18. Februar 2012 Stadtmeisterschaft beginnt mit der ersten Runde

 

Ludwig Loeser  - Thomas Bergmann  0,5:0,5

Diese Partie begann mit einer unregelmäßigen Eröffnung, aus der Thomas Bergmann mit leichten Vorteilen herauskam. Wie die Analyse am PC später zeigte, hätte Bergmann im 11. Zug eine schöne Kombination auf das Bett spielen können, die ihm einen größeren Vorteil gebracht hätte. Diese Konbinaton hat er aber nciht gesehen. Im Verlauf des Spiels glichen sich die Spielanteile dann wieder stark an. Das Unentschieden war die fast logische Konsequenz, da beide Spieler auch nicht auf Biegen und Brechen den Sieg erzwingen wollten, was immer das risiko in sich trägt, die Partie auch zu verlieren.


Andreas Bünte  - Diego Lopez de la Cruz  1:0

Die längste Partie des Abends. Erst kurz vor Mitternacht konnte sich Andreas Bünte durchsetzen. In einem Bauernendspiel mit jewiels einer Leichtfigur hatt Bünte zwar einen Mehrbauern. die Stellung war jedoch so ineinander verschachtelt, dass kein Durchkommen der weißen Bauern möglich schien. Andreas Bünte versuchte daraufhin das Spiel vom Königs.- auf den damenflügel zu verlegen, um einen Durchbruch zu schaffen. Mit geduldigem Spiel und dem Vorteil, sich für das Endspiel mehr Bedenkzeit aufgespart zu haben, konnte er die Partie dann doch noch gewinnen, in dem er einem seiner Bauern den Weg zur gegnerischen Grundlinie und zur Umwandlung freimachen konnte.


Heinz Huster - Andreas Schmäh 1:0

Heinz Huster konnte seine Favoritenrolle hier gerecht werden. Nach ausgeglichenem Spiel in der Anfangsphase übersah Andreas Schmäh ein Grundlinienmatt durch den weißen Turn. Heinz Huster ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und kam so zum Punktgewinn.


Johann Martens - Natalia Rosas Ibarra  0:1

Spektakulär war auch diese Partie. Johann Martens konnte sich über das ganze Spiel hinweg Vorteile erspielen. Er profitierte aber davon, dass Natalia Rosas Ibarra während des Spiels einen Figurengewinn übersah, wie er später sagte. Es lief somit inn einen Trumendspiel mit zwei Türmen auf jeder Seite hinaus, in dem Martens einen Bauernvorteil besaß. Johann Martens war sehr siegessicher, und daruaf fokussiert einen seiner Freibauern zur Umwandlung zu bringen, um so die Entscheidung herbeizuführen. natalia Rosas Ibarra wehrt sich nach Kräften, und wartete auf eine Ungenauigkeit ihres Gegners. Als diese dann tatsächlich geschh, nutzte Natalia diese und setzt den schwarzen König mit ihren beiden Türmen matt. Wie gesagt, ein sehenswertes Ende.


Markus Schweins - David Pimshteyn 0:1

David Pimshteyn konnte in dieser Partie frühzeitig eine Figur gewinnen. Diesen Materialverlust konnte Markus Schweins nicht mehr ausgleichen. Er versuchte zwar den Gegner noch unter Druck zu setzen, aber David Pimshteyn setzte sich allen Angriffen zur Wehr, und konnte sie erfolgreich abwehren. Am Ende konnte sich David Pimshteyn über einen vielleicht unerwarteten Punkt freuen.

 

Gerd Mahler - Tom Pohlschmidt 1:0

Tom Pohlschmidt hatte in seiner ersten offiziellen Turnierpartie nicht das erhoffte Glück, was man zu einem Erfolg benötigt. Er verlor seine Dame, und damit entscheidendes Material. Allerdings wehrte sich Tom Pohlschmidt noch lange gegen den Partieverlust, musste dann aber die materielle Überlegenheit seines Gegners anerkennen.

 

Hier gibt es dann auch die Auslosung der nächsten Runde, sobald diese ausgelost ist. Insgesamt werden an den kommenden vier Freitagen noch vier Runden in der Gaststätte Bunzel, Schmiedestr. 4,  nach dem Schweizer System gespielt. Beginn ist dann immer 19 Uhr 30!