrup, 1799) widerlegte dieses. Seinen Siegpunkte holte er von Dirk Hofschlag  (Bad Lippspringe, 1577) am Nachmittag.
Kirsten Bünte hatte heute das Duell gegen Rosalie Werner (Offenbach, 1524). Es dauerte lange, bis Kirsten einen Bauern gewann. Das reichte dann zum Sieg. Am Nachmittag war der Gegner stärker. Ekkehard Hufendiek (Werther, 1860), gegen den sie verlor.
Andreas Bünte hat in diesem Jahr ein schweres Los. Auch gegen Holger Creil (Bochum-Linden, 1723) gabs  nichts zu holen. Dafür konnte er Ralf Stukemeier (Gütersloh, 1802) ging verloren. Ein sehr schöner Erfolg für Andreas.
Johann Martens hatte mit Werner Martinschledde (Rietberg, 1145) keine Mühe. Am Nachmittag wartete wieder ein "Nachwuchskünstler" auf ihn. Auch gegen Jan Ali (Lieme, 1335) musste Johann kämpfen, bis er den gegnerischen Turm einsperren konnte.
Judith Bünte verlor zwei Bauern gegen Stefan Saalberg (Essen-Wedau, 1497) und das Spiel ging verloren. Auch am Nachmittag verlor sie nach Verlust des Isolanis gegen den U10-Bezirksmeister Yonathan Winkler, der erneut seine Endspiel Stärke bewies.
Tom Kolkmann bekam mit Constanze Wulf die Gegnerin, gegen die Judith gweinnen konnte. Die heute besser aufgelegte Gegnerin wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann eine Figur. Gegen Johanns Gegner vom Vormittag gewann Tom 3 Bauern und holte seinen ersten Sieg im Erwachsenen Turnier.
Auf dem Bild fehlt leider Frank Erfedt, ansonsten ist es das Rhedaer "Team".

17. August 2018 Sparkassen-Cup in Gütersloh, Tag 1

(Informationen von Hartmut Dürkop)

In drei Tagen werden fünf Runden gespielt. Die Rhedaer sind in Mannschaftsstärke von acht Spielerinnen und Spielern in Gütersloh vertreten. In der A-Gruppe der stärksten Teilnehmer spielt Titus Stevens mit. Mit Fabian Stotyn (Nordhorn-Blanke, DWZ 2229) bekam er auch gleich einen starken Gegner. Ein frühes Bauernopfer, welches ihm keine Vorteile einbrachte führte ihn auf die Verluststraße.

In der B-Gruppe spielen gleich vier von uns. Andreas Bünte spielte und verlor gegen Rainer Stepa (Osbevern/Westbevern, 1779). Als die gegnerische Dame und ein gegnerischer Turm auf der 7. Reihe ankamen, war es vorbei. Auch Kirsten Bünte stand schwierig gegen Alfons Hagedorn (Geseke, 1889). Aus dem Angriff ihres Gegners kam sie heraus, musste dabei aber einen Spriger aufgeben. Damit war das Spiel verloren. Frank Erfeldt spielte gegen Lena Reichelt (Hameln, 1533). Es wurde hat um Bauern gerungen. Die Vorteile wechselten, bis sich beide auf Remis einigten. Den Siegpunkt holte Samer Alhaj Mohamad. Was so einfach aussah, gegen einen 12-jährigen zu gewinnen, entpuppte sich aber als Mammutaufgabe. Max Weidenhöfer (Varrel, 1587) nahm schon an der Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft teil, und wehrte sich nach Kräften. Erst im Turmendspiel konnte sich Samer durchsetzen.

In der C-Gruppe bekam es Tom Kolkmann mit Willibald Haase (Delbrück, 1517) zu tun. Leider war die Partie nicht zu halten. Johann Martens spielte gegen den U10-Bezirksmeister Yonathan Winkler (Bielefeld, 1241). Johann musste einen Bauern geben, und hoffte auf das Endspiel. Hier war Yonathan an diesem Tag aber stärker und gewann. Judith Bünte sorgte für das Highlight aus Rhedaer Sicht. Sie gewann gegen Constanze Wulf (Hamburg, 1664). Auch wenn Ihre Gegnerin gesundheitlich angeschlagen war, ist das doch ein toller Erfolg für Judith.

16. August 2018 Viertelpokal, Teil 1

Zur "Saisonvorbereitung" spielen wir in den Sommerferien immer den Viertelpokal aus. Hier stehen jedem 15 Minuten für die ganze Partie zur Verfügung. Eine etwas ungewohnte Bedenkzeit. Darum sind Überraschungen hier nie ganz auszuschließen. In der ersten Runde "drohte" Samer Alhaj Mohamad gleich eine solche. Gegen Thomas Bergmann kam Samer heftig unter Druck. Thomas griff beherzt den großrochierten König an, und konnte im Rahmen dieses Angriffs sogar einen ganzen Turm gewinnen. Im Hochgefühl, die Partie gewinnen zu können, wurde Thomas aber unvorsichtig und verlor sogar noch. Für ihn ärgerlich, für Samer glücklich. Nach zwei weiteren Siegen gegen Kirsten Bünte und Rigobert Ophoff liegt Samer mit drei Punkten in Führung. Auf Platz zwei liegt momentan Frank Erfeldt mit 2,5 Punkten. Den halben Punkt gab Frank gegen Rigobert ab. Der Spezialist für dieses Turnier steht nun unter Druck, und wird in der vorletzten Runde gegen Samer wohl auf Sieg spielen müssen, um das Turnier noch gewinnen zu können - unterstellt, es gibt bis dahin keine der oben angesprochenen Überraschungen. Auf Platz drei folgt Matthias Bergman. Matthias konnte gegen Andreas und Judit Bünte gewinnen, die Niederlage gab es gegen Frank. Den vierten Platz teilen sich Kirsten, Rigobert und Thomas mit jeweils 1,5 Punkten. Andreas und Judith Bünte liegen dahinter und werden das Feld im zweiten Teil des Turniers am kommenden Donnerstag noch vor sich hertreiben, mit dem Ziel noch Boden gutzumachen. Schließlich stehen ab 19:30 Uhr noch vier Runden auf dem Programm.

02. August 2018 Das "heißeste" Monatsblitzturnier des Jahres

fand diesmal mit erstaunlich vielen Teilnehmenr statt. Das sieben Spieler den Weg nach Neuhaus gefunden haben, war ziemlich überraschend. Es waren dann auch die üblichen Verdächtigen, die sich das Blitzturnier nicht haben nehmen lassen. Es siegte Frank Bellers vor Frank Erfeldt, Tom Pohlschmidt, Rigobert Ophoff und Andreas Bünte (punktgleich), Thomas Bergmann und David Pimshteyn.

29. Juli 2018 Rigobert Ophoff spielt bei der Deutschen Senioreneinzelmeisterschaft

Die 30. Ausgabe dieses Turniers fand in diesem Jahr in Hamburg statt. Rigobert Ophoff startete in der Alterklasse 65+, die mit 198 Teilnehmern sehr zahlreich besetzt war. In diesem Feld belegte dabei mit 4,5 Punkten aus 9 Partien den geteilten 84. Platz. Nach Feinwertung war es dann Platz 103. Daneben fand noch das Turnier 50+ statt, an dem noch einmal 75 Spielerinnen und Spieler teilnahmen. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Turniers.

28. und 29. Juli 2018 Blitzmarathon in Beelen

Nein, damit sind nicht umwangreiche Geschwindigkeitskontrollen der örtlichen Polizei gemeint - obwohl, um Schnelligkeit ging es auch. Die SF Beelen haben zu einem gut 17-stündigen Blitzturnier eingelasen. Begonnen wurde am Samstag gegen 19 Uhr, die Nacht wurde durchgespielt, und am Sonntag gab es ein Frühstück und anschließend die letzte Runde des Turniers. In dieser Zeit wurde kontinuierlich Schach gespielt. Für Rhedaer Insider: der Modus erinnert sehr an unsere Monatsblitzturniere. Es wurde ein Turnier nach dem anderen gespielt, sodass man ein- und aussteigen konnte , wie man wollte. Insgesamt nahmen gut 20 Spieler teil, aber nur 6 bis 7 hielten es wirklich durch, jede Runde zu spielen, ohne Ausnahme. Dazu gehörten die vier Rhedaer Teilnehmer. Frank Bellers ging als einer der Favoirten ins Rennen, und bestätigte das mit seinem Turniersieg. Sebastian Peter wollte auch um den Sieg mitspielen, tat das auch, und wurde wohl zweiter. Samer Alhaj Mohamad hatte vor, sich in der Spitzengruppe zu bewegen, und auch das gelang vortrefflich. Thomas Bergmann wollte einfach nur wieder mal dabeisein. Er landete auf einem guten 7. Platz, mit einigen besonderen Einzelsiegen gegen DWZ-stärkere Mitspieler. Vielen Dank an die Beelener für ein tolles Turnier, eine tolle Organisation und eine tolle Gastfreundschaft. Das Bild zeigt einige Teilnehmer und Zuschauer beim wohlverdienten Frühstück nach einer durchgearbeiteten N8.

16. und 23. Juli 2018 Auftakt der Ferienspiel

Im Jugendzentrum "Alte Emstorschule" haben wir unseren Beitrag zu den Ferienspielen begonnen. Jeden Montag bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Schach zu lernen und zu spielen. Ein Angebot, das immer wieder angenommen wird, von Vereinsmitgliedern, aber auch von zahlreichen Dritten. Vielen Dank an das Jugendzentrum,dass wir die Räumlichkeiten nutzrm dürfen.

14. Juli 2018 Ferienschachturnier in Enger - Pokal für Ethan Schirneck
(Informationen von Karsten Döding)

Bereits zum elften Mal hat der Schachverein in Enger-Spenge zum Ferienauftakt zu einem Turnier unter offenen Himmel eingeladen. Zielgruppe war die Altersgruppe U14. Von uns waren in diesem Jahr gleich 5 Spieler am Start. Ethan Schirneck ragte dabei heraus. Er gewann den Pokal des besten U12-Spielers. In der Gesamtwertung war es der vierte Platz, dabei waren die vor ihm liegenden Teilnehmer auch deutlich älter. Der Juli ist ein super Monat für Ethan, konnte er heute doch schon den zweiten Pokal in diesem Monat in sein Regal stellen. Kevin Rommel wurde als zweitbester Rhedaer Spieler, 18. Er hatte mit vier Punkten einen mehr auf dem Konto wie Michael Hess, der 23. wurde. Darüber hinaus stellten wir die zwei mit Abstand jüngsten Spieler. Alexander Dönding (5 Jahre) konnte immerhin 1,5 Punkte erzielen. Ein weiterer Punkt lag schon grif bereit auf dem Brett...aber wer von uns kennt das nicht. Auch Leon Pichowiak hatte am Ende des Turniers einen (wohl glücklichen) Punkt auf dem Konto. Super, dass die beiden sich getraut haben, auch gegen deutlich ältere anzutreten.

07. Juli 2018 Um sechs hieß es sechs zu null -

Das letzte Spiel in der U20-Verbansdliga führte die Mannschaften von Rheda und Lieme gegeneinander. Bei tollem Wetter ging es gleich mit einem Punkt für uns los. Tom Pohlschmidt gewann sein Spiel kampflos. Auf 2:0 stellte Tom Kolkmann, der gegen seine Gegnerin gut unter Druck setzte, und nach mehrfachem Bauerngewinn den Punkt sicherte. Das 3:0 schaffte Karl Kleinhaus. Während sich der Berichterstatter bei seinen sporadischen Brettbesuchen Sorgen ob der Brettstellung machte, hatte Karl die Partie sehr gut im Griff. Die Besorgnis war aber überflüssig. Karl gewann. Judith Bünte holte sehr sicher den nächsten Punkt, nachdem sie in die Stellung ihres Gegners einbrechen konnte. Da blieb Kirsten Bünte auch nicht viel anderes übrig, als ihr Spiel mindestens ebenso sicher zu gewinnen. Die letzte Spielstunde blieb dann Titus Stevens vorbehalten. Sein Gegenüber, FM Tristan Niermann, hatte wohl bereits in der Eröffnung irgendwo was falsch gemacht. Das kostete die Qualität. Den Vorteil konnte Titus über das Spiel hinweg sichern und nach drei Stunden Spielzeit blieb Tristan nur die Aufgabe. Vielen Dank an die Mannschaft, zu der auch Christian Brandt und Ethan Schirnek gehörten, für ihren Einsatz in einer - gerade zu Beginn - turbulenten U20-Saison. 

07. Juli 2018 U10 verliert zweimal gegen Hücker-Aschen

Die jüngsten Rhedaer durften heute gegen Hücker-Aschen 1 und Hücker-Aschen 2 antreten. Der erste Erfolg war schon einmal, dass sie das Spiellokal überhaupt erreicht haben. Auf der A2 stand wegen Bauarbeiten ein langer Stau. Sportlich war allerdings nicht so viel zu holen. Da ist unser Team in diesem Jahr sehr jung und unerfahren. Gegen Hücker-Aschen II holte Marvin Schnitker einen Punkt, während Tobias Bednorz und Arthur Stiben verloren. Das vierte Brett blieb leider leer. Gegen Hücker-Aschen 1 gab es dann gar nichts zu holen. Aber das Fazit der Saison kann nur heißen: es hat Spaß gemacht. Vielen Dank an alle, die als Spieler, Fahrer oder Betreuer damit zu tun hatten. Auf ein neues in der nächsten Saison!

05. Juli 2018 Monatsblitzturnier sieht neuen Sieger

Zum ersten Mal war Andreas Tennstedt bei unserem Mionatsblitzturnier zu Gast. Er spielt für Rödermark in Hessen. Und wie es sich für gute Gastgeber gehört, bekam Andreas gleich alle unsere Punkte. Na ja, nicht gerade geschenkt, aber er bekam sie. So konnte er das Turnier gleich bei seiner ersten Teilnahme gewinnen. Frank Bellers wurde zweiter, vor den punktgleichen Frank Erfeldt und Samer Alhaj Mohamad. Andreas Bünte belegte Platz 5, vor Karsten Döding und Thomas Bergmann (ebenfalls punktgleich) und Josef Stöppel.

30. Juni 2018 Verler Sommerschach - ein Pokal für Rheda!

Wir waren mit drei Spielern der Einladung unserer Verler Nachbarn gefolgt, um ein sehr schönes Turnier am Samstagnachmittag bei bestem Wetter auf der grünen Wiese auszutragen. 37 Spieler aus acht Vereinen waren dabei. Setzlistenmäßig war von uns Samer Alhaj Mohamad auf Platz 14 der bestgesetzte. Thomas Bergmann und Ethan Schirneck rundeten die Rhedaer Delegation ab. Samer war mit 3,5 Punkten aus sieben Partien nicht ganz zufrieden. Ganz anders Thomas, der mit ebenfalls 3,5 Punkten sehr gut gelaunt war, und der seine Setzlistenposition verbessern konnte. Die drei Siege waren "normal", die drei Niederlagen gegen Spieler mit DWZ-Zahlen über 1900 genauso "normal". In einen Spiel tat sich Thomas schwer. Das war ausgerechnet gegen Ethan, der einen wirklich guten Tag erwischt hatte. Nach jedem Qualitätsverlust kämpfte sich Ethan zurück, und hatte wohl auch ein dreizügiges Matt auf dem Brett, dass er aber (noch) nicht sah. Thomas gewann Mitte des Turniers am Ende glücklich. Das abschließende Remis gegen Samer war nicht wirklich ausgekämpft. Ethan spielte gleichzeitig wirklich stark. Nicht nur Thomas musste das feststellen. Während Thomas aber noch das glücklichere Ende für sich hatte, konnte Ethan gegen zwei Verler mit einer 1400er DWZ gewinnen. Die guten Nerven von Ethan zeigten sich auch daran, dass er die letzte Runde gegen einen dieser 1400er gewinnen musste (siehe unten), und das dann auch sehr gekonnt umsetzte. Inwieweit die Sonnenbrille von Thomas geholfen hatte, die dieser gern auslieh, musste Ethan doch in die volle Sonne schauen, bleibt Spekulation. Am Ende standen drei Punkte zu Buche und der Gewinn der Goldmedaille für den besten U12-Spieler im Turnier. Herzlichen Glückwunsch. Vielen Dank an das tolle Verler Team für die wieder einmal großartige Gastfreundschaft.

30. Juni 2018 Rhedas U20 gewinnt in der Verbandsliga

(Vorabmeldung) Das Nachholspiel aus der ersten Runde wurde von unserem Nachwuchs gegen die Mannschaft aus Soest mit 4:2 gewonnen. Für die Punkte sorgten Titus Stevens, Karl Kleinhaus, Kirsten Bünte und Tom Kolkmann. Judith Bünte und Christian Brandt unterlagen.

28. Juni 2018 Mannschaftsaufstellungen stehen

Fir die erste bis vierte Mannschaft stehen die Mannschaftsaufstellungen für die Saison 2018-2019. Einige wenige Änderungen standen an, und wurden sehr einvernehmlich besprochen. Die Mannschaften werden noch separat informiert. Wir freuen uns auf die kommende Saison - gerade für die erste Mannschaft, die endlich wieder in der Verbandsliga (die zweithöchste Liga in Ostwestfalen-Lippe) an die Bretter darf. Jetzt geht es um die Jugendmannschaften, um die wir uns im Julikümmern dürfen.

23. Juni 2018 U10 gewinnt, spielt unentschieden und verliert

Gleich drei Spiele waren für die U10 angesetzt. Aufgrund verschiedener Absagen konnten wir uns nur mit einer halben Mannschaft auf den Weg zur SchachAkademie Paderborn machen. Der erste Gegner war Heepen. Unsere beiden Spieler hatten zu Beginn den kampflosen 0:2-Rückstand im Kopf. Sie machten ihre Sache aber prima. Maurice Brormann kam gegen Kilian Brandhorst nach der Abwehr der einen oder anderen gefährlichen Situation mit seiner Dame und einem Turm in die gegnerische Stellung. Das Matt und der Anschlusspunkt waren das erfreuliche Ergebnis. Kevin Rommel spielte Bastin Gödeke förmlich an die Wand. Mit allen Figuren ging er überfallmäßig auf die gegnerische Stellung los. Ein schönes Matt mit seinen beiden Läufern bedeutete das 2:2-Unentschieden. Nun sollte das Spiel gegen Gütersloh folgen. Leider hatte Gütersloh mangels Spieler absagen müssen. Damit ein kampfloser Sieg für uns. Den Abschluss bildete das Kräftemessen mit dem Gastgeber, der Schachakademie Paderborn. Auch hier lagen unsere beiden wieder kampflos 0:2 zurück. Dieses Mal schaffte Kevin den Anschlusstreffer. Gegen Jelte Kleine, der in der Pause in einem "Freundschaftsspiel" Maurice schlagen konnte, kam Kevin nie in Schwierigkeiten. Er gewann früh Material und verwertete den Vorteil ungefährdet und überzeugend. Maurice hatte es deutlich schwerer. Seine Gegnerin, Maya Khoja hatte schon eine bessere DWZ. Trotzdem kam Maurice prima ins Spiel. Nachdem Maya mit ihrem Läufer auf b5 Schach sagte, berührte Maurice seinen Springer auf b4, um ihn auf c6 zu ziehen, sah dann, dass das ein Fehler war, ließ den Springer los und wollte mit dem Bauernzug c7-6 den richtigen Zug machen. Maya reklamierte das völlig zu Recht, und Maurice kam aus dem Konzept. Seine Gegnerin konnte im Verlauf der Partie dann die Überhand gewinnen und das Spiel für sich und für die SchachAkademie entscheiden. Trotzdem ein toller Auftritt von Kevin und Maurie. Respekt!

23. Juni 2018 U20 verliert in der Verbandsliga

Leider musste unsere U20 in Bünde eine weitere Niederlage einstecken. Christian Brandt hielt gegen Tim Kröger gut mit, doch als ein gefesselter Turm fiel, musste er aufgeben. Anschließend verlor Judith Bünte gegen Matts Struckmeier. Sie bekam insbesondere die lange Läuferdiagonale g2-a8 nicht in den Griff. Der Ersatz aus unserer U12, Ethan Schirneck, konnte verkürzen. Als sein Gegner Ram Hane ein Matt mit zwei Türmen drohte, behielt Ethan die Nerven. Mit Damenschachs konnte er erzwingen, dass der Gegner mit seinem König in die Linie der sich deckenden Türme ziehen musste. Diesen Vorteil nutzte Ethan aus, schließlich gelang ihm die Fesselung mit seinem Läufer auf einen Turm, und der Gegner gab auf. Tom Pohlschmidt konnte gegen Luca Schimmel mit der Dame ein klassisches Matt auf h2 anbringen, und damit den Mannschaftskampf ausgleichen. Doch Kirsten Bünte war gegen Tobisas Maiwald in hoher Zeitno., keine 2 Minuten für 11 Züge. Beiderseitige Angriffe auf die Figuren, die das Grundlinienmatt decken mussten, bestimmten diese Phase. Das bessere Ende hatte dabei der Spieler von Bünde für sich. Am ersten Brett kämpfte Titus Stevens gegen Pascal Brunke. In der Vorausberechnung eines Qualitätsopfers sah Titus einen Freibauern auf h6. Nahdem die Züge gezogen waren, stand dieser Bauer aber noch auf h5. Ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. Titus musste aufgeben. Das Spiel ging insgesamt 2:4 verloren.

21. Juni 2018 Partienanalysen einmal anders

In unregelmäßigen Abständen treffen wir uns unter der Lweitung von Frank Bellers, um gemeinsam unsere Partien zu analysieren. Heute war es ein Hörspiel die Grundlage "Nahrungsaufnahme während der Zeitnotphase" stellt den Ablauf einer Turnierpartie aus der Sicht eines Spielers da. Welche Gedanken macht er sich? Warum macht er diesen Zug? Und um viele andere Fragen ging es dabei. Es war sicher sehr hilfreich für uns - und es hat jede Menge Spaß gemacht. Vielen Dank auch an Frank, der sich schon in der Vorbereitung viel Zeit dafür genommen hat. Diese Analyseabend ist sicher ein Höhepunkt in diesem Jahr geworden.

09. Juni 2018 Niederlage der U20 gegen Brackwede

In der Verbandsliga kämpfte das Aushängeschild der Rhedaer Jugendmannschaften einen schon zu Beginn fast aussichtslosen Kampf. Der Ausfall von drei Stammspielern war schon von der Anzahl her nicht zu kompensieren. Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Brackweder war die Niederlage dann auch nicht zu vermeiden. Gleich zu Beginn stand es 0:1, da wir das erste Brett freilassen mussten. Ethan Schirneck und Tom Kolkmann, die netterweise eingesrpungen sind, hatten trotz zetiweise gutem Spiel letztlich keine Chance und verloren ihre Spiele. Da auch Tom Pohlschmidt und Christian Brandt nicht über Unentschieden herauskamen, war die Niederlage für das Rhedaer Team früh besiegelt. Da konnte sich Karl Kleinhaus - auch in Anbetracht - der heißen Temperaturen mit seinem Gegner ebenfalls auf ein Remis einigen.

07. Juni 2018 Monatsblitzturnier

Ein kleines, aber feines, Teilnehmerfeld fand sich am Donnerstagabend bei Neuhaus ein. Wir haben uns sehr gefreut, das mit Dieter Hofene und Winfried Hanewinkel wieder zwei Schachfreunde aus Beelen den Weg zum Turnier gefunden, und das Turnier sehr bereichert haben. Vielen Dank für Eure Teilnahme. Nicht zuletzt dadurch hatte die Veranstaltung mit 1.863 Punkten sicher eine der höchsten Durchschnitts-DWZ-Zahlen der zumindest jüngeren Vergangenheit. Auch im Juni konnte sich Frank Bellers durchsetzen. In zehn Runden verlor er lediglich eine Partie. Platz zwei belegte Dieter Hofene, vor den beiden punktgleichen Adrian Jakubowski und Matthias Bergmann. Platz fünf ging an Winfried Hanewinkel, vor Thomas Bergmann, der es in diesem Feld immerhin auf einen Punkt brachte.

03. Juni 2018 Turm-Open in Lippstadt

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Unter den 136 Spielern beim Turm-Open spielt als Einziger vom Rhedaer Schachverein Johann Martens in der B-Gruppe mit. In der ersten Runde verliert er erwartungsgemäß gegen Rudolf Süchtig (Springe, 1707), kann aber sein Punktekonto gegen Waldemar Kroo (Drolshagen, 1122) wieder ausgleichen. Am zweiten Tag verliert er gegen Kevin Kesselmeier (BS Paderborn, 1732) und kann gegen den "Neuling" Alexander Pütt (Lippstadt) wieder ausgleichen. Anscheinend beflügelte Johann unsere Anwesenheit am "Türmchen-Tag". In einer langen Partie gegen den vereinslosen Manfred Tanz (Elo 1627) konnte er mit 2 getrennten schwarzen Freibauern auf der zweiten Reihe den die Grundreihe schützernden Turm schlagen. Aber dann hätte der Läufer nicht mehr den Durchbruch der gegnerischen Freibauern gedeckt. Johann entschied sich für die sichere, länger dauernde Variante mit Opferung der beiden Freibauern für den Turm. Das Turmendspiel gegen die Freibauernübermacht spielte er konsequent. Am Nachmittag setzte er gegen Jason Sprute (Ubbedissen, 1615) noch einen drauf. Der Sieger war am Ende Johann. Nun liegt er auf einem sehr guten 19. Platz. Wenn er die letzte Runde remis hält, sichert er sich den Ratingpreis unter 1600

02.Juni 2018 Türmchen-Turnier in Lippstadt

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Im 30-köpfigen Türmchen-Turnier, was heuer zum 2. Mal als "Integrationsturnier" für Kinder U14 während des 4-tägigen Turm-Open stattfindet, waren auch 2 Rhedaer Jugendspieler dabei. Es wurden 7 Runden mit 20 Minuten Bedenkzeit gespielt. Für Tobias Bednorz war es sein erstes Einzelturnier. Seine Vorgabe, nicht Letzter zu werden, sollte er mit 2 Punkten erreichen können. Den ersten Punkt machte er in der dritten Runde, als er auf den 5-jährigen Josua Siebel aus Lippstadt traf. Im 5. Zug hätte er schon Schäfermatt setzen können, aber er musste doch erst alle anderen Figuren abräumen, bis er dann ca. 50 Züge später doch gewann. In der vorletzten Runde traf er auf dessen älteren Bruder Silas Siebel. Nach 5 Runden war Tobias ausgepowert, der Gegner aber auch. So kam es in der Partie vor, dass der Gegner mit dem Läufer Tobias' Dame schlagen konnte. Statt danach diesen ungeschützten Läufer zu schlagen, griff er lieber einen Turm an und der Turm zog weg. Die Dame hing immer noch. Zwischenzeitlich standen mal der weiße, dann der schwarze König im Schach. Keiner reklamierte. Als der gegnerische König auf ein Schachgebot mit dem König an den Rand auswich, konnte Tobias dann doch mattsetzen. So erreichte er seinen zweiten Punkt. Auf diese Vorgabe setzte er in der Schlussrunde noch ein Remis drauf, Sie hätten sich geeinigt, weil sie am längsten gespielt hätten. Er hätte neben dem König noch einen Springer gehabt. (Also sowieso technisches Remis). Er erreichte damit den 25. Platz.
 
Ethan Schirneck startete furios. Nach dem zu erwartenden Erstrundensieg traf er auf Kacpar Mindak (Werther, 1183). Im spannenden Springer-gegen-Läufer-Endspiel konnte Ethan den König und Läufer gabeln. Mit dem Mehrspringer konnte er den Freibauern auf dem anderen Flügel aufhalten und seine Bauernmehrheit sm Königsflügel ausspielen. Auch gegen Niklas Rogalski (BS Paderborn, 1058) kam er erst im Endspiel in Vorteil und konnte auch gewinnen. Dennoch würde er ihn am Ende noch überholen und den 3. Platz belegen. Nun hatte er 3 aus 3. Dann wurde er von dem späteren Sieger Tom Weeke (zweihochsechs, 1201) gestoopt. Gegen den "neuen", noch DWZlosen Blauen Springer Jonas Schulze, der immerhin 7. wurde, konnte Ethan wieder gewinnen. Nun hatte er 4 aus 5. Ein weiterer halber Punkt würde ihn die Vorgabe von 4,5 erreichen lassen. Alles weitere aus den letzten beiden Runden würde Bonus sein. Doch jetzt ging es gegen den DWZlosen 6-jährigen Aserbeidchaner Rauf Seyid, der in Soest wohnt. Der bewies Linienübersicht, was Ethan einen Turm kostete. Den Turm-Rückgewinn ließ er zunächst aus, konnte ihn dann aber doch noch holen. Als der Gegner dann die Remisschaukel De1+-Dh4+ hatte, einigten sie sich darauf. Dieser 6-Jährige wird durch seinen Letztrundensieg noch Zweiter. Ethan hatte mit dem Remis seine Vorgabe erreicht. Doch er hatte noch nicht gegen den  DWZ-Führenden Jan Döller (Brackwede, 1307) gespielt. Der konnte dann recht schnell gegen Ethan gewinnen und erreichte den für ihn enttäuschenden Nichtpokalplatz 4. Ethan landete mit seinen 4,5 Punkten auf Platz 6, hatte damit gegen die ersten Vier gespielt und 1,5 Punkte daraus erzielt.

21. Mai 2018 Sekt oder Selters - Turnier, Finaltag

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Abschlusstag beim Sekt oder Selters: David Pimshteyn musste 1,5 Punkte holen, um ohne DWZ-Verlust aus dem Turnier zu kommen. Doch da hatte Heinrich Unruh (Gütersloh, 1687) etwas dagegen. Er kennt nämlich das Turnier in- und auswendig. Er hat an allen 14 Auflagen teilgenommen und mit heute zum 4. Mal gewonnen. Er konnte David einen Bauern abnehmen. Dem weiteren Druck musste David Tribut zollen. Damit war das heutige Ziel nicht mehr zu erreichen. Jetzt konnte David befreit aufspielen. Detlef Meier (Eilenriede, 1676) machte es David leichter als erwartet. Ein frühzeitiger Fehler brachte David einen Figuren- und Partiegewinn. Titus Stevens musste gegen Daniel Tietje (Hagen bei Osnabrück, 1971) spielen. In beiderseitiger Zeitnot, der Schiedsrichter hatte schon mitgeschrieben, einigten sich beide auf Remis. Jetzt hatte Titus nur einen halben Zähler Vorsprung vor Christoph Nülle und Frank Clemens. Doch es kam noch das Spiel gegen Dominik Spisla (2hoch6, 1986). In gut gefühlter Stellung gab er doch Remis, was dem Gegner eine Zitrone bei der Siegerehrung einbrachte, denn er hatte es geschafft, alle sieben Partien Remis zu spielen. Für Titus hieß es jetzt zittern. Würde er alleiniger Sieger oder muss er das Preisgeld teilen? Christoph Nülle war raus, der hatte schon frühzeitig remisiert. Doch Jörg Groneberg konnte seine Stellung nicht halten und damit schloss Frank Clemens auf Titus auf.

20. Mai 2018 Sekt oder Selters - Turnier, Tag 3

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Heute lief es für David Pimshteyn beser. Am Vormittag spielte er gegen Jonathan Rudi (Nordhorn-Blanke, 1684). Es entwickelte sich kein spielentscheidender Vorteil für einen der Spieler. Davids Remisangebot wurde abgelehnt. Ein kleiner Fehler des Gegners brachte David einen Bauernvorteil. Nach weiterem Bauern- und Leichtfigurentausch verblieb David der falsche Läufer, um den Mehrbauern zu unterstützen, und der Gegner willigte in das Remis ein. Am Nachmittag ging es gegen Reinhard Geisler (Werther, 1680). David konnte durch Turmtausch die Dame von der Deckung des Springers d7 weglocken. Nun ging das Läuferopfer auf h6 mit Bauerngewinn. Nach Annahme käme Dg4+ mit Doppelangriff. F5 machte ein Dg4 möglich. Geht jetzt noch Df3? Der Computer beantwortete die Frage später mit ja. David war sich niht sicher, doch er wagte den Zug. Ein zweiter Bauerngewinn hatte dann die Partieaufgabe durch seinen Gegner zur Folge.

Titus Stevens stand gegen Frank Clemens (Bad Oeynhausen, 2004) ziemlich unter Druck. Er war gezwungen, das Springeropfer anzunehmen, was seinen Königsflügel ordnete. Dem Mattangriff zu entfliehen, sah er als einzige Chance. In beiderseitiger Zeitnot war es Titus, der die Verteidigung übersah und nach überstehen der Zeitnotphase hatte er Qualität und 2 Bauern weniger. Seine erste Niederlage im Turnier, die er sich angesichts seiner Tabellenführung aber leisten konnte. Nun spielte er gegen Helge Rettig (Verl, 1962). Zuerst sah es nach einem luftigen König aus mit f4 und g4, nach der kurzen Rochade von Titus. Als dann die Dame sich einschaltete, sah es nach einer Bedrohung aus. Deswegen wollte der schwarze König lieber groß rochieren. Doch dort wartete der taktische Schlag mit Läuferopfer und Springergabel, und der Sieg.

19. Mai 2018 Sekt oder Selters - Turnier, Tag 2

(Informationen von Hartmut Dürkop)

David Pimshteyn hatte heute einen schlechten Tag. Gegen Hartmut Weist (Hellern, 1649) nahm er das Danaergeschenk eines Läufers an und wurde mit dem Einbruch auf dem Königsflügel beantwortet. Uwe Seepe (Lemgo, 1624) hatte er schon einmal besiegt. Das wollte er wiederholen. Deshalb war er mit einem Remis im Läufer gegen Springer-Endspiel nicht zufrieden. Beim Versuch einen Bauern zu erobern, lief er in eine Springergabel.
Titus Stevens war heute morgen für Beendigung seiner Gruppe. Hatte er doch gestern als einziger gewonnen. Damit war zunächst Jannik Liebelt (Porta Westfalica, 1981) nicht einverstanden. In der Zeitnot des Gegners konnte Titus dann einen Bauern durchbringen, gegen den sich ein Springer opfern musste. Grandios spielte er das Turmendspiel mit einem Mehrläufer. Nun führte er mit 2 aus 2 die Gruppe an. Christoph Nülle (Steinhude, 1951) hielt mit Titus mit und sie einigten sich auf Remis.

18. Mai 2018 Sekt oder Selters-Turnier, Tag 1

(Informationen von Hartmut Dürkop)

In der ersten Runde von sieben musste Titus Stevens doch Revanche nehmen. Gegen Jörg Groneberg (Delbrück, 1959) hatte er im letzten Juli im Dortmunder Turnier die ganze Zeit gut gestanden und in der Zeitnot des Gegners einen inkorrekten Zug gemacht und die Partie verloren. Das sollte diesmal nicht geschehen! Titus opferte früh einen Bauern, um den gegnerischen König in der Mitte zu halten. Doch der Gegner wehrte sich. Titus wollte zu gut spielen und sah mehrfach erst nach seinem Zug die einfache Variante. Trotzdem stand Titus noch gut und es ging wieder in die Zeitnotphase. Nun wollte Titus es richtig machen und überlegte  seine Züge. Doch als er meinte, jetzt hätte er den Gegner im Sack, kam ein Qualitätseinsteller. Doch diesmal übersah auch der Gegner diesen Lapsus und nahm erst im zweiten Zug die Qualität. Doch jetzt blieb Titus noch im Vorteil und konnte den ganzen Punkt einstreichen.

 
David Pimshteyn musste gegen den früheren OWL-Jugendwart Bernd Fischer (Künsebeck, 1622) spielen. Erst passierte nicht viel, dann gewann David einen Bauern. Doch erst als er den zweiten Bauern gewann, sah es nach einem Sieg aus. Doch als er sich sicher fühlte - was der Computer in der nachträglichen Analyse mit 12 Bauerneinheiten bestätigte - ließ er zu, dass der Gegner massiv an die Hintertür klopfte. Nach der Verhinderung des Mattangriffs stand zwar David noch 2 Bauern im Vorteil, fürchtete aber, noch durch einen Patzer die Partie ganz zu verlieren. Er bot Remis, was der Gegner erst nach reiflicher Überlegung annahm.

13. Mai 2018 Rheda III erreicht das Saisonziel

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Die dritte Mannschaft musste zum letzten Spiel in der Bezirksklasse zur Spitzenmannschaft aus Ubbedissen. Die 2,5:5,5-Niederlage war vor diesem Hintergrund keine Überraschung, und noch wichtiger: mit Platz 7 hat das Team mit dem Abstieg endgültig nichts mehr zu tun. Für die Rhedaer Punkte sorgten Karsten Döding, Johann Martens und Judith Bünte, die ihre Spiele unentschieden gestalteten. Dazu kam ein kampflos gewonnener Punkt von Josef Stöppel. Dennis Kröger, Heiko Rieke, Christian Brandt und Tom Kolkmann verloren ihre Spiele, wobei insbesondere Tom sehr unglücklich war, war in seiner Partie doch viel drin.

06. Mai 2018 Zweite Mannschaft erspielt sich Platz 2 in der Bezirksliga

Beim letzten Spieltag, der inzwischen schon traditionell als gemeinsamer Spieltag aller Mannschaften in Gütersloh ausgerichtet wird, konnte die zweite Rhedaer Vertretung einen gelungenen Saisonabschluss feiern. In Bestbesetzung wurde die Mannschaft aus Wadersloh-Diestedde klar mit 6:2 bezwungen. Damit sicherte sich Rheda 2 den ausgezeichneten zweiten Platz in der Bezirksliga. Zunächst gab es drei Unentschieden durch Kai-Uwe Deißler, Gisbert Koch und Andreas Bünte. Die Spieler aus unserer Jugend sorgten dann für eine zwei Punkte Führung. Tom Pohlschmidt und Kirsten Bünte gewannen ihre Partien. Matthias Bergmann sicherte mit einem weiteren Remis diese Führung ab, bevor Waldemar Wellnitz und David Pimshteyn mit weiteren Siegen den Endstand 6:2 herstellten.

03. Mai 2018 Auswärtssieg beim Monatsblitz

Heute durften wir mit Dieter Hofene aus Beelen einen ganz besonderen Gast bei unserem Monatsblitzturnier begrüßen. Mit den Schachfreunden Beelen haben wir spätestens seit dem Regionalpokal eine sehr freundschaftliche Beziehung. Und wie es sich für gute Gastgeber, wie wir es sind, gehört, wurde Dieter gleich auch Turniersieger. In den ersten drei Runden erlaubte sich Dieter zwei Unentschieden, und lag damit leicht hinter Frank Erfeldt, der jetzt "nur" noch seine Spiele gegen die Rhedaer Vereinsfreunde gewinnen musste, um Turniersieger zu werden. In der vorletzten Runde erwischte es ihn dann aber doch. Thomas Bergmann konnte ihn in einer spannenden Partie mattsetzen. Damit blieb Frank nur der zweite Platz vor Samer Alhaj Mohamad. Thomas Bergmann spielte wirklich abwechslungsreich. Grobe Patzer wechselten sich mit taktischen Ideen ab, die zwar nicht immer erfolgreich waren, aber doch schön aussahen. Platz 4 war die Belohnung. Den fünften Platz teilten sich Matthias Bergmann und Rigobert Ophoff, vor Karsten Döding und Reinhard Kuhr.

03. Mai 2018 Neues aus dem Jugendbereich der Schachjugend OWL

Wir wir heute erfahren, ist die SG Bünde in der U10-Verbandsliga doch noch mit dabei. Bei der ganzen Hektik am letzten Freitag ist hier ein Missverständnis entstanden, dass sich dann selbstständig gemacht hat. Kiein Wunder. Wir freuen uns aber sehr darüber, dass die Bünder mit dabei sind! Liebe Bünder: bitte entschuldigt die "Fake-News".

29. April 2018 Erste Mannschaft mit dem Rücken zur Wand...
...ein Satz, von dem die Rhedaer Spieler zu Beginn hofften, dass er sich nur auf die Anordnung der Sitzplätze im Spiellokal beziehen würde. Die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Halle war klar. Um aufzusteigen, musste ein Sieg her. 4,5 Punkte würden dafür ausreichen. Sollten sogar 5,5 Punkte erspielt werden, würde man sogar die Verbandsklasse gewinnen.
Aber Aufregung zu Beginn. Es fehlte ein Spieler. Der musste schnell noch von zu Hause abgeholt werden. Gut, dass Rheda keine Großstadt ist! Da hatte es unser Gegner nicht so bequem. Ihr Ausfall am ersten Brett konnte nicht kompensiert werden, so dass Sebastian Peter seinen nächsten kampflosen Punkt einstreichen konnte. Dann entwickelte sich der Mannschaftskampf. An allen sieben Brettern war nach der DWZ-Zahl der Rhedaer Spieler favorisiert. Aber danach sah es in den ersten Stunden nicht aus. An allen sieben Brettern entwickelten sich spannende, ausgeglichene Partien. Für den zweiten Punkt sorgte dann Rigobert Ophoff, der seinen Gegner beherrschte, seine Stellung nach und nach verbesserte, und dann entscheidendes Material gewann. Marcus Otto  musste zunächst den Schrecken verarbeiten, ein Figur eingestellt zu haben. Positionell dass aber immer stärker, stellte Marcus seinen Gegner immer wieder vor neue Aufgaben. Im Verlauf kam er dann mit der eigenen Dame und einem Turm in die Stellung des Gegners, gewann einen Turm, und konnte einen Gegenangriff ausbremsen. Damit stand es 3:0 für Rheda. Samer Alhaj Mohamad verlor aus seiner Sicht unter etwas zweifelhaften Gesichtspunkten. Aber Adrian Jakubowski stellte die Dreipunkteführung wieder her. In einer ausgeglichenen Partie sicherte dann der jüngste Spieler im Team, Titus Stevens, mit einem verdienten Remis nicht nur den Mannschaftssieg, sondern auch den Aufstieg, der um 13:58 Uhr am letzten Spieltag feststand. In den letzten beiden Spielen war somit nur noch die Frage offen, ob auch der letzte Brettpunkt für die Meisterschaft geholt werden würde. Dafür sorgte dann stilgerecht der Mannschaftsführer Friedhelm Pohlmann, dessen Gegner die Zeit überschritt. Den Schluss machte dann Frank Erfeldt, der seinen Gegner mattsetzte. Endstand 6,5:1,5 aus Rhedaer Sicht.
Zum Team gehörten auch die festen Ersatzspieler Daniel Ewerszumrode und Natalia Rosas Ibarra. Den tollen Mannschaftsgeist zeigt, dass beide heute auch dabei waren, obwohl sie nicht zum Einsatz kamen. Aus der zweiten Mannschaft halfen im Saisonverlauf noch Tom Pohlschmidt, Matthias Bergmann und Thomas Bergmann aus. Sie können sich ebenfalls als Meister und Aufsteiger fühlen. Der Glückwunsch des ganzen Vereins gilt der erfolgreichen Mannschaft, die sich im nächsten Jahr in einer neuen Rolle sieht. Dann geht es erst einmal um den Klassenerhalt. Bedanken wollen wir uns auch bei der Pfarrgemeinde St. Johannes, dafür dass die  erste Mannschaft die Spiele im Pfarrheim austragen durfte.

Das Team feierte den großen Erfolg noch mit einem Blitzturnier (siehe Bilder) und einem gemeinsamen Essen in der Vereinsgaststätte Neuhaus. Damit klang ein großartiger Tag aus.

29. April 2018 Dritte Mannschaft verliert denkbar knapp

Eine schwere Aufgabe hatte unsere Dritte heute in der Bezirksklasse. Zu Gast war der Tabellenfährer aus Heepen. Da war das 3,5:4,5 mehr als achtbar. Es fing denkbar schlecht an, als Dennis Kröger schon nach wenigen Zügen aufgeben musste. Heiko Rieke mit einem Sieg und Josef Stöppel mit einem Unentschieden sorgten für einen ausgeglichenen Zwischenstand. Leider reichte es nur noch für Christian Brandt zu einem überraschenden Bretterfolg. Eine starke Leistung. Judith Bünte und Jonas Schakau unterlagen ihren Gegnern, während Ellen Bünte und Johann Martens leider nicht über ein Remis hinauskamen. In der Tabelle steht Rheda III im Mittelfeld. Da aber zwischen Platz 5 und 10 nur zwei Mannschaftspunkte liegen, ist die Frage, wer absteigen muss, noch lange nicht geklärt. Vielleicht waren da die 3,5 Brettpunkte sehr wichtig.

28. April 2018 update! Denkwürdiger Auftakt der U20- und U20-Saison 2017/2018

Warum ein denküwrdiger Auftakt? Dazu später. Zunächst ein kurzer Blick auf das Spiel der U10 gegen den Bielefelder SK. Nachdem Marvin Schnitker, Maurice Brormann und Tobias Bednorz verkaften mussten, dass der vierte Spieler nicht kam, lagen wir nicht nur 0:1 zurück. Unsere verbliebenen drei Musketiere lieferten sich dann einen harten Wettkampf, wer die meisten schlechten Züge findet. Am Ende ein totes Rennen, alle fanden jede Menge davon. Die 0:4-Niederlage war zwar nicht unerwartet, in der Entstehung aber so nicht zwingend nötig. Bleibt die Hoffnung, dass sie zumindest ihren Vorrat an schlechten Zügen für diese Saison aufgebraucht haben...

Aber warum war es ein denkwürdiger Spieltag? Nachdem wir bereits im Januar 2018 unsere Mannschaftsaufstellungen gemeldet hatten, erhielten wir keine weiterenInformationen mehr zur U10- und U20-Saison. Nachdem wir dann mehrfach nachgefragt haben (und nicht nur wir), wurden dann wenigstens auf der Homepage der Schachjugend OWL die Spieltage veröffentlicht, so dass wir uns wenigstens für unsere Heimspiele um die Räume kümmern konnten. Leider erfolgte diese Nachricht nur über die Homepage und nicht per Email. Somit haben viele Vereine noch nicht einmal diese Informationen erhalten. Nun fehlten noch die Ausschreibung und die Aufstellungen mit den Spielorte und Kontakdtdaten. Bis heute (17 Uhr am ersten Spieltag) liegen diese Informationen nicht vor! Eine unmögliche Situation. Zufällig haben wir dann auch noch erfahren, dass die Soester mit dem Spielleiter vereinbart haben, dass die Begegnung Soest gegen Rheda in der U20-Verbandsliga verlegt wird. Niemand hat es aber für erforderlich gehalten, auch uns zu informieren. Hätten wir nicht zufällig Kontakt mit Soest aufgenommen, wäre heute unsere U20 mit 2 Autos nach Soest gefahren, um vor verschlossenen Türen zu stehen. Bis jetzt gab es noch keine Kontaktaufnahme, um über einen Verlegungstermin zu sprechen! Bei dem engen Zeitplan bis zu den Sommerferien wird das ein Problem. Und hier geht es immerhin auch um einen Aufstieg. In der U10 das gleiche Problem. In Rheda wurde der Bielefelder SK, die Schachakademie Paderborn und die SG Bünde zu einem Doppelspieltag erwartet.  Die Bielefelder bekamen durch Eigeninitiative zu Beginn der Woche noch mit, dass es wohl einen Spieltag gibt. Sie haben mit uns gesprochen, und alles hat geklappt. Die Schachakademie hat erst am Freitagabend erfahren, dass einige Stunden später gespielt wird. Da konnten die keine Mannschaft mehr zusammenbekommen. Die SG Bünde hatte zwischenzeitlich ihre Mannschaft komplett zurückgezogen, wovon wir bis Freitagabend auch nichts wussten  = diese Information war falsch, wie wir aktuell aus Bünde hören. Wir freuen uns sehr, dass Bünde noch mit dabei ist.  Auch die Meldung der Mannschaften erfolgte erst zu Beginn der Woche oder noch gar nicht. Das hat alles mit einem geordneten Spielbetrieb so rein gar nichts zu tun. Es ist eine tolle Werbung für unser Hobby, unseren Sport.

22. April 2018 Starke Vorstellung der zweiten Mannschaft

(Informationen von Gisbert Koch)

Gegen den Tabellenzweiten aus Beckum gab es heute einen deutlichen Mannschaftserfolg. Die Beckumer mussten auf einen Spieler verzichten, sodass Mannschaftsführer Gisbert Koch einen kampflosen Sieg einstreichen konnte. Die überigen Bretter liefen lange ausgeglichen. Drei Unentschieden von Tom Pohlschmidt, Waldermar Wellnitz und Kai-Uwe Deissler waren die Folge, bevor der Beckumer Ernst Motz David Pimshteyn trotz materiellen Nachteils vor die Wahl Damenverlust oder Matt stellte. Damit konnen die Beckumer kurzzeitig ausgleichen. Kirsten Bünte konnte ein Bauernendspiel für sich entscheiden, und sorgte damit für die erneute Rhedaer Führung. Andreas Bünte und Matthias Bergmann reichten dann jeweils ein Mehrbauer zum Sieg.

15. April 2018 Unvollständige vierte Mannschaft schafft Unentschieden

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Durch den Ausfall vieler seiner erwachsenen Mitstreiter sah sich Detlef Kreienberg fast schon genötigt, den Mannschaftskampf kampflos abzugeben. Ich versprach ihm, bis Freitag 4 Jugendliche zu motivieren, die mitspielen würden, zumal der Gegner zuletzt auch vermehrt Jugendliche eingesetzt hat, waren Bewährungsmöglichkeiten für unsere Jugend möglich. Leider konnte ich Detlef bis Samstag dann doch nur 3 Jugendliche liefern. Durch den kurzfristigen Ausfall des einzig verbliebenen Erwachsenen stand die Mannschaft 4 am Ende nur mit 4 Spielern im Vogteigebäude in Heepen. Somit ging Heepen sofort mit 2:0 in Führung. Moritz Recker spielte gegen den 2 Jahre jüngeren Anthona Janson (DWZ 972). Moritz verlor erst 2 Bauern, dann noch eine Leichtfigur. Die 2 Bauern holte er sich zurück, indem er seinen Turm "opfern" wollte, um mit dem anderen Turm Grundreihenmatt zu geben. Kurz danach griff der Gegner auch mit dem zweiten Turm ins Kampfgeschehen ein. Nun konnte Moritz das Grundreihenmatt geben. Dimitriy Ovetskyy spielte gegen den 3 Jahre jüngeren Arne Reinhold (DWZ 901). Als Dimitriy schon verloren stand, machte der Gegner auch seine Fehler. Am Ende stand Dimitriy zwar mit einer Figur mehr da, traute sich aber nicht zu, die Partie auch zu gewinnen. Beide waren mit Remis einverstanden. Gleiches Ergebnis auch am Spitzenbrett. Detlef Kreienberg holt sich ein Remis gegen Peter Parada y Garcia (DWZ 1328). Somit spielte nur noch Tom Kolkmann gegen den 82-jährigen Klaus Meier (DWZ 1196). Tom konnte zwar in ein Endspiel mit 2 Türmen gegen Turm und Springer einleiten, aber der Gegner hatte die Bauernmehrheit. Allerdings waren die noch nicht weit vorangekommen. Tom konnte mit einem Turm auf der 2. Reihe den weißen Blockadebauern wegräumen, sodass sein Bauer auf c3 nun frei war. Doch Durchmarsch war nicht sein Ziel. Er diente als Deckungsbauer des Turms auf der 2. Reihe und sein zweiter Turm hätte das Treppenmatt gegeben, wenn der Gegner nicht aufgegeben hätte. Damit haben 4 Rhedaer 6 Heepern noch ein 3:3 Mannschaftsremis abgenommen. Nun heißt es 7 Wochen warten, bis am 3. Juni die Gegner aus Ubbedissen zur letzten Runde nach Rheda kommen.

07. April 2018  Abschluss der NRW-Jugendeinzelmeisterschaft für Kirsten

(Informationen von Andreas Bünte)

In den letzten beiden Runden spielte Kirsten Bünte gegen Valerija Naumenko (SV Hemer, DWZ 1605) und Judith Sokolowski (Düsseldorfer SK, DWZ 1707). Beide Partien gingen leider verloren und Kirsten belegte am Ende den zehnten Platz, mit dem sie hinter ihren eigenen Erwartungen blieb. Die gesammelten Erfahrungen werden ihr aber sicherlich in den nächsten Turnieren helfen.

05. April 2018 Weiteres Remis für Kirsten Bünte

(Informationen von Andreas Bünte)

In der fünften Runde gab es ein weiteres Remis gegen Lara Maria Paulweber (Düsseldorfer SK, DWZ 1549). Damit bleibt Kirsten auf den fünften Tabellenplatz. Bei noch zwei ausstehenden Runden ist weiterhin eine gute Platzierung in dem sehr starken Teilnehmerfeld möglich, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaftenist aber vemutlich nur noch theoretisch zu erreichen.

Wünschen wir ihr für die nächste Partie gegen Valerija Naumenko (SV Hemer, DWZ 1605) viel Erfolg.

04. April 2018 Erster voller Punkt für Kirsten Bünte

(Informationen von Andreas Bünte)

In der vierten Runde konnte Kirsten heute ihren ersten vollen Punkt gegen Marlene Alms (DJK Arminia Eilendorf, DWZ 1245) gewinnen. In einem umkämpften Spiel profitierte sie dabei von einem Endspielfehler der Gegnerin. Mit nun 2,5 Punkten stieg sie in der Tabelle dadurch auf den fünften Platz und ist in der Verfolgergruppe, die auf die beiden Führenden einen Punkt Rückstand hat. Mit noch drei ausstehenden Runden ist somit noch alles offen. Morgen spielt Kirsten gegen Lara Maria Paulweber (Düsseldorfer SK, DWZ 1549).

03. April 2018 Zwischenstand der NRW-Einzelmeisterschaften

(Informationen von Andreas Bünte)

Bei den Einzelmeisterschaften der Schachjugend NRW, die traditionell in der Woche nach Ostern in Kranenburg stattfinden, ist Rheda (auch traditionell) mit Kirsten Bünte (jetzt) in der U16w vertreten. In einem Teilnehmerfeld von 14 Spielerinnen ist sie auf dem vierten Setzlistenplatz gesetzt. Bemerkenswert ist die Leistungsdichte der der ersten 8 Spielerinnen, die alle die Chance haben, das Turnier für sich zu entscheiden. „Leichte“ Gegnerinnen gibt es hierbei nicht. Eine Qualifikation für die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft ist somit ein schwieriges Unterfangen.

Nach inzwischen drei Runden ist Kirsten noch ungeschlagen, aber auch noch sieglos. Ihr erstes Remis spielte Sie gegen Karina Jung (SG Niederkassel, DWZ 1284). Gegen diese Gegnerin hatte sie im Vorjahr verloren und so eine mögliche Qualifikation für die Deutsche Meisterschaften verpasst. Auch in den nächsten Runden ging es gegen alte Bekannte. Zunächst heute Morgen gegen Elizabeth Kublanov (SG Solingen, DWZ 1624) und heute Nachmittag gegen die Setzlistenerste Nicole Garbuz (SF Brackel 1930, DWZ 1762).

Mit insgesamt 1,5 Punkten hat sie in dem siebenrundigen Turnier noch alle Chancen; aktuell liegt sie auf dem 8ten Tabellenplatz. In der vierten Runde geht es morgen gegen Marlene Alms (DJK Arminia Eilendorf, DWZ 1245). Wünschen wir Ihr hierfür viel Glück. Das Turnier kann unter dem Link: http://www.schachjugend-nrw.de/sport/jugendeinzelmeisterschaften/jem-u16w.html nachverfolgt werden.

26. März 2018 Stadtblitzmeisterschaften in Wiedenbrück

Die diesjährigen Titelkämpfe wurden von unseren Wiedenbrücker Vereinsfreunden in ihrem neuen Spiellokal ausgerichtet. Dafür vielen Dank. 15 Teilnehmer waren eine tolle Teilnehmerzahl. Und nach 14 Runden lagen mit Frank Bellers und Samer Alhaj Mohamad zwei Spieler gleichauf an der Spitze. Beide hatten nur einen Punkt abgegeben. Damit musste ein Stichkampf entscheiden, den Frank Bellers für sich entscheiden konnte. Auf Platz 3 folgte mit Markus Huster der erste Spieler vom Ausrichter. Die Abschlusstabelle:

1. Frank Bellers 13 Punkte (nach Stichkampf)

2. Samer Alhaj Mohamad 13 Punkte

3. Markus Huster 11,5 Punkte

4. Titus Stevens 11 Punkte

5. Tom Pohlschmidt 10

6. Frank Erfeldt 9,5

7. Matthias Bergmann 8

8. Daniel Ewerszumrode 6

8. Heinz Huster 6

10. Manfred Fechner 4,5

11. Andreas Bünte 4

11. Kirsten Bünte 4

13. David Pimshteyn 2,5

14. Andreas Schmäh 2

15. Ludwig Loeser 1

25. März 2018 Schloss-Open in Werther, 3. Tag

(Informationen und Bild von Hartmut Dürkop)

Leider blieb Gwergis mit 0,5 aus 3 für den heutigen Tag hinter seinen Erwartungen nach den ersten beiden Runden zurück. Er belegte Platz 34 von 60 Teilnehmern. Gegen Leon Vielmeier verlor er in der letzten Runde und glich damit das Trainerduell von Beelen gegen Rheda zum 2:2 aus, was Michael zuvor mit einem Sieg über den an Konstanz nachlassenden Maximilian Schellenberg erhöht hatte. Michael blieb das zweite Vereinsmatch nicht erspart. In der letzten Runde verlor er erwartungsgemäß gegen Tom Kolkmann. Mit dem Mittelplatz 30 kann Michael in seinem ersten Turnier zufrieden sein. Ethan Schirneck hatte sich mit Siegen gegen DWZ 800 und 900 nach oben gearbeitet. Nun traf er auf die 7!-jährige Tamila Trunz aus Bad Godesberg. Alle Angriffsversuche von Ethan konterte sie aus und gewann Bauern um Bauern. Zwei Leichtfiguren blieben Ethan für einen Turm, als er den Springer für 2 Bauern und einen vorgerückten Bauern auf h6 opfern musste. Als die 7-Jährige sicher war, diesen Bauern mit dem König aufzuhalten und ihre Bauernwalze im Zentrum gewinnen würde, scheute sie nicht, den Turm für den Läufer zu opfern. Auch Pattgesuche Ethans  konterte sie. Damit blieb Ethan Traum in die Verfolgergruppe aufzuschließen und bester Rhedaer Spieler zu werden, versagt. Er kam auf Platz 24 ins Ziel. Tom Kolkmann wusste, dass ihn heute die starken Gegner erwarteten. Gegen Jan Döller (Brackwede, 1233) hatte er bis auf ein Remis immer verloren. Nicht einmal die heutige Motivation, einen Pokal zu gewinnen, reichte aus. Jan Döller spielt zu unkonventionell für Tom. Mit dieser Niederlage im Gepäck startete Tom in das Match gegen Ilya Zolotykh (Werther, 1112). In der gewonnenen Stellung probiert der Gegner die altbekannte Falle, Preisgabe des Springers unter Schwächung der Grundreihe, und Tom fällt darauf herein. Wie verärgert war er über sich. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Er gewann dann zwar das erwähnte Vereinsduell, musste aber bei der Siegerehrung mit ansehen, wie dieser Gegner, gegen den er so ärgerlich verloren hatte, einen Pokal gewann. Mit 4,5 aus 7 bleibt Tom zwar bester Rhedaer, aber mit Platz 13 kann er nicht wirklich zufrieden sein.
 
Samer Alhaj Mohamad hatte als Vorgabe 2,5 Punkte aus 5 Partien zu machen bekommen. Mit 0,5 aus 3 lag er nun meilenweit davon entfernt. Doch nach 2 Siegen gegen Peter Stromberg (Brakel-Bad Driburg, DWZ 1650) und gegen Alexander Höttler (Weller, DWZ 1671) erreichte er noch diese Vorgabe. Das gute Ergebnis konnte Andreas Bünte nicht halten. Nach der Niederlage gegen Simon Fobel (Brackwede, 1509) macht er gegen den 13-jährigen Maximilian Chlechowitz (Bergneustadt, 1510) lieber Remis. 2,5 aus 5 ist nur Platz 22 von 46. Mit 2 Siegen gegen Katharina Nolte (Lemgo, 1543) und gegen Felix Hecht (Ubbedissen 1673) belegt Kirsten Bünte Platz 13, muss aber den Damenpreis der punktgleichen Felicitas Köllner  über lassen, die die bessere Punktsumme aufweist. Judith Bünte machte heute 2 Remis gegen Benedikt Schulz (Oelde, 1410) und Kevin Deniz (Werther, 1276), belegt einen Superplatz 8, muss aber auch den Damenpreis der 10-jährigen Schwester von Ethans  Letztrundengegnerin  Michelle Trunz (Godesberg, 1361) überlassen.

24. März 2018 Schloss-Open in Werther, Tag 2

(Informationen von Hartmut Dürkop)

m Kinder Turnier läufts hervorragend bis schlecht. Ethan bekommt immer DWZ-Gegner (1100 und 1000), gegen die er verliert, und dann DWZ-lose Gegner, wo er dann punktet. So steht er mit 2 aus 4 in der Tabelle, doch mit 0 aus 2 für die DWZ-Auswertung da. Michael Hess setzt zunächst Alicia Faust (Hücker-Aschen) mit Dame, Turm, Springer und einigen Bauern p a t t ! Dann bekommt er ein Schweizer Madl, die schon eine Elo-Zahl von 1056 aufweist. Er droht auf g2 Matt mit Dame und Läufer, was die Gegnerin mit Tf3 pariert. Michael lässt das stehen bis irgendwann der Turm wegzieht. So kommt Michael zu einem eher glücklichen Sieg. Schließlich muss er ins Vereinsduell gegen Gwergis Gök. Der hatte schon beachtliches geleistet. Gegen DWZ 1115 spielt er besonnen und ruhig und gewinnt dann zwei Springer. Dann der Rückfall in alte Zeiten gegen den Neuling Maximilian Schellenberg von unserem Schachfreund  Dieter Hofene aus Beelen. Durch den Sieg gegen Michi steht Gwergis bei beachtlichen 2,5 aus 4. Tom Kolkmann leistet sich ein taktisches Remis gegen Tom Werke (zwei hoch sechs Bielefeld, 1025) in einer Stellung mit einem Mehrbauern, die man hätte weiterspielen können. Das taktische Remis bringt ihm nicht die aller stärksten Gegner, die warten morgen auf ihn. Zur Zeit steht er mit 3,5 aus 4 sehr gut in der Tabelle.

 
Im C-Open begann blieb Kirsten Bünte ungeschlagen, aber auch ohne Sieg. Die gestrige Partie mit dem Mehrbauern konnte sie nicht gewinnen, auch die Partie gegen Tobias Maiwald (Bünde, 1411) blieb ohne Sieger. Schließlich endete das verworrene Spiel gegen Moritz Riegler (Bielefeld, 1480) mit dem gleichen Ergebnis. Andreas Bünte machts  da besser. Gegen 1700DWZ verliert er, um gegen Cedric Riedel (Brackwede, 1493) mit einem Mehrspringer zu gewinnen. In der D-Gruppe spielt Judith Bünte in der Morgenrunde ein Remis, um am Nachmittag voll zu punkten. Sie steht mit 2,5 aus 3 sehr gut da. Bei Samer Alhaj Mohamad läuft es dagegen gar nicht rund. Gegen Noah Stirnberg (Blauer Springer Paderborn, 1806) über sieht er einen Zug und muss aufgeben. Nun will er gegen Jessica Wallat (Heisfelde, 1729) punkten. In der von Linien und Diagonalen durchzogene Stellung drohte hüben und drüben etwas. Das änderte  sich auch nicht nach der erreichten Zeitkontrollen. Das gefälligere Endspiel erreichte Samer durch ein Qualitätsopfer, was ihm 2 Bauern auf der 5. Reihe einbrachte. Doch plötzlich wurde der entfernte Freibauer auf der h-Linie frech. Unter Bauernopfer auf e6 konnte er erstmal gestoppt werden. Nun wurde Samers c7-Bauer frech. So ging es hin und her. Schließlich, die Schachuhr zeigte nur noch wenige Minuten der Nachspielzeit, gelang Jessica Wallat, Samers letzten Freibauern für den Turm zu opfern. Samers Mehrläufer reichte nicht zum Mattsetzen.

23. März 2018 Schloss-Open in Werther, Tag 1

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Mit 8 Spielern sind wir beim Schachturnier in Werther vertreten. Alleine im Kinderturnier haben wir mit Tom Kolkmann, Ethan Schirneck, Gwergis Gök und Michael Hess vier Vertreter dabei. Michael musste gegen Ben Marius Pertuch (Rödinghausen, 1075) als Schwarzer spielen. Das Schäfermatt von Michael parierte der Gegner, aber das frühe Herausziehen der Dame brach Michael das Genick. Er wurde mit Dc8 mattgesetzt. Tom gewann souverän gegen Helena Neumann eine Figur und die Partie. Schön konzentriert spielten Ethan und Gwergis. Ethan griff gegen die Stellung von Leif Jona Borgstädt (Bielefeld, 1188) an, doch der Gegner verteidigte sich geschickt und plötzlich stand Ethan auf Verlust. Gwergis dagegen wurde für seine Konzentriertheit  belohnt. Gideon Jesse (zwei hoch sechs Bielefeld, 1130) bot ihm ein Remis an, was Gwergis annahm.
Im B-Open spielt Samer Alhaj Mohamad. Gegen Niels Dettmer (Hellern, DWZ 1768) hatte er kurz rochiert. Später wurde der Druck auf der f-Linie zu stark. Andreas Bünte im C-Open und Judith Bünte im D-Open gewannen beide ihre Auftaktmatche. Ob Kirsten Bünte im C-Open das Schwerfigurenspiel mit einem Mehrbauern gewinnen kann, muss nachgereicht werden.

18. März 2018 Zweite Mannschaft erkämpft Unentschieden

Mannschaftsführer Gisbert Koch hatte es dieses Mal schwer, überhaupt eine Mannschaft auf den Weg zum Tabellenletzten Verl 2 zu bringen, hagelte es doch eine Absage nach der anderen. Eine totale Spielabsage und damit ein 0:8 stand durchaus zur Debatte. Von den ersten acht Brettern waren nur Matthias Bergmann, Gisbert Koch und Andreas Bünte dabei. Aus dem Ersatz konnte glücklicherweise Thomas Bergmann einspringen. Fehlten noch vier weitere Spieler. Die Mannschaftsführer der dritten und vierten Mannschaft, Josef Stöppel und Detlef Kreienberg stellten sich dann noch in den Dienst der Sache, so dass wenigsten sechs Bretter besetzt werden konnten. Also ging Rheda mit einer 0:2-Hypothek an den Start. Matthias Bergmann konnte den Rückstand mit einem Sieg verkürzen, aber eine Niederlage von Detlef Kreienberg stellte den alten Abstand wieder her. Thomas Bergmann brachte mit einem Sieg Rheda wieder näher heran, aber postwendend setzte es nach der Niederlage von Josef Stöppel das 2:4. Nachdem Gisbert Koch ein Remisangebot seines Gegners erwartungsgemäß ablehnte, konnte er das Turmenspiel relativ sicher für sich entscheiden = 3:4. Nun lag es an Andreas Bünte, den einen Mannschaftspunkt zu sichern. Er löste diese Aufgabe, und damit kam Rheda noch mit dem berühmten "blauen" Auge davon. Nächstes Mal müssen aber unbedingt wieder mehr Stammspieler antreten.

17. März 2018 Teilnahme am Stadtputztag trotz widriger Bedingungen

Großer Respekt gilt Dirk Oenning, der mit seinen Söhnen die "Ehre" des Rhedaer Schachvereins aufrecht gehalten hat (hoffentlich tun wir jetzt keinem Unrecht, der noch später dazu gekommen ist, dann bitte melden). Bei eiskaltem Wind und  auch allgemein widrigen Wetterbedingungen ließen sie es sich nicht nehmen, im Hambusch wieder ein bisschen für Ordnung zu sorgen. Vielen Fank auch von dieser Stelle, dass der Rhedaer Schachverein auch in diesem Jahr wieder sagen kann: Wir waren dabei! Hoffentlich ist die Beteiligung nächstes Jahr wieder größer!

14. März 2018 Bestes Rhedaer Ergebnis in der Geschichte des Regionalpokals - zwei Pokale gehen nach Rheda

Der letzte Spieltag war extrem verteilt, viele Partien wurden aus verschiedenen Gründen vorgespielt, einige Partien fielen aus genauso verschiedenen, aber sehr nachzuvollziehenden, Gründen aus. Wir wünschen allen,Betroffenen, die ihre Spiele zum Teil kurzfristig absagen mussten, alles Gute.

Am Ende stand Peter Scholz aus Ennigerloh-Oelde als Turniersieger fest. Überraschend konnte sich Gisbert Koch mit Platz 4 in der Gesamtwertung ganz weit vorn etablieren. Eine bessere Rhedaer Platzierung hat es in der Gesamtwertung noch nie gegeben. Der Ratingpokal für den besten unter 1700 DWZ-Punkte war für ihn die Kirsche auf der Sahne. Auch Tom Pohlschmidt konnte sich auf Platz 7 im Vorderfeld platzieren. Einen möglichen zweiten oder dritten Platz versäumte Tom, da er seine letzte Runde gegen Karl Kleinhaus verlor. Da Karl damit den Pokal für den zweiten Platz erhielt, konnte sich Tom wie im Vorjahr über den Jugendpokal freuen. Matthias Bergmann als 9. ist der dritte Rhedaer unter den ersten zehn. Johann Martens wurde 15. Hätte er in der Schlussrunde eine Überraschung gegen Arndt Hackenholt geschafft, wäre auch der Masterspokal  (Seniorenpokal) nach Rheda gegangen. So geht dieser Cup an Helmut Jung aus Ennigerloh-Oelde. Thomas Bergmann als 18., und David Pimshteyn als 20. komplettieren das Rhedaer Ergebnis.

11. März 2018 update Die erste Mannschaft gewinnt Spitzenspiel

In der Verbandsklasse musste unser Spitzenteam auf den weiten Weg nach Lübbecke. Lübbeke hatte bisher nur einen Punkt abgegeben, ist der Spitzenreiter, und kann mit einem Sieg oder Unentschieden schon den Aufstieg klarmachen. Für Rheda würde wohl schon ein Unentschieden bedeuten, dass es mit einem Aufstieg (in der Verbandsklsse steigen die ersten beiden auf), schwierig wird. Eine Niederlage würde wohl bedeuten, dass es in diesem Jahr nichts wird mit einem Aufstieg. So war zumindest die Ausgangssituation.

Nun zum wichtigsten: Rheda gewinnt knapp und hat es nun selbst in der Hand, Ende April mit einem Sieg gegen Halle den Aufstieg und damit den glatten Durchmarsch von der Bezirksliga über die Verbandsklasse in die Verbandsliga zu schaffen. Rheda nahm die Aufgabe sehr ernst, und konnte das Team von 1 bis 8 komplett an die Bretter bringen. Wie knapp es wurde, sieht man daran, dass es gleich 5 Punkteteilungen gab. Auf Rhedaer Seite dafür verantwortlich: Titus Stevens an Brett zwei, sowie an den Brettern 5-8 Adrian Jakubowski, Friedhelm Pohlmann, Frank Erfeldt und Rigobert Ophoff. Samer Alhaj Mohamad verlor sein Spiel. Das wurde aber durch die Siege von Sebastian Peter und Marcus Otto mehr als wettgemacht.

Unser Gegner aus Lübbecke hat über das Spiel sehr gut berichtet. Hier der link.

11. März 2018 Dritte Mannschaft verliert knapp

Bei der TuS Brake II verlor Rhedas dritte Mannschaft mit 3,5:4,5. Der kampflose Punktverlust am ersten Brett wurde durch den kampflosen Punkt von Judith Bünte egalisiert. Heiko Rieke, Johann Martens und Detlef Kreienberg steuerten jeweils halbe Punkte bei. Ellen Bünte konnte ihr Spiel gewinnen. Bei dieser Verteilung der Punkte waren dann die Niederlagen von Dennis Kröger und Christian Brandt die eine Niederlage zu viel.

09. März 2018 Tag des Ehrenamts - Veranstaltung im Reethus

Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hatte eingeladen, und über 800 ehrenamtlich Tätige in Rheda-Wiedenbrück folgten dieser Einladung ins Reethus. Mit einem zweistündigen Programm bedankte sich die Stadt, mit Unterstützung vieler Sponsoren, bei den Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Freizeit einsetzen, um sich für andere zu engagieren. Geboten wurde Artistik, Zauberei, Comedy, eine Verlosung und vor allem die Verleihung von Ehrenbriefen der Stadt für besondere Leistungen, sowie ein Imbiss und Getränke. Unser Verein wurde repräsentiert von Frank Erfeldt und Thomas Bergmann. Unerwartet, dass noch ein drittes Mitglied dabei war. Matwej Wunder aus der Jugend war in seiner Funktion als Klassensprecher ebenfalls eingeladen. Allen hat es jedenfalls prima gefallen.

08. März 2018 Jahreshauptversammlung

Einmal in jedem Jahr treffen wir uns, um zurück- und nach vorn zu blicken. Im Rückblick haben wir uns gern an die sportlichen Erfolge des letzten Jahres erinnert. So ist Platz 1 und 2 in der Abschlusstabelle der Bezirksliga unvergessen. Aber auch im Jugendbereich gab es sehr gute Ergebnisse, und auch abseits der Schachbretter waren wir engagiert. Einen etwas breiteren Raum nahm die Entwicklung der Mitgliederzahl ein, die ganz wesentlich durch die engagierte Jugendarbeit beeinflusst wird. Anschließend standen Vorstandswahlen auf dem Programm. Wiedergewählt wurden Thomas Bergmann (Vorsitzender), Friedhelm Pohlmann (2. Vorsitzender), Frank Bellers (Kassierer) und Frank Erfeldt (Schriftführer). Wir freuen uns, dass es mit Matthias Bergmann "frisches Blut" im Vorstand gibt. Seine Bereitschaft für einen der frei werdenden Positionen zu kandidieren, wurde einstimmig begrüßt. Nun gibt es noch einen freien Platz im Vorstandsgremium. Wir würden uns freuen, wenn sich auch hier noch jemand findet, der uns bei der Entwicklung des Vereins in der Zukunft helfen möchte. Wir bedanken uns bei den langjährigen Vorstandsmitgliedern Detlef Mix und Daniel Schulz für Ihre Mitarbeit. Eine "richtige" Verabschiedung wird noch folgen. Anschließend ging es um eine Satzungsänderung. Wir mussten die einleitende Passage zur Gemeinnützigkeit etwas umformulieren. Dieser, eher redaktionellen, Änderung stimmten alle Anwesenden einstimmig zu. Mit Überlegungen zum Arbeitsprogramm endete die harmonische Veranstaltung. Der erste vereinbarte Punkt wird gleich am nächsten Donnerstag umgesetzt. Frank Bellers führt wieder einen Analyse- und Trainingsabend durch.

04. März 2018 Abschluss der U14-Verbandsklasse

In Oelde trafen wir heute auf die Mannschaften aus Bad Lippspringe und von den Blauen Springern Paderborn. Vor allem in der ersten Begegnung gegen Bad Lippspringe rechneten wir uns was aus, in der zweiten wäre alles andere als ein 0:4 eine Überraschung.

Aber zuerst ging es gegen Bad Lippspringe. Den ersten Rückschlag gab es, als Moritz Recker seine deutliche materielle Überlegenheit nicht ausnutzen konnte. Sein Gegner opferte viel, um Moritz von der Diagonalen b1-h7 abzulenken, und setzte dann genau auf dieser den König auuf g8 matt. Nils Feldmann stand auf Gewinn, auf Verlust, dann wieder ausgeglichen, um am Ende zu verlieren. Ethan Schirneck kam dagegen gefühlt gar nicht ins Spiel und verlor ziemlich humorlos. Blieb noch das Spiel von Tom Kolkmann. Das ging in die Verlängerung und endete in einem Endspiel von König, Dame und Bauer (Tom) gegen König und Dame (Gegner). Tom versuchte noch viel, hatte auch die Möglihckeit, einen Damentausch zu erzwingen, sah die aber nicht. Schließlich "patzte" er auf dem leeren Brett die Dame ein. Pech. Und anstelle eines mindestens 2,5:1,5-Sieges setzte es eine 0:4-Niederlage.

Gegen die Blauen Springer Paderborn waren die Karten schon deutlicher verteilt. Nils, Moritz und Ethan spielten zwar länger gut mit, hatten aber am Ende nichts dagegenzusetzen. wieder spielte Tom die längste Partie der Runde, und auch die ging in die Verlängerung. Gegen seinen DWZ-stärkreren Gegner zeigte sich Tom von seinem Schrecken aus der Vorrunde gut erholt, nahm ein Springeropfer seines Gegners mutig an, obwohl dieser in der Mitte des Brettes seine Türme und seine Dame schön hintereinander aufgestellt, und den König von Tom ins Visier genommen hatte. Diesen Qualitätsvorteil konnte Tom aber sehr schön behalten, und sein Gegenüber mattsetzen. Mit einem Achtungserfolg im Gepäck fuhren wir dann spät nach Hause.

01. März 2018 März-Monatsblitzturnier

Wahrscheinlich witterungsbedingt (draußen war es schon arg kalt!) war die Teilnehmerzahl noch einmal recht übersichtlich. In einem 7-rundigen Turnier konnte sich erneut Frank Bellers durchsetzen, dieses Mal vor René Wittke, Frank Erfeldt, Matthias Bergmann, Andreas Bünte, Daniel Ewerszumode und Thomas Bergmann, der die Tabelle abschloss.

25. Februar 2018 Zweite Mannschaft siegt in der Bezirksliga

Gisbert Koch war heute um seine Rolle als Mannschaftsführer nicht zu beneiden, erreichten ihn doch im Vorfeld gleich drei Absagen von Stammspielern. Dann fiel auch noch kurzfristg Andreas Bünte krankheitsbedingt aus. Konnten die ersten drei Ausfälle noch ersetzt werden, musste Gisbert das Brett von Andreas letztlich freilassen. Damit ging die Mannschaft gegen Brackwede (einen der beiden Spitzenreiter in der Bezirksliga) mit der Hypothek eines 0:1-Rückstands in die Begegnung. Nah zwei Stunden konnten aber Kirsten Bünte und Gisbert Koch mit Siegen das Blatt wenden, und Rheda in Führung bringen. In einem Schwerfigurenendspiel sicherte Thomas Bergmann die Führung mit einem Unentschieden ab. Einen wichtigen Sieg steuerte Tom Pohlschmidt am Spitzenbrett bei. Genauso wichtig war das anschließende Remis von Matthias Bergmann an Brett 2. Damit waren schon einmal 4 Brettpunkte gesichert. Nach der einen oder anderen Anfangsschwierigkeit konnte Judith Bünte ihr Spiel dann doch noch klar gewinnen. Damit stand auch der Mannschaftserfolg fest. Die abschließende Niederlage von Karsten Döding spielte dann nur noch eine statistische Rolle.

24. Februar 2018 Qualifikationsturnier der U12-Mannschaft in in Ostwestfalen-Lippe für die NRW-Meisterschaft

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Leider konnten wir nicht in der Besetbesetzung auflaufen, so fehlte unter anderem Tom Kolkmann, der momentan überregional in der Mathe-Olympiade unterwegs ist. Nach vier Runden lag die Mannschaft aus Ethan Schirneck, Gwergis Gök, Moritz Recker und Michael Hess erstanulich gut auf einem Mittelfeldplatz unter den besten Mannschaften aus OWL. Danach ging es aber leider mit der Konzentration bergab. Dadurch wurde das Team nach unten durchgereicht, erreichte aber trotzdem die Vorgabe, nicht Letzter zu werden. Mit einer Medaille für jeden ging es dann nach Hause.

24. Februar 2018 Rietberger Stadtmeisterschaft

Zum 22. Mal wurde die Rietberger Stadtmeisterschaft ausgetragen. Das Format war wieder sehr ansprechend. Sieben Runden Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit, an einem Samstagnachmittag in einer schönen Location in der Sparkasse Rietberg. Die Rietberger haben es sich nicht nehmen lassen, und wieder die umliegenden Vereine zur Teilnahme eingeladen. So fanden Delbrücker, Verler, Gütersloher und Rhedaer den Weg nach Rietberg. Insgesamt waren es dann 38 Teilnehmer. Die jüngsten Teilnehmer waren um die 10 Jahre alt, und haben sich mutig geschlagen. Dominiert wurde das Turnier von den Delbrücker Spielern, die die Plätze 1 bis 3 belegten. Von unserem Verein schlug sich Samer Alhaj Mohamad prächtig. Er konnte einen tollen fünften Platz belegen, bei der Stärke der Gegner durchaus respektabel. Einen Punkt davon holte er gegen Thomas Bergmann, und das war ein Punkt, der nach einem Qualitätsopfer lange auf der Kippe stand. Auch Daniel Ewerszumrode schlug sich gut. Er rangierte am Ende um Platz 10 herum. Der schon erwähnte Thomas Bergmann blieb im Rahmen seiner Setzlistenposition (27) und wurde am Ende 25. Vielen Dank an Ferdi Schumacher und sein Rietberger Team für die Durchführung dieses schönen Turniers.

20. Februar 2018 Regionalpokal, Tabelle und Auslosung der letzten Runde

Der Regionalpokal geht in die Entscheidung. Nach vier gespielten Runden führen mit Peter Scholz und Felix Eickenbusch zwei Spieler aus Ennigerloh-Oelde. Auf Platz 3 folgt aber bereits mit Tom Pohlschmidt der erste Vertreter unseres Vereins. Gisbert Koch liegt in der Zwischentabelle auf Platz 7, Matthias Bergmann ist 11., Johann Martens belegt Platz 14, Thomas Bergmann ist 18. und David Pimshteyn liegt auf Rang 19.

Die letzte Runde findet am 14. März ab 19 Uhr 30 in Oelde statt, und sieht die folgenden Begegnungen:

Tom Pohlschmidt spielt mit weiß gegen den punktgleichen Karl Kleinhaus um Platz 3. Je nachdem, wie das Spitzenspiel zwischen Peter und Felix ausgeht, ist vielleicht sogar noch Platz 2 möglich. Mit einer Niederlage würde Tom aber auch noch einige Plätze verlieren. Schade, dass Tom das zweite Blitzturnier nicht spielen konnte, das nimmt ihm die theoretische Möglichkeit auf den Turniersieg.

Gisbert Koch hat die schwere Aufgabe, gegen Josef Hofene aus Beelen seinen Top-Ten-Platz zu verteidigen. Gisbert hat die schwarzen Figuren.

Johann Martens bekam mit weiß Arndt Hackenholt aus Ennigerloh-Oelde zugelost. Auch nicht einfach!

Gleich daneben hat Matthias Bergmann, auch mit weiß, die Möglichkeit mit einem Sieg gegen Karl-Heinz Günther (Beelen) noch einige Plätze gutzumachen.

David Pimshteyn (schwarz) hat die Aufgabe Helmut Jung aus Ennigerloh-Oelde vor sich.

Thomas Bergmann (schwarz) wurde gegen Hermann Hillen aus Beckum gelost.

19. Februar 2018 Regionalpokal: Zweites Blitzturnier in Beckum

Im Regionalpokal gab es das zweite offene Blitzturnier. Dieses Mal waren unsere Schachfreunde aus Beckum die Gastgeber. Gute Organisation, gutes Catering, nettes Umfeld, kurz: ein sehr schönes Turnier. Für die Teilnehmer am eigentlichen Regionalpokal war das Turnier auch besonders wichtig, stellt die Gesamtwertung aus beiden Blitzturnieren doch die erste Feinwertung bei Punktgleichheit in der Tabelle dar. Unter 18 Teilnehmern belegte Frank Bellers auch hier mit 11 Siegen aus 11 Partien den ersten Platz. Thomas Bergmann belegte Rang 11 und Daniel Ewerszumrode wurde 15.

18. Februar 2018 Knappe Niederlage für die dritte Mannschaft

(Informationen von Josef Stöppel)

Nach weit über fünf Stunden Spielzeit stand eine knappe Niederlage gegen Laskers Erben fest. Dabei begann es mit einem Sieg von Tom Kolkmann in seinem ersten Spiel in der dritten Mannschaft gut. Anschließend musste Josef Stöppel seine bereits erspielten Vorteile aufgeben, seinen Gegner wieder ins Spiel lassen und anschließend aufgeben. Christian Brandt hatte schnell einen Bauern verloren, und er lief diesem Nachteil vergebens hinterher. Judith Bünte hatte ein völlig ausgeglichenes Spiel, und einigte sich  auf Remis. Karsten Döding musste aufgrund seiner schlechteren Stellung im Endspiel aufgeben. Für einen vollen Punkt sorgte Jonas Schakau mit einem druckvollen Spiel. Anshließend gab es einen weiteren Punkt für Rheda, als der Gegner von Heiko Rieke vielleicht zu früh aufgab. Nun spielte nur noch Markus Schweins. Eine Partie, die lange verloren aussah, wurde wieder ausgeglichen mit Chancen und schwächeren Zügen auf beiden Seiten. Nach langem Kampf war der Gegner aber etwas glücklicher. Nach dieser Niederlage ist der Klassenerhalt noch nicht sicher.

18. Februar 2018 Die erste Mannschaft ist wieder in der Spur

Mit einem deutlichen 5.5:2,5-Sieg über Beverungen unterstreicht die erste Mannschaft, dass sie ihr Ziel, den Aufstieg in die Verbandsliga, noch nicht aufgegeben hat. Das ganze lief auch gleich von Beginn an in die richtige Richtung. Sebastian Peter und Titus Stevens konnten sich schon zu Beginn des Mannschaftskampfes über jeweils einen vollen Punkt freuen, da die Beverunger die ersten beiden Bretter frei ließen. Rigobert Ophoff konnte mit einem sauberen Remis den Abstand halten, gleiches galt für Natalia Rosas Ibarra. Arian Jakubowski baute den Rhedaer Vorsprung dann weiter aus, als er einen Qualitätsgewinn sicher nach Hause und zum Sieg steuerte. Den Mannschaftserfolg machte Friedhelm Pohlmann perfekt, der seinen Gegner schlagen konnte. Dabei musste Friedhelm aber eine kritische Situation überstehen, als sein Gegner eine möglicherweise gewinnbringende Kombination übersah. Frank Erfeldt musste dann in die einzige Rhedaer Niederlage einwilligen. Daniel Ewerszumrode machte das Spiel mit einem weiteren -Remis dann zu.

Für das Projekt Aufstieg müssen "nur" noch die letzten beide Spiele gegen Lübbeke und Halle gewonnen werden. Hört sich einfach an, ist aber bei der Qualität der beiden Mannschaften eine große Aufgabe. Drücken wir die Daumen!

11. Februar 2018 Endlich gewinnt mal wieder eine Mannschaft

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Die vierte Mannschaft musste heute ohne ihren Mannschaftsführer Detlef Kreienberg ran. Und sie machte die Sache prima. Den Anfang machte Tom Kolkmann. Er setzte seinen Gegner bereits im 14. Zug matt und sorgte damit für die Führung. Den zweiten Sieg holte Dmitriy Pimshteyn, der sich im Turm- und Springerendspiel durchsetzte. Nun allerdings musste Dirk Oenning seinem Gegner die Hand zur Aufgabe reichen. Freibauern entschieden die Partie. Reinhard Kuhr willigte in einer unspektakulären Partie am ersten Brett in ein Remis ein. Nun war Ethan Schirneck an der Reihe. Hier wechselten die Vorteile. Den finalen Angriff seines Gegners hätte Ethan noch mit einem Dauerschach neutralisieren können. Das sah Ethan zwar, aber er glaubte, der gegnerische König könne sich noch retten. Seine Niederlage führte zum Ausgleich. Nur Markus Schweins spielte noch. Er hatte zwei Mehrfiguren. Mit Läuferpaar und Turm konnte Markus dann zum 3,5:2,5-Sieg mattsetzen. Damit bleibt die vierte Mannschaft in der Kreisliga oben mit dabei.

O4. Februar 2018 Zweiter Tag der U10-Meisterschaft von OWL

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Der zweite Tag verlief nicht so erfolgrecih wie vielleicht erhofft. So konnte sich Marvin Schnitker nicht über einen Punktgewinn freuen. Alexander Döding hatte zwar seinen ersten Gegner gut im Griff und einen deutlichen Materialvorteil. Es zeigt sein fünfjähriges Selbstbewusstsein, es gleich mit einem Matt mit Dame und König zu probieren, statt des einfacheren Treppenmatts. Leider setzte er dabei seinen Gegner patt. Das war es aber auch für ihn. Wir bedanken uns bei beiden für Ihren Einsatz!

04. Februar 2018 Auch die zweite Mannschaft kann nicht gewinnen

In der Bezirksliga hat die zweite Mannschaft auch ihr zweites Spiel 2018 verloren. Dabei sah es zu Beginn so gut aus. Kai-Uwe Deißler konnte sich den ersten Rhedaer Punkt bereits nach 30 Minuten gutschreiben lassen, da sein Gegner nicht antrat. Und die Stellungen an den anderen Brettern schienen vielversprechend. Waldemar Wellnitz, David Pimshteyn und Kirsten Bünte remisierten dann aber „nur“. Inzwischen  hatten Andreas Bünte und später auch Matthias Bergmann in Zeitnot ihre Partien verloren. Das Remis von Gisbert Koch war dann auch zu wenig. 

03. Februar 2018 Jugendbezirkseinzelmeisterschaften U10

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Das Turnier setzt sich eigentlich aus zwei Turnieren zusammen. Ein U10-Turnier, in dem es auch um die Qualifikation für die NRW-Meisterschaften geht, und ein Einsteigerturnier für die, die gerade mit dem Turnierschach beginnen. In beiden Veranstaltungen sind wir vertreten. Im Einsteigerturner spielt mit dem erst fünfjährigen Alexander Döding das absolut jüngste Mitglied unseres Vereins.  Das bezieht sich auf Alter und Vereinszugehörigkeit! In der ersten Runde erreichte Alexander gleich ein Unentschieden, als er von seinem Gegner pattgesetzt wurde. Dieser halbe Punkte brachte ihm in der nächsten Runde einen fast doppelt so alten Gegner. Hier konnte Alexander nich nicht mithalten und in der dritten Runde reichte die Kondition noch nicht. Am Sonntag geht es für ihn, wie auch für Marvin Schnitker in den zweiten Tag. Marvin spielt im Quali-Turnier. Hier ist die Creme de la Creme vertreten, was in OWL in der Alterklasse vorzufinden ist. So bekam Marvin gleich einen sehr starken Gegner. Da war noch nichts zu holen. In der zweiten Partie sah es schon besser aus. Marvin hatte gegen einen ebenfalls DWZ-stärkeren Gegner  Chancen, die er aber nicht nutzen konnte. In der dritten Runde bekam Marvin dann einen Gegenspieler auf Augenhöhe, gegen den er sich einen Vorteil von Dame und Springer gegen Turm erarbeiten, und diesen zum Matt verwerten konnte. 

01. Februar 2018 Kleines, aber feines Monatsblitzturnier

Dieses Mal spielten nur sechs Leute um die Plätze im Monatsblitzturnier, dafür dann aber doppelrundig. Ohne Niederlage, ohne Unentschieden, also mit 10 Siegen in 10 Spielen, setzte sich Frank Bellers erneut durch. Frank Erfeldt folgte mit deutlichem Abstand und mit 6,5 Punkten auf Platz 2, vor Rigobert Opfhoff, der sich den dritten Platz mit Karsten Döding teilte. Andreas Bünte und Reinhard Kuhr folgten auf den nächsten Plätzen.

28. Januar 2018 Die dritte Mannschaft punktet in der Bezirksklasse

Gegen Gütersloh VI erreichte das Team um Josef Stöppel ein 4:4 Unentschieden. Und das ohne ein einziges Remis in den Einzelpartien. An den ersten drei Brettern konnten Kardten Döding, Dennis Kröger und Heiko Rieke gewinnen. An den mittleren Brettern verlor Johann Martens, während Judith Bünte gewann. Die unteren drei Bretter gingen dann ausnahmslos an Gütersloh. Christian Brandt, Josef Stöppel und Dirk Oening verloren ihre Partien. Die Mannschaft liegt damit mit 6:4 Punkten gut im Rennen und sollte den angestrebten Klassenerhalt sichern können.

28. Januar 2018 Rückschlag für die erste Mannschaft

Mit einer knappen Niederlage Im Gepäck musste die erste Mannschaft in der Verbandsklasse die Rückreise antreten. Das wir das erste Brett nicht besetzen konnten, war schon die Entscheidung in einem knappen Spiel. Rigobert Ophoff und Daniel Ewerszumrode konnten voll punkten, Marcus Otto und Natalia Rosas Ibarra verloren ihre Spielen. Da reichten die Unentschieden von Adrian Jakubowski, Friedhelm Pohlmann und Frank Erfeldt nicht aus, etwas Zählbares mitzunehmen. Spätestens jetzt wird es in der Verbandsklasse richtig spannend, was die Aufstiegsplätze angeht.

27. Januar 2018 Letzter Doppelspieltag der U12-Verbandsklasse in Rheda

Heute standen zwei Spiele gegen Gütersloh auf dem Programm. Ja, genau so, wie eine Woche zuvor in der U14. Gegen Gütersloh 2 setzte es zum Auftakt eine 1:3-Niederlage. Ethan Schirneck wurde seiner Favoritenrolle gegen Max Zhou gerecht und gewann. Jonas Hofmann versäumte seinen Sieg, als er einen Dameneinsteller seines Gegners, Friedrich Kühn von Burgsdorf übersah. Gwergis Gök verlor gegen Helena Neumann. Die Entscheidung gegen uns fiel im Spiel am ersten Brett. Tom Kolkmann kam gar nicht ins Spiel, und verlor schnell eine Qualität. Anschließend weigerte er sich, trotz zweier Möglichkeiten, die Qualität zuürck zu gewinnen. Der Gegner nutze das humorlos zum Sieg für sich, und fürs Gütersloher Team.

Nach einer Pause ging es dann gegen Gütersloh 1. Tom witzelte "Das wäre ja ein Ding. Gegen Gütersloh 2 verlieren wir, um dann gegen Gütersloh 1 4:0 zu gewinnen". Die Lacher waren allgemein auf seiner Seite. Dann ging es aber gut los. Jonas Hofmann konnte seinen Gegner in schlechterer Stellung mit einem klassischen Manöver überraschen. Läufer auf b2, Dame auf c3 und Matt dann auf g7.  Gwerigs Gök konnte es gar nicht glauben, als sein Gegner einen Turm einstellte. "Ehrlich?" war seine Reaktion, an seinen Gegner gerichtet. Er nahm den Turm dann doch und gewann. Ethan Schirneck machte seinen perfekten Tag komplett, er setzte den gegnerischen König sehr schön matt. Tom Kolkmann hatte die Ehre, den Tag zuzumachen. Diese Partie sah (von beiden Protagonisten) schon sehr viel mehr nach Schach aus, wie das erste Spiel von Tom. Tom konnte seine Stellung in kleinen Schritten, aber kontinuierlich verbessern. Er hatte (meistens) wirklich gute Ideen, und er konnte sein Gegenüber ebenfalls mattsetzen. Damit war der nicht wirklich für möglich gehaltene 4:0-Sieg perfekt. Ein sehr schönes Ende einer interessanten U12-Saison. In der Tabelle steht mit 7:7 Punkten ein Mittelfeldplatz zu Buche. Wir freuen uns jetzt (neben dem Ende der U14-Saison) auf den Beginn der U10 und U20-Spiele.

25. Januar 2018 Regionalpokal, Runde 4 in Rheda

Eines der schönsten Turniere (aus Sicht des Verfassers) nähert sich dem Ende. Die vierte von fünf Runden fand am Donnerstag in Rheda statt. Das Pfarrheim St. Johannes war wieder ein toller Veranstaltungsort. Allerdings lief es für unsere Vertreter nicht so gut. Den Auftakt machte Thomas Bergmann, der seine Partie sang- und klanglos verlor. Als kleine Entschuldigung für ihn mag gelten, dass er sich nicht nur mit seinem sehr netten Gegner, Karl-Heinz Günther, aus Beelen auseinandersetzen musste. Plötzlich stand auch ein Kirchenchor im Pfarrheim, der sich aus seinem Refugium aus Karnevalsgründen vertrieben sah, und eine Probenmöglichkeit suchte. Mit der Beteiligung an der Lösung dieses Raumproblems (wo und vor allem wie kann der Chor singen, aber die Schachspieler in Ruhe spielen), war die Kreativität von Thomas wohl erreicht. Tom Pohlschmidt machte seine Sache deutlich besser. Er konnte gegen Matthias Theilmeier aus Ennigerloh-Oelde relativ klar gewinnen. Damit hat Tom zumindest seinen dritten Platz in der Tabelle gefestigt, wenn nicht sogar noch mehr herauskommt, wenn die beiden Spitzenreiter ihre Nachholpartie gespielt haben. Johann Martens quälte sich sichtbar gegen Helmut Jung, auch aus Ennigerloh-Oelde. Johann glaubte, besser zu stehen, aber sein Gegner verteidigte sich im Endspiel prima, bis Johann in hoher Zeitnot ins Remis einwilligte.

In der Spitzenpartie des Abends trafen Gisbert Koch und Felix Eikenbusch aufeneinander. Der vierte Vergleich zwischen Rheda und Ennigerloh-Oelde. Der Favorit aus Ennigerloh-Oelde hatte, so der Bericht aus Oelde, Glück. Felix hattte zwar zwei Bauern im Mittelspiel gewonnen, aber nach einem von Felix nicht sauber berechneten Zug, fand Gisbert das mögliche Dauerschach nicht. Am Ende spielten nur noch David Pimshteyn und Matthias Bergmann im einzigen Vereinsduell gegeneinander. Matthias konnte den Druck auf die Königsstellung von Daivd permanent erhöhen, und sich damit am Ende durchsetzen.

Den genauen Tabellenstand liefern wir nach, wenn die beiden Nachholspiele gespielt wurden. Als nächstes steht am 19. Februar ein Blitzturnier in Beckum an (wichtig für die erste Feinwertung bei Punktgleichheit-hier können aber auch Spiler teilnehmen, die nicht Teilnehmer am Regionalpokal sind), bevor am 14. März die letze Runde in Oelde gespielt wird.

22. Januar 2018 Das rechte Emsufer gewinnt das Schulschachturnier

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Seit 1991 treffen sich jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aus Rheda Wiedenbrück zum Wettstreit auf 64 Feldern. Auch dieses Mal konnte sich der ausrichtende Rhedaer Schachverein wieder über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen. Interessant war die Mischung. Sowohl absolute Anfänger, wie auch erfahrene Vereinsspieler trafen mit ihren Teams aufeinander.

 

In diesem Jahr spielten die drei ältesten Altersklassen in einem eigenen Turnier. Lange Zeit sah es so als, als wenn sich die Ältesten auch durchsetzen könnten. Doch in der letzten Runde verloren sie gegen die erste Mannschaft des Ratsgymnasiums mit deutlich jüngeren Spielern. Die zogen damit noch vorbei und gewannen das Turnier. Aufgrund der unterschiedlichen Altesrklassen bekamen beide Schulen ihre Pokale.

1.) Ratsgymnasium 1    - WK III - 9:1 - 16

2.) Einstein-Gymnasium- WK I -    8:2 - 11,5

3.) Ratsgymnasium 2    - WK III - 6:4 - 11,5

4.) Einsteingymnasium  - WK II  - 4:6 - 9,5

5.) Städt. Gesamtschule - WK II - 3:7 - 9,5

6.) Ratsgymnasium        - WK II - 0:10 - 3

 

In der Wettkampfklasse IV (Fünft- und Sechstklässler) gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Osterrath-Realschule und dem Einstein-Gymnasium. Bei gleichen Mannschaftspunkten, mussten die Brettpunkte entscheiden, ähnlich den Torverhältnis im Fußball. Das hatte das Einstein-Gymnasium die Nase knapp vorn. So ging auch hier der Pokal ans Einstein-Gymnasium.

1.) Einstein-Gymnasium    6:2  11,5

2.) Osterrath-Realschule 2 6:2   9,5

3.) Ratsgymnasium           4:4   7,5

4.) Osterrath-Realschule 1  2:6   6,5

5.) Osterrath-Realschule 3  2:6   5,5

 

Eindeutiger war es im Grundschulbereich. Die Mannschaften der Eichendorff-Postdammschule lagen vor den beiden Teams der Brüder-Grimm-Schule. Aber auch hier sorgten die Platzierungen dafür, dass sich jede Schule über einen Pokal freuen konnte.

1.) GSV Eichendorf-Postdamm 8:0    15,0

2.) GSV Eichendorf-Postdamm 6:2      9,0

3.) Brüder-Grimm-Schule 1     4:4     10,0

4.) Brüder-Grimm-Schule 2      2:6      3

5.) GSV Eichendorff-Postdamm 0:8      3

 

Alle Ergebnisse zusammen genommen, hatten die Schulen des rechten Emsufer mit 34:30 knapp gegen die Schulen des linken Emsufer gewonnen. 

 

Nach der Resonanz zu urteilen, hat es allen Spaß gemacht. Wir bedanken uns bei den teilnehmenden Schulen, den Betreuern, den Mannschaften, dem Team im Stadthaus (für das Verständnis, dass es heute manchmal etwas lebhaft war) und bei den Organisatoren, Hartmut Dürkop, Josef Stöppel und Thomas Bergmann.

21. Januar 2018 Rheda IV holt ein Unentschieden gegen Herzebrock-Clarholz I

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Da dem Mannschaftsführer Detlef Kreienberg nur fünf Spieler für seine 6er-Mannschaft zur Verfügung standen, erklärte sich einer unseren jungen Mitglieder spontan bereit, einzuspringen. Auch wenn die Situation für Gwergis Gök von vornherein aussichtslos war, stellte er sich gern in den Dienst des Vereins. Dafür vielen Dank. Mit einer DWZ von 1438 wies sein Gegner Ali Abdullah fast doppelt so viele Punkte auf, aber Gwergis startete gut, bevor sich der Gegner erwartungsgemäß durchsetzte. Der zweite Jugendspieler, Tom Kolkmann, konnte seine Favoritenrolle erfüllen, hatte dabei aber etwas Glück, als er in die Stellung des Gegners kam, und diesen mattsetzen konnte. Detlef Kreienberg hatte einen Läuferspieß auf Dame und Turm gesetzt. Nachden die Dame weggezogen wurde, machte Detlef aber lieber eine Rochade, anstatt die Qualität zu gewinnen. Kurze Zeit später war seine Partie verloren. Reinhard Kuhr konnte am Spitzenbrett gewinnen, und wieder für die Mannschaft ausgleichen. Dimitrij Pimshteyn sorgte mit einem Sieg für die Führung. Doch Dirk Oenning konnte seine Stellung leider nicht halten, und er verlor. Nach diesem Unentschieden liegt das Team um Detlef Kreienberg immer noch auf einem ausgezeichneten dritten Platz.  

20. Januar 2018 7. Volksbank-Cup in Bielefeld

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Beim heutigen Schnellschachturnier waren mit Samer Alhaj Mohamad, David Pimshteyn und Tom Pohlschmidt auch drei Rhedaer dabei. In der ersten Runde hatten alle drei keine Chance. Samer musste gegen GM Milos Parunovic (2595) spielen, David gegen Carsten Hecht (Lippstadt, 2232) und Tom gegen Herbert Kruse (Bielefeld, 2207). Tom holte seine vier Punkte im Turnierverlauf gegen vier DWZ-schwächere Gegner. Gegen Karsten Schimmer (Brackwede, 2055) und Franz Helmut Natzmer (Proleter Minden, 2052) stand er gut, verlor jedoh beide Spiele. Samer holte nach dem Auftakt 3 Punkte aus 4 Runden. Davon einen schönen Sieg gegen den gerade erwähnten Natzmer. Bei der Qualität seiner Gruppen-Gegner war nicht damit zu rechnen, einen der ersten Plätze zu belegen. Daher richtete sich der Fokus nach dem guten Auftakt auf einen Ratingpreis. In den nächsten drei Runden holte Samer nur einen Sieg (gegen Jewgenija Levelkina, Wattenscheid 2109). Er stand gut, hatte aber nur noch 20 Sekunden Zeit. Hier zeigte sich aber Samers Training im Rapid Chess (1 Minute Bedenkzeit). Durch das Inkrement gewann er wieder an Zeit dazu und konnte seinen Angriff erfolgreich zu Ende bringen. Immer noch lag Samer auf Platz 1 seiner Zehnergruppe. Doch nun folgten zwei Niederlagen, darunter gegen Yakub Irkilmez (Blauer Springer Paderborn, 2054). Er übersah ein Schach, was der Gegner bei 10 Sekunden Restbedenkzeit natürlich reklamierte. Nach neuer FIDE-Regelung verliert das jetzt nicht mehr, aber die zwei Minuten Zeitzuschlag für den Gegner tun weh, wenn man selbst nur 40 Sekunden hat. Nach dem zweiten Fehlzug war die Partie dann allerdings doch verloren. In der letzten Runde ging es gegen Heinz Burkhard Heuermann (Herford, 1992). Samer behielt die Oberhand, und hatte somit 5 Punkte erspielt, und er konnte sich doch noch über den Ratingpreis freuen.

Bei David begann es schlecht. Gegen Youssef Abas (Proleter Minden, 1447) verlor er seine Dame und von Tim Kröger aus Bielefeld wurde er mattgesetzt. Mit 1 aus 4 schien das Turnier gelaufen. Doch aus den nächsten vier Spielen holte David drei Punkte. In der letzten Runde spielte David gegen Lennart Oelschläger (2hoch6 Bielefeld, 1989). Nach anfänglicher schwieriger Stellung konnte David den unrochierten König ins Freie treiben und so einen Mattangriff starten. Mit diesem Sieg katapultierte er sich auf 5 Punkte und überraschenderwiese an die Spitze seiner Ratinggruppe.

20. Januar 2018 U14-Verbandsklasse: Doppelspieltag gegen Gütersloh

Zunächst ging es für das Team gegen Gütersloh 2. Da begann es erst einmal mit einem kampflosen Punkt für Tom Kolkmann. Sein Gegner war kurzfristig erkrankt, schade für beide und gute Besserung von hier. Über die Führung konnten wir uns aber nur kurz freuen. Ethan Schirneck spielte wieder einmal gegen Eduard Borgdorf, und wieder zog er den Kürzeren. So klar war es aber wohl noch nie. Nach noch nicht einmal 10 Minuten, und gerade einmal 11 Zügen, musste Ethan seinem Gegner gratulieren. Gerade als er eine Figur angefasst hatte, saher, dass Eduard ihn auf f7 mattsetzen wird(das klassische Schäfermatt-Motiv). Gwergis Gök sorgte gegen Tobias Engelmann wieder für die Führung. Er gewann zunächst einen Springer und dann mit einer Springergabel auf König, Turm und Dame ebendiese. Der Rest war Formsache. Gwergis ließ zwar einige Mattkombinationen aus, schaffte das dann aber kurze Zeit später. Veit Dettmar begann gegen Arujan Premchandran solide, geriet dann aber deutlich unter die Räder. Dabei war es wirklich nur eine kleine Unaufmerksamkeit, oder hatte er eine Kombination nicht genau genug gerechnet? Jedenfalls war mitten im schönen Angriff eine Figur weg. Eine weitere folgte, und der eigene König war dann auf der Flucht. Das ließ wenig erhoffen. Der Gegner setzte Veit dann auch konsequent matt. Endstand 2:2.

Im zweiten Spiel war Gütersloh 1 der Gegner. Hier fielen die ersten beiden Punkte im Sekundentakt an Gütersloh. Gwergis Gök hatte gegen Jannis Betcher zunächst eine ausgeglichene Partie auf dem Brett. Ihm fehlte zwar irgendwann ein Bauer, aber im Schwerfigurenendspiel schien das noch nicht entscheidend. Gwergis versuchte die eine oder andere Drohung, die sein Gegner aber recht locker parierte. In der Folge aktivierte Jannis seine Türme und die Dame besser. Über eine offene Linie im Zentrum setzte er seine Figuren Richtung König von Gwergis in Marsch und Gwergis konnte das nicht verhindern. Das Matt war fast zwangsläufig. Nahezu zeitgleich wurde auch Ethan Schirneck von Max Zhou mattgesetzt. Max erspielte sich nach und nach positionelle Vorteile. Ethan widmete dem zu wenig Beachtung und schaute nur, wie er selbst den gegnerischen König zu Leibe rücken könnte. Nach einem schnellen Zug mit der Dame übersah er, dass er damit seinem Läufer eine wichtige Deckung nahm. Max nahm diesen nun einfach vom Brett. Mit einem Läuferopfer lockte der Gütersloher Spieler einen Turm von Ethan von der Grundlinie, worauf er dann humorlos auf der Grundreihe mattgesetzt wurde. Tom Kolkmann sorgte gegen Marlene Engels für den Anschlusspunkt. Am Anfang waen keine Vorteile zu erkennen. Tom wählte die lange Rochade, um am Königsflügel anzugreifen. Marlene baute lange eine recht stabile Verteidigung auf, die letztlich erst bröckelte, als Tom zu einem entscheidenden Läuferspieß kam. Danach war es für Tom eine Frage eine Technik, aber er musste für seinen Punkt ordentlich arbeiten. Gab es noch eine Chance auf ein Mannschaftsremis? Die Voraussetzungen war nicht gut, musste doch Veit Dettmar gegen Leo Qui spielen. Veit verlor zunächst einen Bauern, ließ sich davon aber nicht irritieren. Er konnte alle Angriffe von Leo geschickt abwehren, wenn auch mit Materialverlust. Als dieser aber seine Dame auf der ziemlich offenen e-Linie direkt vor den König stellte, sah Veit seine Chance. Mit seinem Turm griff er an. Leo konnte seine Dame zwar retten, verlor aber wichtiges Material zurück. Jetzt mit unterschiedlich verteiltem Material (zwei Läufer für einen Turm) und schönen Möglichkeiten für Veit ging das Spiel von vorn los. Ein Remisangebot von Leo lehnte Veit mannschaftsdienlich ab. Nun gab es interessante taktische Möglichkeiten für Veit. Und er machte das gut. Den nicht rochierten König hielt er mit einem Läufer und Bauern in der Mitte fixiert. Mit der Dame über den Damenflügel hätte er nun wohl entscheidend in die Stellung einbrechen können. Aber er entschied sich für den falschen Weg und Leo bekam ein neues Leben geschenkt. Das nutzte er geschickt, und gewann dann doch noch. Allerdings fiel ihm sichtbar ein großer Stein vom Herzen. Trotzdem Gratulation an Veit für die - aus Rhedaer Sicht - bestimmt Partie des Tages. Endstand 1:3.

14. Januar 2018 Wachablösung an der Tabellenspitze der Bezirksliga

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Dass zwei Mannschaften auf Augenhöhe spielten, und dass es um die Führung in der Bezirksliga ging, zeigte sich nicht nur an der kompletten Aufstellung der beiden Mannschaften Rheda II und Friedrichsdorf-Senne I. Es wurde auch verbissen gekämpft. Es gab hüben und drüben Positionsvorteile, aber erst nach über zwei Stunden Spielzeit gab es den ersten materiellen Vorteil. Tom Pohlschmidt setzt beide Springer auf a5 und c5. Nun konnt Ernst Nehrings (DWZ 1773) Bauer b2 eine Gabel auf b4 geben. Doch Tom hatte weiter gerechnet. Er kam zu einem Bauerngewinn. Unspektakulärer erspielte sich Gisbert Koch einen Positionsvorteil gegen Andreas Krone (1663). Er besetzte die a-Linie und zentralisierte seinen König. Es gab einige Verwicklungen, und es schien sich ein Turmendspiel mit dem geringen Vorteil eines Bauern für Gisbert zu entwickeln. Aber es blieb beim Remis. Inzwischen hatte Tom seinen Mehrbauern wieder verloren. Also auch Remis. Es dauerte wieder lange Minuten bis zur nächsten Entscheidung. David Pimshteyn bekam Zeitnotschwierigkeiten. Er hatte einen gedeckten Freibauern auf der c-Linie platzieren können, doch jetzt fing die Zeitnot an, in der David zu schnell diesen Freibauern durchbringen wollte. Kurz wurde es verwirrend, als der Gegner Zeitüberschreitung reklamierte. Aber im Nachspielen wurde klar, dass der Gegner einen Zug zu notieren vergessen hatte. In der Verlängerung konnte David ein undeckbares Matt aufs Brett stellen, aber Josef Schuster fand noch das Dauerschach, dass das nächste Remis brachte. Den ersten Sieg konnte Andreas Schneider (1559) verbuchen. Leider gehört der Spielleiter des Schachbezirks zu unserem Gegner. Im offenen Kampf hatte Waldemar Wellnitz zwar die bessere Stellung, doch irgendwann kippte die Partie, und Waldemar musste aufgeben. Kurz darauf verlor Kai-Uwe Deißler gegen Manfried Schnitzer (1755). Der Rhedaer stand die ganze Zeit unter Druck. Am Ende war er so auf die Grundreihe gedrückt, dass ein Tum auf der 2. Reihe dem Läufer auf h2 die Unterstützung zum Matt gab, weil der andere Läufer das Eckfeld abdeckte.

Nun einigte sich auch noch Matthias Bergmann mit Peter Mahlke (1611) auf Remis. Nun spielten nunr noch Andreas und Kirsten Bünte. Beide hätten gewinnen müssen, um noch ein Mannschaftsremis zu erreichen. Doch Andreas Bünte verlor, als Christian Karels (1608) zentralisierter König zum Damenflügel wanderte und den a6-Bauern eroberte. Nun konnte auch Kirsten Bünte im Duell gegen Gudrun Mahlke (1607) im weißfarbigen Läuferduell mit je 6 schwarzfeldrigen Bauern Remis machen.

Durch die 2,5:5,5-Niederlage fällt Rheda auf den dritten Platz zurück, liegt aber nur einen Mannschaftspunkt hinter den beiden Führenden. Und es gibt noch 5 Runden, da kann noch viel passieren.

10. Januar 2018 update: Neue Schachregeln der FIDE seit dem 01. Januar

Der Deutsche Schachbund informiert auf seiner Homepage über neue Regeln der FIDE. Bzw. über alte, die jetzt noch einmal präzisiert wurden. Es betrifft insbesondere Blitz- und Schnellschach. Die vielleicht interessanteste: im Blitzschach verliert nicht mehr der erste falsche Zug, sondern erst der zweite. Für den ersten falschen Zug bekommt der Gegner eine Zeitgutschrift von 1 Minute im Blitz- und 2 Minuten im Schnellschach. (Da werden wir noch einen Programmierkurs veranstalten müssen). Aber vielleicht kann man hier ja gerade bei internen Turnieren immer noch festlegen, bei der alten Variante zu bleiben. Die Absicht der FIDE ist, die Regeln für Blitz- und Schnellschach immer mehr an das Turnierschach anzupassen. Weiterhin wurde klargestellt, dass der Schiedsrichter Zeit reklamieren muss, wenn er eine Überschreitung bemerkt. Er muss auch eingreifen, wenn er einen regelwidrigen Zug bemerkt. Die Regel, wonach im Blitz- und Schnellschach bei einer Zeitreklamation der Reklamierende noch über eigene Bedenkzeit auf der Uhr verfügen muss, wurde ersatzlos gestrichen. Wer mehr lesen will, wird hier bedient.

07. Januar 2018 Dritte Mannschaft macht den Tag nach großem Kampf perfekt

(Informationen von Hartmut Dürkop)

Die dritte Mannschaft kämpfte heute einen schier aussichtslosen Kampf. An zwei Brettern sah es für uns schon verloren aus, da platzte aus heiterem Himmel die Aufgabe von Dennis Kröger (vor kurzem erst Vater geworden - daher auch an dieser Stelle noch herzlichen Glückwunsch!). Er verlor die Qualität und kämpfte eh schon gegen einen gedeckten Freibauern von Helmut Jung (DWZ 1452). Johann Martens stand gut gegen den 13-jährigen Henrik Schulz (1183). Er verließ sich aber zu sehr auf seinen entfernten Freibauern auf a4, den er zur Umwandlung führen wollte. Dabei überließ er dem Gegner die Mitte, und plötzlich hatte dieser da zwei verbundene Freibauern. Die konnte der König allein nicht mehr aufhalten. Christian Brandt hatte gegen Hans Hochgrefe (1553) kaum eine Chance. Christian kämpfte aber unverdrossen. Trotzdem stand es jetzt 0:3 aus unserer Sicht. In dieser Situation einigten sich am Spitzenbrett Karsten Döding und Rainer Koscinski (1562) auf Remis. Also 0,5:3,5. Nun durfte nichts mehr passieren.Vier Siege aus vier noch laufenden Spielen waren Pflicht, wollte man den Mannschaftskampf doch noch gewinnen.

Josef Stöppel wollte eigentlich schon im 15. Zug aufgeben. Das war aber zu früh. Also spielte er mit 3 Bauern weniger gegen Günter Lütsch (1327) weiter. Plötzlich bekommt Josef einen Angriff am Königsflügel und nach Springergewinn drohte ein Matt = 1,5:3,5. Judith Bünte spielte zunächst unspektakulär. Sie gewann einen Bauern von Eduard Becker (1290). Wie stark zwei verbundene Freibauern in der Mitte sind, hatte sie sich am Nachbarbrett ansehen können. Und wieder war es ein Springer, der eventuell mal ein Gabelschach geben kann = 2,5:3,5. Jonas Schakau fand zwar einen Weg mit seinen Schwerfiguren Richtung gegnerischen König, aber Martin Fetzer verteidigte sich stark. Nach Damentausch schien die Gefahr gebannt, doch Jonas konnte mit seinen beiden Türmen weitere Drohungen aufstellen. Eine davon konnte Martin Fetzer (1708) nicht mehr abwehren. Ein schöner Sieg für Jonas = 3,5:3,5. Heiko Rieke stand gegen "Rheda-Schreck" Matthias Theilmeier (1253) ziemlich unter Druck. (Matthias konnte im Regionalpokal bereits gegen Thomas Bergmann und David Pimshteyn gewinnen.) Während die weißen Schwerfiguren über die Mittellinien, unterstützt von Mittelbauern, nach vorn stürmten, blieb Heiko nur die Verteidigung von der Grundreihe aus. Doch je länger die Partie dauerte, je mehr konnte sich Heiko aus der Umklammerung lösen und Bauern gewinnen. Als dann noch der letzte Bauer am Damenflügel zu fallen drohte, gab Matthias auf. Damit war die Aufholjagd erfolgreich, und der knappe 4,5:3,5-Sieg stand fest.

07. Januar 2018 Klarer Sieg für die erste Mannschaft in der Verbandsklasse

Den Text zu der Meldung kann man kurz halten. Da Sieker II große Aufstellungsprobleme hatte, gingen die ersten vier Bretter kampflos an uns. Weitere volle Punkte konnten sich Friedhelm Pohlmann und Frank Erfeldt gutschreiben lassen. Darüber hinaus stehen am Ende des Tages halbe Punkte für Rigobert Ophoff und Ersatzspieler Thomas Bergmann in den Ergebnislisten. Bereits in drei Wochen geht es schon weiter.

07. Januar 2018 Die vierte Runde im Regionalpokal wirft ihre Schatten voraus

Jetzt, wo das letzte Ergebnis der dritten Runde feststeht, können wir aus Rhedaer Sicht mit dem Blick auf die Tabelle sehr zufrieden sein. Gisbert Koch und Tom Pohlschmidt liegen auf den Plätzen 3 und 4. Großartig! Der Rest liegt im Mittelfeld. Johann Martens ist momentan 12., Thomas Bergmann 14., Matthias Bergmann liegt auf Platz 15 und David Pimshteyn wird von Rang 18 angreifen.

Die vierte Runde findet am 25. Januar ab 19:30 Uhr bei uns, im Pfarrheim St. Johannes, statt.  dabei kommt es aus Rhedaer Sicht zu folgenden Begegnungen: Gisbert spielt mit weiß gegen Felix Eickenbusch (Verbandsliga-Spieler aus Ennigerloh-Oelde). Tom bekommt es mit "Rheda-Schreck" Matthias Theilmeier, ebenfalls Ennigerloh-Oelde zu tun. Und auch Johann spielt gegen einen Vertreter unseres westlichen Nachbarn, Helmut Jung. David und Matthias spielen im vereinsinternen Duell gegeneinander, und Thomas spielt gegen Karl-Heinz Günther aus Beelen. Interessante Partien sind garantiert.

05. Januar 2018 Kirsten Bünte gewinnt die OWL-U18w-Meisterschaft

(Informationen von Andreas Bünte)

In der vergangenen Woche fanden in Porta Westfalica die, wie üblich, sehr gut organisierten OWL-Jugendeinzelmeisterschaften statt. Als einzige Teilnehmerin aus unserem Verein startete Kirsten Bünte in der kombinierten 16w/U18w-Klasse gegen sieben Gegnerinnen. Die Qualifikation für die NRW-Meisterschaften war dabei fast Nebensahe, von den acht Teilnehmerinnen würden die ersten fünf sicher weiter kommen. Kirsten gelang ein Sieg gegen die an Setzlistenposition eins gesetzte Michelle Hallmann (SG Freibauer Lübbecke, DWZ 1632) und konnte sich somit zwei Punkteteilungen erlauben, um den Gesamtsieg in ihrer Gruppe zu erreichen. Sie hatte somit das Wahlrecht, bei der NRW-Meisterschaft in der U16w oder U18w zu starten, und entschied sich für die sehr anspruchsvolle U16w. Für die nach Ostern stattfindenden NRW-Meisterschaften wünschen wir ihr viel Erfolg.

Alle Informationen rund um die OWL-Jugendeinzelmeisterschaften gibt es unter diesem Link.

04. Januar 2018 Monatsblitzturniere gehen weiter....

... und Frank Bellers gewinnt (nicht zum ersten Mal). In einem neunrundigen Turnier zum Jahresbeginn konnte sich Frank erneut mit 8 Siegen durchsetzen. Auf Platz 2 folgte mit einem Punkt Rückstand der zweite Frank des Abends, Frank Erfeldt. Den dritten Platz belegte Tom Pohlschmidt, vor Matthias Bergmann, Rigobert Ophoff, Thomas Bergmann, David Pimshteyn, Andreas Bünte und Reinhard Kuhr.

 

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16. Juni 2013 Kinder- und Spielfest im Flora-Westfalica-Park
Im Flora-Westfalica-Park fand heute ein Kinder- und Spielfest statt. Das Wetter war prima, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Familien den Park besucht haben, war super. Es gab auch wirklich viel zu sehen. Programm auf einer großen Bühne, viele Aktionen zum mitmachen, Besuch von der WDR-Maus und vieles, vieles mehr. Auch wir vom Rhedaer Schachverein waren mit einem großen Stand vertreten. Viele Schachbretter von ganz normalen Brettern, über unsere pinkfarbenen Bretter, Demo-Brett und großen Bretter und Figuren, die auf dem Boden gespielt wurden standen für Spielerinnen und Spieler bereit. Die Figuren mussten auch nicht lange warten. Die Bretter waren in der Zeit von 14 bis 18 Uhr dauernd belegt. Kleine Gewinnspiele sorgten für weitere Beteiligungsmöglichkeiten. Darüber hinaus standen Vereinsmitglieder Rede und Antwort bei Fragen von Besuchern. Höhepunkt unserer Aktionen war der Besuch von Chessy, dem Maskottchen der Deutschen Schachjungend aus Berlin. Chessy war wirklich eines der Highlights des Tages, und wurde von vielen Kindern und Jugendlichen herzlich begrüßt - und landete auf vielen Fotos. Aus unserer Sicht waren die großartigsten Momente, als Chessy die WDR-Maus traf, und als die WDR-Maus unseren Stand besuchte. Auf der Seite mit der Bildergalerie können viele Eindrücke von der Veranstaltung angesehen werden.
Bedanken möchten wir uns bei allen Vereinsmitgliedern, die bei der Aktion geholfen haben. Stellvertretend sei Christian Brandt aus unserer U12 genannt, der obwohl er heute Geburtstag hatte, zweieinhalb Stunden auf dem Stand geholfen hat, bevor es zu seiner Feier ging. Genannt werden soll auch Detlef Mix, der uns Bänke, Tische, Schirme und Zelt ausgeliehen und mit aufgebaut hat. Auch bei Fritz Krombach wollen wir uns bedanken, der sich prima um Chessy gekümmert hat. Natürlich bedanken wir uns auch bei der Deutschen Schachjungend, die den Besuch von Chessy erst möglich gemacht hat - und bei der Flora Westfalica, die für diese super Veranstaltung gesorgt hat.

In der Rubrik "Unser Verein/Geschichte /Links" sind viele Informationen zur Geschichte des Vereins abrufbar. Auch, wenn noch nicht zu jedem Jahr gleich viel hinterlegt ist, gibt es dennoch bereits einen guten Eindruck über Ergebnisse, Ereignisse, Tradition und vieles mehr. Wer sich für ein bestimmtes Jahr interessiert, oder einfach mal durch die Geschichte bummeln will, ist dazu herzlich eingeladen. Wer noch über weiteres Material verfügt, möge sich bitte mit Thomas Bergmann in Verbindung setzen, damit wir unsere "Geschichte" weiter vervollständigen können. Aber auch das Vorhandene ist das schon sehr interessant.